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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 35 Antworten
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 Fußschmuck
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Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.397
Punkte: 708

31.07.2009 15:40
Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Hallo,
ich überlege mir in letzter Zeit, ob nicht ein Tatoo auf meinen Füßen ganz gut aussehen würde. Bin aber noch nicht schlüssig bezüglich des Motivs oder Schriftzugs, bzw. ob überhaupt.

LG,
Dominik


Jay Offline




Beiträge: 702
Punkte: 695

31.07.2009 17:15
#2 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Hi Dominik,

das käme für mich niemals in Frage. & nachdem alle, die dich persönlich kennen, deine ungemein gutaussehenden (samt Teint), außerordentlich wohlgeformten & kerngesunden Füße bewundert haben, hielte ich das für einen regelrechten Frevel & rate dringend ab davon. Mal' lieber 'was mit Farbe 'drauf (wenn man´s schon nicht bleiben lassen kann), was nach Tatoo meinetwegen so täuschend echt wie möglich aussieht, damit man´s für alle Fälle wieder entfernen kann.

Voller Unverständnis für solche Absichten eines Traumfußbesitzers, freundliche BF-Grüße an den Traumfußbesitzer, Jay


kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.923
Punkte: 1.181

31.07.2009 17:29
#3 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Hi Dominik,

auch für mich käme so etwas auch niemals in Betracht. Sicher, jeder muß wissen, was ihm am besten gefällt, aber ich muß hier Jay absolut recht geben: sei froh, daß Du solch gutgeformte makellose kräftige Füße hast. Diese mußt Du bestimmt nicht durch Tatoos "tarnen". Wenn Du Farbe an den Füßen ausprobiereen willst, so lackiere Dir mal die Fußnägel, ziere Deine Knöchel mit Bändchen und/oder Ketten wie z.B. ich. Eine Tätowierung ist später, wenn Du sie nicht mehr willst, sehr schwer zu beseitigen. Ich würde daher eher dafür plädieren, Deine Füße natürlich zu belassen.

Viele Grüße,

Franz

Übrigens: sehr gute und treffende Bezeichnung von Jay für Dich und Deine Füße: Traumfußbesitzer...


Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

06.08.2009 16:04
#4 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Also ich finde tätowierte Füße sehr schön. Kommt aber auch immer auf das gewählte Motiv an.
Es sollte in dem Fall etwas sein, was die schon gegebene Form des Fußes betont/unterstreicht.
Ich werde meine Füße auf jeden Fall mal tätowieren lassen.

Gruß Engel


kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.923
Punkte: 1.181

06.08.2009 18:45
#5 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Hi Engel,

na ja, warum auch nicht? Für mich käme es nicht in Betracht, doch wenn dies jemanden gut steht, dann soll er es doch auch tun. Einfach leben und leben lassen...


Gruß

Franz




Stephan Offline



Beiträge: 29
Punkte: 29

31.08.2009 14:59
#6 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Tatoos sind eine Modeerscheinung. Bei jungen Leuten mag es ja (teils) gut aussehen. Doch wenn ich mir dann überlege, mit 60 oder 70 ein Tatoo zu haben, welches aus der Lust heraus mal entstanden ist... oder weil ich dazumal eine spezielle Einstellung zu etwas gehabt habe...

Schreibe über Deine Gedanken lieber ein Buch, lies es 5 mal durch und werfe es dann in den Abfalleimer.
Falls es gut ist, kannste es auch veröffentlichen. Vielleicht bekommste ja noch etwas dafür.

Ist Gscheiter und auch weniger schmerzhaft.

Stephan


Kelte ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2010 20:47
#7 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Ein Tatoo auf den Füßen würde ich nie machen lassen, da könnte ich etliche tausend Euros für geschenkt bekommen,
selbst dann nicht.


Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

03.01.2010 08:53
#8 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Teils hast Du nicht unrecht Stephan, was die Modeerscheinung angeht. Dieses Phänomen tritt aber meist nur bei Jüngeren auf, was man meist auch gleich am Motiv erkennen kann (Arschgeweih, arabische oder chinesische Schriftzeichen und die meisten Tribals).
Es gibt aber auch Leute die Tattoos als Kunst ansehen, was sie meiner Meinung nach auch sind. Oder verwenden sie als Medium um etwas auszudrücken/auszusagen.
Andere tun das durch ne bestimmte Frisur, Klamotten, Musik, etc.
Ich hab mir mein erstes Tattoo mit 37 stechen lassen und sehr lange über das Motiv nachgedacht. Das war also keine modisch angehauchte Hauruckaktion. Genau so sieht es mit den anderen Motiven aus die ich mir stechen lassen hab und noch stechen lassen werde.

Gruß Engel

http://www.bbq-county.de/shop/index.php

http://www.mysaarbq.de/index.php?sid=5cb...6029bf3f8853c17


Stephan Offline



Beiträge: 29
Punkte: 29

05.01.2010 12:53
#9 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Engel, es ist nicht so, dass mir Tatoos nicht gefallen. Ich könnte mir sogar selber vorstellen, eines machen zu lassen.
Aber dann muss es wirklich wohl überlegt sein und passen - bis zum Lebesende.

Ich behaupt einfach mal, dass 99% der Leute ihr Tatoo später bereuen (wenigstens dem Motiv wegen).
Zudem sollte meiner Meinung nach ein Motiv einzigartig sein. Eines, welches aus dem Innersten heraus kommt. Nichts aus einem Motiv-Verzeichnis eines Tatoostudios.
Arschgeweihe zb. sind nur peinlich. Japanische Schriftzeichen sind nur peinlich. Stacheldraht um den Oberarm sind nur peinlich.
Das sind alles langweilige Nachahmer, welche keine oder nur eine schwache Persönlichkeit haben.

Ganz anders sind natürlich Tattos, welche seit Jahrtausenden zu Kulturen gehören wie in Afrika, Südamerika oder auf irgendwelchen Südseeinseln. Da verstehe ich 100%, dass diese Kultur gelebt werden soll.

Ein guter "Tatookünstler" nach meinem Gusto würde niemals Arbeiten kopieren, sondern nur ganz persönliche Motive stechen, vorgängig das Gespräch mit dem Kunden führen, warum er es haben möchte und aufklären, dass dies Lebenslänglich bedeuten wird. Gerade bei jungen Kunden ist dies äusserst wichtig. Und wenn der Tatookünstler dem Klienten wegen unsicher ist, muss er ihn nach Hause schicken, damit er es sich nochmals genau überlegt.

Ältere Erst-Kunden, wie Du es mit 37 wahrst, wissen in der Regel, auf was sie sich einlassen. dennoch sollte zuerst ein vertrauliches Gespräch stattfinden.

Hier in der Schweiz wurden übrigens nicht wenige Studios erwischt, welche mit kreberregenden Farben arbeiteten.
Die Gefahr eines Tatoss ist somit auch nicht zu unterschätzen.

Stephan


Saalenixe-Halle ( gelöscht )
Beiträge:

05.01.2010 18:23
#10 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Zitat
Hier in der Schweiz wurden übrigens nicht wenige Studios erwischt, welche mit kreberregenden Farben arbeiteten.

Die Gefahr eines Tatoss ist somit auch nicht zu unterschätzen.



Genau das ist der Grund, warum ich mir keine Tatoos mehr stechen (lassen) würde.

Abgesehen davon, daß ich mit knapp achzehn nicht die nötige geistige Reife hatte, die Tragweite meiner Entscheidung für ein Tatoo zu überblicken, das ganze eine Nachahmungstat war und ich die Bildchen mittlerweile potthäßlich finde: in unregelmäßigen Abständen entzünden sich auch heute noch die Tätowierungen. Nach fast 30 Jahren dürfte das wohl kaum daran liegen, daß es nicht im Studio angefertigt wurde, sondern in damals üblicher Heimarbeit. Schuld dürften Farben haben, wir verwendeten das seinerzeit übliche Skriptol.

Es muß nicht unbedingt krebserregend sein, mir reicht es schon daß es wahrscheinlich metallhaltig ist, und bei mir dementsprechende Allergien hervor ruft. Versuche mit farbigen Tuschen blieben im Anfangsstadium, der Körper hat sie innerhalb ein paar Tagen nach dem Stechen abgestossen; übrig geblieben sind häßliche Vernarbungen, die aussehen wie verätzt.

Selbst wenn das Studio zertifiziert ist, und alle erdenklichen Hygienevorschriften eingehalten werden, niemand kann sicher sagen was in der Farbe ist. Unterlieferanten wechseln häufig, so daß keiner das nachvollziehen kann.

Vom rein optischen muß ich sagen, daß mir je nach Motiv und Stelle, eine Tätowierung durchaus gefällt. Bei sehr jungen Menschen denke ich mir immer: wie mag das wohl aussehen, wenn die Haut reif, und faltig ist? Bei einem vorher durchdachten Bild sicher ebenso wie auf der jungen Haut. Bei manchen Motiven, oder an bestimmten Stellen oftmals ein Weggucker.

Wems gefällt, dem wünsch ich unbedenkliche Farben und einen Künstler, der was von seinem Handwerk versteht.

lg Saalenixe


Siegfried Hase Offline




Beiträge: 454
Punkte: 413

05.01.2010 19:36
#11 Tatoos und der Wandel der zeit Zitat · antworten

Einen alten Kumpel von mir bewundere ich wirklich, wie man mit der Eitelkeit der Leute Geld verdienen kann.

Vor 24 Jahren hat er den Leuten als Tätowierer alles auf alle möglichen Körperteile tätowiert. Damit hat er gut Geld verdient und aus Langeweile (!) nebenher Medizin studiert. Seit etwa 8 Jahre entfernt er als Spezialarzt den Leuten Tatoos und weil er ja Ahnung hat macht er nebenher noch eine Langzeitstudie für irgendsoein Medizininstitut!

Ach so: ER hatte NIE ein Tatoo. Ich auch nicht - Vor über 20 Jahren habe ich mal zu ihm gesagt, ich lasse mir sofort eines stechen, wenn er sich eines selbst macht oder wenigstens seinem Hund (er hatte einen Pitbull) eines sticht. Alle drei haben wir bis heute keins und einer ist schon tot, doch auch uns Überlebenden wird das wohl erspart bleiben

Gerold


Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

08.01.2010 08:00
#12 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Vor 20 Jahren hätt ich Euch in fast allen Punkten weitgehendst zugestimmt.
Aber es hat sich viel getan in der Tattooszene. Angefangen von Nickelfreien Rasierern und Nadeln für Allergiker, Desinfektions- und Reinigungsmittel besitzen höchsten medizinischen Standard, Kontrollen werden regelmäßig durchgeführt (nicht wie früher nur bei der Eröffnung eines Studios), etc.
Auch was die Farben angeht hat sich sehr viel getan. Es gibt glaub nur 4 oder 5 Hersteller, deren Farben in der EU überhaupt verwendet werden dürfen. Deren Produkte werden besser überwacht und kontrolliert als die Aspirin die Ihr Euch beim kleinsten Wehwechen einschmeisst.
Ich bezweifel zwar, das die Kontrolle nicht zum Wohle der Menschheit stattfindet, sondern eher als mögliche Nebeneinnahme für den Staat, da bei Verstössen horrende Strafen fällig sind.

Ich kenne auch einige Leute, die vehemennt gegen Tattoos sind, doch wenn man die mal entkleidet, findet man sehr schnell den Grund dafür. Die meisten tragen irgendwo versteckt am Körper eine oder mehrere Jugendsünden. Wenn man sich nicht genau darüber klar war was und wieso man es sich stechen lassen hat können solche Sachen sehr schnell zu nem Komplex und zu nem Hass auf Tattoos führen.
Versteht mich net falsch, ich meine jetzt nicht die jenigen damit, welche einfach sagen, nö, n Tattoo ist nix für mich. Ist ja Geschmackssache ob man das möchte oder nicht.

Ich für meinen Teil trage meine Tattoos auch net unbedingt um sie der Welt präsentieren zu müssen, sondern ich trag sie für mich, weils mir gefällt und weil ichs schön finde. Und wie im Falle des BFs sch.... ich auf die Meinung meiner Umwelt, was sie davon hält ob ich ohne Schuhe unterwegs bin, meine Haut mit Farbe auffüllen lasse, oder mal besoffen durch den Ort schwanke. Ich schädige niemanden damit, höchstens mich und in einem Falle mein Ansehen. Aber das ist wie gesagt alleinig mein Problem, ich muss damit klar kommen.

Gruß Engel

http://www.bbq-county.de/shop/index.php

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Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.943
Punkte: 794

08.01.2010 12:51
#13 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Hi zusammen,

ich habe mich immer gefragt, wozu solche dauernden Veränderungen am Körper gut sein sollen, denn für mich ist der menschliche Körper so, wie er von Natur aus beschaffen ist, am schönsten, also ohne Tätowierungen, Piercings, Genitalverstümmelung, Intimrasur und was es sonst noch so gibt. All das finde ich unnatürlich. Ich kann auch nicht verstehen, daß jemand dafür freiwillig Schmerzen erträgt. Zwar muß auch ich mich der Zivilisation anpassen, indem ich üblicherweise Kleidung trage. Aber die verhüllt nur den Körper, ohne ihn zu verändern, und ich kann sie jederzeit ausziehen oder wechseln. Ich rate jedem davon ab, Tätowierungen oder Piercings anbringen zu lassen, denn sie kosten nur Geld, mit dem zweifelhafte Personen bereichert werden, sind schmerzhaft in der Anbringung, haben keinen Verschönerungseffekt (und für mein Empfinden sogar einen Verunstaltungseffekt) und lassen sich nie wieder folgenlos entfernen, sondern nur unter abermaligen Schmerzen, wobei anschließend Narben zurückbleiben. Aber jeder muß selbst wissen, was er tut.

Barfuß,
Markus U.


MarcelHR Offline




Beiträge: 587
Punkte: 228

08.01.2010 15:03
#14 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Hallo Markus

Zitat
ich habe mich immer gefragt, wozu solche dauernden Veränderungen am Körper gut sein sollen, denn für mich ist der menschliche Körper so, wie er von Natur aus beschaffen ist, am schönsten, also ohne Tätowierungen, Piercings, Genitalverstümmelung, Intimrasur und was es sonst noch so gibt. All das finde ich unnatürlich.



Ich musste schmunzeln, weil gleich nach Genitalverstümmelung die Intimrasur kommt. So krass sehe ich das nicht. Im Gegenteil, für mich ist diese, Intimrasur nicht Verstümmelung, von was auch immer, ein Muss geworden. Genauso selbstverständlich wie ich täglich den Bart aus dem Gesicht kratze und regelmässig den Coiffeur aufsuche. Lange Haare fand ich als Jugendlicher vollgeil und Bart etwas später. Heute möchte ich beides nicht mehr.

Ein Tattoo. Mit dem Gedanken daran trage ich mich schon lange . Aber der Entschluss ist noch nicht reif und wird es vielleicht auch nie werden.

Barfuessgrüess
Marcel


Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.943
Punkte: 794

08.01.2010 22:37
#15 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Zitat von MarcelHR
Ich musste schmunzeln, weil gleich nach Genitalverstümmelung die Intimrasur kommt. So krass sehe ich das nicht. Im Gegenteil, für mich ist diese, Intimrasur nicht Verstümmelung, von was auch immer, ein Muss geworden. Genauso selbstverständlich wie ich täglich den Bart aus dem Gesicht kratze und regelmässig den Coiffeur aufsuche. Lange Haare fand ich als Jugendlicher vollgeil und Bart etwas später. Heute möchte ich beides nicht mehr.



Hi Marcel,

daß ich die Intimrasur gleich nach der Genitalverstümmelung nannte, lag einfach daran, daß ich mich gerade gedanklich im Intimbereich befand, und da lag das nahe. Soweit ich weiß, ist die Intimrasur eine neumodische Masche, und ich finde, daß eine solche Rasur den Intimbereich von Frauen (und natürlich auch von Männern) kindlicher aussehen läßt, was zu Lasten der Erotik geht (ich steh' nun mal auf reife Frauen und nicht auf kleine Mädchen, wenn ich mir die Bemerkung mal erlauben darf). Frühere Generationen haben sich den Intimbereich nicht rasiert; erst unsere Generation hat aus mir nicht bekannten Gründen (übertriebene Hygieneallüren oder so?) damit angefangen, und ich bin entschlossen, diesen Trend NICHT mitzumachen, weil ich, wie schon beschrieben, für einen möglichst natürlichen Körper bin. Aus diesem Grunde trage ich auch lange Haare, die ich auch mit meinen inzwischen 42 Jahren noch vollgeil finde. Lediglich beim Barte mache ich gewisse Konzessionen, indem ich mich zweimal die Woche an Kinn und Wangen rasiere. Allerdings trage ich seit 21 Jahren einen Oberlippenbart (ein bißchen Manneszier muß halt sein). So ungefähr mit Mitte 20 hatte ich auch einen Vollbart, aber meine Eltern, die sich schon mit meinen langen Haaren nie ganz abgefunden haben, meinten, daß ich mit langen Haaren UND Vollbart wie ein Yeti (ausm Himalaya, nicht ausm Allgäu) aussehe, und ich selber fand insgeheim, daß ich auf meinen damaligen Paßbildern wie ein Talib ausm Hindukusch aussah, so daß ich mich dann hinsichtlich des Bartes schließlich zu einer Konzession im Sinne meiner heutigen Mode bereitfand.

Zitat von MarcelHR
Ein Tattoo. Mit dem Gedanken daran trage ich mich schon lange . Aber der Entschluss ist noch nicht reif und wird es vielleicht auch nie werden.



Auch hier wüßte ich gern, woher die heutige massenhafte Verbreitung von Tätowierungen stammt, denn früher hatten nur Seeleute sowas. Mein Vater hat mir erzählt, daß der Vater seines Vaters (also mein Urgroßvater, der im Ersten Weltkrieg bei der kaiserlichen Kriegsmarine war und die Seeschlacht im Skagerrak mitmachte) am ganzen Oberkörper Tätowierungen mit Schlachtschiffen und so hatte, aber erstens habe ich meinen Urgroßvater nicht gekannt, und zweitens war in seinem Falle - anders als wohl bei den meisten heutigen Tätowierungen - ein lebensgeschichtlicher Hintergrund erkennbar.

Barfüßige Wintergrüße,
Markus U.


Michael aus Zofingen Offline



Beiträge: 593
Punkte: 248

09.01.2010 17:09
#16 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Ich gehöre auch zu denjenigen Leuten, die mit Tatoos, Schmuck usw. nichts am (nicht vorhandenen) Hut haben. Das Vorhandensein eines (sichtbaren) Tatoos kann unter Umständen vom Arbeitgeber nicht geduldet werden. Falls mal eine Zeit kommen sollte, daß auch im Beruf weniger bedeckte Kleidung toleriert werden sollte (z.B. keine oder offene Schuhe, kurze Hosen usw.), dann wäre es doch ärgerlich, wenn ich lediglich wegen eines Tatoos winterliche Kleidung tragen müßte. Welches Tatoo würde denn zu mir passen? Eine Straßenbahn?

Der Hauptgrund für mich sind (neben den Kosten) die Behandlung mit der Nadel. Ohrringe, Ketten, Finger- und Zehenringe trage ich ebenfalls nicht, auch in erster Linie wegen einer möglichen Verletzungsgefahr. Mit Schaudern denke ich daran, wenn ich beim Radfahren ziemlich dicht an eine Brombeerranke komme. Die Verletzung durch die Ranke selbst ist schon unangenehm genug. Wenn die sich dann in einen am Ohrläppchen baumelnden Ring hakt, dann aua! Auch ein Zehenring kann eine zusätzliche Verletzungsgefahr bedeuten (Kälte- bzw. Wärmebrücke, Hinterhakgefahr). Einzig eine Uhr und eine Brille trage ich, da diese einen gewissen Sinn erfüllen.

Auch Salben und dgl. finde ich eklig. Daher benutze ich auch keine Sonnencreme. Auch meine Füße creme ich mir nur ungern ein, höchstens dann, wenn es fast schon zu spät ist. Als ich zum Winterbarfußtreffen nach Stuttgart fuhr, hatte ich mir die Füße AUSNAHMSWEISE eingecremt, bevor ich das Haus verließ. Dabei stellte ich fest, daß meine Füße beim Radfahren zum Bahnhof auf den Pedalen weniger Halt hatten als im nicht eingecremten Zustand (mit Schuhen ist die Abrutschgefahr aber noch größer).

Melkfett habe ich noch nie verwendet. Es isoliert zwar gut gegen Kälte und Nässe, aber beim Radfahren dürfte es noch rutschiger sein als etwa Nivea-Creme.

Und wie sieht es bei mir mit Haaren/Bart aus. Die trage ich so, wie es am wenigsten Arbeit macht. Jeden Tag rasieren würde mich ankotzen, aber ein allzu langer Bart ist hinderlich. Also wird er einmal pro Woche gestutzt. Das letzte Mal beim Friseur was ich kurz bevor mich meine Eltern im Sommer 2008 besuchten. Da ich hinterher meine Eltern nicht mehr zu Gesicht bekam, entfiel auch der (seit 2004 immer barfüßige) Friseurbesuch. Allzu lästige Strähnen habe ich selber mit der Schere abgeschnitten.

Und die Körperbehaarung? Es gibt ja Leute, die sich die Haare von den Fußoberseiten abrasieren. Dazu gehöre ich nicht. Und schon gar nicht würde ich die Haare etwa von den Beinen entfernen. Ich weiß die Isolationswirkung der Kärperhaare zu schätzen. Wenn ich dann bei tieferen Temperaturen etwa kurze Hosen tragen kann (oder auch sonst weniger stoffreiche Kleidung), dauert es länger, bis ich genügend Wäsche für die Waschmaschine habe. Das spart Wasser, Waschmittel und Strom und kommt so der Umwelt zugute. Ganz davon abgesehen, daß das Waschen (und Bügeln) von Wäsche nicht gerade zu denjenigen Tätigkeiten gehört, die ich gerne mache. Noch weniger Spaß habe ich jedoch beim Putzen von Schuhen.

Tatoo- und melkfettfreie Grüße
Michael aus Zofingen


Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.943
Punkte: 794

09.01.2010 18:39
#17 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Zitat von Michael aus Zofingen
Und die Körperbehaarung? Es gibt ja Leute, die sich die Haare von den Fußoberseiten abrasieren. Dazu gehöre ich nicht. Und schon gar nicht würde ich die Haare etwa von den Beinen entfernen. Ich weiß die Isolationswirkung der Kärperhaare zu schätzen. Wenn ich dann bei tieferen Temperaturen etwa kurze Hosen tragen kann (oder auch sonst weniger stoffreiche Kleidung), dauert es länger, bis ich genügend Wäsche für die Waschmaschine habe.



Hi Michael,

so kommen immer noch ein paar nützliche Argumente hinzu. Ich rasiere mich nicht an den Beinen, weil ich mir einerseits die Arbeit nicht machen will und außerdem stolz auf meine maskuline starke Beinbehaarung bin. An die Isolierwirkung habe ich bisher noch gar nicht gedacht (Physik hatte ich in der Schule wegen des Formelkrams gleich nach der 10. Klasse abgewählt). Die weitere Argumentation ist für mich, da ich nie kurze Hosen trage, nicht relevant, aber nichtsdestoweniger interessant.

Barfüßige Wintergrüße,
Markus U.


Manfred (Ten) ( gelöscht )
Beiträge:

11.01.2010 10:32
#18 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Zitat von MarcelHR
Im Gegenteil, für mich ist diese, Intimrasur nicht Verstümmelung, von was auch immer, ein Muss geworden. Genauso selbstverständlich wie ich täglich den Bart aus dem Gesicht kratze und regelmässig den Coiffeur aufsuche.Marcel

Für mich gilt hier das Gleiche wie für barfuss: Anderen schadet es nicht und ich fühle mich so wohler (und finde das zudem für mich [!] ästhetischer). Deshalb brauche ich das auch nicht zu begründen/rechtfertigen. Punkt !

(Allerdings - beim Coiffeur fände ich das schon ein wenig - ääh ....)


MarcelHR Offline




Beiträge: 587
Punkte: 228

11.01.2010 11:53
#19 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

Hallo Manfred

Zitat
(Allerdings - beim Coiffeur fände ich das schon ein wenig - ääh ....)


Da schlisse ich mich voll und ganz an, DIESE Rasur erledige ich selber.

Barfuessgruess
Marcel


Hep84 Offline



Beiträge: 127
Punkte: 81

17.03.2010 19:50
#20 RE: Tatoo auf den Füßen Zitat · antworten

3.Versuch wegen Verbindungsproblemen zum Internet

Hallo!

Ne Freundin von mir hat ne Sonne um den Knöchel, und ich muss sagen es sieht schön aus und es passt zu ihr.
Ich selbst ziehe Henna-Tatoos vor die sind nach ein paar wochen wieder weg und man kann sie immer wieder neu gestalten und es macht Spaß sich gegenseitig diese auf die Füße zu malen.

Ich denke ein tatoo ist eine ganz individuelle geschichte und jeder muss für sich entscheiden was er mit seinem körper macht.
Ich selbst würde mir nie ein stechen lassen , da ich echt angst vor den Schmerzen habe, bin durch narkosspritzen an den füßen( Nagelbettentzündung->Nagel gezogen, ect.) etwas traumatisiert.

LOVE PEACE AND BAREFOOT

Lisa


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