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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 20 Antworten
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Seiten 1 | 2
Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.397
Punkte: 708

02.10.2012 13:11
Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Hallo,
3 Barfußläufer (sorry eine Barfußläuferin) geht es nicht so gut. Einer Person gesundheitlich, zwei davon finanziell.

Zitat von kerstin
Wann ich allerdings wieder hinfahren kann, liegt wirklich in den Sternen. Bei der Bahn habe ich bzgl. günstige Tickets für den 19.-22. Oktober Pech gehabt, weil es für diesen Zeitraum keine billigen Tickets mehr gibt. Als es die noch gab, traute ich mich nicht, eines zu kaufen, denn meine derzeitige besch... Situation erlaubt es leider nicht. Na ja, vielleicht gibt es doch noch eine Möglichkeit. Ich werde nichts unversucht lassen!...




Wie wäre es den trotz eines etwaigen Wintertreffens noch davor ein Treffen im Wilden Süden anzusetzen?

Vorschlag: Mal nicht in Schuttgart/Polizeistadt 21 (ja dazu ist mein geliebtes Stuttgart inzwischen verkommen), sondern in einer oder mehreren Kleinstädten in der Nähe.

LG,
Dominik

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Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.943
Punkte: 794

02.10.2012 14:55
#2 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Hi Dominik,

im Prinzip begrüße ich Deinen Vorschlag, aber ich weiß nicht so recht, wie das zu bewerkstelligen sei. Welches Wochenende oder welcher Ort schwebt Dir denn vor? Althengstett, Eßlingen und Schorndorf liegen ja nicht so nah beieinander, so daß sich Stuttgart bisher immer als zentraler Ort angeboten hat, zumal es mit öffentlichen Verkehrsmitteln (IC, ICE) für die von weither Anreisenden leicht erreichbar ist. Unter dem Gesichtspunkt, den Stuttgarter Hauptbahnhof zu boykottieren, ist ein Treffen in einem der genannten Orte ebenfalls wenig sinnvoll, da man, wenn man nicht gerade von München nach Eßlingen reist (Umsteigen in Ulm, ggf. Plochingen erforderlich), in Stuttgart umsteigen muß, um zu den genannten Orten zu gelangen. Als weiteres Problem wäre, wie immer, die Übernachtung zu klären. Das Köln/ Düsseldorfer Treffen war vor allem deshalb ein Erfolg, weil alle von weither Angereisten bei Dieter aus Köln unterkamen (ich hätte auch jemanden bei mir aufgenommen, aber es gab keinen Bedarf), und weil es ein Programm gab.

Bezüglich des Zeitpunktes wäre mir ein Termin im November lieber, weil der Oktober bei mir schon weitgehend verplant ist.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.397
Punkte: 708

03.10.2012 16:52
#3 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Zitat von Markus U.

Welches Wochenende oder welcher Ort schwebt Dir denn vor?


Ganz spontan dieses WE? Lisa hätte frei. Vielleicht nur eine Tagesaktion.

Ansonsten bin ich offen für Wochenenden im November.


Zitat von Markus U.

Unter dem Gesichtspunkt, den Stuttgarter Hauptbahnhof zu boykottieren, ist ein Treffen in einem der genannten Orte ebenfalls wenig sinnvoll, da man, wenn man nicht gerade von München nach Eßlingen reist (Umsteigen in Ulm, ggf. Plochingen erforderlich), in Stuttgart umsteigen muß, um zu den genannten Orten zu gelangen.



Abgesehen vom schönen Wochende Ticket, das nur Samstags/Sonntags gilt
gibt es ja eh nicht so wirklich interessante Angebote der Bahn. Also ich würde mich z.B. auch am Benzin beteiligen.

Wirklich günstig Essen kann man in Stuttgart nicht, aber mitunter in manchen Kleinstädten.

Der Boykott des Stuttgarter Hauptbahnhofes steht nicht im Mittelpunkt. Das ist erst dann wichtig, wenn der unterirdische Scheißbahnhof fertig ist. (Wobei es mir keinen Spaß macht, die Bretterwand rund um den zerstörten Park anzuschauen).
Allerdings werden wir uns wahrscheinlich wieder im Dezember in Stuttgart treffen. Da wäre davor mal ein anderer Ort angebracht.


Zitat von Markus U.
Als weiteres Problem wäre, wie immer, die Übernachtung zu klären. Das Köln/ Düsseldorfer Treffen war vor allem deshalb ein Erfolg, weil alle von weither Angereisten bei Dieter aus Köln unterkamen (ich hätte auch jemanden bei mir aufgenommen, aber es gab keinen Bedarf), und weil es ein Programm gab.



Teilweise könnte man bis zum 7. Oktober sogar noch zelten. (Campingplatz). Ja, nur die Harten kommen in den Garten!

Das fände ich sowieso ziemlich cool-auch mal mit Leuten aus diesem Board zelten zu gehen.

Ich Frage heute Abend (da feiert er Geburtstag) Andreas Rosar. Es gibt in manchen Orten Übernachtungsmöglichkeiten, die sogar deutlich unter den Preisen der Jugendherbergen liegen. (Billighotels).
Apropos Jugendherbergen, damals™ in Karlsruhe ( ja, eines der legendären Barfußtreffen des alten gelben Forums), übernachteten wir doch komplett alle in einer solchen Einrichtung, wenn ich mich nicht total täusche, war die nicht besonders teuer.


Zitat von Markus U.
Bezüglich des Treffen im Schwäbischen (von mir sinnvoll ergänzt) wäre mir ein Termin im November lieber, weil der Oktober bei mir schon weitgehend verplant ist.



Ausser spontanen Sachen wird es wahrscheinlichn darauf hinauslaufen. Bei mir ist einiges verplant.

LG,
Dominik

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Besucher Offline




Beiträge: 158

03.10.2012 19:38
#4 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Hi Dominik und alle anderen,

das kommende WE ist bei mir noch frei, allerdings müßt ich schon etwa wissen wo ihr seid.
Übernachtung ist kein Problem, wenn dann penn ich im Auto.

Vor hate ich eigentlich an den Staffelsee oder so zu fahren, kann aber jederzeit auch woanderscht hin fahren.

lg vom Besucher GAbriel


Besucher Offline




Beiträge: 158

04.10.2012 13:00
#5 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Da ich nicht weiss wo Engel wohnt, aber der Rest der 3er-Bande, hab ich mal auf der Karte geschaut.
Spontan fiel mir da Plochingen ein, für Kerstin gut mit der Bahn erreichbar, für Dominik sind es knapp 20 km mit dem Auto.

Das heisst, beide müßten nicht allzu viel an Sprit bzw an die Bahn löhnen. Ausflugsmäßig scheint mir da auch einiges geboten.

lg vom Besucher Gabriel


Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

04.10.2012 18:48
#6 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Also z.Z. hasbe ich für Treffen nicht viel Zeit, auch nicht in der Nähe.
Ich hab grad einiges zu planen. Da es mir gerade gesundheitlich etwas besser geht habe ich mich wieder um meine Eventplanungen gekümmert. Und da ist immer so einiges zu erledigen.
Sollte tatsächlich hier in der Gegend was stattfinden, werde ich latürnich mein bestmögliches tun auch dort auftauchen zu können.

Gruß Engel




rot/kursiv geschriebene Beiträge beziehen sich auf meine Funktion als Admin / Mod und spiegeln nicht zwingend meine Meinung als normaler User wieder.


www.bbq-county.de


www.mysaarbq.de


Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.397
Punkte: 708

05.10.2012 17:31
#7 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Hallo,
vielleicht machen wir spontan etwas!
Könnt ihr beide Gabriel und Engel und wer sonst noch Zeit hat, euch per PM melden? Gabriel, bist du telefonisch erreichbar?

LG,
Dominik

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Besucher Offline




Beiträge: 158

05.10.2012 21:11
#8 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Hi Dominik,

Telefon hab ich zwar, doch leider auch ne Seuche (sagt zumindest ein Kollege). Bedeutet ich bin nicht nur fußfaul, sondern bevorzuge insgesamt den Platz unter der Bettdecke fürs Wochenende.

Und - ach ja - so ganz spontan gehts bei mir auch net. Ist doch ein Stückchen Wegstrecke von mir zu euch.

lg vom Gabriel


Hep84 Offline



Beiträge: 127
Punkte: 81

05.10.2012 21:38
#9 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Hallo Gabriel,

schade dann wünsche ich Dir ganz viel Gute Besserung.Vielleicht trifft mensch sich ein anderes mal...!
Wer sonst Lust hat , ich und nick sind morgen in Göppingen bei der Demo gegen eine Nazidemo der Autonomen Nationalisten.
Das Urteil wurde heut in Mannheim gesprochen, davor wurde in Göppingen und Stuttgart die Nazidemo verboten.
Also alle auf nach Göppingen...
Ich fahre morgen früh ab Unterlengenhardt über Schorndorf nach Göppingen.
Viele liebe Grüßle

Lisa


Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.397
Punkte: 708

05.10.2012 22:40
#10 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Gut war vielleicht ein bisschen zu spontan.
Von Kerstin hört man ja auch nichts mehr.

Ich bin mit Lisa am Vormittag in Göppingen und dann habe ich sowieso noch daheeim vieles zu tun.

Gute Besserung Gabriel!

LG,
Dominik

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kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.923
Punkte: 1.181

06.10.2012 08:39
#11 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Hallo Lisa und Dominik,

leider hat es auch ein Grund, weshalb man und frau nichts mehr von mir hört bzw. liest. Seit ein paar Tagen laboriere ich an einer heftigen Erkältung mit recht hohem Fieber herum. Heute geht es wieder so einigermaßen. Wenigstens das Fieber ist weg. Dennoch fühle ich mich richtig besch...

Markus U. mußte ich deswegen absagen, weil er nämlich gestern zu mir kommen wollte. Er hatte eine Gerichtsverhandlung in Karlsruhe und wollte dann dieses Wochenende mit mir verbringen. Leider mußte ich aufgrund meiner blöden Erkältung absagen. Auch meiner Psychologin mußte ich den Termin absagen. Dieser war vergangenen Donnerstag. Stattdessen lag ich mit hohem Fieber, teilweise Schüttelfrost und so im Bett. Der Termin wurde nun am kommenden Montag gesetzt. Ich hoffe, daß ich dann hin kann.

Sehr gerne wäre ich bei der Demo in Göppingen dabeigewesen, doch ich lasse es besser, denn einen Rückfall will ich nicht auch noch bekommen. Mit BF ist momentan eh nichts. Gestern teilte ich meine Reklame für AWG Modecenter aus, wobei ich bald wie im tiefsten Winter angezogen war: zwei Thermoleggings, dikke Strickstulpen, die ich mir bis über die Knie zog und meine Adidas-Sneaker. Obenrum einen Pullover und eine warme Jacke. Es muß ja sein, weil das wenigstens ein wenig Geld erzeugt.

LG Kerstin



Das Forum für Freunde kurzer Hosen:
http://www.kurzehosenforum.de













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Oben bleiben - jetzt erst recht!!!

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sunshine ( gelöscht )
Beiträge:

06.10.2012 20:12
#12 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Arme Kerstin, ich kann nachvollziehen, wie du dich fühlst, mich hat es auch erwischt während der letzten Woche im September: Halsschmerzen, Schnupfen und Husten . Die Ursache bei mir ist ist aber logisch: Ich habe den Klimawechsel vom heiss-tropisch-feuchten Singapur zurück nach Europa halt nicht vertragen. Aber zu Hause im Bett bleiben konnte ich nicht, sonst hätte ich zu viel verpasst in der Schule.

Die Ursache dafür, dass du krank geworden bist, weisst du bestimmt auch, aber hörst es wahrscheinlich nicht gerne: Dein Immunsystem rebelliert oder bricht zusammen, weil es die Hormontherapie mit den Östrogenen nicht verträgt. Um das zu erkennen, muss man kein Arzt sein. Willst du dir das echt für den Rest deines Lebens antun, dann die Dosis noch erhöhen und noch zusätzlich was gegen das Testosteron nehmen? Das ist doch voll der Horror , dann noch jede Woche Psychotherapie und dann später wahrscheinlich noch Operationen. Mich würde mal interessieren, was das alles kostet und wer das bezahlt?

So wie du jetzt aussiehst, gehst du doch schon voll als Frau durch, warum genügt dir das nicht? Du könntest das doch auch als Drag Queen ausleben, könntest in entsprechenden Clubs/Discos auftreten, hättest bestimmt Erfolg und würdest erst noch ganz schön viel Geld verdienen.

Hast du schon mal mit Männern gesprochen, die das hinter sich haben? Das wäre sicher sehr hilfreich. In der Schweiz gibt es eine Nadia Brönimann, geboren 1969 in Memmingen, Deutschland. Aufgewachsen als Christian Brönimann in der Schweiz. Mehrjähriger Auslandaufenthalt als Steward auf Luxusjachten und als Butler. Im Sommer 1998 chirurgische Geschlechtsanpassung am Universitätsspital Zürich. Er bzw. sie hat ein Buch geschrieben, war bei uns jahrelang in den Schlagzeilen mit „wollte sich das Leben nehmen“, „Trennung von Freund“ usw. Es gab sogar einen Dokumentarfilm über sie 2004 und sie war in vielen Talkshows; ich habe das allerdings nicht gesehen, ich war damals noch zu klein als dass mich sowas interessiert hätte, doch meine Mama hat das mitverfolgt und darum weiss ich das.



Es wird zwar hier niemanden interessieren aber ich bin mega glücklich , dass ich heute die praktische Prüfung mit dem Segelflugzeug geschafft habe und mich nun Segelflug-Pilot nennen darf. Das nächste grosse Ziel im nächsten Jahr ist dann die PPL (Privat-Piloten-Lizenz) für Motorflugzeuge. Weil das Mindestalter bei Beginn der Ausbildung 17 Jahre ist, muss ich mich noch etwas gedulden.




Gerade habe ich auf SWR4 gehört, dass heute in Göppingen einiges los gewesen sein muss. Weil ja auch liebe Mitglieder dieses Forum dort dabei waren und gestern noch der Aufruf „Also alle auf nach Göppingen“ erfolgte , habe ich jetzt noch gegoogelt und folgendes gefunden:

Zitat
Am Rande eines Neonazi-Aufmarsches im baden-württembergischen Göppingen ist es am Samstag zu gewaltsamen Ausschreitungen von Gegendemonstranten gekommen. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben bis zum Nachmittag rund 100 Menschen aus dem linken Spektrum in Gewahrsam. Sie hätten Polizisten mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen, Polizisten geschlagen und nach ihnen getreten. Auch seien Verstöße gegen das Waffengesetz registriert worden.
Informationen zu Verletzten lagen der Polizei nach eigenen Angaben nicht vor. „Von den polizeilichen Maßnahmen waren ausnahmslos Personen des linken Spektrums betroffen“, erklärte die Polizei der Stadt am Rande der Schwäbischen Alb.
Wie die Polizei weiter mitteilte, musste am Mittag der Bahnverkehr auf der Strecke Stuttgart - Ulm für eine Dreiviertelstunde eingestellt werden. Als Grund wurden Kabelschäden in der Nähe von Göppingen genannt, die möglicherweise vorsätzlich verursacht worden seien.


Nun, einmal mehr hirnlose, brutale Gewalt und Vandalismus , 1700 Polizisten sollen vor Ort gewesen sein, um diese Chaoten in Schach zu halten – was das wieder gekostet hat!!! Es würde mich interessieren, ob unsere Forenmitglieder, welche in Göppingen waren, auch Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper geworfen und Polizisten geschlagen und getreten haben; ich denke jetzt mal positiv und hoffe es nicht, aber ich finde es nicht gut, wenn diese Leute dieses Forum missbrauchen für Demoaufrufe und ihre linken Ansichten. Na ja, jetzt habe ich mich bestimmt wieder unbeliebt gemacht und werde Prügel kassieren, aber ich scheiss drauf, in Anspielung auf eine Aussage weiter oben, wo vom „unterirdischen Scheissbahnhof“ die Rede war .


LG Sandro


Wolli Offline




Beiträge: 95

06.10.2012 21:38
#13 Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Hallo Sandro,
ich muss mich jetzt doch mal einmischen. Ich stelle mich hiermit schützend von Kerstin. Was sie Privat macht ist für sie wichtig und richtig. Da ich spirituelle Interessen habe, weiss ich warum Kerstin das macht. Auch ich habe keine Ahnung was die ganze Verwandlung kostet und auch für den Körper so ok ist. Aber für Kerstin ist das ganz wichtig. Ich schaue hinter diesem Thema, was was zum Thema >Treffen im Schwäbischen< garnicht gehört.

BarfussGrüsse Wolli


sunshine ( gelöscht )
Beiträge:

06.10.2012 23:11
#14 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Hallo Wolli

Das finde ich jetzt aber schön, dass du mal sachlich nett mit mir sprichst , das tönte ja auch schon mal anders . Aber schützend vor Kerstin brauchst du dich nicht zu stellen, ich habe sie ja nicht angegriffen, sondern nur ein paar Feststellungen gemacht und Fragen gestellt, weil mich das Thema halt interessiert. Und Kerstin spricht ja gerne darüber, sonst hätte sie es nicht im „Stammtisch“ erzählt, wo es alle lesen können. Natürlich ist es für sie wichtig, aber ich zweifle, dass es ihrem Körper gut bekommt.

Ich habe ja auch meine weiblichen Phasen, was ich am 4.10. erzählt habe. Wenn ich mich in ein Emo verwandle, findet das mein Papa voll schräg und die Mama versteht es zwar als Psychologin, aber als Mutter zweifelt sie, ob sie was falsch gemacht oder mich zu sehr bemuttert hat. Aber ich bin ja nicht ein Daueremo, sondern nur ein paar-Nächte-pro-Jahr-Emo und deshalb ist das für uns eigentlich kein Problem.

LG Sandro


Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.397
Punkte: 708

07.10.2012 03:33
#15 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Sandro/Sunshine,
oder wie auch immer.
Etwas mehr Inteligenz hätte ich dir schon zugetraut. Aber du scheinst jeden abgeschriebenen Polizeibericht für Journalismus zu halten...
Ich habe übrigens von Seiten der Polizei etliche Gewalt beobachtet.
Aber das paßt natürlich nicht ins Weltbild eines Blocher Anhängers.
Gut, ich sah auch vereinzelte Flaschenwürfe, aber davon ist kein Staatsbüttel getroffen worden.


Zitat aus Indymedia:
"Beschützt wurden die Faschisten von über 2000 Polizisten, die den gesamten Tag über mit großer Brutalität gegen die Nazigegnerinnen und Nazigegner vorgingen. Schon am Morgen kam es zu peniblen Kontrollen im gesamten Stadtgebiet, ein Bus mit Antifaschistinnen und Antifaschisten wurde über mehrere Stunden hinweg festgehalten und kontrolliert, eine angemeldete und genehmigte Kundgebung des DGB vor der Arbeitsagentur wurde kurzfristig verboten, um den Nazis so die gewünschte Demoroute zu ermöglichen. Über 150 anreisende Antifaschistinnen und Antifaschisten wurden neben dem Göppinger Bahnhof über längere Zeit eingekesselt und von Polizeikräften mit Schlagstöcken und Pfefferspray attackiert."

Quelle:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/68561

Ich habe übrigens weder vom SWR noch von der Südwestpresse Reporter vor Ort gesehen. Es sieht sehr dannach aus als hätten die einfach den Polizeibericht abgeschrieben.

Ich frage mich vielmehr in was für einer Demokratie wir eigenzlich leben. Da wir selbst eine genehmigte Gewerkschaftsdemo verboten. (Das war bisher weder dem SWR noch Südwestpresse und ähnlichen Blättern eine Meldung wert). Auch das stundenlange Festhalten des Zugs von Stuttgart hat die Situation natürlich aufgeheizt. Das brutale Vorgehen der Beamte von Anfang an, tat sein übriges.

Wer spätestens seit dem 30.09.2010 noch an verhältnismässig agierende Polizei glaubt, ist naiv und dumm.

Und wer glaubt den bitte, dass dieser Staat ernsthaft daran interesiert ist, gegen Nazis vorzugehen dem ist nicht mehr zu helfen.
Nicht nur das die NPD durch V-Leute finanziert wird, nein auch die Mörderbande NSU wurde vom "Verfassungsschutz" gedeckt wahrscheinlich sogar unterstützt.

Unter diesem Gesichtspunkt ist es klar, das Antifaschistinnen und Faschisten krimminalisiert werden.

UND DAMIT DAS KLAR IST: VON SO EINEM BLOCHER BÜRSCHCHEN LASSEN WIR UNS HIER NICHT SAGEN ZU WELCHER DEMO AUFGERUFEN WIRD! UND SELBST WENN IRGENDWELCHE LEUTE AUF EINER DEMO AKTIONEN GEMACHT HÄTTEN, DIE WIR ODER JEMAND VON UNS NICHT FÜR GUT HALTEN, BLEIBT DAS GESAMTE ANLIEGEN TROTZDEM LEGITIM. ANTIFASCHISTISCHER WIEDERSTAND IST WEITERHIN ERFORDERLICH UND GEBOTEN!

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Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.397
Punkte: 708

07.10.2012 03:41
#16 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Zitat von sunshine im Beitrag #12
Die Ursache dafür, dass du krank geworden bist, weisst du bestimmt auch, aber hörst es wahrscheinlich nicht gerne: Dein Immunsystem rebelliert oder bricht zusammen, weil es die Hormontherapie mit den Östrogenen nicht verträgt. Um das zu erkennen, muss man kein Arzt sein. Willst du dir das echt für den Rest deines Lebens antun, dann die Dosis noch erhöhen und noch zusätzlich was gegen das Testosteron nehmen? Das ist doch voll der Horror , dann noch jede Woche Psychotherapie und dann später wahrscheinlich noch Operationen. Mich würde mal interessieren, was das alles kostet und wer das bezahlt?

So wie du jetzt aussiehst, gehst du doch schon voll als Frau durch, warum genügt dir das nicht? Du könntest das doch auch als Drag Queen ausleben, könntest in entsprechenden Clubs/Discos auftreten, hättest bestimmt Erfolg und würdest erst noch ganz schön viel Geld verdienen.

Hast du schon mal mit Männern gesprochen, die das hinter sich haben? Das wäre sicher sehr hilfreich. In der Schweiz gibt es eine Nadia Brönimann, geboren 1969 in Memmingen, Deutschland. Aufgewachsen als Christian Brönimann in der Schweiz. Mehrjähriger Auslandaufenthalt als Steward auf Luxusjachten und als Butler. Im Sommer 1998 chirurgische Geschlechtsanpassung am Universitätsspital Zürich. Er bzw. sie hat ein Buch geschrieben, war bei uns jahrelang in den Schlagzeilen mit „wollte sich das Leben nehmen“, „Trennung von Freund“ usw. Es gab sogar einen Dokumentarfilm über sie 2004 und sie war in vielen Talkshows; ich habe das allerdings nicht gesehen, ich war damals noch zu klein als dass mich sowas interessiert hätte, doch meine Mama hat das mitverfolgt und darum weiss ich das.




Merkt ihr, wie dieser Schreiberling, uns und hier vor allem Kerstin, provozieren und verarschen will!

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Dominik R. Offline

Admin


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07.10.2012 04:17
#17 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Zitat von sunshine im Beitrag #14


Ich habe ja auch meine weiblichen Phasen, was ich am 4.10. erzählt habe. Wenn ich mich in ein Emo verwandle, findet das mein Papa voll schräg und die Mama versteht es zwar als Psychologin, aber als Mutter zweifelt sie, ob sie was falsch gemacht oder mich zu sehr bemuttert hat. Aber ich bin ja nicht ein Daueremo, sondern nur ein paar-Nächte-pro-Jahr-Emo und deshalb ist das für uns eigentlich kein Problem.

LG Sandro




So, so teilzeit Emo....
Emos werdem als sensibel beschrieben....was man dir nicht gerade nachsagen kann.....

Hier mal ein Artikel über Emos:

11.03.2010

Jugendkultur Emo

Entdeck das Mädchen in dir

Von Carola Padtberg

Sie tragen lange Haare, schminken sich, zeigen Gefühle. Die düster-kitschigen Emos sind die erste Jugendszene, in der sich Jungs an Mädchen anpassen. Sie stellen das Rollenmodell auf den Kopf, ernten dafür Spott und Unverständnis - und manchmal Schläge.

Jungs wie Pascal Birkle erfüllen alles, was vom modernen Mann so gefordert wird. "Gefühle sind mir sehr wichtig", sagt der 17-Jährige, "das drücke ich auch in meinen Gedichten aus. Oder wenn ich singe." Er achtet auf seine Kleidung und trägt am liebsten Schwarz. Sein langer Pony fällt über ein Auge, das andere blickt empfindsam in die Welt. Manchmal sagen seine Mitschüler an seinem Gymnasium in der Nähe von Freiburg "Du bist krank" oder "Geh zum Friseur". Dann bedauert Pascal sie für ihre Engstirnigkeit. "Die sind einfach verklemmt. Ich rede aber lieber, als dass ich gleich draufhaue."

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Pascal suchte Gleichgesinnte und fand sie bei einem "Emotreff" am Freiburger Hauptbahnhof. Wie in vielen anderen Städten versammeln sich dort regelmäßig Teenager, die schräg aussehen und vor allem ein Anliegen haben: ihre Gefühle auszuleben.

Sie kleiden sich oft in Schwarz, schminken sich blass und die Augen dunkel, sind aber keine Gothics.

Sie hören Hardcore und binden sich Nietengürtel um, sind aber keine Punks.

Sie tragen Vans, sind aber keine Skater.

Sie mögen Comicfiguren, wollen aber nicht mit Anhängern des Visual Kei verwechselt werden.

Es gibt sie schon seit ein paar Jahren, doch weil sie ihren Stil aus anderen Jugendbewegungen zusammenpuzzelten, wird Emo, im Unterschied zu HipHop oder Punk, als eigenständige Jugendkultur von anderen Szenen oft nicht anerkannt. Dabei haben die Emos auf einer anderen Ebene die Popgeschichte revolutioniert: "Emo ist die erste Jugendkultur, in der sich die Jungs an die Mädchen anpassen. Die Emos stellen das Rollenmodell auf den Kopf", sagt der Kulturwissenschaftler Jonas Engelmann, 31, der gerade das Buch "Emo. Porträt einer Szene" herausgebracht hat.

"Ich muss täglich Haare glätten"

Dass sich Teenie-Mädchen gern mit Klamotten und Schminke beschäftigen, ist nicht neu - jetzt aber stehen auch Jungs zu ihrer Eitelkeit. Sie schminken sich die Augen mit dunklem Kajal, lackieren die Fingernägel und geben sich in Internetforen Tipps, wie man durch zu viel Haarspray strapazierte Haare retten kann. Sie reden über Gefühle und trauen sich, auch mal zu weinen. Sie tragen Röhrenjeans, viel Schmuck und Sternchen-Tattoos, besonders beliebt sind "Snakebites", Piercings in beiden Winkeln der Unterlippe.

Matthias Neuser, 21, aus Siegen wurde Emo, weil er den "Stil und die Frisuren schon immer schön fand, und allmählich haben sich die Piercings angesammelt". Heute muss er sich "fast täglich die Haare glätten", damit sie in der gewünschten Form ins Gesicht fallen.

Matthias arbeitet als Elektriker, abends holt er in der Abendschule das Abitur nach. "Dazwischen habe ich 45 bis 60 Minuten Zeit, mich fertig zu machen. Das reicht gerade so, damit ich nicht so abgefuckt aussehe." Buchautor Engelmann erklärt: "Emos verweigern sich den gesellschaftlichen und ästhetischen Normen. Dabei ziehen sie allerdings viel Hass auf sich."

Unzählige Emo-Witze und Beschimpfungen

Für ihr Bekenntnis zum Gefühl und ihren androgynen Stil ernten Pascal und Matthias oft Spott und Verachtung. Bei YouTube und auf nur zu diesem Zweck eingerichteten Web-Seiten werden Emos beinahe so häufig verhöhnt wie einst Ostfriesen, Blondinen oder Manta-Fahrer. Sie bekommen virtuelle Morddrohungen, werden als schwach und schwul beschimpft, als verweichlichte Mittelschichtkinder ausgelacht.

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Es gibt kaum einen Ort, an dem Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit so offen ausgelebt wird, wie die Schule. Als "Schwuchtel", "schwul" oder "Tunte" beschimpft zu werden, das geht auf den Pausenhöfen ganz schnell. Besonders die 14- bis 20-jährigen Jungs gelten in den Augen von Anhängern anderer, von demonstrativ breitbeiniger Männlichkeit dominierter Jugendszenen als "schwule" Heulsusen, die keine Freunde haben und sich regelmäßig die Arme aufritzen.

"Durch die Emo-Bewegung werden klassische Geschlechterrollen aufgelöst", sagt auch der Berliner Jugendforscher Marc Calmbach. "Alle reden vom neuen Mann, doch jetzt, wo Jungs eine neue, weiche Männlichkeit nach außen tragen, werden sie sofort sozial sanktioniert." Auch Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz, der mit seinem androgynen, schmächtigen Äußeren der Emo-Kultur ähnelt, polarisiert auf ähnliche Weise.

Wenn Matthias Neuser durch die Stadt geht, hört er oft "Iiih, ein Emo"; einmal wurde er verprügelt. In Mexiko taten sich gar im April 2008 etwa tausend Punks zusammen, um Emos aus der Stadt zu jagen. Der Berliner Rapper Gin Tonik tönte zur gleichen Zeit in seinem "Emo-Diss-Song": "Du wünschst dir den Tod, den wünsch ich dir auch."

2. Teil: Szene ohne Aufnahmerituale - offen, gefühlig und ein bisschen bi

Bis in die neunziger Jahre war Emo in erster Linie eine Bezeichnung für eine Spielart des amerikanischen Hardcore. Vor allem die US-Band Rites of Spring mit dem Sänger Guy Picciotto wollte der aggressiver werdenden Spielart dieser Rockmusik mehr Gefühl entgegensetzen. So entstand der Begriff Emotional Hardcore. Mit dem neuen Jahrtausend verbanden auch andere Bands Emo-Elemente mit ihrem Stil - es entstanden die Richtungen Emopop, Emorock, Emocore. Heute sind Bands wie Funeral for a Friend, Fall Out Boy und My Chemical Romance in der Szene beliebt.

Doch anders als bei älteren Jugendkulturen steht Musik nicht im Mittelpunkt der Bewegung. Aus dem Musikstil wurde eine Mode und eine Einstellung, die Gefühle und Weltschmerz offensiv zur Schau stellt. "Das heißt nicht, dass wir den ganzen Tag rumheulen oder uns ritzen", widerspricht Matthias Neuser den gängigen Emo-Klischees. "Aber man muss sich doch mit seinen Gefühlen auseinandersetzen, sonst staut sich so ein großes Gefühlschaos an, dass man erst recht nicht weiß, was man machen soll."

Dass die Szene vieler Anfeindungen zum Trotz einen großen Zulauf hat, liegt nicht zuletzt daran, dass sie auf die Bedürfnisse Pubertierender zugeschnitten ist: Hier darf man noch Kind sein, sich einsam und unverstanden fühlen, alles doof finden. Deshalb sind Emos selten über 20 Jahre alt. Diejenigen, die dem Stil länger treu bleiben, diskutieren in Foren, ob "Emo mit 20+" überhaupt geht, und grenzen sich von den "Emo-Kiddies" und "Möchtegerns" ab.

"Jeder wird so akzeptiert, wie er ist"

Auf der Emo-Plattform "Emostar" werden diese Themen neben Styling-Fragen am eifrigsten besprochen. Außerdem brummt der Bücher-Thread: Emos sind belesen, "viele sind Gymnasiasten und kommen aus einer akademischen Mittelschicht", weiß Forscher Engelmann.

Mit ihrer gefühligen, in sich gekehrten Art und ihrer Offenheit wirken die Emos auch anziehend auf Jugendliche, die auf der Suche nach sexueller Identität sind. Beschimpfungen wie "Emo is fucking gay" beziehen sich zwar in erster Linie auf das Äußere. Doch "viele sind bi- oder homosexuell", sagt Mischa Zaugg, 18, aus Seon in der Schweiz. Seit zwei Jahren trifft er sich mit anderen Emos am Zürcher Hauptbahnhof. "Schwulsein hat nichts mit Emo zu tun. Dass viele in die Szene kommen, liegt daran, dass bei uns jeder so akzeptiert wird, wie er ist."

Bei den Emos fällt es leicht, dazuzugehören. Denn anders als unter Skatern oder im HipHop müssen sich Emos nicht erst beweisen, um aufgenommen zu werden. "Ich war schon immer ein nachdenklicher, künstlerischer Mensch und wollte meine Gefühle zeigen", sagt die angehende Zahnarztassistentin Marion Stenger, die von Wien aus den Blog Kawaii-web.com betreibt, "somit war ich schon immer irgendwie Emo, auch wenn ich lange mit dieser Bezeichnung nichts anfangen konnte." Viele Emos finden erst im Internet Gleichgesinnte. "Im Netz sind alle viel offener, später trifft man sich dann auch im echten Leben", sagt die 20-Jährige. Auch ihren Freund, einen Emo aus Bremen, hat Marion in einem Forum kennen gelernt.

"Pain" wie geritzt im Dekolleté

Sie arbeitet aktiv in der Szene: Marion organisiert Emo-Treffen und betreibt ein kleines Modelabel, sie stellt Manga-Zeichnungen, Make-up-Anleitungen und dramatisch inszenierte Selbstporträts ins Netz. Auf einem Bild trägt sie eine schwarze Perücke, die ihre Augen verdeckt, und hat sich mit rotem Filzstift das Wort "Pain" auf das tief ausgeschnittene Dekolleté geschrieben - die Buchstaben sehen aus, als seien sie in die Haut geritzt.

"Leute mit autoaggressivem Verhalten fühlen sich zur Emo-Szene hingezogen. Ich will, dass die Menschen darüber nachdenken, wieso das so ist", sagt Marion. Wissenschaftler Engelmann erklärt dazu: "Natürlich ist es ein Vorurteil, dass sich alle Emos selbst verstümmeln. Gleichzeitig bietet die Szene Jugendlichen mit psychischen Problemen ein Umfeld, das sie nicht ausgrenzt."

In Foren diskutiert Marion außerdem, wie sich die Emo-Szene in den letzten Jahren verändert hat. Ein Prozess, der in jeder Jugendkultur irgendwann stattfindet: Die Pioniere von einst machen sich Gedanken über den theoretischen Unterbau ihrer Subkultur. "Ich glaube, keine andere Kultur hat sich so verändert", schrieb Nutzer "Chibi-Dude" im Januar 2010. Und erhielt von "Glückskind" die Antwort: "Vermutlich hat jeder Emo seine ganz eigene Definition, was Emo für ihn ist. Alle haben Recht, aber keiner will das einsehen."


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Die Emo-Szene
Die Wurzeln der Jugendkultur Emo, die Musik und das Outfit - ein kleiner Überblick:

Ursprünge

Emo oder auch Emocore (kurz für Emotive Hardcore) bezeichnete ursprünglich einen Musikstil, der in den achtziger Jahren in den USA aus dem Hardcore-Punk, einer harten und schnellen Version des Punkrocks, entstanden ist. Vertreter des Emo thematisierten in ihren Songtexten Themen wie Liebe und Freundschaft und wollten bewusst Gefühle und Ängste ausdrücken. Wichtige Bands dieser Anfangsphase waren Rites of Spring, Embrace oder Fugazi. In den neunziger Jahren entwickelte sich der Musikstil in unterschiedliche Richtungen, wurde melodischer und massentauglicher. Nicht zuletzt die Plattenindustrie sorgte dafür, dass auch Musik von Alternative-Rock-Bands unter dem Label Emo verkauft wurde und die Grenzen vollends verschwammen.

Outfit

Der aktuelle und sich vor allem in den USA, Europa und Lateinamerika stark ausbreitende Emo-Trend hat nur noch wenig mit den ursprünglichen musikalischen Wurzeln zu tun und gilt eher als Modeerscheinung. Die zum Großteil sehr jungen Emo-Kids, die der Mittelschicht entstammen, definieren sich hauptsächlich über ihre düstere und zugleich schrille äußere Erscheinung, der sie größte Aufmerksamkeit schenken. Für ihr Outfit mischen sie Elemente des Punk- und Gothic-Subkulturen. Die Farbe Schwarz dominiert, wird aber gerne mit Pink, Lila oder Rot kombiniert. Röhrenjeans, enge Band-T-Shirts, Schweißbänder, Nietengürtel und karierte Turnschuhe kommen genauso zum Einsatz wie eher niedliche Hello-Kitty-Accessoires. Hauptmerkmal ist aber der typische Haarschnitt, den Jungs und Mädchen gleichermaßen tragen: meist schwarz gefärbt, mit einem überdimensionierten Scheitel, der eines der schwarz geschminkten Augen verdeckt.

Musik

Emo-Kids hören heute Bands aus dem gesamten Spektrum des Alternative-Rock, einziges Bindeglied ist die Thematisierung emotionaler Inhalte wie Liebe, Freundschaft, Desillusioniertheit oder Trauer. Aktuell beliebte Bands der Emo-Kids sind My Chemical Romance, Taking Back Sunday oder Fallout Boy. Sie hören aber auch The Cure oder Teenie-Acts wie Tokio Hotel oder Avril Lavigne. In Lateinamerika gilt die kommerziell erfolgreiche mexikanische Band Panda als einer der Favoriten.

Betonung der Emotionalität

Nach wie vor spielt die Betonung von Gefühlen bei den Emo-Kids eine große Rolle. Emo zu sein, bedeutet für viele von ihnen eine Lebenseinstellung. Sie empfinden sich als sehr sensibel und melancholisch und gehen auch mit negativen Gefühlen wie Trauer und Verzweiflung sehr offen um. Auf Hunderten MySpace-Seiten finden sich depressive Gedichte, düstere Selbstporträts und traurige Songtexte. Während dies für den Großteil der Emos nur eine Antwort auf die Gefühlsarmut der heutigen Gesellschaft ist und ein Mittel, sich von anderen Jugendkulturen zu unterscheiden, nimmt ein kleiner Teil der Szene diese Seite der Emo-Bewegung sehr ernst, fühlt sich ernsthaft depressiv und geht sogar so weit, sich die Arme mit Rasierklingen einzuschneiden.


Quelle:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben...r-a-676835.html

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Besucher Offline




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07.10.2012 11:29
#18 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

@ Dominik:

hätten wir rechtzeitig gewußt, daß ihr nach Göppingen fahrt, hätten wir die knapp zwei Stunden Anreise gerne investiert um unsere Solidarität mit dir, der gesamten Linken und der Demokratie zu bekunden - wir hatten schon mal die braune Pest im Land, wehret den Anfängen daß so etwas noch einmal passiert. Mein Freund ist derzeit nicht gut zu Fuß, wäre dennoch mitgegangen weil es der Sache dient. Denn auch er ist für soziale Gerechtigkeit, und gegen Rassenhass und Denunzierung von Minderheiten.

Da ich annehme daß du weißt wer hier schreibt, weißt du auch daß ich nicht schwul bin. Und selbst wenn - es würde zwar nicht ins Weltbild eines kleinen dunkelbraunen Hetzers passen, doch das sind wir ja gewöhnt und es ist uns so egal wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.

@ Kerstin: Meinen Respekt, meine Hochachtung, daß du das durchziehst was du machst. Lass dich nicht beeindrucken von dem dummen Geschwätz eines verwöhnten kleinen Knaben. Laß dich vor allem nicht runterziehen. Ich wünsch dir ganz viel Mut, und Durchhaltevermögen auf deinem noch weiten Weg zu deiner wahren Persönlichkeit. Schön wäre es, wenn du heuer noch mal nach München oder in die Nähe kommst und wir wieder ein paar sehr erlebnisreiche Stunden dort haben.

lg Gabriel


Dominik R. Offline

Admin


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Punkte: 708

07.10.2012 16:58
#19 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Zitat von Besucher


Da ich annehme daß du weißt wer hier schreibt, weißt du auch daß ich nicht schwul bin. Und selbst wenn - es würde zwar nicht ins Weltbild eines kleinen dunkelbraunen Hetzers passen, doch das sind wir ja gewöhnt und es ist uns so egal wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.




Nein, natürlich wäre das völlig O.K.

Aber, wer bist du? Ich stehe wohl gerade auf dem Schlauch.


Ach, ich wußte eigentlich auch erst am Abend davor, dass ich nach Göppingen gehe.
Wahrscheinlich, wenn das Verwaltungsgericht Mannheim nicht so dumm gewesen wäre und diese Nazidemo erlaubt hätte, wäre ich zu Hause geblieben und hätte aufgeräumt.

Dannach ging es gestern dann zum schönen Teil des Tages:

Wir besuchten Kerstin und gingen mit ihr zum Stadtstrand.

Echt nette Lokation. Es lief Reggae und Artverwandtes (Dub, Dancehall).

Gestern war nochmal geöffnet unter dem Motto: Wir reißen den Sommer ab

Einladungstext auf Gesichtsbuch:

"Wir laden ein zur letzten Stadtstrandparty des Jahres 2012.

Geboten wird:
Ein Beachvolleyballturnier (Anmeldung unter k.nitsche@sjr-es.de)
Bademöglichkeit im Ultra-Coolen Swimming Pool
Gegrillt wird auch !
Sowie die Spezialaktion "Zeig dein Fuß", Leute mit Flip-Flops erhalten ein Freigetränk solange der Vorrat reicht.

Für Schmaus und Braus ist gesorgt.

Musikalische Unterlegung wird durch Empty Seat (Felix Bayer) geleistet.

Ab 22 Uhr wird an DJ Juelefou (Tübingen) auflegen.

Eintritt ist wie immer frei."

Flip-Flops hatte ich keine an. Ich fragte aber, ob ich barfuß auch ein Freigetränk bekomme. Und erhielt als Antwort: Auf Alle Fälle wegen meinem T-Shirt: Gegen Nazis. So bekam ich ein Wulle.
Kerstin trank auch eines und Lisa eine Bionade. (Sehr moderate Preise, Bionade und Wulle 1,50; Mörderbrause (Coca Cola und Fanta) 1 Euro.

Mitunter spielen dort auch Bands. Siehe Button "Programm" auf der Webseite des Stadtstrands (von dort sind auch die Bilder):
http://www.sjr-es.de/stadtstrand/index.php



http://www.facebook.com/events/492802194077986/

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kerstin Offline

Admina


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08.10.2012 00:13
#20 RE: Treffen im Schwäbischen Zitat · antworten

Hi Dominik,

nochmals ganz lieben Dank an Dich und an Lisa. Obwohl es mir nicht so gut ging, freute ich mich sehr über Euren Besuch. Damit rechnete ich wirklich nicht. Ich empfing Euch leider im "Hausfrauenkostüm", doch das war sicher nicht so schlimm. Nach einer Weile machte ich mich dann fertig und schminkte mich dezent. Als wir dann losgingen, dachte ich unterwegs, daß es besser gewesen wäre, wenn ich mir etwas anderes angezogen hätte. Ich war nur mit einem fast knielangen Jeansrock, einem Shirt und meine Jakke bekleidet, doch es war schon etwas frisch. Schön leichtsinnig, so mit einer Erkältung herumgerannt zu sein. Nun gut...

Als wir am Esslinger Bahnhof ankamen, mußten wir Leute fragen, wo dieser Stadtstrand überhaupt sei. Ich als Esslingerin wußte es zu meiner Schande nicht. Nun gut, frau kann ja schließlich nicht alles wissen. So fragten wir einige Passanten, die aber selbst nicht Bescheid wußten. Ich war also nicht die einzige unter den Unwissenden. Nun fragten wir einfach bei den Taxifahrern nach, doch auch die wußten nicht alle, wo das war. Einer aber konnte es uns sagen. So gingen wir dann los.

Es ist schade, daß ich meine Kamera nicht dabei hatte, doch ich hätte die Akkus laden müssen. Ich rechnete ja auch nicht damit, daß ich Besuch bekomme geschweige denn zu einem Event gehe. Wir mußten dann in richtung der Esslinger Stadtwerke gehen. Zwischen den Stadtwerken und dem Bahndamm ist ein großes Areal, und ein gutes Stück weiter - ganz im "Niemandsland" - war dann dieser Stadtstrand. Es war einiges los dort. Wir fanden drei Liegestühle. Zuvor holten wir unser Bier und Lisa ihre Bionade. Zuerst setzten wir uns in unsere Liegestühle, doch die Musik war so laut, denn wir waren der Bühne sehr nahe. Schade aber, daß es keine Lifebands gab. So eine Art DJ legte die Platten auf. Wir schnappten unsere Liegestühle und gingen etwas weiter weg, damit wir uns auch unterhalten konnten. Es war wirklich sehr nett dort, und die Luft war angenehm - noch! Vielleicht war ich auch durch meine Erkältung noch etwas empfindlich, denn irgendwann kam etwas Wind auf, der mir nicht so angenehm war. Unsere Getränke waren geleert, so brachten wir die leeren Flaschen zurück. Mir war es zweitweise nicht so gut, und es wurde mir etwas schwindelig.

Nun ging es wieder zurück zum Zentrum. Dort hatten wir noch Lust auf eine Kleinigkeit zum essen. So boten sich ein paar Dönerbuden an. Lisa nahm etwas vegetarisches, Dominik bestellte sich eine Pizza, und ich nahm einen Döner. Dann ging es langsam nach Haus. Leider fing es mit dem blöden Regen an, und ich hatte keinen Schirm dabei. Der lag schön daheim im Trockenen. So mußte es sein! Ich begleitete Lisa und Dominik noch eine Weile, dann kehrte ich wegen des blöden Wetters um. So verabschiedeten wir uns. Ich hoffe, daß wir bald wieder etwas zusammen unternehmen.

LG Kerstin



Das Forum für Freunde kurzer Hosen:

http://www.kurzehosenforum.de













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Oben bleiben - jetzt erst recht!!!

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