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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 11 Antworten
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 Barfuß und Leben
kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.905
Punkte: 1.181

30.09.2012 23:59
Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

...und alle atmen auf ...

Hallo zusammen,

nun habe ich es geschafft und meinen bislang umfangreichsten Bericht vollendet. Ähnlich umfangreich waren nur noch meine Berichte von meiner wimpfigen Reha im letzten Jahr. Ich hoffe, daß Euch meine Berichte aus Köln, Düsseldorf und Bonn gut gefallen haben. Ich versuche stets, meine Beiträge lustig, frisch und teilweise auch ironisch und sogar ein bißchen frech herüberzubringen. Da wir aber auch ein sehr lehrreiches, anspruchsvolles Forum haben, sollen meine Beiträge auch ein wenig "lehrreich" sein, weshalb ich stets auch Links in meinen Texten einfüge. Ist es denn kein schönes Gefühl, wenn Ihr diese perfekt vollendeten Beiträge unserer lieben Admina Kerstin liest und sehr viel für Euere Allgemeinbildung tun könnt? , wenn Ihr Euch in Eure Sessel zurücklehnen könnt, ein gutes Glas Wein trinkt und sagt: "Ja, das war wirklich wunderbar. Nun weiß ich Bescheid. Welch Gottes Gnade, daß ich dieses wunderschöne Forum gefunden habe und darin User sein kann!" Nun gut, genug davon, doch warum soll ich das denn nicht so beschreiben? Nun soll der letzte Teil aus meinem schönen, langen Wochenende vollendet werden:

Wie schon im Teil 4 geschrieben, trennten sich Dieter aus Bochum und Don von uns. Wir gingen dann weiter durch die Düsseldorfer Innenstadt. So kamen wir am Burgplatz an, welcher sich direkt am Rhein befindet. Es war ganz schön was los dort. Dann gingen wir ein paar Stufen zur Rheinuferpromenade. Dort waren mehr Menschen als Leute! Viele Cafés und so gab es dort, viele Cateringbereiche. Wir gingen dann die Rheinuferpromenade entlang, vorbei an der Rheinwerft. Ich fertigte natürlich ein paar Bilder an:




Die Rheinkniebrücke, dahinter der Rheinturm


Blick auf den Uhrenturm; es geht auf den Abend zu - mein letzter Abend im Rheinland ...


Wir waren echt nicht die einzigsten...



Nun verließen wir die Rheinuferpromendade wieder. Ich wollte gerne mal die Königsallee - wohl besser unter dem Begriff "Kö" bekannt - anschauen, denn schließlich war ich ja noch nie dort. Unterwegs knipste ich noch diese Straßenlaterne, bervor es in die Königsallee ging:




Diese Lampe gefiel mir richtig


Hier im Park beim Graf Adolf - Platz machte Markus kurz mal eine Rast...
Hier ein Link, wenn sich jemand fürGraf Adolf interessieren sollte...



Von dort aus gings dann zur "Kö" - quasi um die Ecke 'rum. Ich dachte nicht, daß die Kö so schön grün ist. Ich dachte mehr an Beton und so. Na ja, ich hätte mich ja auch schon vorher informieren können. Jede Menge Läden und Boutiquen - der Traum jeder Frau! Natürlich fertigte ich hier auch Bilder an:




Damit jeder weiß, wo wir waren ...


Ein paar Barfüßer sind auch zu sehen; Ich war nicht die Einzigste


Blick auf die Johanneskirche




Nun waren wir dann am Ende der Kö angelangt, und es ging dann zur Berliner Allee, die sich auf dem nachfolgenden Bild als Brücke über uns befand:





Ein Stückchen weiter war dann ein Platz zwischen Gleisen und der Berliner Allee, auf welchem Bambus, Farne, Palmen und so vielerlei angepflanzt waren. Eine richtige Oase mitten in der Stadt:






rechts die Berliner Allee


Streifzug durch den Bambuswald





Nun gingen wir zur U-Bahnhaltestelle Steinstraße/Königsallee. In der Unterführung zu den einzelnen Gleisen verabschiedeten wir uns von Markus U. Er mußte zu einem anderen Gleis als wir gehen, da er ja nach Ratingen mußte. Wir mußten wieder nach Köln. Mir tat es sehr leid, denn wer weiß schon, wann ich das nächste Mal wieder ins Rheinland komme. Geplant ist es ja im zweiten Drittel des Oktober, doch ich weiß leider nicht, ob ich das packe. Schaung mer mal. Nun gingen Leo, Dieter und ich zu unserem Bahnsteig. Nun ging es zurück nach Köln...









So kamen wir dann in Köln an. Wir stiegen dann um und fuhren weiter zu Dieter nach Hause. Da Leo noch schwimmen gehen wollte, gings zu Leo's Auto, und so fuhren wir zu dritt zum Fühlinger See. Dies hatte ich aufgrund eines Irrtums in den ersten Teil meines Berichtes gesetzt. Ich muß wohl schon Memos schreiben, wenn ich an irgendwelchen Treffen teilnehme Ich werde schon langsam senil Na ja, gut, wir fuhren dann zum Fühlinger See, in welchem dann Leo abtauchte, während Dieter sich am Ufer aufhielt. Mir war es etwas zu frisch draußen, zumal ich auch recht leicht bekleidet war. Es heißt ja, daß wir Frauen so schnell frieren, doch ich kenne auch noch jemand anderes mit ähnlichen "behaviour patterns" , der leider nicht dabei war ...




Das war nicht etwa Siegfried Hase





Nachdem dann Leo genug mit den Enten um die Wette schwamm (die übrigens auch barfuß waren ), fuhren wir zu Dieter. Wir machten es uns sehr gemütlich. Wir wollten am Montag früh aufstehen, weil wir nach Bonn fahren und das Deutsche Museum besuchen wollten. So saßen wir dann beim Bier gemütlich zusammen. Wir gingen dann in der Tat "früh" ins Bett: etwa 1:00 Uhr nachts. Nun ja, doch wenn man und natürlich auch frau (!) - so nett zusammensitzt und sich gut unterhält, vergeht die zeit wie im Fluge. Dies kann ich wirklich betonen, denn das verlängerte Wochenende ging wie im Fluge vorüber.

In der Frühe des Montag war Dieter der erste, der aufstand und das Frühstück vorbereitete. Als nächstes kam ich aus den Federn gekrochen. Ich ging ins Bad, um mich zu waschen und hübsch zu machen (was für eine Herausforderung! ). Als dann auch Leo dann soweit war, frühstückten wir. Danach packte ich meine Sachen in meine Tasche, schminkte mich dezent und schnappte meine Sachen. Wir machten uns noch ei paar Brote für unterwegs. Dieter gab mir auch noch zwei Äpfel für die Reise. Dann ging's los.

Wir gingen zu Leo's Auto, luden unser Gepäck ein. Dann gings nach Bonn. Als wir dann beim Museum ankamen, suchten wir eine ganze Weile einen Parkplatz. Als wir dann endlich einen um ein paar Ecken entfernten Parkplatz in einer Seitenstraße fanden und zum Museum hinbarfußten, durften wir dann zu unserer allergrößten Freude feststellen, daß dieses Museum montags immer geschlossen hat. Na toll! Alles umsonst! Was sollten wir nun tun!? Um 13:14 Uhr fuhr mein Zug in Bonn ab. So spazierten wir noch ein wenig in einem Park umher. Ich mußte dann dringend für kleine Mädchen. Danach gings dann in die Stadt. Leo parkte auf einen Parkplatz, der sich vis à vis von Bahnhof befand. So bummelten wir zunächst ein wenig durch Bonn:





Links auf dem Bild ist der Parkplatz; Auf der rechten Seite die
violette "Stecknadel" ist die Stelle, wo der Imbiß war.
(© by Google)


Das Bonner Münster


das alte Rathaus

Zur Freude von Leo gab es auch noch dies:

Hier gibt es lekkeres: Fischgeschäft Stuch Siehste, Leo, sogar der Fisch auf dem Bild lächelt Dir zu
(ich weiß: ich bin mal wieder frech! )


Diese beiden Bilder wurden im...


...Münster aufgenommen...



Die Zeit rückte leider immer weiter voran. Da wir Hunger hatten, gingen wir dann zusammen zu einem Imbiß in der Bonner Maximilianspassage gleich beim Bahnhof. Jeder holte sich eine Currywurst (welche echt lecker war!) und Pommes. Leider machte ich keine Bilder mehr. Ich hatte nur noch die anstehende Heimreise vor mir, was mir schon ziemlich auf den Magen schlug. Mir graute es davor, wieder nach Esslingen zu fahren und wieder die ganze Sch... am Hals zu haben. Dieser "Tapetenwechsel" war für mich äußerst gut und auch wichtig, denn daheim saß ich doch nur wie so ein Eremit in seiner Höhle.

Nun gut, die Currywurst schmeckte uns, die Pommes waren genau so wie sie sein mußten. Den Laden kann ich nur empfehlen! Es dürfte sich dabei um "Imbiß Efes Grill" drehen (bißchen Schleichwerbung; Vielleicht bekomme ich, wenn ich wieder dort hinkomme, eine Currywurst geschenkt ). Ich hatte mir den Namen nicht gemerkt, aber nach meinen Internetrecherchen muß es der sein! Leider hat dieser Laden keine Internetpräsens...

Nun gingen wir zusammen zu Leo's Auto. Ich mußte mein Gepäck herausholen. Dann ging es zusammen zum Bahnhof. Mir fiel die Trennung sehr schwer, denn wer weiß, wann ich dort wieder sein darf. Wir verabschiedeten uns ganz herzlich, wobei mir wieder mal die Tränchen in den Augen standen. Wieder zurück in mein "geliebtes" sch... Esslingen. Wie ich dieses Kaff in diesem Moment haßte! So setzte ich mich in ein Abteil, wo es noch Platz hatte. Ich hatte ja keine Platzreservierung gehabt. Alle Sitze waren belegt. Als der Zug dann irgendwo hielt und weitere Leute einstiegen, durfte ich den Platz räumen, weil die Leute den Platz reservierten. Mich nervte das gewaltig! So hatschte ich samt meine Tasche von Abteil zu Abteil, aber alles war belegt. Nun kam ich in der Bordbistro heraus. Da es dort völlig leer war, ließ ich mich eben dort nieder. Dort bestellte ich dann ein überteuertes Mineralwasser, welches die ganze Fahrt bis nach Stuttgart hielt.





Dort durfte ich auch bald verschwinden, weil dieser Tisch für das Personal der Bistro reserviert war. Das wußte ich nicht, denn dort war nichts gekennzeichnet oder so. So ging ich dann eben vor - dort wo die rote Tafel an der Wand hing. Der Kopf des Mannes vor mir verdeckt es fast vollständig. Dort blieb ich dann bis Stuttgart sitzen.

Keine Ahnung, wann ich wieder dort hinfahren kann. Derzeit ist mein "way of life" eher besch...eiden. Geplant war am 19. - 22.10.2012 - ebenfalls freitags bis montags. Wie es aussieht, kann ich mir das leider abschminken! Auf jeden Fall möchte ich mich bei Dieter aus Köln für seine wunderbare Gastfreundschaft aufs Herzlichste danken! Mir hat es bei ihm sehr gut gefallen, und die Unterbringung war exzellent!

Viele liebe Grüße,
Kerstin



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Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 661

01.10.2012 07:18
#2 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Hallo,

auch ich möchte mich bei Kerstin und den anderen nochmals herzlich für alles bedanken, gerade auch bei Dieter aus Köln, ohne den ich im Regen gestanden hätte.
Dieter, der sich bescheiden im Hintergrund hält, hat wirklich viel zum Gelingen des Treffens beigetragen.
Es tat mir Leid, dass gerade er, z.B. im Dom, von Besuchern herumgeschubst wurde, als ob er sich in Luft auflösen sollte, wie Dieter auch sagte.

LBFG Dieter (Bochum)


kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.905
Punkte: 1.181

01.10.2012 07:45
#3 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Hallo Dieter,

lieben Dank für Dein Statement zu meinem Beitrag! Es war wirklich eines der schönsten Treffen, die ich jemals erleben durfte. Besonders freute ich mich, Dich auch persönlich kennengelernt zu haben. Du warst mir sofort sehr sympathisch! Es freute mich auch ganz arg, endlich mal wieder Don zu treffen. Ich mag ihn auch sehr gerne! Vielleicht klappt es mal mit einem Mannheimer Treffen. Das letzte Mal konnte ich aufgrund meiner Erkrankung leider nicht dabei sein!...

Dieter aus Köln hat wirklich sehr viel zum Gelingen dieses Treffens beigetragen. Alleine seine wunderbare Gastfreundschaft war spitze!

Im Dom war es aufgrund der vielen Leute oft nicht so toll. Als wir hochstiegen, ging es eigentlich noch ganz gut, doch den Abstieg empfand ich als wesentlich schlimmer. Manche Leute standen mitten im Weg, schauten uns Entgegenkommende noch recht dämlich an, anstatt auf die Seite zu gehen, damit wir vorbeigehen konnten. Dennoch denke ich sehr gerne an dieses lange Wochenende zurück. Wann ich allerdings wieder hinfahren kann, liegt wirklich in den Sternen. Bei der Bahn habe ich bzgl. günstige Tickets für den 19.-22. Oktober Pech gehabt, weil es für diesen Zeitraum keine billigen Tickets mehr gibt. Als es die noch gab, traute ich mich nicht, eines zu kaufen, denn meine derzeitige besch... Situation erlaubt es leider nicht. Na ja, vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit. Ich werde nichts unversucht lassen!...

Ich hatte es gar nicht einmal mitbekommen, daß Dieter so herumgeschubst wurde. Die Leute sind so egoistisch, und für ihre Vorteile kennen die keine Hemmungen. Wie es wohl kleinen Kindern in solchen Situationen geht, wenn sie schon auf Erwachsene keine Rücksicht nehmen!? Gut, ich hatte auch so manchen Ellenbogen in meinen Rippen gespürt. Bei solch einem Gedränge, wie das vor allem beim Abstieg aus den Türmen war, ist dies leider zwangsweise so. Es sollte unten und oben eine Sperre geben, die nur eine gewisse Anzahl von Personen durchläßt, um so ein Chaos zu unterbinden. Na ja, schwierig, denn die Wartezeiten würde es andererseits gewaltig nach oben schrauben. Dennoch würde ich es immer wieder tun. Es war ein schönes Erlebnis!

LG Kerstin



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Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 661

01.10.2012 09:26
#4 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Hallo Kerstin und alle,

es gibt ja den Spruch: "Einmal Rom sehen und sterben." Im Dom dachte ich dazu: "Einmal den Dom hochsteigen und sterben." Ne, mal im Ernst: Die Dombesteigung wünschte ich mir schon als Kind. Und dann auch noch barfuß - mit einem Barfüßer-Trupp! Das ist mehr als erwartet. Genau wie die Besuche in den Museen. Und am meisten freuen mich die Fotos.

Und Dir wünsche ich noch Gelingen mit Deinen Reiseplänen und uns allen mildes Wetter!

LBFG Dieter (Bochum)


Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.905
Punkte: 794

01.10.2012 13:16
#5 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Hi Kerstin,

vielen Dank für den Abschluß Deines Berichtes, der überaus detailreich und gut geschrieben ist und für den Du bereits viel verdientes Lob einheimsen durftest, weil Du auch etlichen Barfußfreunden, die aus verschiedenen Gründen nicht oder, wie ich, nicht die ganze Zeit dabei sein konnten, einen umfassenden Eindruck mit schönen Bildern geboten hast. Dein Bericht gehört daher mit allen fünf Teilen zu dem Schönsten, was in unserem lieben Forum geschrieben worden ist, und ich bin darüber hocherfreut.

Zitat von kerstin
Im Dom war es aufgrund der vielen Leute oft nicht so toll. Als wir hochstiegen, ging es eigentlich noch ganz gut, doch den Abstieg empfand ich als wesentlich schlimmer. Manche Leute standen mitten im Weg, schauten uns Entgegenkommende noch recht dämlich an, anstatt auf die Seite zu gehen, damit wir vorbeigehen konnten.



Da der Kölner Dom wegen seiner Größe, seiner einzigartigen Architektur und seiner Schätze (vor allem des Dreikönigenschreins) jeden Tag von Menschen aus der ganzen Welt aufgesucht wird, ist er stets gut gefüllt, aber solch ein Gedränge, wie Du es beschreibst, habe ich dort bei meinen wenigen Besuchen nicht erlebt. Werktags ist er weniger stark besucht als am Wochenende.

Schade, daß Ihr nicht an dem kleinen weißen Kirchlein, in dem ich meine Sonntage zu verbringen pflege, vorübergekommen seid. Allerdings ist es nur zu den Gottesdiensten (gewöhnlich samstags 18.00 Uhr Vesper und sonntags 10.00 Uhr Göttliche Liturgie) geöffnet.

Zitat von kerstin
Dennoch denke ich sehr gerne an dieses lange Wochenende zurück. Wann ich allerdings wieder hinfahren kann, liegt wirklich in den Sternen. Bei der Bahn habe ich bzgl. günstige Tickets für den 19.-22. Oktober Pech gehabt, weil es für diesen Zeitraum keine billigen Tickets mehr gibt. Als es die noch gab, traute ich mich nicht, eines zu kaufen, denn meine derzeitige besch... Situation erlaubt es leider nicht. Na ja, vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit. Ich werde nichts unversucht lassen!...



Falls Du keine Möglichkeit hast, doch noch günstig mit der Bahn zu reisen (mit irgendwelchen bummeligen Zügen oder so), kannst Du auch alternative Reisemöglichkeiten wie z. B. die Mitfahrzentrale in Betracht ziehen. Ob Trampen in Deinem speziellen Falle zu empfehlen ist, weiß ich freilich nicht.

Auf jeden Fall denke ich gerne an unsere ausgiebige Wanderung in Düsseldorf zurück, denn den schönen Weg durch die Wiesen am Rheinufer bei Lohausen war ich auch schon einige Jahre lang nicht mehr in voller Länge (also von Kaiserswerth bis nach Stockum, wo sich der Nordpark befindet), gegangen.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Dieter aus Köln Offline




Beiträge: 184
Punkte: 50

01.10.2012 17:48
#6 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Hallo zusammen
Wir hatten ein sehr schönes Wochenende gehabt.
Dieter aus Bochum hatte recht das die Leute im Dom Turm mich geschubst hatten,wir waren ja Barfuß .
Ich kann mich ja nicht in Luftauflösen ,meistens sind die Fahrgäste am meckern weil ich Barfuß Bahn fahre.
Zu gefährlich ich soll Sandalen anziehen und es Stinkt nach Käse .Teilweise sitze ich alleine in ein 4er Abteil weil ich Barfuß bin ,oder die Bekloppten Fahrgäste setzen sich ehrst bei mir hin kucken entsetzt auf meine Nackten Füße und Ziehen eine Fresse bis zum Boden und setzen sich dann wo anders hin.

Barfüßige grüße
Dieter aus Köln


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 661

01.10.2012 20:09
#7 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Hallo Dieter,

auch ich kenne sowas zur Genüge.
Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, weshalb ausgerechnet wir immer so diskriminiert werden. Der Markus beispielsweise wird mit Respekt behandelt, wenn er barfuß ist. Das finde ich merkwürdig.

LBFG Dieter (Bochum)


Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.905
Punkte: 794

04.10.2012 11:09
#8 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Zitat von Dieter (Bochum)
Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, weshalb ausgerechnet wir immer so diskriminiert werden. Der Markus beispielsweise wird mit Respekt behandelt, wenn er barfuß ist. Das finde ich merkwürdig.



Hi Dieter,

es kommt immer auf den Gesamteindruck an, und der muß stimmig sein. Wenn man sich insgeheim schämt oder Unsicherheit ausstrahlt, dann erweckt das Ablehnung, welche durch das Barfußlaufen noch verstärkt wird ("komischer Vogel, mit dem stimmt doch was nicht"). Insbesondere wer mit seiner Barfüßigkeit sexuelle Gefühle verbindet und diese dadurch gewissermaßen öffentlich auslebt, wird sich damit schwerlich bei den Mitmenschen beliebt machen. Ist der äußere Eindruck dagegen stimmig und tritt man selbstsicher auf, dann wird man auch barfuß in aller Regel mit Respekt behandelt.

Da Du meinen Namen genannt hast, habe ich jetzt geantwortet, aber ich weiß, daß ich nicht der einzige bin, der mit Respekt behandelt wird, wenn er barfuß ist.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 661

04.10.2012 12:08
#9 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Hallo Markus,

Danke für Deine Antwort! Was ich nicht verstehe, ist, dass das Ausleben natürlicher Verschwisterung ("Erotik") bei der Barfüßigkeit nicht gesellschaftlich akzeptiert wird. Wobei "Erotik" gar nicht der richtige Ausdruck ist. Wenn ich barfuß bin, bin ich und ist meine Psyche und mein Körper eins mit der Umwelt, mit der Erde, der Natur und den Mitmenschen. Also eigentlich etwas Gesundes und Natürliches. Und ich zeige dabei meine Verletzlichkeit. Diese Verletzlichkeit bzw. Schwäche barfuß zu präsentieren und das zu genießen, sollte doch von allen Menschen sogar als besonders sympathisch empfunden werden. Das soll anstößig sein? Wie krank ist eigentlich unsere Gesellschaft? Nimmst Du etwa auch Anstoß an meinem gesunden Lustempfinden bei meiner Barfüßigkeit?

LBFG Dieter (Bochum)


Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.905
Punkte: 794

04.10.2012 14:38
#10 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Zitat von Dieter (Bochum)
Was ich nicht verstehe, ist, dass das Ausleben natürlicher Verschwisterung ("Erotik") bei der Barfüßigkeit nicht gesellschaftlich akzeptiert wird. Wobei "Erotik" gar nicht der richtige Ausdruck ist. Wenn ich barfuß bin, bin ich und ist meine Psyche und mein Körper eins mit der Umwelt, mit der Erde, der Natur und den Mitmenschen. Also eigentlich etwas Gesundes und Natürliches. Und ich zeige dabei meine Verletzlichkeit. Diese Verletzlichkeit bzw. Schwäche barfuß zu präsentieren und das zu genießen, sollte doch von allen Menschen sogar als besonders sympathisch empfunden werden. Das soll anstößig sein? Wie krank ist eigentlich unsere Gesellschaft? Nimmst Du etwa auch Anstoß an meinem gesunden Lustempfinden bei meiner Barfüßigkeit?



Hi Dieter,

ich nehme keinen Anstoß an Deinem Lustempfinden bei Deiner Barfüßigkeit, weil ich die Freiheit meiner Mitmenschen achte, solange diese nicht mit meinen berechtigten Interessen kollidiert. Insofern bist Du von mir aus frei, barfuß zu laufen, wann immer Du willst, und dabei das zu empfinden, was Du willst.

Du mußt aber zur Kenntnis nehmen, daß andere Barfußläufer ein ganz anderes Verständnis ihrer Barfüßigkeit haben. Für mich repräsentiert Barfußlaufen nicht Verletzlichkeit und Schwäche, sondern Männlichkeit und Stärke. Wenn ich also bei nahezu jeder Temperatur über nahezu jeden Boden barfuß gehe, empfinde ich das vielmehr als tough und nehme das bei anderen Barfußläufern in der Regel genauso wahr. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ich, wenn ich barfuß bin, selten auf Diskriminierung stoße, sondern meist nicht anders behandelt werde, als wenn ich Schuhe anhabe. Und wenn ich wegen barfuß nicht angequatscht werden will, dann tue ich das durch einen entsprechenden Gesichtsausdruck unmißverständlich kund, so daß unerwünschte Ansprachen dann auch tatsächlich ausbleiben.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


barfussgeist Offline




Beiträge: 236

05.10.2012 11:25
#11 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Hi Dieter,

glaube ich habe dieses Problem auch so wie Du,

aber beim barfuß laufen in der Öffentlichkeit, stelle ich mir vor, dass ich ja etwas Karate kann und unverwundbar bin, bzw. mich dann auch erwehren kann. Meine auch sexuellen Füsse, werden dann zu gefährlichen tödlichen Waffen.

Du sagst Deine Füsse sind grazil und mädchenhaft....das ist ok denk ich meine sind auch kleine Jungenfüsschen, wahrscheinlich denken das einige villt. aber ich kann mich auch auf meine Fersen stellen, dann spanne ich die Füsse an. Dann sind sie Waffen, trete ich jemanden damit in den Bauch (Notwehr bitte) sind die Füsse nicht schwach (oh weh oh weh) oder gegen `s Schienbein...oh weh oh weh. Stell dich auf die Zehen auch dann spannst Du an.

Unsere/ Deine Füsse sind nicht schwach, das sind ganz starke Körperteile, die unglaubliche Lasten tragen können. Unsere Hände sind da schwächer.

Was glaubst Du, was ich an den PatientInnen rumbreche"" bei einer Osteopathiebehandlung, das sieht aus als wenn ich die Knochen breche,
ist aber nicht so. Die Füsse sind extremst stabil. wenn ich eine Komode verschieben will und mit den Händen und Armen nichts ausrichten kann, dann nehme ich sofern möglich Füsse und Beine, dann geht es. Schon probiert?

Also wenn Du Selbstverteidigung kannst dann fühlst Du dich nicht schwach mit Deinen Füssen.
Du kannst ja verschiedene Körpergefühle haben. Mach doch mal eine Gleichgewichtsübung oder den "Berg" im Yoga BF oder den Baum"" Yoga BF

Du schließt die Augen und Füsse zusammen versuchst Dein Gleichgewicht zu halten...Berg""

http://www.youtube.com/watch?v=4N4Ee1ENpLQ

Baum:
http://www.youtube.com/watch?v=spkX3F-1zgk


dann spürst Du wie wichtig die Füsse für Dein Gleichgewicht sein können. Und wie wendig Du barfuß sein kannst. Im Gegensatz zu den beschuhten Menschen, also ein Vorteil ...beim laufen, rennen, ausweichen, das ist doch Stärke nicht Schwäche, oder.

Grüße Andy


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 661

12.10.2012 03:00
#12 RE: Unser Treffen in Köln und Düsseldorf 10.-13.08.2012 - fünfter und letzter Teil... Zitat · antworten

Hallo Andy,

ja, es ist manchmal schwer, seine Empfindungen allgemeinverständlich auszudrücken.

Also wirklich abschließend dazu: Schuhe und Strümpfe (also Fußbekleidung- oder Vermummung) empfinde ich als sozial distanzierend, unfamiliär und maskierend. Barfüßigkeit (und sogar auch Barfüßigkeit in offenen Sandalen) hingegen ist eine Art der offenherzigen Verschwisterung für mich, besonders wenn mir sympathische Frauen mit mir gemeinsam so leger unterwegs sind, ist dies schon eine Art von seelischer Verschmelzung für mich. Und dabei werden meine Gefühle sichtbar. Mehr ist das nicht. Also an sich nichts Verbotenes. Aber nicht alle empfinden dies als angenehm. Vielleicht gönnen mir manche das auch nicht.

LBFG Dieter (Bochum)


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