Ein kleines demokratisches Forum für Leute, die gerne und überall barfuß laufen oder dies gerne mal ausprobieren möchten. Es wird aber darauf hingewiesen, daß sexistische sowie beleidigende Beiträge kommentarlos gelöscht werden.
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Ich füge in diesen Beitrag nun einen Link ein, den mir eine gute Freundin aus www.wer-kennt-wen.de geschickt hat, er stand vorgestern in der Siegener-Zeitung und ich finde es eine Frechheit, was sich manche Personen gegenüber einer anderen und barfüßigen Person, anmaßen! Macht Euch selbst Euer Bild:
Das mit dem Bus habe ich vor nicht allzulanger Zeit selbst erlebt, in Berlin. Ist auch hier drin gepostet. Genauso die Antwort auf meine Anfrage bei der Verwaltung, ob denn der Busfahrer korrekt gehandelt hat oder nicht. Was er nicht tat, barfuss ist erlaubt.
Immer wieder trifft man, leider, auf Intolleranz. Menschen die einem wegen der Barfüssigkeit in eine Schublade stecken. Das geht jedoch nicht nur uns so. Auch anderen, die sich nicht der herrschenden Norm entsprechend geben.
Dass ich nicht in ein Restaurant oder Museum durfte weil ich barfuss war, oder eben der erwähnte Bus, ist jedoch die Ausnahme und nicht die Regel. Doch vorkommen wird ein Konflikt bestimmt mal wieder.
Ja, nachdem ich meinen Beitrag ins Forum geschrieben hatte, las ich dann auch den Bericht zu Deinem "Buserlebnis" und ich schrieb auch noch etwas dazu. Du hast leider Recht, dass so etwas immer wieder mal vorkommen kann, wobei ich das zum Teil in einem feinen, noblen Restaurant noch verstehen und nachvollziehen kann, aber nicht in "Bus, Supermarkt & Co"!
Das mit dem Bus habe ich vor nicht allzulanger Zeit selbst erlebt, in Berlin.....
Salut Andi!
Ulrich (der von 'drüben') hat da im Bärliner ÖPNV ja auch so eine Erfahrungen. Unbd jetzt wohl ein Schreiben von der BVB, daß man die BVB Verkehrsmittel auch problemlos (!) barfuß benutzen darf Im Gelben schrieb ich auch, daß hier wohl Barfüßer = Barfüßer gelten müßte. Und selbst hatte ich noch nie Probleme im ÖPNV wg. barfuß - scheint also irgendwie ein spezielles Hauptstadtproblem zu sein...
Zitat von Siegfried Hase... im Bärliner ÖPNV ja auch so eine Erfahrungen. Unbd jetzt wohl ein Schreiben von der BVB, daß man die BVB Verkehrsmittel auch problemlos (!) barfuß benutzen darf ... scheint also irgendwie ein spezielles Hauptstadtproblem zu sein...
Hallo,
1. Bei der BVB hatte ich nie Probleme - aber damals lief ich auch nicht barfuss… (war sehr billig - nur 20 Ost-Pfennig)…
2. Seit der Wiedervereinigung läuft auch im Osten der Nahverkehr wieder unter dem Namen “BVG - Berliner Verkersbetriebe“:
Da hatte ich auch schon barfuß Probleme - sogar mehrmals - aber selten. Bis auf ein Mal half gutes Zureden…
Einmal weigerte sich der Fahrer (in Zehlendorf/Grunewald) weiterzufahren, bis ich meine Flipflops angezogen hatte - worum mich einige Fahrgäste unter Sympathiebekundungen inständig baten,, das sie zur Arbeit mußten…
Anläßlich 100 Jahre… (weiß nicht mehr genau was) gab es ca. 2003 eine Veranstaltung im Betriebshof Lichtenberg, Dort sah ich ein merkwürdig eckiges “BVG” am Zaun: Man hatte mit der Säge das “BVB” in das “BVG” überführt…
vielen Dank für diesen aufschlußreichen Beitrag! Es wird wirklich immer schlimmer mit dieser verfluchten Schuhhysterie! Das ist doch absolut krank!!! Man bekommt immer mehr Vorschriften gemacht - meisten die beklopptesten und absolut sinnfrei, aber es wird immer schlimmer. Hygienevorschriften - man könne in irgendwelchen Räumlichkeiten - natürlich auch in Bussen - mit seinen nackten Fußsohlen Schmutz einbringen. Das ist doch völlig paranoid! Die ignorieren es offensichtlich, daß ein Schuhträger weitaus mehr Schmutz in irgendwelche Räumlichkeiten einschleppt, weil sich dieser von bzw. aus den Sohlenprofilen löst. Ich mache in "meinem" Haus eine Art Hausmeister und führe allwöchentlich die Kehrwoche aus. Die Treppen des Treppenhauses sind mit einem nicht gerade schönen, grauen Filzteppich ausgelegt, und auf diesen sehe ich allwöchentlich, was die Schuhträger an Schmutzmengen ins Treppenhaus einschleppen. Vollkommen irre! Mich hatte man ja auch schon am Anfang erklären wollen, als ich hier in diese Bude einzog, daß es unhygienisch sei, im Haus barfuß zu gehen, da man so viel Schmutz hineinbringen würde. Aha. Ich kommentierte diesen "Vorwurf" entsprechend - sie ein Stückchen weiter oben in dieser Replik! Überall soll und muß man Latschen an die Füße montieren, und ich z.B. muß bei meinem "RAL" sogar Latschen tragen, die ich auf den Tod hasse: Sicherheitslatschen mit Stahlkappe und garantierte Schweißproduktion! Für jeden Scheißjob werden heute aus "versicherungstechnischen Gründen" - wenn ich diesen Passus schon höre oder lese - diese Dreckslatschen vorgeschrieben - selbst in der Halbleitertechnik bzw. Fertigung. Es könnte einem ja z.B. auch eine "N 4001" (sehr kleine Universaldiode) auf die nackten Zehen donnern. Mein Gott, gäbe dies einen fetten blauen Zehennagel . Mir geht das ja leider so, daß ich beim RAL Sicherheitslatschen tragen muß. Ich habe wenigstens Minimals-Sicherheitsschuhe bekommen - solche Clogs, welche ich in diesenBeitrag beschrieb. Diese trage ich grundsätzlich barfuß und auch mit dem auf dem Bild abgebildeten Fußschmuck. Mir fehlt nun leider die Zeit, noch mehr zu schreiben, weil ich gleich zum Bus muß. Heute abend werde ich den Beitrag editieren und noch vervollständigen. Da ich gestern nicht mehr zum replizieren kam, wollte ich es heute früh tun, doch die Zeit reichte nicht ganz aus.
mir ist so etwas noch nie passiert, aber erstens habe ich keine Erfahrung mit Berliner Bussen, und zweitens benutze ich sowieso nach Möglichkeit lieber schienengebundene Verkehrsmittel (Straßenbahn, U- Bahn, S- Bahn), weil die wegen der größeren Fahrzeuglänge mehr Platz bieten und aufgrund der meist direkteren Verbindungen von A nach B schneller sind. Aber auch in den Bussen der Düsseldorfer Rheinbahn, die ich gelegentlich benutze, und den Bussen der Münchener MVG, die ich von 2002 bis 2007 täglich in Anspruch nahm, gab es wegen barfuß nie Schwierigkeiten, obwohl der Einstieg vorne beim Fahrer zumindest in den Rheinbahnbussen obligatorisch ist. Wenn dies nun in Siegen oder auch in Berlin anders gehandhabt wird, dann deutet das auf eine regional unterschiedliche Einstellung der Bevölkerung zu barfuß hin. Für mich ist die "Barfußhauptstadt" Deutschlands eindeutig Stuttgart, denn dort sowie in der Umgebung wohnen erstens etliche aktive und ehemalige Benutzer der bekannten Barfußforen, und zweitens habe ich in Stuttgart die meisten Menschen barfuß laufen sehen. In München sieht man zwar hin und wieder Barfußläufer, aber insgesamt ist es leider doch eher Schikkimikki. In Berlin bin ich schon sehr lange (seit 2003) nicht mehr gewesen, aber ich hatte mir die Stadt gerade mit ihrer reichhaltigen und vielfältigen Alternativszene toleranter vorgestellt.
ich hatte hier in Locarno auch noch nie Probleme. Allerdings hab ich auch ein Abo, und steige normalerweise hinten im Bus ein. Aber eben, es gibt schon Leute die blöd schauen oder untereinander tuscheln. Besonders jetzt wo es langsam kühler wird, fällt man barfuss noch mehr auf ... ich muss dann einfach grinsen und denken ob diese Menschen keine grösseren Probleme haben
nach allem, was ich von unseren Schweizer Freunden lese, und auch meinen eigenen (rein quantitativ, nicht qualitativ!) bescheidenen Eindrükken ist wohl auch die Schweiz ein kleines Barfußparadies, denn soweit bekannt, gibt es nur einen einzigen, der dort wegen barfuß des öfteren in Schwierigkeiten geraten ist. Als ich letztes Jahr Ende Oktober zusammen mit Leo dort war, hatten wir nicht nur selber keinerlei Schwierigkeiten, sondern sahen sogar mindestens einen weiteren Barfüßer. Und das Tessin ist ja klimatisch sogar besonders begünstigt , so daß es sich wohl noch mehr als andere Regionen zum Barfußlaufen eignet.
Barfüßige Herbstgrüße bei graubewölktem Himmel und kühlen Temperaturen, ohne Jakke obenrum geforen habend, Markus U.
Hallo, da wieder einmal alles gesagt ist, aber noch nicht von allen, gebe ich auch noch mein Votum ab. Ich bin in Kassel noch nie wegen meiner nackten Füße aus einem Bus oder einer Straßenbahn gewiesen worden, obwohl ich vom Frühling bis zum Herbst barfuß unterwegs bin, wie die Barfüßerin aus Siegen. Dass sich unsere Erlebnisse deutlich unterscheiden, liegt eher nicht an den Städten und ihrer mehr oder weniger konservativen Einwohnerschaft, sondern wahrscheinlich ganz einfach daran, dass sie eine - wie es im Bericht heißt - behinderte und auffälliger gekleidete Frau ist und ich ein einigermaßen kräftig gebauter und in der Regel unauffällig gekleideter Mann, meist in Jeans oder bei passenden Temperaturen in Shorts. Es fällt Busfahrern, oder sagen wir allgemeiner: öffentlichem Aufsichtspersonal - nicht so leicht, sich mit mir anzulegen. In den wenigen Fällen, in denen ich mich wehren musste, da ging es allerdings nie ums Barfußlaufen, reichte eine kurze und entschlossene Frage nach dem Namen mit der offen geäußerten oder unterschwellig erkennbaren Absicht, sich über das Verhalten bei den Vorgesetzten zu beschweren. Gerade Busfahrer sind zu einem größeren Teil Großmäuler und Feiglinge. Sie haben Spaß daran, Schulkinder mit ihrer bulligen Erscheinung (Bierbauch), ihrem rabiaten Auftreten und Fahrstil zu verschüchtern und zu schickanieren. Die sind halt eindeutig schwächer. Aber wenn sie merken, dass ihnen jemand ernsthafte Schwierigkeiten machen kann, geben sie klein bei. Peter
Zitat von mapoHallo, ich hatte hier in Locarno auch noch nie Probleme.
Könnte natürlich auch daran liegen, daß du in deinem Ort einen über die lokalen Grenzen hinaus sehr bekannten auch seit Jahrzehnten stets barfüßigen Mitbürger hast !
mich hat noch nie ein Busfahrer oder ein Tramchauffeur an der Mitfahrt gehindert, nur weil ich barfuß war. Wohl aber wurde ich schon mehrfach von der Polizei aus dem Fahrzeug oder von Bahnhöfen/Haltestellen abgeholt, so in Stuttgart, Düsseldorf, Bellinzona, Basel, Genf, Renens, Karlsruhe, Zürich. In keinem Fall ging es darum, daß barfüßige Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erlaubt sei. In allen Fällen geschah dieses im Winter, und ich war nicht nur barfuß, sondern trug auch kurze Hosen und war auch sonst nicht übermäßig winterlich gekleidet. In den meisten Fällen geschahen dieses diskriminierende Verhalten durch die Obrigkeitsvertreter auch nicht am hellen Tag, sondern "Randzeiten" (etwa am 2. Weihnachtstag morgens um 7 Uhr), also dann wenn "normale" Leute nicht unterwegs sind, sondern überwiegend Gesocks, dadurch wird man doppelt verdächtig.
Wie Du richtig erkannt hast, wird man als behinderter leichter Opfer von feigen Großmäulern als als 2-Metermensch mit 130 kg Lebendgewicht - bei ansonsten gleicher Aufmachung. Ich bin mit 1.82 m und ca. 70 kg eher untergewichtig, und meine Gesichtszüge sind eher friedlich. Da außerdem meine Kleidung eher einfach ist, hält man mich auch nicht für einen Menschen, der sich den teuersten Anwalt erlauben kann, um das Verkehrsunternehmen in eine Gerichtsverfahren zu verwickeln. Ein einzelner Busfahrer ist vielleicht zu feige mir etwas zu sagen, aber nicht feige genug, die Polizei zu rufen. Aber gegen zwei bewaffnete Polizisten habe ich keine Chance, und das wissen sie und können mich fies behandeln (was nicht einmal alle tun, manche - vielleicht sogar die Mehrheit, auch wenn ich es als Kalkmützenhasser nicht wahrhaben will - blieben höflich), ohne Angst haben zu müssen, daß so etwas passiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Polizistenm...ger_Br%C3%BCcke
Unter den Lesern die zu dem Barfußrausschmiss aus dem Bus in Siegen fiel mir einer speziell auf (wie immer, wenn es um barfüßige Frauen geht): "Burkfuß". Mehr sag ich dazu nicht.
Vielleicht war der intolerante Buschauffeur in Siegen ein Nachfahre der früheren Hamburger Busfahrer. In einem der 3 Videos wird mitgeteilt, daß in der Zeit, als in Hamburg noch Omnibusse mit Hottehütraktion verkehrten, nur anständig gekleidete Menschen mitgenommen wurden. Wer barfuß war, galt damals nicht als anständig gekleidet. Die reichen Hamburger waren anständig gekleidet, wer arm war, konnte sich weder gute Kleidung und Schuhe erlauben, noch die Fahrpreise für die damaligen Offtopic-Fahrzeuge. Im Relation mit der Kaufkraft waren die Fahrpreise deutlich höher als heute. Hauptakteure in den Videos sind allerdings nicht die Omnibusse, sondern die schienengebundenen Offtopic-Fahrzeuge auf Hamburgs Straßen: http://www.youtube.com/watch?v=XKBGQUHN7A8 http://www.youtube.com/watch?v=48XtZ-0Agvw http://www.youtube.com/watch?v=9_ls474IPWs
Ich bin selber noch mit den Dingern gefahren, sogar am letzten Tag, leider nur fett beschuht. Auch kann ich mich nicht daran erinnern, dort jemals einen barfüßigen Fahrgast gesehen zu haben. Auch habe ich nie beobachtet, daß jemand wegen sonstiger „unanständiger“ Kleidung (etwa kurzer Hosen) aus dem Tram geworfen wurde.
War vielleicht der Busfahrer in Siegen ein „alter Spießer mitm Besenstiel im Arsch“? Dann wäre sein Verhalten gegenüber der barfüßigen Frau (und anderen Fahrgästen) vielleicht schon eher nachvollziehbar, denn ein Besenstiel an dortiger Stelle dürfte beim Fahren sehr hinderlich sein. Beim Fahren älterer Straßenbahnen dagegen stört ein Besenstiel nur wenig, da der Tramchauffeur an der Kurbel stand, nicht saß.
Einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht Michael aus Zofingen
Zitat von Michael aus ZofingenHauptakteure in den Videos sind allerdings nicht die Omnibusse, sondern die schienengebundenen Offtopic-Fahrzeuge auf Hamburgs Straßen: ... Ich bin selber noch mit den Dingern gefahren, sogar am letzten Tag, leider nur fett beschuht.
Hallo,
Auch ich bin in Hamburg noch mit der Linie 2 gefahren - vom ersten "ZOB", der mir jemals begegnete:
Die "Schnell"-Busse waren damals schon zuschlagspflichtig (auch der Schleich-Bus durch Blankenese!!!) aber die Alsterfähren waren immerhin noch noch im HVV!
Zitat von Michael aus ZofingenHauptakteure in den Videos sind allerdings nicht die Omnibusse, sondern die schienengebundenen Offtopic-Fahrzeuge auf Hamburgs Straßen: ... Ich bin selber noch mit den Dingern gefahren, sogar am letzten Tag, leider nur fett beschuht.
Hallo,
Auch ich bin in Hamburg noch mit der Linie 2 gefahren - vom ersten "ZOB", der mir jemals begegnete: