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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 Usertreffen
Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.905
Punkte: 794

16.12.2009 16:42
Bericht vom Stuttgarter Winterbarfußtreffen Zitat · antworten

Hi zusammen,

das ist mein Beriht vom Winterbarfußtreffen, das am 12. und 13. Dezember 2009 in Stuttgart stattfand. Ich war bereits am Freitag, dem 11.12.2009 abends angereist und übernachtete bei Freunden in Zuffenhausen, die wie ich orthodoxen Glaubens sind, anders als ich aber nicht barfuß laufen. Als ich mich am Samstagmorgen nach einem knappen Frühstück zum Fortgehen anschickte, fragte mich der ältere meiner Gastgeber entsetzt, ob ich wirklich barfuß aus dem Hause gehen wolle. "Freilich", entgegnete ich, "zu einem Barfußtreffen muß man barfuß gehen; alles andere wäre unpassend.", und enteilte. Am Zuffenhauser Bahnhof löste ich eine Tageskarte, und dann kam auch schon eine S- Bahn in Richtung Hauptbahnhof. In der S- Bahn gab es ein paar erstaunte Blikke, aber keiner sagte was, zumal ich durch meinen finster- entschlossenen Gesichtsausdruck deutlich machte, daß ich nicht angesprochen werden wollte.

Am Stuttgarter Hauptbahnhof angekommen, war ich zunächst erstaunt, daß in der Nähe des Infostandes außer mir kein Barfüßer zu sehen war, aber ein Anruf ergab, daß Kerstin in einem Café im Bahnhof saß. Außer ihr befand sich auch Dieter aus Köln, den ich schon bei der Rheinsteigwanderung im Sommer 2006 kennengelernt hatte, dort. Dieter hatte etliche "Flyer", welche vom gelben Forum herausgegeben wurden, bei sich. Ich nahm einen für meine Gastgeber mit. Nachdem Kerstin und Dieter ihren Kaffee ausgetrunken hatten, begaben wir uns nach unten, wo wir Andreas Rosar, der mit Kamera und Mikrofon ausgestattet war und Schuhe ohne Sokken trug, trafen. Wenig später trafen auch Don aus Mannheim, Dominik R. sowie Leo ein, und wir konnten losgehen. Zuerst begaben wir uns über die Königstraße, wo Andi ein paar Aufnahmen von uns machte und sich verabschiedete, zum Weihnachtsmarkt. An erstaunten Blikken und Ausrufen fehlte es nicht. So rief etwa ein hochgewachsener junger Mann: "Leck mich am Arsch, keine Schuhe! Find ich echt gut", und reichte mir freundlich die Hand. Nun war ich meinerseits überrascht, aber Dominik erklärte mir, daß die zitierte Äußerung in Schwaben anders als in meiner Heimat einfach nur ein Ausdruck höchsten Erstaunens und durchaus freundlich gemeint sein kann. Auf dem Weihnachtsmarkt genehmigten wir uns, wie es sich gehört, einen Glühwein. "Die demonstrieren für den Klimawandel", sagte eine Frau im Vorübergehen. Danach gingen wir durch die Markthalle, wo es allerlei zu sehen und zu schnuppern gab. Besonders beeindruckt war ich von einem scheußlichen Kaffeeservice, das rot mit weißen Punkten war und zu dem sogar eine ebensolche Tischdekke gehörte. Nachdem wir die Markthalle verlassen hatten, bekam Kerstin einen Anruf von Michael aus Zofingen, der "natürlich" gleich bei seiner Ankunft in Stuttgart von der Polizei "begrüßt" worden war, nun aber am Bahnhof auf uns wartete. Dort holten wir ihn ab und gingen dann durch den Schloßpark in Richtung Cannstatt. Am Leuze- Schwimmbad angekommen, beschlossen wir, nicht zum Schwimmen, wohl aber zum Essen im dortigen Restaurant hineinzugehen. Dies war für Leo "seelische Grausamkeit", denn er blickte sehnsüchtig in die Halle, wo viele ebenfalls barfüßige, aber deutlich weniger winterlich als wir gekleidete Menschen fröhlich im Wasser planschten. Sie waren sogar weniger winterlich als Michael gekleidet, denn sie trugen nichts außer ihrer Badehose, während er außerdem obenrum mit einem T- Shirt und sogar einer dünnen Jakke bekleidet war.

Nach dem Essen begaben wir uns zum Straßenbahnmuseum, wo ein freundlicher Angestellter uns herumführte und auf alle Fragen ebenso freundlich wie sachkundig einging. Nach dem Besuch des Straßenbahnmuseums trennten sich die Wege rasch: Vom Cannstatter Bahnhof fuhren Kerstin und Dominik mit der S- Bahn nach Eßlingen bzw. Schorndorf, wir anderen zum Hauptbahnhof, wo sich Dieter, Don und Leo ebenfalls verabschiedeten, während ich mit Michael aus Zofingen noch ein wenig mit der Stadtbahn sowie der Zahnradbahn ("Zakke") herumfuhr, bevor sich an der S- Bahn in Feuerbach auch unsere Wege trennten. In Zuffenhausen angekommen, gab ich meinen Gastgebern den Flyer, und wir verbrachten einen netten Abend zusammen.

Am andern Morgen traf ich mich wieder mit Kerstin, Dominik, Leo und Michael aus Zofingen, aber diesmal kamen auch Gerold alias Siegfried Hase und der Allgäu- Yeti dazu. Diesmal war Michael aus Zofingen nicht mehr der einzige, der kurze Hosen trug, denn auch Gerold war mit kurzen Hosen gekommen, und Allgäu- Yeti trug bei seiner Ankunft zwar eine lange Hose sowie fette Schuhe und Sokken, kleidete sich aber um, so daß auch er barfuß in kurzen Hosen war. Seine Hose war sogar kürzer als die von Gerold, aber nicht so kurz wie die von Michael, der die deutlich kürzeste Hose von allen anhatte.
Nachdem alle da waren, besuchten wir die Ausstellung über "Stuttgart 21" im Bahnhof. Sie war weder sehr informativ noch ausgewogen, sondern nur einseitig "pro". Man kann nur hoffen, daß das Volk es schafft, durch beharrliches "Rappeln" dieses ebenso wahnwitzige wie überflüssige Projekt doch noch zu verhindern.
Ansonsten sind wir an diesem Tage nicht sehr weit gegangen, sondern waren nur auf dem Schloßplatz, wo wir zwei fett beschuhte Fallschirmspringer landen sahen, und danach im China- Restaurant. Da wir nicht alle an einem einzigen Tisch sitzen konnten, verteilten wir uns auf zwei nebeneinander stehende Tische. Bei lekkerem Essen und angeregten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge, und so konnten wir nur noch zum Bahnhof zurück gehen und Abschied nehmen. Die Zugfahrt verlief ereignislos; lediglich beim Umsteigen in Frankfurt am Main gab es auf dem Bahnhof ein paar Reaktionen. Ein Kind fragte seine Eltern, ob es barfuß laufen dürfte, was die Mutter verneinte. "Der Mann da läuft aber barfuß", jammerte das Kind und zeigte in meine Richtung. Erst jetzt bemerkte die Mutter mich und sagte zu dem Kinde: "Der Mann ist erwachsen; dem macht das nichts aus. Wenn du barfuß läufst, wirst du krank."
In Düsseldorf fragte mich in der Straßenbahn ein junger Mann, warum ich keine Schuhe trüge. Als ich es ihm erklärt hatte, sagte er "Respekt", und stieg aus. Ich fuhr weiter nach Ratingen und ging nach Hause. Ein wunderschönes Barfußtreffen war zu Ende.

Barfüßige Wintergrüße,
Markus U.


kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.905
Punkte: 1.181

16.12.2009 21:26
#2 RE: Bericht vom Stuttgarter Winterbarfußtreffen Zitat · antworten

Hi Markus,

herzlichen Dank für Deinen sehr gut und ausführlich geschriebenen Rückblick auf ein sehr schönes und gelungenes Wochenende - unserem Stuttgarter Barfußtreffen. Auch ich denke noch mit sehr viel Freude daran zurück. Dieses Wochenende war für mich gefühlsmäßig deutlich kürzer als jedes andere Wochenende. Das wird sicherlich jedem von uns so ergangen sein. So liegt nun die "Weißescheißezeit" vor uns, welche wir überwinden müssen, danach können wir schon langsam an das Wochenende auf der Insel Mainau denken. Auf jeden Fall bin ich überglücklich, daß dieses Treffen in Stuttgart so toll, äußerst harmonisch und kurzweilig war. Damit hatte ich nicht gerechnet. Des Weiteren hatte ich ja auch einen sehr guten alten Freund wieder getroffen. Erfolg auf der ganzen Linie ...

Zitat von Markus U.
Am Stuttgarter Hauptbahnhof angekommen, war ich zunächst erstaunt, daß in der Nähe des Infostandes außer mir kein Barfüßer zu sehen war, aber ein Anruf ergab, daß Kerstin in einem Café im Bahnhof saß. Außer ihr befand sich auch Dieter aus Köln, den ich schon bei der Rheinsteigwanderung im Sommer 2006 kennengelernt hatte, dort. Dieter hatte etliche "Flyer", welche vom gelben Forum herausgegeben wurden, bei sich. Ich nahm einen für meine Gastgeber mit. Nachdem Kerstin und Dieter ihren Kaffee ausgetrunken hatten, begaben wir uns nach unten, wo wir Andreas Rosar, der mit Kamera und Mikrofon ausgestattet war und Schuhe ohne Sokken trug, trafen.


Als Dieter mit leichter Verspätung auf Gleis 16 eintraf, schlug ich ihm vor, einen Kaffee trinken zu gehen. Was sollten wir denn in der zugigen Halle warten, wenn man im Bahnhofscafé einen schönen Kaffee trinken konnte. Jeder hatte ja meine Handynummer, welche er ja kurz anwählen konnte. So kamst Du dann auch zu uns hoch, danach brachen wir auf, um an dem "I-Point" zu warten. So kam dann Don aus Mannheim - ich meine, noch vor Andreas Rosar. Nachdem Andi dann ein paar Aufnahmen so wie mich im Großformat (oh Gott!) interviewte und auch eine Großaufnahme meiner nackerten Füße machte, traf auch Dominik ein. Engel rief mich an, daß etwas dazwischengekommen wäre und er später zum Treffen käme. Ein wenig später traf dann auch Leo ein und wir starteten in richtung Weihnachtsmarkt. Die an uns vorbeiflanierenden Leute schauten natürlich ganz erstaunt, verdattert oder total verwundert, daß man bei diesen Temperaturen bf laufen kann. Andi machte immer wieder Aufnahmen von uns, interviewte einige Passanten, was sie von unserem BF laufen halten, und Leo machte mit seiner Digicam einige Bilder. Eine kurze Sequenz der Videoaufnahmen kann man als Vorspann der Wettervorhersage im "Regional-TV" sehen. Sehr gut gemacht! Von hier aus herzlichen Dank an Andi!

Zitat von Markus U.
Zuerst begaben wir uns über die Königstraße, wo Andi ein paar Aufnahmen von uns machte und sich verabschiedete, zum Weihnachtsmarkt. An erstaunten Blikken und Ausrufen fehlte es nicht. So rief etwa ein hochgewachsener junger Mann: "Leck mich am Arsch, keine Schuhe! Find ich echt gut", und reichte mir freundlich die Hand. Nun war ich meinerseits überrascht, aber Dominik erklärte mir, daß die zitierte Äußerung in Schwaben anders als in meiner Heimat einfach nur ein Ausdruck höchsten Erstaunens und durchaus freundlich gemeint sein kann.


Ja, das stimmt. Was in anderen Dialekten vielleicht etwas derb erscheint, kann bei den Schwaben äußerst freundlich gemeint sein. Redewendungen wie "Jo leck mi am Arsch!" oder "Du alds Arschloch, lebsch au no?" sind absolut freundschaftlich gemeint. Der Spruch mit dem "Arschloch" soll eine überraschende Reaktion darstellen - etwa wenn man jemanden schon lange nicht mehr gesehen hat.

Zitat von Markus U.
Auf derm Weihnachtsmarkt genehmigten wir uns, wie es sich gehört, einen Glühwein. "Die demonstrieren für den Klimawandel", sagte eine Frau im Vorübergehen. Danach gingen wir durch die Markthallen, wo es allerlei zu sehen und zu schnuppern gab. Besonders beeindruckt war ich von einem scheußlichen Kaffeeservice, das rot mit weißen Punkten war und zu dem sogar eine ebensolche Tischdekke gehörte. Nachdem wir die Markthalle verlassen hatten, bekam Kerstin einen Anruf von Michael aus Zofingen, der "natürlich" gleich bei seiner Ankunft in Stuttgart von der Polizei "begrüßt" worden war, nun aber am Bahnhof auf uns wartete. Dort holten wir ihn ab und gingen dann durch den Schloßpark in Richtung Cannstatt. Am Loitze- Schwimmbad angekommen, beschlossen wir, nicht zum Schwimmen, wohl aber zum Essen im dortigen Restaurant hineinzugehen. Dies war für Leo "seelische Grausamkeit", denn er blickte sehnsüchtig in die Halle, wo viele ebenfalls barfüßige, aber deutlich weniger winterlich als wir gekleidete Menschen fröhlich im Wasser planschten. Sie waren sogar weniger winterlich als Michael gekleidet, denn sie trugen nichts außer ihrer Badehose, während er außerdem obenrum mit einem T- Shirt und sogar einer dünnen Jakke bekleidet war.


Das glaube ich auch. Armer Leo (das ist gemein)! Na wenigstens hatte er es dann am Sonntag abend nachgeholt.

Mein Kumpel Hans hatte uns diesen Glühweinstand empfohlen. Der Glühwein dort schmeckte mir persönlich auch wesentlich besser als jener in Eßlingen, als ich dort mit einem alten Schulfreund dort verweilte. Als alle den Glühwein ausgetrunken hatten, suchten wir die Markthalle auf, wo wir eine Runde drehten und dann im Obergeschoß durch alle Souvenirläden usw. gingen und auch von vielen ob unserer Barfüßigkeit bestaunt wurden. Dann verließen wir die Markthalle und wollten auf dem Karlsplatz durch den Flohmarkt gehen, als mich plötzlich ein Anruf auf meinem Handyx erreichte. Ich konnte Michael aus Zofingen zunächst recht schwer verstehen, da er nur recht leise zu hören war und es bei uns genügend Hintergrundgeräusche gab. Auf jeden Fall verstand ich, daß er sich im Stuttgarter Hauptbahnhof in Polizeigewahrsam befand. Meine Güte, haben sie ihn wieder einmal "kassiert", nur weil er in kurzen Hosen und bf war. Vielleicht hatten ein paar besonders besorgte Leute die Polizei verständigt. Es ist schon verrückt hier: kann bzw. darf man denn seine Lebensart nicht mehr leben, ohne dabei von Behörden und so belästigt zu werden. Na ja, damit muß er wohl leider leben...

Als wir ihn dann im Hauptbahnhof angetroffen hatten, machten wir uns auf dem Weg in richtung Bad Cannstatt - quer durch den Rosensteinpark. Wir kamen dann am "Leutze" an. Als wir das Gebäude betraten, roch es schon kräftig nach Bad - eine Qual für Leo! Leider gab es keine Tickets für eine Stunde. Es ging erst ab zwei Stunden los, doch das war dann doch zu lang, zumal wir ja noch zum Straßenbahnmuseum wollten. In der Gaststätte setzten wir uns an einen großen Tisch, wo wir alle Platz hatten. Wir bestellten dann unser Essen, und dann aßen wir das nach einer kleinen Wartezeit. Im Hintergrund planschten die Leute fröhlich im Mineralwasser. Als wir dann alles aufgegessen und dann bezahlt hatten, brachen wir dann zum Straßenbahnmuseum auf.

Zitat von Markus U.
Nach dem Essen begaben wir uns zum Straßenbahnmuseum, wo ein freundlicher Angestellter uns herumführte und auf alle Fragen ebenso freundlich wie sachkundig einging. Nach dem Besuch des Straßenbahnmuseums trennten sich die Wege rasch: Vom Cannstatter Bahnhof fuhren Kerstin und Dominik mit der S- Bahn nach Eßlingen bzw. Schorndorf, wir anderen zum Hauptbahnhof, wo sich Dieter, Don und Leo ebenfalls verabschiedeten, während ich mit Michael aus Zofingen noch ein wenig mit der Stadtbahn sowie der Zahnradbahn ("Zakke") herumfuhr, bevor sich an der S- Bahn in Feuerbach auch unsere Wege trennten. In Zuffenhausen angekommen, gab ich meinen Gastgebern den Flyer, und wir verbrachten einen netten Abend zusammen.[/quote]
Das war doch schön. Gerne hätte ich Dir bei mir Quartier gewährt, doch momentan ist es einfach schlecht. Ich habe zum schlafen nur mein Bett. Die Couch ist total fertig, so daß ich darauf niemanden mehr schlafen lassen kann. Das wird aber bald wieder so sein.

Im Straßenbahnmuseum angekommen, wurden wir von einem Angestellten durch die ganze Halle durchgeführt. Für mich als "a echdr Schtuergerter" kamen viele schöne Erinnerungen aus meiner Kindheit hoch, als die GT-4 - Fahrzeuge noch kräftig im Stuttgarter Straßenbahnnetz herumfuhren. Dort standen natürlich auch T2 und noch so einige. Als ich noch ein kleines Mädchen war, fuhr sogar noch eine alte TW 851 der Linie 7 die Etzelstraße hinauf...

Du und Michael seid ja ganz schön in Stuttgart umhergefahren, wenn Ihr mit der "Zacke" herumgefahren und dann in Feuerbach herausgekommen seid. Wenn Du mal wieder zu mir kommst - sehr gerne auch mit Michael oder auch allen anderen, dann könnten wir eine schöne Tour machen: zuerst mit der Zacke hoch nach Degerloch, dann ein Spaziergang zum Waldfriedhof, denn dort befindet sich die Haltestelle der Seilbahn - etwas ganz historisches. Dann kommen wir unten am Südheimer Platz heraus und könnten dann einen Spaziergang ins Zentrum von Stuttgart machen. Das wäre doch was...

Dominik und ich hielten uns noch ein wenig im Cannstatter Bahnhof auf, bevor wir dann unsere Fahrscheine aus dem Automaten holten. Während dieser Zeit waren zwei junge Frauen hinter uns gestanden und kicherten. Wir drehten uns zu ihnen um, wobei sie immer noch kicherten. Eine von ihnen fragte uns - die "übliche" Frage eben: "ist es denn uns nicht zu kalt"? Wir entgegneten sofort, daß es uns auf keinen Fall zu kalt war. Eine von ihnen hatte Stiefel, Leggings und Strickstulpen an und meinte, daß sie schon etwas kalt hätte - vor allem beim Anblick unserer nackten Füße. Wir erzählten von unseren Foren, und daß wir an einem Barfußtreffen in Stuttgart teilnahmen. So trennten sich dann unsere Wege, wobei ich nicht glaube, daß wenigstens eine dieser Mädels uns nacheifert und es mit bf laufen versucht.

Zitat von Markus U.
Am andern Morgen traf ich mich wieder mit Kerstin, Dominik, Leo und Michael aus Zofingen, aber diesmal kamen auch Gerold alias Siegfried Hase und der Allgäu- Yeti dazu. Diesmal war Michael aus Zofingen nicht mehr der einzige, der kurze Hosen trug, denn auch Gerold war mit kurzen Hosen gekommen, und Allgäu- Yeti trug bei seiner Ankunft zwar eine lange Hose sowie fette Schuhe und Sokken, kleidete sich aber um, so daß auch er barfuß in kurzen Hosen war. Seine Hose war sogar kürzer als die von Gerold, aber nicht so kurz wie die von Michael, der die deutlich kürzeste Hose von allen anhatte.[/quote]
Am Sonntag lief es ja genial, und dies in zweifacher Hinsicht. Dies habe ich aber schon in meinem Thread

Stuttgarter Barfußtreffen am 12.12. und 13.12.2009

geschrieben. Ich freute mich, endlich auch Gerold und später auch Karl Heinz kennengelernt zu haben. War echt spitze, daß Karl Heinz sich Zeit nahm, um noch einen netten Nachmittag mit uns zu verbringen. Als dann die Zeit kam, in welcher dann so nach und nach alle in ihre Züge stiegen und heimfuhren, tat es mir direkt leid, denn ich hätte noch ewig mit ihnen meine zeit verbringen können. Na ja, alles hat eben mal sein Ende, doch man trifft sich bestimmt bald wieder. Ich freute mich riesig, mit all den Teilnehmern äußerst sympathische Leute kennengelernt zu haben sowie diejenigen, welche ich schon lange kenne und sehr gut befreundet bin, endlich wieder einmal treffen konnte. Erstaunt war ich, als ich am Sonntagabend um exakt 22:18 Uhr Deinen Anruf aus Ratingen empfangen habe. Dies ging aber echt flott! Auf jeden Fall bist Du gut heimgekommen, was ich auch all den anderen wünsche. Nun wartet als (vorläufig) nächstes die Insel Mainau.

Schade war es auf jeden Fall, daß Jay und Saalenixe nicht dabei waren, jedoch waren die Gründe verständlich. Bei Engel weiß ich nicht, was da los war, denn ich konnte ihn nicht erreichen, und er meldete sich auch nicht. Was mit Patrick(KA) los war, kann ich nicht sagen, denn er kam nicht, und gemeldet hatte er sich auch nicht. Schade...

Viele derzeit recht frostige, jedoch (bis jetzt) weiße Scheiße - freie Grüße,

Kerstin


Michael aus Zofingen Offline



Beiträge: 585
Punkte: 248

17.12.2009 12:47
#3 RE: Bericht vom Stuttgarter Winterbarfußtreffen Zitat · antworten

Hallo Kerstin, hallo Markus,
vielen Dank für Eure Bemerkungen zum gelungenen Barfußtreffen in Stuttgart. Allzu viel gibt es wohl nicht mehr hinzuzufügen. Irgendwie habe ich festgestellt, daß die Reaktionen auf eine barfüßige (und partiell bekurzhoste) Gruppe etwas anders ist als bei einem einzelnen barfüßigen und bekurzhosten Menschen. Einen einzelnen barfüßigen, jedoch belanghosten (womöglich beschlaghosten), behandschuhten und bemützten würde ein unbedarfter Marktbesucher wohl gar nicht registrieren. Sicher ist es aber auch ein Unterschied, ob man bei gleicher Kleidung (und vergleichbarer Temperatur) am Sonntagnachmittag oder am Samstagabend gegen 21 Uhr auf dem Markt unterwegs ist. Am Sonntagnachmittag sind mehr Familien mit Kindern unterwegs, während man das „Gesocks“ eher zu späterer Stunde vorfindet.

Bleibt hinzuzufügen, daß die beiden fett beschuhten Fallschirmspringer von einem BEHALBSCHUHTEN Weihnachtsmann in Empfang genommen wurden. Von einem echten Weihnachtsmann ist man wirklich fetteres Schuhwerk gewöhnt.

Was die Stuttgarter „Spezial-Offtopic-Fahrzeuge“ anbelangt: Am Samstag sind wir zu zweit mit Zacke nach Degerloch gefahren, am Sonntag bin ich alleine mit der uralten hölzernen Standseilbahn zum Waldfriedhof gefahren. Auch an der Talstation der Seilbahn war auf eine Höhenwanderung in Kombination mit Fahrten beider Bergbahnen hingewiesen. Ich weiß natürlich nicht, wie barfußfreundlich die Wege sind, obendrein bei den Witterungsbedingungen in der Höhe am letzten Wochenende. Und außerdem hatte ich ja keine Zeit, da ich pünktlich am Hauptbahnhof sein wollte. Aber vielleicht bietet sich ja später einmal die Möglichkeit, möglicherweise noch in Kombination mit der Fahrt in einer meterspurigen Museumsstraßenbahn, zu der es am Sonntag auch nicht mehr gelangt hatte.

Was die Insel Mainau anbelangt: Es hieß, daß sie für Bewohner aus der Schweiz näher sei als für viele Deutsche. Das stimmt, aber traf das für Stuttgart nicht auch zu? Ich denke einmal, daß die Entfernung Ratingen-Stuttgart größer ist als die Entfernung Zofingen-Stuttgart. Ein Berliner hätte es noch weiter nach Stuttgart gehabt.

Sicher ist aber, daß die Insel Mainau von Zofingen weniger weit entfernt ist als Stuttgart, so daß bei trocknem Wetter und Temperaturen nicht unter +10°C das Velo zur Anreise geeignet erscheint. Immenstadt liegt übrigens noch näher bei der Insel Mainau als Zofingen, zwar außerhalb der Berglauf-, jedoch innerhalb der Veloentfernung

Schöne Grüße
Michael aus Zofingen


Leo Offline



Beiträge: 692
Punkte: 484

17.12.2009 14:36
#4 RE: Bericht vom Stuttgarter Winterbarfußtreffen Zitat · antworten

Hallo Markus,

ein sehr schöner Bericht, auf den ich mit viel Bildern und wenig Text unter der Rubrik "Barfuß und die Reaktionen der Umwelt" (die ja besonders bei unserem Treffen extrem häufig waren!) antworte.

Gruß

Leo


Leo Offline



Beiträge: 692
Punkte: 484

17.12.2009 17:07
#5 RE: Bericht vom Stuttgarter Winterbarfußtreffen Zitat · antworten

Hallo,


Zitat von Kerstin
Wenn Du mal wieder zu mir kommst - sehr gerne auch mit Michael oder auch allen anderen, dann könnten wir eine schöne Tour machen: zuerst mit der Zacke hoch nach Degerloch, dann ein Spaziergang zum Waldfriedhof, denn dort befindet sich die Haltestelle der Seilbahn - etwas ganz historisches. Dann kommen wir unten am Südheimer Platz heraus und könnten dann einen Spaziergang ins Zentrum von Stuttgart machen. Das wäre doch was...



Dabei würde sich dann aber ein kurzer Abstecher IN etwas anderes Historisches anbieten:

http://www5.stuttgart.de/baeder/menu/187576

Das wäre doch auch was...

Gruß

Leo


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