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Ich hätte eigentlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag damit beginnen sollen im Motorradshop fürs MotoGP-Rennen n Spanferkel zu machen. Sau, Holz und Asadokreuz lagen schon bereit in meinem Keller. Aber erstens kommt es Anders und zweitens als man denkt.
Ich hatte mich am Sa mittag noch etwas hingelegt, weil es ne sehr kurze Nacht werden würde und ich mich auch etwas schlapp fühlte. Gegen 20 Uhr wollte ich mich dann aufmachen um mit meinem Bruder alles nach Simmozheim in den Laden zu schaffen. Als ich aufwachte hatte ich ein sehr beklemmendes Gefühl im Brustkorb, konnte kaum atmen, fühlte sich an als wenn n LKW auf meiner Brust steht. Also umdiponiert und mit meinem Bruder ins KH gefahren. Dort wurde dann ein sehr starkes Rasseln in meiner Lunge festgestellt, was mich sofort vermuten lies, das sich mein alter Weggefährte (Lungenvirus den ich schon seit Jahren verfluche) mal wieder meldete. So wurde ich mit Drogen vollgepumpt und nachdem ich im Nirvana angekommen war hat man mir noch 400ml Wasser mittels ner Punktion aus m Brustkorb geholt. Danach Intensiv und gestern Abend noch mal zum Absaugen. Heut Morgen war fast kein Geräusch mehr zu hören und ich wurde auf Station verlegt, was ich natürlich sofort dazu nutzte mich selbst zu entlassen. Schmerzen hatte ich trotzdem noch übelst. Ich durfte nur unter der Bedingung gehen, wenn ich verspach morgen nochmals zu erscheinen, weil sich eventuell nochmals Flüssigkeit in der Lunge bilden könne und dies entfernt werden muss.
Mal sehn wies weiter geht.
Ach übrigens, zu BF wurde nur eine Anmerkung gemacht. Als ich aufstand um mich vom Acker zu machen fragte mich eine Ärztin "wo haben sie den Ihre Schuhe hingepack" ich erwiderte nur das ich keine hätte.
zuallererst wünsche ich Dir gute Besserung und daß Du recht bald wieder fröhlich dem Grillen frönen kannst (statt "Grillen zu fangen", was ohnehin nicht Deine Art ist)! Ich kann verstehen, daß es Dich nicht im Krankenhause hält, bin aber verwundert darüber, daß Du vorzeitig nach Hause gegangen bist, denn wenn Du Dich arglos hingelegt hast und beim Aufwachen fast nicht mehr atmen konntest, finde ich das äußerst bedenklich. Unser Körper ist ein guter Indikator für unseren Seelenzustand, und manchmal ist es auf lange Sicht gesehen besser, beizeiten kürzer zu treten und sich gründlich zu erholen, als "alles herauszuholen" und dauernd Schaden zu nehmen oder gar in Lebensgefahr zu geraten. In diesem Jahr sind bereits zwei Freunde von mir nur knapp dem Tode entronnen.
Es freut mich zu lesen, daß es dir inzwischen wieder halbwegs so gut geht, daß du alles mit einer Portion Humor siehst. So bleibt anzunehmen, und dir zu wünschen daß du bald wieder virenfrei und munter deine gerade begonnen Schritte in ein neues, selbständiges Leben weiter gehen kannst.
Zitat von MarkusUbin aber verwundert darüber, daß Du vorzeitig nach Hause gegangen bist, denn wenn Du Dich arglos hingelegt hast und beim Aufwachen fast nicht mehr atmen konntest, finde ich das äußerst bedenklich.
das wiederum kanan ich als Schulmedizin-gebrannte durchaus gut verstehen! Die Erstversorgung wurde ja gemacht, ausser beobachten und warten können die Leute in den Krankenhäusern auch nicht.
Zitat von MarkusUUnser Körper ist ein guter Indikator für unseren Seelenzustand
Da stimme ich dir völlig zu. Und gerade weil unser Körper ein guter Indikator für unseren Seelenzustand ist, finde ich persönlich die Entscheidung von Engel, sich selbst zu entlassen, richtig. Denn wenn er sich im Krankenhaus eingesperrt fühlt, in seiner Freiheit beschnitten, kann er da auch nicht gesund werden.
ich schließe mich den Besserungswünschen an. Ich habe mich auch gewundert warum Du so schnell das KH verlassen hast aber da das ja vermutlich nicht der erste KH-Aufenthalt war wirst Du selbst Dich ja am Besten einzuschätzen wissen. Ich denke Du würdest ähnlich wie Nixe argumentieren.
zuallererst wünsche ich Dir gute Besserung und daß Du recht bald wieder fröhlich dem Grillen frönen kannst (statt "Grillen zu fangen", was ohnehin nicht Deine Art ist)! Ich kann verstehen, daß es Dich nicht im Krankenhause hält, bin aber verwundert darüber, daß Du vorzeitig nach Hause gegangen bist, denn wenn Du Dich arglos hingelegt hast und beim Aufwachen fast nicht mehr atmen konntest, finde ich das äußerst bedenklich. Unser Körper ist ein guter Indikator für unseren Seelenzustand, und manchmal ist es auf lange Sicht gesehen besser, beizeiten kürzer zu treten und sich gründlich zu erholen, als "alles herauszuholen" und dauernd Schaden zu nehmen oder gar in Lebensgefahr zu geraten. In diesem Jahr sind bereits zwei Freunde von mir nur knapp dem Tode entronnen.
Nächtliche Grüße, Markus U.
Thx Markus, zum Einen hast Du ja Recht mit Deiner Aussage, aber im Zuge unserer momentan herrschenden 2-Klassen-Krankenversorgung wär ich spätestens Heute sowieso aus dem KH geflogen .
Zitat von Saalenixe-Halle...und dir zu wünschen daß du bald wieder virenfrei...
Auch Dir Danke für Deine Worte Nixe, aber virenfrei werde ich nie sein. Ich weis nicht inwieweit Du mit der Gürtelrose (Herpes Zoster), und Deren Entstehung vertraut bist. Diese wird durch den Virus Varicella Zoster verursacht, welcher auch für die Windpocken verantwortlich ist. Sprich, nur wer Windpocken hatte bekommt auch die Gürtelrose. Wer sich an nem GR-Kranken ansteckt und noch keine WP hatte bekommt dan WP. Das liegt daran, das man nach den WP die Viren nicht los wird. Diese "verschanzen" sich in bestimmten Nervenzellen im Rückenmark. Dort schlummern die "Schläfer" dann meist bis jenseits der 40er, oder bis eine schwerwiegende Immunschwäche ihren Schlaf beendet.
Und so ähnlich kann man das bei mir sehen. Die Viren der Lungenerkrankung haben sich in irgend nen Bereich meines Körpers zurückgezogen ind dem die kleinen "Terroristen" ihr "Schläferdasein" fristen. Und wenn ich dann mal nen Zug an der Lunge bekomm, oder im Winter bei zu großer Kälte zu vielkalte Luft durch den Mund einatme nutzen sie den kleinsten Infekt an Bronchen und Lunge um mir mal wieder eins überzubraten.
das hört sich ja gar nicht gut an! Ich hoffe, daß es wieder besser ist. Warst Du schon mal bei einem Kardiologen? Das beklemmende Gefühl, von welchem Du schreibst, beunruhigt mich! So war das nämlich auch bei mir. Die Ödeme in der Lunge können durchaus auf ein kardiales Problem hinweisen. Ist hier schon mal untersucht worden (EKG usw.)? Wie haben sich denn die Schmerzen dargestellt? Bitte laß dies alles untersuchen. Mit einer Kanüle in die Brust stupfen beseitigt nur die Nebenwirkungen, die Ursache aber nicht. Ich möchte nun keine Panik verbreiten, doch ich mache mir echt Sorgen!!!
Mach's gut, gute Besserung, damit Du schnell wieder unser alter Engel wirst ("alter" soll hier nur relativ sein! ). Laß doch mal wieder etwas von Dir hören! Wir haben uns auch schon sehr lange nicht mehr gesehen...
Als ich den Virus bekam waren damals die Symptome so schlimm das ich eine Herzmuskelentzündung bekam, seit dem werde ich alle 6 Monate vom Kardiologen gecheckt. Also an der guten alten Pumpe kanns net liegen. Es ist definitiv die Lunge was mir Probs bereitet. Klar lindert das Punktieren nur die Symptome, aber ohne wäre ich jetzt wahrscheinlich schon in Wallhala. Ich werde ja auch medikamentös behandelt, was aber wohl wieder nur bewirkt, das der Virus sich zurückzieht aber nicht vertrieben wird. Mir wurde zwar gesagt, das es eventuell in naher Zukunft ne Möglichkeit dazu gibt, aber ehrlich gesagt kann ich das nicht so recht glauben, da die noch nicht mal nen Namen für die Krankheit haben.
Da ich aber weis wie sich die Sache am Anfang entwickelt hab ich die Zuversicht das ich nicht nochmal so leiden muss wie beim ersten Mal. Damals dachte ich wohl das Selbe wie Du bei Deiner Erkrankung und rechnete schon mit dem Ende.
Morgen geh ich erst mal zu unserem "Familienpneumologen" (mein Dad war bei dem schon 20 Jahre in Behandlung) und hol mir meinen obligatorischen Anschiss ab. Aber der kann ruhig sein, der raucht wie n Schlot.
So, erst mal n bisschen Novalgin einpfeifen, damit ich mich nachher hinlegen kann. Im Sitzen schlafen macht echt kein Fun.
es ist jetzt vielleicht verfehlt, "phillosophisch"-ausschweifend über die Lage zu schwadronieren, aber ich glaube fast sagen zu können: Es scheint momentan allen oder überproportional vielen Leuten, die gerne BF laufen, schlecht zu gehen. Entweder ihre eigene biologische Body-Hardware stößt alterungs-verschleißbedingt an deren Grenzen &/oder - wenn sie noch halbwegs 'natürlich' leben können - sind sie im Job & anderswo mit einer Situation konfrontiert, die weit extremer ist als folgendes:
Sozusagen wohl jeder weiß ja, wie´s mit BF seit 1945 aussah. Die 1950er waren eine Ära, die außer am Strand & im Schwimmbad absolut BF-tabu war. Das hob sich erst seit der 2. Hälfte der 1960er wieder auf. & spätestens seit den 1990ern kam "Stil + Etikette" & es ist heute fast wieder wie in den 1950ern. Immer habe ich gerne deine Berichte gelesen, wie unbeschwert & mühelos BF im Job als Sonderfahrzeugkonstrukteur (z. B. bei dir) war. Sicher hast du ganz Ähnliches erlebt wie ich in langen Jahren als angestellter Elektronikentwickler, daran läßt vieles, was wir im alten oder Alt-HBF-Nachfolgederivaten lustig-fröhlich austauschten, keinen Zweifel. & heute? Heute bekommt unsereins schon als (nichtangestellter) Freiberufler jedweden Trouble, wenn man einfach auf
FREIHEIT VON FUSSVERPACKUNGSZWÄNGEN FÜR FREIE BÜRGER
macht. & wenn man 100x vor [Industrie]Ort rechtsverbindlich bekräftigt: "Nehme allle Unfall/Verletzungsrisiken auf meine eigene Kappe & entbinde Sie von jedweder Haftung" (amerik.: "Fully indemnify" Customer/Industriekunde/sonstwen). Nutzt nichts.
Sei froh, daß du die Grillerei (als Basis von hoffentlich endgültig erfolgreicher Selbständigkeit) entdeckt hast. Wie reagiert denn die Kundschaft auf BF? Ich glaube, wenn das Servierte vorzüglich schmeckt, sicher mit "ist doch sch...egal" oder vielmehr positiv.
Mir ist am vergangenen Freitag ein (insbesondere auch finanziell) vielversprechendes Unternehmens-Standbein-Konzept geplatzt, sodaß ich jetzt grad' psychisch äußerst gebeutelt bin, was mich völlig paralysiert, noch irgendwas Einfallsreiches oder Lustiges zu schreiben (physisch geht´s mir momentan besser als in den vergangenen 2 Jahren).
Zitat von EngelAch übrigens, zu BF wurde nur eine Anmerkung gemacht. Als ich aufstand um mich vom Acker zu machen fragte mich eine Ärztin "wo haben Sie denn Ihre Schuhe hingepackt" ich erwiderte nur dass ich keine hätte
Ein Glück, daß wenigstens diese Ärztin noch weiß, was in der momentanen medizinischen Situation des Patienten wesentlich ist & was wirklich keine Rolle spielt! Nie hätte ich für möglich gehalten, daß das eintritt, was Franz in Bad Wimpfen erlebt hat (ich hätte hohe Summen dagegen gewettet). Eine theatralische Weinerlichkeit, ein Gequengel & ein Genörgele, daß unsereins in solchen Situationen immer schwankt zwischen wortlosem, äußerst verwundertem Hochziehen der Augenbrauen, ganz dezentem Achselhochziehen + Kopfschütteln mit leichtem Lächeln oder eben doch konkret zu sagen: "Ich staune, daß Sie keine anderen Sorgen haben..." [Gegenfrage des Gegenübers]: "Warum?" "Bloß weil jemand barfuß ist."
Engel: Die Charakteristika dieses Virus, den du dir da eingefangen hast (kann man das Ding nicht doch irgendwo lokalisieren & zerstören?), der offenbar frei Schnauze & ohne jede Vorwarnsymptome plötzlich für anfallsartig auftretende schwere Lungenödeme sorgt (welche selbstverständlich lebensbedohlich sind), kenne ich nicht. Solltest du nicht aber doch ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen, stets ein Handy mitführen (weiß ja nicht, ob man mit dem LKW auf der Brust* überhaupt noch sprechen kann) oder dich outdoor nur noch in Gegenden aufhalten, wo Leute in der Nähe sind & sofort Hilfe geholt werden kann? Bei BF-Wanderungen in der Prärie ist der Rettungshubschrauber nicht binnen 1 sec da & er muß dich erst 'mal finden...
Beste Genesungswünsche von Jay, der ebenfalls psychisch völlig down ist & hier ebenfalls, selbst auf Verlangen, momentan absolut keine Gedichte schreiben könnte... ----------------- *) ist eigentlich ein klassisches Herzinfarktsymptom
Zitat von JaySolltest du nicht aber doch ein paar Vorsichtsmaßnahmen treffen, stets ein Handy mitführen (weiß ja nicht, ob man mit dem LKW auf der Brust* überhaupt noch sprechen kann) oder dich outdoor nur noch in Gegenden aufhalten, wo Leute in der Nähe sind & sofort Hilfe geholt werden kann? Bei BF-Wanderungen in der Prärie ist der Rettungshubschrauber nicht binnen 1 sec da & er muß dich erst 'mal finden...
Handy hab ich eh immer dabei . Bis vor 5 Jahren hätte ich da sicherlich auch trotz "Schwätzbrett" (Handy uff schwäbisch) wesentliche Probs haben können, um den Rettungskräften trotz Anruf meinen Standort mitzuteilen. Vor allem, wenn ich nicht nur ne einfache Adresse angeben müsste, sondern umständliche Ortsangeban (Jener Wald, dieser Weg, etc) nötig wären. Dies änderte sich aber 2007, als die Björn-Steiger-Stiftung (Flugrettung, Babynotarztwagen, usw) die freiwillige Handyortung einführte. Man konnte sich dort kostenlos mit seiner Handynummmer registrieren lassen. Im Notfall wählte man dann einfach die reguläre Notrufnummer und musste nur die Stiftung erwähnen. Sofort wurde dann, Bei älteren Handymodellen, mittels Triangulation zumindest der ungefähre Standort ermittelt (je mehr Funkmastenasten in der Nähe standen um so genauer die Ortung [aber wem sag ich das ]). GPS-unterstützte Geräte werden natürlich über selbiges geortet. Bei meinem 2ten "Anfall" habe ich diese Funktion auch genutzt, da ich morgens um 2 Uhr auf nem versteckten Fussweg in ner Gartenanlage hier im Ort auf m Heimweg zusammenbrach und fast kein Wort mehr raus bekam. RTW/Notarzt hätten mich da nie rechtzeitig gefunden.
Seit letzten Jahres ist das aber überflüssig geworden, da die Rettungskräfte direkt über die Polizei jede Nummer orten lassen können.*
Noch etwas zur Stiftung: Als die 2007 ihren "Dienst" der Ortung einführte, wurde das in unserem PC-Board natürlich sofort im Handybereich vorgestellt und auch rege genutzt. Etwa 3-4 Wochen später meldete sich ein langjähriger User dieses Forums und schrieb uns, das er das WE vorher mit m Radl, wie jeden Tag, durch Wald und Wiesen unterwegs war. Meilenweit war keine Behausung oder so zu finden. Mitten im Wald, nahe einer kleinen Lichtung, hörte er plötzlich Hilferufe. Er warf sein Bike zu Boden und folgte den Rufen weg vom Weg zwischen die Bäume. Dort fand er einen Forstarbeiter der sich mit der Kettensäge den Fuß fast gänzlich durchgesägt hatte. Der Radler nutzte natürlich sofort die neue "Funktion" seines Handys, während er den Verletzten beruhigte und die Erstversorgung vornahm. Und siehe da, keine 10min später rasten Notarzt und RTW auf dem nicht weit entfernten Waldweg an und 5min später landete der Heli auf der sich nicht weit weg entfernten kleinen Lichtung. Hätten die Rettungskräfte sich auf die Wegbeschreibung des Radlers, oder selbst des ortskundigen Forstarbeiters verlassen wären sie zu spät gekommen und der Mann wäre verblutet. Dies wurde auch unisono von allen Beteiligten so bestätigt.
es gibt auch immer noch Leute, die sich kein Mobiltelefon leisten (können oder wollen), denn die Nachteile, vor allem der Kostenfaktor, überwiegen die in Deinem Beitrage aufgezeigten Vorteile, und ich finde es für mich sogar besser, nicht immer und überall geortet werden zu können. Für Leute, deren Gesundheitszustand angegriffen ist, und solche, die gefährliche Tätigkeiten in abgelegenen Gegenden (Waldarbeiter und so) ausüben, ist es vielleicht "im Falle des Falles" sicherer, aber ich habe mich aus obigen Gründen (zu hohe Kosten, nicht immer und überall erreichbar und ortbar und damit auch kontrollierbar sein wollen oder müssen) entschieden, ohne Mobiltelefon zu bleiben, denn ich hatte noch nie im Leben eines und bin auch sonst gegenüber den neuesten Errungenschaften der Technik äußerst skeptisch.
Zitat von MarkusUdenn die Nachteile, vor allem der Kostenfaktor, überwiegen die in Deinem Beitrage aufgezeigten Vorteile,
Zum Kostenfaktor: der schlägt mit unverschämten 25 euro (Einmalanschaffung) zu Buche, einschließlich Startguthaben von 5 euronen. Der Rest bei pre-paid nach Verbrauch, die meisten funktionieren mit einmal alle halbe Jahr aufladen (für höchstens 10 euronen) - telefonieren kannst du dafür zum Tarif ab 9 ct/minute. Also im halben Jahre eine Flasche Vodka weniger trinken, dann kannst du dir ein Schwätzbrett leisten. (die anschaffung sparst du dir vom Mund ab indem du zwei mal weniger auswärts essen gehst)
Zitat von MarkusUund ich finde es für mich sogar besser, nicht immer und überall geortet werden zu können.
mein sprechender Flachmann hat einen Schalter für "ein/aus" - zur Not kann ich auch zur Sicherheit die Batterie abnehmen
Was mich an den Schwätzbrettern nervt, ist die Anspruchhaltung heutzutage, daß jeder immer und überall erreichbar sein muß, im Idealfall sogar auf dem Lokus und beim Schnackseln. Auch dagegen kann man sich wehren: einfach läuten lassen, das hört schon irgendwann auf.
lg Saalenixe
ps: danke an Engel für den Ausdruck "Schwätzbrett" @ markus: bitte nicht wieder persönlich nehmen
Zitat von Saalenixe-HalleZum Kostenfaktor: der schlägt mit unverschämten 25 euro (Einmalanschaffung) zu Buche, einschließlich Startguthaben von 5 euronen.
Also da gibt es oft noch weit günstigere Angebote:
Meines z. B., Aktion bei OBI: Handy geschenkt (natürlich kein Luxusmodell) und 1 Euro Startguthaben - das reicht sogar für den Notfall. Natürlich machen die Netzbetreiber das nicht aus Altruismus, sondern weil sie auf einen regen Umsatz hoffen, aber der ist ja kein Zwang. Und Guthaben verfallen darf nach aktueller Rechtsprechung auch nicht mehr.
Zudem liegen in vielen Haushalten mehrere ungenutzte ältere, aber voll funktionsfähige Handys herum (bei mir auch), da man ja quasi immer wieder ein neues aufgenötigt bekam - die bekommt man dann oft auch für'n Appel und 'n Ei oder gar geschenkt (wenn man Freunde hat...)
Meine Mobilfunkrechnung liegt übrigens regelmässig unter 5 Euro - das sollte selbst für einen Anwalt noch so eben tragbar sein
Und wie Saalenixe schon erwähnte. Das Gerät hat 1. einen Ausschaltknopf, und 2. kann man lediglich feststellen, wo sich das Handy (genauer gesagt: die Karte!) aufhält, Da mehrere dieser auf meinen Namen laufen, die sich an ganz unterschiedlichen Orten aufhalten wäre damit der juristische Beweis erbracht, daß ich eine multiple Persönlichkeit bin
Nutze zur Zeit ein kostenloses LG Nobiltelefon (Werbegeschenk von Möbel Siegle Fellbach (mußte mich länger anstellen), hatte soweit ich mich erinnere 1 Euro Guthaben. >Ich kann es nur empfehlen.......
Es ist ausdrücklich erlaubt meine Beiträge hier, im gelben Forum: http://www.hobby-barfuss.de/ zu zitieren und umgekehrt.
ich weiß nicht mehr genau, wann "alle" angefangen haben, sich ein Mobiltelefon zuzulegen (muß so um das Jahr 2000 herum passiert sein), aber ich gehöre zu den Leuten, die nicht jede Mode mitmachen wollen (habe erst im Jahre 1998 erstmals im Leben einen PC angefaßt und Textverarbeitung gelernt, weil man heutzutage "ohne" auf dem Arbeitsmarkte ungeachtet des Schul- oder Hochschulabschlusses die gleichen Chancen hat wie ein Analphabet, und mein Internetzugang war mir im Jahre 2000 von einem lieben Griechen, der es gut mit mir meinte, regelrecht aufgedrängt worden) und bin seit jeher gegen den technischen Fortschritt, der die Menschen zwingt, sich immer wieder umzustellen, eingestellt. Außerdem sind seit einiger Zeit Bedenken wegen möglicher gesundheitsschädigender Wirkungen der Dinger aufgetaucht, und dieser Gefahr möchte ich mich nicht auch noch aussetzen.
Äußerst mißtrauische und verregnete Barfußgrüße, Markus U.
ich weiß nicht mehr genau, wann "alle" angefangen haben, sich ein Mobiltelefon zuzulegen (muß so um das Jahr 2000 herum passiert sein),
Das war schon früher, anfang der 1990er war die große Handywelle im anrollen.
Zitat von Markus U.aber ich gehöre zu den Leuten, die nicht jede Mode mitmachen wollen (habe erst im Jahre 1998 erstmals im Leben einen PC angefaßt und Textverarbeitung gelernt, weil man heutzutage "ohne" auf dem Arbeitsmarkte ungeachtet des Schul- oder Hochschulabschlusses die gleichen Chancen hat wie ein Analphabet, und mein Internetzugang war mir im Jahre 2000 von einem lieben Griechen, der es gut mit mir meinte, regelrecht aufgedrängt worden) und bin seit jeher gegen den technischen Fortschritt, der die Menschen zwingt, sich immer wieder umzustellen, eingestellt.
Ich bin auch net unbedingt Derjenige der jeden Shice mitgemacht haben muss. Aber ohne die Komunikationstechnik von Handys, PCs, Internet, etc hätte ich Euch und andere Leute aus anderen Foren nie kennen gelernt, und da wär mir dann einiges abgegangen. Ein Freund von mir nennt das immer "personalreduziertes Postwesen" .
Die Entwicklung der Technik bezeichnet übrigens der gleiche Freund immer als evolutionären Forttschritt, man habe sich eben weiterentwickelt. Wir hätten uns ja damals auch nicht dagegen gewehrt aufrecht zu gehen.
Klar gibt es Risiken, aber die gabs auch beim ersten mal auf 2 Beinen gehn. Und mit etwas Menschenverstand kann man sich auch vor Überraschungen schützen.
Zitat von Markus U.Außerdem sind seit einiger Zeit Bedenken wegen möglicher gesundheitsschädigender Wirkungen der Dinger aufgetaucht, und dieser Gefahr möchte ich mich nicht auch noch aussetzen.
Äußerst mißtrauische und verregnete Barfußgrüße, Markus U.
Diese Bedenken gibts schon seit Mitte der 1990er und werden stets in regelmäßigen Abständen (meist in den medialen Sommer- und Winterlöchern) herausgekramt, damit man überhaupt was zu vermelden hat. Es gibt so viel Skeptiker die sich in verschiedensten Gruppen formiert haben und gegen Handystrahlung etc wettern, das die betroffenen Unternehmen längst dafür gesorgt haben das eben diese Strahlungen sich in Grenzen halten. N alter TV, Deine Mikrowelle, die Stromleitungen in Deiner Wohnung sondern wesentlich mehr Strahlung ab als wenn Du jede Nacht mit m Handy auf m Kopfkissen pennst. Zumal die Strahlung beim Handy eh nur auftritt wenn Du damit telefonierst oder ins Netz gehst.
vorsichtig eingesetzte Handys sind eher das kleinere Problem - das hat man noch selbst in der Hand.
Das evtl. Kapitel Nebenkeule von starken Rundfunk- und Fernsehsendern (z.B. vom Münchner Olympiaturm) ist jetzt eher irrelevant, aber Bahnstrom nicht. Siehe z.B. hier:
Auch das elektrische Feld am Bahnsteig ist nicht ganz ohne - besonders in der Nähe von Masten. Hier setzt die DB besonders an Bahnhöfen ein neues Modell ein, damit nicht die ganze Seitenhalterung unter Spannung steht, wie z.B. hier im Bild: