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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

Ein kleines demokratisches Forum für Leute, die gerne und überall barfuß laufen oder dies gerne mal
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Dieses Thema hat 17 Antworten
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 Neuvorstellungen
Steffen ( gelöscht )
Beiträge:

20.12.2009 18:15
neu hier Zitat · antworten

Hallo in die Runde,
Ich bin Steffen aus Stuttgart und bin mehr oder minder durch Zufall auf dieses Forum gestossen.
Barfuss-Interessen drehen sich rings um die Barfussparks in der Region und sportliche Aktivitaeten.
Privat laufe ich in der Wohnung fast nur barfuss herum, oeffentlich meist nur auf den Barfussparks da mich die Verbundenheit mit der Natur besonders anspricht. Im Sport wuerde ich mir bei vielen Sportarten u. Trainings barfuss wuenschen wollen, auch wenn es nicht um bekannte Martial Arts Dinge geht, sondern auch allgemeine Turn-Events, standard Fitness Programme etc... Gerade Turnhallen eigenen sich dafuer, da man keine Bedenken haben muss auf Splitter, Steine etc.. zu stossen.
Interesse an barfuessigem Treffen auf Bahnhoefen habe ich leider weniger....


Steffen ( gelöscht )
Beiträge:

22.12.2009 17:48
#2 RE: neu hier Zitat · antworten

Leider kann ich keine Beitraege erstellen, oder zu bestehenden Beitraegen schreiben. (ausser im Bereich "Vorstellung neuer Mitglieder")
Woran liegts?


kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.905
Punkte: 1.181

22.12.2009 18:11
#3 RE: neu hier Zitat · antworten

Hallo Steffen,

herzlich willkommen in unserem Forum! Es freut mich, daß Du uns gefunden hast. Es ist so, daß hier jedes Mitglied durch eine "Schleuse" muß, bevor es dann für das gesamte Forum aktiviert wird. Gewisse Sicherheitsvorkehrungen müssen eben sein, da es leider auch Störer und Trolle im www gibt. Leider hatte ich Deinen Beitrag übersehen, da ich noch verschiedene andere Dinge im Forum durchführen muß. Ab heute bist Du nun für den gesamten Bereich im Forum aktiviert.

Du schreibst, Du kommst aus Stuttgartt. So könnte man sich mal treffen, wenn Du möchtest. Meine Kindheit verbrachte ich in Stuttgart am Bopser, doch leider elbe ich schon lange nicht mehr dort. Allerdings wohne ich nicht weit weg, nämlich in Eßlingen. Auch andere kommen aus der Region.

Vorletztes Wochenende fand ein Barfußtreffen in Stuttgart statt. Da viele der Teilnehmer mit dem Zug anreisten, lag es natürlich nahe, sich am Infoschalter des HBF zu treffen. Als sich dann alle zusammengefunden hatten, machten wir uns auf den Weg - u.a. zum Weihnachtsmarkt usw. Solche Treffen sind nicht unbedingt in erster Linie für gemeinsames Barfußlaufen gedacht, sondern daß sich Leute kennenlernen und so auch Freundschaften entstehen können. Dies wollte ich Dir in aller Kürze mitteilen, da Du scheinbar wenig von Barfußtreffen hältst.

Viel Spaß in unserem Forum! Ich freue mich schon auf Deine Beiträge.

Viele BF-Grüße,

Franz


Steffen ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2010 09:19
#4 RE: neu hier Zitat · antworten

Hallo Franz,

Besten Dank fuer die Antwort. Ich bin erst vor kurzem wieder nach Stuttgart gezogen, zufor lebte ich in den USA. Ich lebe quasi in der naehe des Fernsehturmes.

Offengestanden weis ich aber noch nicht, ob ich hier richtig bin. Um moegliche Missverstaendnisse zu vermeiden, bei erster Durchsicht des Forums fallen mir insbs. bestimmte Dinge auf. Die Mehrheit der User scheint im Forum hier gerne zu Beschreiben, wie die Oeffentlichkeit auf Barfusslaufen reagiert, welches zugegebener Massen in unseren Breiten fuer die Mehrheit der Gesellschaft etwas ungewoehnlicher erscheint, als in anderen Laendern.

Mir selbst gefallen die Barfuss-Pfade im Umland von Stuttgart sehr gut. Ich kenne solche Pfade aus anderen Laendern eher wenig. Dazu gehoert jener in Oetisheim und Dornstetten und dort laeuft man eben barfuss, ohne dass man sich neugierigen Fragen stellen muss. Die Pfade sind auch sehr gut gepflegt, man muss also nicht Angst haben, irgendwo sich Verletzungen zuzuziehen.

Besuche des SSB-Museums sind da fuer mich eher weniger interessant, ebenfalls nicht, das Herumlaufen in der Stuttgarter Beton-Wueste Innenstadt, auch die Aufmerksamkeit der Polizei in Stuttgart ( wie von einem User hier geschildert) moechte ich auch eher tunlichst vermeiden wollen :-)


Michael aus Zofingen Offline



Beiträge: 585
Punkte: 248

02.01.2010 10:52
#5 der mit der Polizei Zitat · antworten

Hallo Steffen,

"der mit der Polizei" war übrigens ich. Ich gehöre eigentlich auch zu denjenigen, die sich lieber barfuß in der Natur als Barfuß in der Betonwüste aufhalten. Wenn aber der Boden steinhart gefroren ist, macht mir dort barfuß laufen keinen Spaß. Dann ist glatter Beton, soweit er frei von fiesem Splitt ist, angenehmer. Und noch ein Vorteil der Stadt: Wenn man bei kaltem Wetter weitab jeglicher Zivilisation und vom Auto (=4rad)ist, hat man keine Möglichkeit, etwas warmes zu finden. In der Stadt kann man ein Kaufhaus oder Cafe aufsuchen oder aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln (in Barfüßerkreisen gelegentlich als "Offtopc-Fahrzeuge" bezeichnet) fahren. Ich selber bin Fan von Schienenfahrzeugen und besorge mir nicht selten bei Stadtbesuchen eine Tageskarte (im Stuttgarter Fall das Baden-Württemberg-Ticket). Wer sich überhaupt nicht für Straßenbahnen interessiert, für den ist die barfüßige Besichtigung des SSB-Museums natürlich auch nichts. Ich könnte mich z.B. nicht für eine barfüßige Besichtigung eines Hut- und Mützenmuseums begeistern.

Zum Thema Polizei: Ich gehöre zu den Menschen, die in der Freizeit barfuß laufen, wenn es bei entsprechender Temperatur und entsprechendem Untergrund angenehmer ist als mit Schuhen. Und ich trage dann kurze Hosen, wenn es bei der entsprechenden Temperatur angenehmer ist als mit langen Hosen. Eigentlich nachvollziehbar. Und sicher ist auch nachvollziehbar, daß die Wohlfühlgrenze bei allen Leuten unterschiedlich ist. Es gibt Leute, die bereits bei +20°C in kurzen Hosen erbarmungslos frieren würden. Und ich gehöre halt zu den Leuten, die sich auch bei 0°C in einer langen Hose als "zu winterlich" gekleidet vorkommen.

Weder in Deutschland, noch in der Schweiz gibt es Gesetze, die das Barfußlaufen oder das Tragen von kurzen Hosen als "Erregung öffentlichen Ärgernisses" oder als Ordnungswidrigkeit bezeichnen oder auf bestimmte Temperaturbereiche limitieren. Also dürfte man deswegen in einem sogenannten "demokratischen Rechtstaat" auch keinerlei Ärger bekommen. Dem ist leider nicht so: In vielen Spießerbirnen geistert noch der Gedanke, daß einer, der auch nur geringfügig weniger winterlich gekleidet ist als die "graue Masse" gleich für ein Verbrecher gehalten wird, der aus einer Anstalt ausgebrochen ist. Oder total besoffen oder bekifft ist. Längst nicht immer sind es Menschen, die sich Sorgen machen, wenn sie die Polizei rufen. Ich habe mal miterlebt, daß die Schweizer Bahnpolizei einen friedlichen Mann, der kirschrot lackierte Finger- und Zehennägel hatte, aus dem Zug geholt hatten (da es während der wärmeren Jahreszeit war, konnte das Argument "Gesundheit" nicht gelten). Hier herrschte einfach die irrige Meinung vor, daß Nägel lackieren ein Frauenprivileg sei. Heute sieht man ja schon mehrere Männer mit Ohrringen. Vor 40 Jahren war das Ohrringe tragen auch ein "Frauenprivileg". Vermutlich wurden damals Männer mit Ohrringen ebenfalls von der Obrigkeit wie Abschaum behandelt. Noch heute bekommen Männer mit langen Haaren vermehrt Ärger mit den Beamten der Bundespolizei in den Zügen der Deutschen Bahn, was ich ebenfalls als Beweis dafür sehe, daß in sogenannten "demokratischen Rechtstaaten" erheblich weniger Demokratie herrscht als in diesem Forum.

In einem "echten" demokratischen Rechtstaat darf JEDER Mensch dann barfuß laufen (kurze Hose tragen, eine bestimmte Frisur haben, Nägel lackieren), kurzum alles tun, was nicht explizit verboten ist und wodurch ANDEREN Menschen und der Umwelt kein Schaden entsteht (für einen allfälligen eigenen Schaden ist jeder mündige und nicht straffällige Bürger SELBER verantwortlich). Wenn man dran gehindert wird, ist das Freiheitsberaubung. Auch wenn ich schon häufiger deswegen Ärger mit Spießern und Schrotern bekommen habe, werde ich nicht von diesem Weg abbringen. Ich bin ich freier Bürger und spreche ALLEN Spießern und Polizeischergen das Recht ab, mir Vorschriften zu machen, welche Kleidung ich wo zu tragen habe.

Freiheitliche und demokratische Grünße
Michael aus Zofingen


Steffen ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2010 14:23
#6 RE: der mit der Polizei Zitat · antworten

Hallo Michael,

Besten Dank fuer Deinen Beitrag. Ich hoffe auch, dass ich durch meinen Beitrag keine unangenehmen Gefuehle geweckt hattte. Ich lese seit vielen Jahren immer wieder in Barfuss-Foren, es scheint einige zu geben, dieses scheint mir aber am sinnvollsten fuer Diskussions-Austausch, daher habe ich mich dann auch entschlossen mich anzumelden.

Deinen Artikel zur den Erfahrungen mit der Polizei in Stuttgart fand ich interessant, tlw. auch amuesant, (wenn man nicht selbst betroffen ist). Klar kann man in einem Rechsstaat nicht vorschreiben, wie sich die Leute auch zu kleiden haben, auch ein Spaziergang barfuss im Schnee muss da drinnen sein, egal, was die Polizei denkt.... Dabei gaebe es gerade in Stuttgart fuer die Polizei weitaus dringlichere Dinge die man angehen koennte, als Barfuss-Laeufer aus dem Verkehr zu ziehen. Ich kenne auch Schilderungen aus einem anderen Forum, wo ein Barufss-Laeufer von einem SSB-Sicherheits-Fuzi bloede angemacht wurde.

Barfusslaufen ist fuer die Mehrheit der Gesellschaft in Deutschland immer noch irgendwie tabu, waehre dies nicht der Fall, wuerden vermutlich mehr Menschen barfuss laufen. Deutschland bietet aber auch eine ziemlich grosse Menge von Barfussparks in denen man seinem Hobby, Interessen bzw. Neigungen auch "nachgehen" kann :-) England hat meines Wissens nur einen einzigen, und dieser ist vielleicht 500 meter lang, waehrend man in Dornstetten mehr als 2 km barfuss laufen kann.

In den USA kenne ich keine Barfuss-Parks, und man lebt eher in einer "No Shoes, No Shirts, No Service" Gesellschaft. Dies hat aber weniger was damit zu tun, dass die USA barfuss-feindlich eingestellt sei, sondern mehr damit zu tun, dass in der english-sprachigen Welt (insbs. in den tlw. geschichtl. puritanistisch gegraegten USA) in gewissen Umfeldern gewisse Kleidung verlangt wird. "Dress Code" ist in vielen Firmen ueblich, und strenger verfolgt, als in Deutschland, Jeans meist verboten, Anzug und Kravatte oft vorgeschrieben, auch wenn man keinen Kunden-Kontakt face to face hat.

Ich wuerde mir mehr wuenschen, dass Barfuessigkeit in Deutschland zwar eine Renaissance erleben kann, aber zu gewissen Dingen bezogen, eben mehr Barfussparks, oder auch mehr barfuessigkeit im Sport, in Hallen, bei Gymnastik etc.... Nur, wenn man nicht gerade im Kampfsport aktiv ist, ist meist barfuessigkeit in einer Turnhalle eine unliebsame Diskussion mit dem Trainer, und dies sollte nicht sein. Ich wuerde gerne mehr im Sport barfuss sein, insbs. da in Turnhallen meist keine Gefahr lauert, keine Splitter, kein Schmutz u. dgl. es waere alles denkbar einfach.... Vor etwa 30 Jahren war barfuss in der Turnhalle noch ueblich.

New Zealand scheint im Alltagsleben relativ barfussfreundlich zu sein. Ein barfuessiger Besuch in einem Geschaeft loesst zumindest auf dem Lande im Sommer keine grossartigen Diskussionen oder Blicke aus.


Michael aus Zofingen Offline



Beiträge: 585
Punkte: 248

02.01.2010 17:29
#7 RE: der mit der Polizei Zitat · antworten

Hallo Steffen,

ich habe nichts gegen Barfußparks, absolut nichts! Auf ihnen kann man sicher barfuß laufen. Dort werden einem die unterschiedlichsten Untergründe geboten, und alles auf engstem Raum. Wenn man sich aber barfuß in unbekanntes Gebiet begibt, ist man nicht vor Überraschungen sicher. Es ist doch sicher ärgerlich, wenn man eigentlich vorhatte, eine längere Strecke barfuß zu gehen, und dann ist der Weg fies geschottert. Ob durch die Existenz vieler Barfußparks die Akzeptanz des Barfußlaufens allgemein gesteigert wird oder ob es dann heißt: "Es gibt so viele und schöne Barfußparks, Strandbäder, Karatevereine, wo ihr euren Barfußspleen ausleben könnt. Wieso müßt ihr das dann in diesem VORNEHMEN Wohnquartier (in der Straßenbahn, im Westerländer Edeka-Markt, in der historischen Zofinger Altstadt) machen?". Ich vermute mal, daß es solche "Füdlibürger" gibt, aber die dürften in der Minderheit.

Grundsätzlich bin ich überhaupt gegen Einschränkungen ohne wirklichen Sinn. Dann könnte man ja auch sagen, daß man baden nur in den gebührenpflichtigen Badeanstalten, Joggen nur auf Sportplätzen, Radfahren nur auf Radwegen. Noch darf man ja auf allen Straßen, die kein spezielles Schild haben, Fahrrad fahren. Erst wenn auf den Wegen ein Schild das Velofahren ausdrücklich verbietet bzw. andere Schilder (z.B. Autobahn, Kraftfahrstraße, Fußweg) den Weg lediglich für bestimmte andere Teilnemer freigeben, darf man dort nicht fahren. Ebenso ist es mit Gewässern, die auf öffentlichen Wegen erreichbar sind. Wenn dort kein Schild ist, das das Baden oder Betreten verbietet und kein Zaun vorhanden ist, darf einem kein Polizeischerge eine Geldbuße abknöpfen, wenn man dort badet. Allerdings habe ich schon beobachtet (etwa am Zürichsee), daß die Stadt ehemalige Rasenflächen in fiese Schotterwüsten umwandelt, damit die Leute sich nicht hier sonnen, sondern in der gebührenpflichtigen Badeanstalt. Und genauso sollten Leute, die an "nicht speziell fürs Barfußlaufen vorgesehenen Orten" ohne Schuhe unterwegs sind, nicht diskriminiert werden.

Denn die meisten Orte, die an "nicht speziell fürs Barfußlaufen vorgesehenen sind", sind auch nicht speziell fürs Schuhe tragen vorgesehen!

Also sollte doch jeder mündige Bürger selber entscheiden dürfen, ob bzw. welche Art von Schuhen er tragen will. Kaum ein "Braunschuhträger" regt sich darüber auf, wenn ihm in der Straßenbahn ein "Schwarzschuhfahrer" gegegnet. Wieso wird dann ein Barfußfahrer mit gültigem Fahrausweis manchmal noch mehr schikaniert als ein fett beschuhter Schwarzfahrer? Vermutlich handelt es sich bei dem Fall, den Du in einem anderen Forum gelesen hast, wo ein barfüßiger von einem SSB-Sicherheitsschergen diskriminiert wurde, sogar um den Fotografen Andreas, der beim letzten Treffen in Stuttgart Filmaufnahmen gemacht hat. Bei meinem ersten Winterbarfußtreffen in Düsseldorf wurde ich auch von Haltestellenpersonal geschnappt und an die Polizei ausgeliefert. Vor dem Treffen wurde ich am Benrather Schloß von der Polizei kontrolliert, kurz vor der Abreise spielten auch noch die Kalkmützen der Bundespolizei auf dem Düsseldorfer Hbf übel mit. Als ich am Folgetag noch in Karlsruhe war, wurde ich von den Bullen aus der Straßenbahn geholt, vor der Witerfahrt schikanierten mich noch die Kalkmützen der Bundespolizei auf dem Karlruher Hbf.

Bei der Bundespolizei scheint die grüne "Oberforstrat-Montur" ausgedient zu haben, als Uniform scheinen jetzt schwarze "Sterbekittel" in Mode zu kommen.

Schöne Grüße
Michael aus Zofingen


Steffen ( gelöscht )
Beiträge:

02.01.2010 18:41
#8 RE: der mit der Polizei Zitat · antworten

Hallo Michael,

Gegen Verbote u. Einschraenkungen ohne Sinn, die Aussage finde ich gut. Da koennte man viel Diskutieren, gerade Deutschland hat in Sachen sinnlose Verbote vieles zu bieten. Im Sommer 2009 sind mir in Stuttgart in der Innenstadt ganze 4 Leute barfuss begegnet, zwei schlanke und attraktive Damen beim Koenigsbau, eine Dame beim Einsteigen in die SSB am Schlossplatz, Fahrtrichtung Ostfildern, und ein Mann, ebenfalls, in der Haltestelle Schlossplatz.

Ein Charakteristikum der stuttgarter Polizei ist leider sich mit Dingen zu beschaeftigen, die nicht notwendig waeren, wahrend man gerne "richtige Polizeiarbeit" scheut. Dazu gehoert das Vorgehen gegen Rauschgift Missbrauch und dgl. Ich konnte mich noch sehr gut erinnern, als Rauschgiftsuechtige im stuttgarter Schlossgarten allgegenwaertig waren, waehrend die Polizei Passanten aufielt um Ausweise zu kontrollieren...
Selbst in der Arnulf-Klett Passage von Stuttgart steht oefter ein ziemliches Pack herum, poebelt die Leute an, und die Polizei zeigt sich nur wenig, trotz der Tatsache, dass sich dort unten eine Polizeistation befindet. Und hier sind wir wieder beim Thema: Wenn man schon beim Sport mit einem Trainer lange Diskussionen fuehren muss, wie soll es denn mit der Polzei sein? - kaum anders, eher schwieriger. Der Polizist kann halt mehr bewirken, etwa kann Dich auf die Polizeistation mitnehmen, Fragen stellen, der Trainer im Sport hat diese Moeglichkeit naturlich nicht.

Mir geht es beim Barfusslaufen auch etwas um Freiheit, die Freiheit sich zu bewegen und mit dem Boden direkt verbunden zu sein. Beim Sport, insbs. allgemeine Gymnastik-Programme u. dgl. in einer Turnhalle geht dies meist problemlos, keine Splitter die man sich eintreten kann und geringe Verletzungsgefahr, Barfussparks fuer die Erfahrung in der Natur. Die Barfussparks die ich in Baden Wuerttemberg kennengelernt hatte, waren alle kostenlos, lediglich in Dornstetten werden 2 Euro verlangt, wenn man mit dem Auto auf dem Parkplatz parkt. Irgendwo in der Pfalz soll es einen Riesen Barfusspark geben, den ich sicherlich besuchen werde, sobald er wieder geoeffnet hat.

Mit der lieben Frau Schaefenacker von der SSB hatte ich auch mal eine geistlose Diskussion, insbs. da die SSB sehr eigensinnige "Kunden-Service" Vorstellungen hat, die von einem Fahrgast nicht gerade als Service gesehen werden, - damals gings aber nicht ums Barfusslaufen, dies lasse ich in der SSB tunlichst sein:-). Fr. Schaefenacker reagierte damals so eigensinnig, dass ich einfach jede weitere Korrespondenz als sinnlos erachtetet. Als ich dann das Posting eines Barfuss-Laeufers und das Schreiben der SSB in einem anderen Forum las (User Name war mir nichtmehr in Erinnerung), begann ich innerlich zu lachen, wenn die gute Fr. Schaefenacker wieder mal nicht weis was sie tun soll, und der SSB-Sicherheits-Fritze in seinem Horizont geistig ueberfordert wurde :-)

Anfangs brachte ich den Vergleich mit der "Stuttgarter Betonwueste Innenstadt". Ich selbst laufe gerne barfuss, aber das Umfeld bzw. der Anreiz muss auch da sein, und ich denke, dass ich da nicht ganz der einzige bin, der so denkt. Die Polizei sieht natuerlich alles, und denkt, dass bei jemandem der dort barfuss laeuft "irgendetwas nicht in Ordnung" sei, entweder finanziell, obdachlos, oder geistig verwirrt.


Lorenz_PZ Offline



Beiträge: 39
Punkte: 39

03.01.2010 21:22
#9 RE: der mit der Polizei Zitat · antworten

Hallo Steffen,

Zitat von Steffen
Die Barfussparks die ich in Baden Wuerttemberg kennengelernt hatte, waren alle kostenlos, lediglich in Dornstetten werden 2 Euro verlangt, wenn man mit dem Auto auf dem Parkplatz parkt. Irgendwo in der Pfalz soll es einen Riesen Barfusspark geben, den ich sicherlich besuchen werde, sobald er wieder geoeffnet hat.


In der Pfalz ist der Barfußpfad von Bad Sobernheim die größte und vielseitigste Anlage. Der Besuch lohnt sich, auch wenn pro Erwachsenem 3 Euro Eintritt verlangt werden. Besondere Attraktionen sind dort die Flussüberquerungen durch die Furt und über eine lange Hängebrücke.





Obwohl ich überall interessante Wege zum Barfußwandern finde, haben für mich die "offiziellen" Barfußpfade den besonderen Reiz, dass dort ganz viele Kinder und Leute ohne Schuhe unterwegs sind und ganz offensichtlich Spaß daran haben. Viele Millionen Menschen haben in Deutschland schon diese positive Erfahrung gemacht, die sich aus dem Bewusstsein kaum mehr tilgen lässt -- auch wenn sie die meisten bislang noch nicht in ihren Alltag übertragen haben. Aber was nicht ist, kann noch werden!

Mach's gut und unbeschuht, Lorenz

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Die ganze Welt ist Barfußpark!


Steffen ( gelöscht )
Beiträge:

05.01.2010 13:38
#10 RE: Zitat · antworten

Ja, genau, dieser Park ist es, ich habe davon schon oft im Internet gelesen. Die 3 Euro stoeren mich da wenig, wenigstens ist er gut erhalten. Der Preis ist es sicherlich Wert und die Wahrscheinlichkeit auf der Polizeistation zu landen auch sehr sehr gering.

Schoen ist auch die Schlammstrecke in Oetisheim. Recht lang und ziemlich tief.

Leider ist dzt. Winter und diese Parks geschlossen.


Manfred (Ten) ( gelöscht )
Beiträge:

05.01.2010 15:09
#11 RE: Zitat · antworten

Hallo Steffen,
ich lebe nun seit ca. vier Jahren nahezu durchgängig barfuss, also auch im Winter, und hatte noch nie Probleme deswegen - auch nicht mit der Polizei.

Und wenn ich (in vernünftig/höflicher Weise) jemals von denen angesprochen würde, dann würde ich das zunächst auch erst mal als Fürsorge (und damit in keinster Weise negativ) sehen, und meine Reaktion wäre so, dass ich den Beamten in freundlichen Worten klarmachen würde, dass ich genau weiss was ich tue und keineswegs verwirrt oder hilflos bin.
Ich denke, dass mein ganzer Auftritt das auch schon untermauert.
Gegebenfalls hilft mir dabei auch noch die Kopie eines Presseberichts über mich, den ich immer dabei habe (schon weil ich durch meine Barfüssigkeit des öfteren mal in nette Gespräche verwickelt werde und dabei manch neugierige Frage beantworten muss), und der das auch noch stützen würde. Damit wäre die Sache dann sicherlich endgültig abgehakt...

(Es wäre sicher auch ein interessantes Experiment, mit Michael a. Z., der ja laufend von Kontrollen und Schikanen betroffen ist, mal in bestimmten Situationen zusammen oder in kleinerem räumlichen Abstand aufzutreten. Was würde dann wohl passieren ? Und hätte die Reihenfolge des "Auftritts" wohl einen Einfluss ?) :-)


Lorenz_PZ Offline



Beiträge: 39
Punkte: 39

05.01.2010 19:48
#12 RE: Zitat · antworten

Zitat von Steffen

Schoen ist auch die Schlammstrecke in Oetisheim. Recht lang und ziemlich tief.


Nur hat man hinterher graue Socken an

_____________________________________________________

Die ganze Welt ist Barfußpark!


Steffen ( gelöscht )
Beiträge:

05.01.2010 21:52
#13 RE: Zitat · antworten

Ist dieser Zig/zag Stamm nicht auch in Oetisheim? der kommt doch, nach der Schlammstrecke und den Treppen?

Der Schlamm ist meist auch bald weg, denn in Oetisheim geht der Pfad dann durch einen kleinen Bach.


Steffen ( gelöscht )
Beiträge:

05.01.2010 21:56
#14 RE: Zitat · antworten

Zitat von Manfred (Ten)
Hallo Steffen,
ich lebe nun seit ca. vier Jahren nahezu durchgängig barfuss, also auch im Winter, und hatte noch nie Probleme deswegen - auch nicht mit der Polizei.



d.h. auch bei Temperaturen wie derzeit? im Winter?


Manfred (Ten) ( gelöscht )
Beiträge:

05.01.2010 23:28
#15 RE: Zitat · antworten

Zitat von Steffen
d.h. auch bei Temperaturen wie derzeit? im Winter?

Ja

[http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/v...t-immer-barfuss]

(http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?...showNews=150440]

[http://www.badische-zeitung.de/endingen/...editsch-barfuss]



aus GEK-Mitgliederzeitschrift 3/2008. Diesen Ausschnitt habe ich immer dabei


Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.390
Punkte: 708

13.01.2010 23:38
#16 RE: neu hier Zitat · antworten

Zitat von Steffen
Im Sport wuerde ich mir bei vielen Sportarten u. Trainings barfuss wuenschen wollen, auch wenn es nicht um bekannte Martial Arts Dinge geht, sondern auch allgemeine Turn-Events, standard Fitness Programme etc...




Herzlich willkommen!

Ich bin ursprünglich auch Stuttgarter. (Mit Abstechern in Neu-Ulm, Ulm und Pirmasens).
Jetzt lebe ich im schönen Schorndorf.

Eine Sportart, die sich ausgezeichnet barfuß betreiben läßt, ist Akrobatik.

Wir suchen übrigens noch Leute. (Vor allem Anfänger, da zähle ich auch dazu).

Link:
http://akrobatik.wikia.com/wiki/Akrobatik-Gruppe_Stuttgart

LG,
Dominik


Steffen ( gelöscht )
Beiträge:

17.01.2010 16:27
#17 RE: neu hier Zitat · antworten

Welche Art von Akrobatik macht Ihr denn so?

Als Anfänger wird man mich bei Akrobatik auch bezeichnen werden...


der Franke Offline



Beiträge: 33
Punkte: 33

17.08.2010 08:28
#18 RE: neu hier Zitat · antworten

Hallo
Sei auch von mir hier herzlich begrüßt. Auf gute Tipps und Kontakte.

Barfuß Gruß

Franke


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