Ein kleines demokratisches Forum für Leute, die gerne und überall barfuß laufen oder dies gerne mal ausprobieren möchten. Es wird aber darauf hingewiesen, daß sexistische sowie beleidigende Beiträge kommentarlos gelöscht werden.
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Es sind zur Zeit Chatter in unserem Chatroom online.
Zu meiner Studienzeit besuchte ich früher oft und gern Liège (Lüttich). Und genau da findet am 16. und 17.April ein Treffen des Französischen Forums statt:
Do 14.4.: Stuttgart: Hier möchte ich hauptsächlich meinen alten Freund Martin treffen - aber auch andere Barfüßer, insbesondere aus dem abstrusen Ort mit der Essig-Fabrik direkt neben dem Weinberg, sind natürlich gerne eingeladen zu uns zu der vom Wintertreffen bekannten Location in Stuttgart - Bad Cannstatt zu stoßen - diesmal aber definitiv eine Etage tiefer!!!
Fr 15.4.: Bei schönem Wetter Weiterfahrt nach Luxemburg (nein nicht Stadt oder Provinz, sondern Land) und dort auf irgend einem Campingplatz übernachten. Bei schlechtem Wetter bleibe ich in Stuttgart.
Sa 16. - So 17.4.: RIB-Barfußtreffen in Liège (Lüttich)
Mo 18.4.: Aachen, am Abend Fahrt nach Düsseldorf
Di 19.4. Evtl. Weiterfahrt nach Werne an der Lippe, um dort einen alten Schulfreund zu besuchen - falls der nicht seinerseits auf dem Sprung ist
Mi 20.4. Weiterfahrt nach Brandenburg an der Havel oder direkt bis Berlin
Do 21.4. - Sa 23.4. Berlin bzw. Umgebung
So 24.4.: Rückfahrt nach Hause
Wenn jemand Lust zu einem Treffen hat, kann er hier antworten. Unterwegs bin ich dann aber NICHT online!
Gruß
Leo
Saalenixe-Halle
07.04.2011 07:15
#2 RE: In der Karwoche: Stuttgart, evtl. Luxemburg, Aachen, Düsseldorf, Berlin und Umland
da fahren wir mal wieder haaarscharf aneinander vorbei. Vom 18 - 21. April bin ich in Halle, allerdings am 21. April schon wieder auf dem Rückweg.
Ne andere Idee kam mir vergangenes Wochenende - bei einer spontanen BF-Wanderung am Starnberger See. Vor allem Samstags bietet sich die Möglichkeit mal eines kurzfristigen Ausflugs ins Voralpenland, die BC gilt noch bis zum Herbst, und gibt sehr vieles in den Bayerischen Alpen was ich noch nicht gesehen habe. Da wäre mal ein heimatkundlicher bfiger Wanderführer nicht schlecht.
sehr wahrscheinlich werde ich in der Karwoche in B sein. Würde sonst gerne auch nach Brandenburg an der Havel fahren (wobei jetzt die Super-Eisdiele in Kreuzberg wieder auf hat...). Bei mir kämen Fr und Sa eventuell in Frage.
Wenn jemand anderes Interesse an einem Treffen in B oder Umgebung hat, kann ich das gerne kurzfristig koordinieren. Deine Handy-Nr. müsste ich noch haben - sonst melde ich mich per PN.
Leo, heiß das, dass du nach B fährst? Oder wäre dir lieber ein Treffen in Magdeburg? Ich war schon ewig nicht mehr da. Ich möchte sonst gerne Wittenberg besichtigen, was (nach meinem Kartengedächtnis) ungefähr in der Mitte zwischen B und MD liegen sollte. Das könnte evtl auch eine Option sein.
In der Mitte war eher als "von beiden Enden gleich weg" und "nicht zu weit vom Mittelpunkt" gemeint. In der Tat ist aber B <--> MD 160km B <--> WB 115km MD <--> WB 80km
Zitat von Leo Daher liegt mein Zwischenziel Lüttich auf dem Weg von München nach Berlin also fast perfekt “in der Mitte” zwischen München und Berlin!
Oder ist Lüttich jetzt doch schon etwas zu weit vom Mittelpunkt weg?
Zitat von AugustoDie entscheidende Frage in meiner Def. ist die Abweichung zwischen - A:= Normaler Abstand. - B:= Summe der Länge der zwei Teilabschnitte
Das ergibt folgende Tabelle:
WB Lüttich A 160 582 B 195 1.364 Delta (in km) 35 782 Delta (in %) 22% 134%
Ich bleibe der Meinung, dass das nicht ganz vergleichbar ist :-)
Das Beispiel war von mir natürlich bewußt provokant gewählt…
Aber vielleicht steht am Ende dieser Diskussionen ja die automatische Reiseroutenplanung?
Danke für die gute Vorlage:
1. Ein lohneswertes Zwischenziel liegt dann vor (ob jetzt in der Mitte oder nicht), wenn der relative räumliche Umweg in km nicht allzu groß ist.
Außerdem sollte man aber auch den Zeitverlust berücksichtigen:
2. Ein lohneswertes Zwischenziel liegt dann vor, wenn der relative zeitliche Umweg in h nicht allzu groß ist.
Beispiel: Auf dem Weg von München nach Berlin ist Jena für Bahnfahrer ein sehr lohnendes Zwischenziel (stündlich ICE-Halt, kein räumlicher Umweg, kein Zeitverlust durch Umsteigen in und aus Regionalzügen) für Autofahrer dagegen weniger (25km abseits der Autobahn A9). Umgekehrt ist Weißenfels für Autofahrer wesentlich lukrativer (nahe A9) als für Bahnfahrer (großer Zeitverlust, da kein ICE-Halt).
Bevor ich jetzt aber eine Cost Function mit vielen willkürlich wählbaren Gewichtsfaktoren (Gretchenfrage: Zeit ist wieviel Geld?) aufstelle plane ich meine schon morgen beginnende Reise doch lieber auf die alte Methode aus dem Bauch heraus zu Ende…
Zitat von Augusto Here some more ideas on how to complicate life...
Ich stamme zwar aus einer Ingenieurfamilie (Vater, Onkel, Bruder), bin aber selbst Mathematiker. Ich glaube übrigens mich zu erinnern, dass es mal im alt-HBF eine Diskussion gegeben hatte, ob es unter uns bf-Läufern* überproportional viele Leute mit technischem/naturwissenchaftlichen Hintergrund gibt. Weiß aber nicht mehr, was das Ergebnis der Diskussion war :-)) Für einen zuverlässigen Vergleich mit dem Rest der Bevölkerung müsste man aber natürlich den Männer/Frauen-Effekt bereinigen ...
Zitat von Manfred (Ten) "Beim letzten Ton des Zeitzeichens ist es ungefähr 12:00 Uhr ?
Das ist in der Tat beim Mobilfunk ein großes Problem! Durch die Laufzeit treffen die Signale an der Basisstation zu unterschiedlichen Zeiten ein, wenn sie von 2 unterschiedlich weit entfernten Mobilstationen gleichzeitig gesendet wurden. Um sich nicht gegenseitig zu stören, müssen weiter entfernte Mobulstationen daher früher senden, was ihnen mit dem Parameter "Timing Advance" mitgeteilt wird. Und damit Segler bei sonst perfekten Bedingungen überhaupt mit dem Handy telefonieren können, wurde vor einigen Jahren ein “extended timing advance” eingeführt…
Nun zum Radio, wo es alles scheinbar simpler ist:
1. Meine Küchen-Funkuhr empfängt direkt das Zeitzeichensignal aus Mainflingen und geht daher geringfügig um die Laufzeit nach (falls konstante Delays bei der Signalverarbeitung kompensiert werden, sonst noch mehr). - Im Gegensatz zu Navigationssystemen sind weitere relativistische Feinheiten aber vernachlässigbar.
2. Das Zeitzeichen beim Analog-Radio (z.B. UKW) kommt etwas später wegen des Umwegs über Studio und Sender. Signifikante Zusatz-Verzögerungen durch Signalverarbeitung treten aber nicht auf.
3. Bei digitaler Signalübertragung tritt immer eine signifikante Verzögerung auf - und zwar um so mehr, je sicherer die Übertragung ist. Der Effekt ist beim digitalen Radio (DAB) oder gar Fernsehen (DVBT) wesentlich ausgeprägter als im Mobilfunk (bei Sprache) und erreicht die Größenordnung Sekunden! Beim Satellitenempfang wird es durch die Zusatzlaufzeit vom und zum Satelliten sogar noch schlimmer…
4. Beim Internet-Radio ist die Verzögerung durch die Pufferung noch einmal wesentlich größer: Hier kommt das Zeitzeichen erst ca. 20 Sekunden nach der vollen Stunde laut Funk-Uhr!
Interessanter Test: In 2 Radios das gleiche Programm laufen lassen, einmal über UKW und einmal über das Internet!
Zitat von LeoDas ist in der Tat beim Mobilfunk ein großes Problem! Durch die Laufzeit treffen die Signale an der Basisstation zu unterschiedlichen Zeiten ein, wenn sie von 2 unterschiedlich weit entfernten Mobilstationen gleichzeitig gesendet wurden.
Erschreckend ! Das es so schlimm ist habe ich nicht gewusst
Das werde ich bei den nächsten Treffen berücksichtigen und meine Zeitvorgaben nun doch etwas anders formulieren.
Z. B. Indianisch: "Wenn die Sonne über dem Gipfel des Schauinsland steht..."