Hobby-Barfuß-Renaissance-Forumein kleines demokratisches Forum für Leute, die gerne barfuß laufen
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Dem Nebel entronnen, meist in den Süden
in Barfuß und Leben 12.11.2025 10:40von Michael aus Zofingen •
| 886 Beiträge | 670 Punkte
Hallo,
nach meiner Fußverletzung auf meiner Wanderung zwischen Fürstenau und Feldis am 1.1.2025 mußte ich mich schonen, d.h. keine Wanderungen über Wege mit Steinen, Ästen usw., jedoch auch nicht über matschige Wege, bei denen sich das Pflaster lösen konnte. Am 2.11. war Starkregen, und mein Muskelkater ließ ohnehin keine Anstrengungen zu. Am Montag, den 3.11. mußte ich einkaufen, da meine Lebensmittel zur Neige gegangen waren (barfuß Velo fahren ist kein Problem). An den darauffolgenden Tagen war für den Norden der Schweiz oft Nebel angekündigt, so daß ich mich für Reisen mit dem Generalabo meist in den Süden entschied. Es folgten nacheinander an 7 Fahrten mit Offtopic-Fahrzeugen. Zwischenzeitlich habe ich einige Einzelheiten wieder vergessen, daher kann ich nur eine Kurzfassung über alle Tage geben.
Dienstag, 4.11.2025:
Route: Abfahrt in Zofingen 6:29, Interregio bis Luzern, Kupferzug bis Arth-Goldau, Intercity durch Gotthard-Basistunnel bis Lugano, S-Bahn bis Lamone-Cadempino, Bus 423 bis Magliaso, Schmalspurbahn nach Ponte Tresa, Kleinbus 426 via Sessa bis Novaggio Posta, Bus 423 bis Magliaso, Schmalspurbahn nach Lugano, S-Bahn bis Locarno, FART-Bus 3/4 via Orselina und Brione nach Locarno, Bus 311 bis Bellinzona, Bus 222 bis Biasca, Kupferzug via Gotthard-Bergstrecke bis Luzern, Interregio nach Zofingen, Ankunft 19:31.
Bemerkungen: Im Süden sonnig und ab Mittag relativ warm, im Norden neblig oder wolkig. Keine Barfüßer gesichtet, wohl aber einige Leute in kurzen Hosen, überwiegend Jogger, Velofahrer, jedoch auch kleine Kinder beim Spielen (in Novaggio).
Für Sessa und Novaggio hatte ich für später einen längeren Besuch eingeplant.
Mittwoch, 5.11.2025:
Route: Abfahrt in Zofingen 6:29, Interregio bis Luzern, Kupferzug via Gotthard-Bergstrecke bis Locarno, FART-Bus 1 nach Ascona, Wanderung zum Badestrand, Abfahrt in Ascona 16:54, Bus 1 bis Locarno, S-Bahn bis Bellinzona, Bus 222 bis Biasca, Intercity via Gotthard-Basistunnel bis Arth-Goldau, Kupferzug bis Luzern, Interregio nach Zofingen, Ankunft 20:01.
Bemerkungen: Im Süden sonnig und ab Mittag relativ warm, im Norden neblig oder wolkig. Aufgrund meiner Fußverletzung nicht einmal mit den Füßen ins Wasser gegangen, andere Barfüßer nur am Strand, ca. 5 Personen, Kinder auf Spielplatz einheitlich fett beschuht und winterlich gekleidet, einige Leute in kurzen Hosen, überwiegend Jogger, Wanderer und Velofahrer.In Bellinzona mußte ich beim Warten auf leicht verspäteten Intercitys einem Bahnbullen meine Fahrkarte zeigen, ich durfte aber ohne weiteres mitfahren.
Donnerstag , 6.11.2025:
Route: Abfahrt in Zofingen 6:29, Interregio bis Luzern, durchgehender Interregio via Zug, Zürich, St. Gallen, Rorschach bis Sargans, Interregio bis Chur, Rhätische Bahn bis Disentis, Matterhorn-Gotthardbahn bis Andermatt, Matterhorn-Gotthardbahn bis Visp, Interregio via Sitten und Montreux nach Lausanne, Intercity via Neuenburg bis Olten, Regioexpreß nach Zofingen, Ankunft 20:12.
Bemerkungen: Ab Sargans sonnig und ab Chur relativ warm, vor Sargans neblig, hinter Montreux wolkig. Keine Barfüßer gesehen, nur wenige Leute in kurzen Hosen. In Zug von Lausanne wurde ich in Höhe Renens von Sicherheitsbonzen der Bahn gefragt, ob bei mir alles in Ordnung war wegen meiner Kleidung, mußte aber nicht an der nächsten Station aussteigen.
Freitag, 7.11.2025:
Route: Abfahrt in Zofingen 6:29, Interregio bis Luzern, Kupferzug via Gotthard-Bergstrecke bis Giubiasco, S-Bahn via Monte-Ceneri-Bergstrecke bis Lugano, Schmalspurbahn nach Ponte Tresa, Kleinbus 426 bis Sessa (einstündiger Aufenthalt im historischen Ortskern mit Besichtigung zweier Kirchen), Kleinbus 426 bis Novaggio Posta (26minütiger Aufenthalt im historischen Ortskern), Bus 423 bis Lamone-Cadempino, S-Bahn via Monte-Ceneri-Bergstrecke bis Giubiasco, Kupferzug bis Locarno, FART-Bus 4/3 via Brione und Orselina nach Locarno, Kupferzug via Gotthard-Bergstrecke bis Arth-Goldau, Intercity bis Luzern, Interregio nach Zofingen, Ankunft 20:31.
Bemerkungen: Im Süden sonnig und ab Mittag relativ warm, im Norden neblig oder wolkig. Keine anderen Barfüßer gesichtet, einige Leute in kurzen Hosen, überwiegend Jogger, Wanderer und Velofahrer. Im Kupferzug Transgottardo wurde ich auf der Hinfahrt von einer Schaffnerin, die mich wiedererkannte, mit den Worten "Immer noch barfuß" angesprochen.
Für andere Orte im Malcantone hatte ich für später einen längeren Besuch eingeplant.
Samstag, 8.11.2025:
Route: Abfahrt in Zofingen 6:29, Interregio bis Luzern, Kupferzug via Gotthard-Bergstrecke bis Cadenazzo, Kleinbus 231 via Monte-Ceneri bis Rivera, Bus 453 bis Taverne Paese, Bus 444 bis Lamone-Cadempino, Bus 423 bis Novaggio Posta (56minütiger Aufenthalt im historischen Ortskern mit Kirchenbesichtigung), Kleinbus 428 via Beride nach Ponte Tresa, Kleinbus 426 bis Novaggio Posta, Bus 423 via Sessa bis Magliaso, Schmalspurbahn bis Lugano, S-Bahn bis Giubiasco, Kupferzug via Gotthard-Bergstrecke bis Arth-Goldau, Intercity bis Luzern, Interregio nach Zofingen, Ankunft 20:31.
Bemerkungen: Im Süden sonnig und ab Mittag relativ warm, nach Sonnenuntergang rasche Abkühlung, im Norden neblig oder wolkig. Keine anderen Barfüßer gesichtet, einige Leute in kurzen Hosen, vor allem im Raum Novaggio. Eine ältere Frau und ein Mädchen (Enkelin?) fuhren mit dem Kleinbus 426 von Ponte Tresa bis zur Haltestelle "Sessa Sotto Chiesa", von wo es eine Treppe in den höher gelegenen Ortskern führt. Der Bus fuhr einen Bogen über Termine Paese und erreichte die Haltestelle "Sessa Piazza" im Ortskern 13 Minuten später, wo die beiden wieder einstiegen, diesmal hatte das Mädchen ein Fahrrad dabei. An irgendeiner Haltestelle stiegen beide wieder aus.
Sonntag, 9.11.2025:
Route: Abfahrt in Zofingen 6:29, Interregio bis Luzern, Kupferzug via Gotthard-Bergstrecke bis Giubiasco, S-Bahn via Monte-Ceneri-Bergstrecke bis Lugano, Schmalspurbahn nach Magliaso, Bus 423 bis Arosio Paese (25minütiger Aufenthalt im historischen Ortskern mit Kirchenbesichtigung), Bus 423 bis Miglieglia Paese (58minütiger Aufenthalt im historischen Ortskern mit Kirchenbesichtigung im Ortskern und auf dem Hügel), Bus 423 bis Mugena Paese (31minütiger Aufenthalt im historischen Ortskern, Kirche geschlossen), Bus 423 bis Breno Paese (73minütiger Aufenthalt im historischen Ortskern mit Kirchenbesichtigung), Bus 423 bis Lamone-Cadempino, S-Bahn bis Lugano, Intercity via Gotthard-Basistunnel bis Arth-Goldau, Kupferzug bis Luzern, Interregio nach Zofingen, Ankunft 19:31.
Bemerkungen: Im Süden sonnig und ab Mittag relativ warm, nach Sonnenuntergang rasche Abkühlung, im Norden etwas Regen. Keine anderen Barfüßer gesichtet, einige Frauen sockenlos in Sandalen, einige Leute in kurzen Hosen, unter anderem ein kleines Mädchen in sehr sommerlicher Kleidung, das mit den Eltern in der Kraftpost von Magliaso bis Miglieglia mitfuhr.
Die Kopfsteingassen in den historischen Ortskernen im Malcantone sind aus barfüßiger Sicht geschwindigkeitshemmend. Da die Busse sonntags nur alle 2 Stunden verkehren, mußte ich hin und her fahren anstatt in einer Richtung, um in möglichst vielen Orten Halt zu machen, was bei der kurvenreichen und bergigen Buslinie 423 von Lamone-Cadempino nach Magliaso nicht von Nachteil ist.
Montag, 10.11.2025:
Route: Abfahrt in Zofingen 6:29, Interregio bis Luzern, Kupferzug via Gotthard-Bergstrecke bis Biasca (Jacke im Kupferzug nach Locarno liegen gelassen
, erst nach Umsteigen bemerkt), S-Bahn bis Bellinzona statt Melide, S-Bahn Richtung Locarno dem Kupferzug gefolgt bis Cadenazzo (aus Locarno zurückkehrenden Kupferzug abgewartet, am nächsten IR-Haltebahnhof Tenero sollten sich S-Bahn und Kupferzug kreuzen), Kupferzug bis Bellinzona (Jacke lag noch dort
), S-Bahn bis Melide eine Stunde nach Plan, Bus 431 via Morcote bis Casoro Paese (und prompt in häßliche Taktlükke geraten), Bus 431 via Morcote zurück bis Melide (anstelle von Bus 433 nach Lugano), S-Bahn bis Lugano (war nun wieder genau eine Stunde nach ursprünglichem Plan vor Ort), Bus 461 bis Tesserete (Nach Lamone-Cadempino verkehrte ebenfalls kein Bus eine Stunde nach ursprünglichem Plan), Bus 461 zurück nach Lugano (so tragisch ist es jedoch nicht, diese Strecke, die einer stillgelegten Kleinbahn folgt, zweimal zu fahren. Ich konnte einige Relikte der Bahn erkennen. Auch das Stationsgebäude in Tesserete ist vorbildlich renoviert. Leider ist in dem Gebäude ausgerechnet ein Polizeistation untergebracht, kotz, würg), Schmalspurbahn nach Ponte Tresa und gleich zurück nach Magliaso, Bus 423 bis Lamone-Cadempino, S-Bahn bis Lugano, Intercity via Gotthard-Basistunnel bis Arth-Goldau (5 Minuten Verspätung), Kupferzug Richtung Luzern war weg, S-Bahn nach Luzern folgte 5 Minuten später, Interregio nach Zofingen noch erreicht, Ankunft 19:31.
Bemerkungen: Im Süden sonnig und ab Mittag relativ warm, nach Sonnenuntergang rasche Abkühlung, im Norden neblig oder wolkig. Keine anderen Barfüßer gesichtet, einige Leute in kurzen Hosen.
Die Jacke an sich war nicht besonders wertvoll. Es handelte sich um die Jacke eines Trainingsanzugs, den mir meine Mutter kurz vor meinem Abitur (1975) zum Geburtstag (oder Weihnachten?) schenkte. Während meines Studiums in Oldenburg trug ich ihn nicht. Deswegen war er zu Beginn meiner Schweizer Zeit (1989) noch derart neu, daß meine Mutter ihn mir mitgab. Auch hier lag er jahrelang in einer Plastiktüte im Schrank. Vor ca. 10 Jahren entdeckte ich ihn zufällig wieder und stellte fest, daß der Gummizug der Hose nicht mehr zog. Also ersetzte ich ihn durch ein festes Band und schnitt die Hosenbeine auf tragbare Länge ab. Ab diesem Zeitpunkt trug ich die Hose ab und zu beim Velofahren. Die Trainingsjacke trug ich während der Übergangszeit (wenn es ohne zu kalt ist und es für eine dickere noch zu warm). Vor etwa einem Jahr entgleiste ständig der Reißverschluß, so daß ich ihn durch Knöpfe ersetzte (wobei die Knopflöcher alles andere als professionell gelungen sind). Mit anderen Worten: Wenn ich die Jacke nicht mehr gefunden hätte, hätte ich mich bei der Bahnverwaltung nicht gemeldet. Die Unkosten wären höher gewesen als der Wert der Jacke. Die Jacke besitzt keine Taschen. Dieser Nachteil war nun ein Vorteil: Es besteht keinerlei Gefahr, daß neben der Jacke auch die Fahrkarte (bzw. das GA) alleine weiterreist
.
Ohne Jacke hätte ich die 1 km Velofahrt vom Bahnhof nach Hause im Trocknen bei 6°C ohne Erfrierungen überstanden.
Meine 66. bis 72. Barfußreise mit dem Generalabo waren beendet.
Gestern und heute war/ist auch hier recht sonniges Wetter nach anfänglichem Morgennebel. Ich war nicht mit Offtopic-Fahrzeugen unterwegs, weil ich gestern wieder mal einkaufen mußte und heute Nachmittag wieder ein Energie-Apero in Zofingen stattfindet. Bis nächsten Freitag soll es in leicht erhöhten Gebieten wieder recht mild werden (Martini-Sommer), also steht wieder Planungsarbeit vor mir.
Schöne Grüße
Michael aus Zofingen
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