Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

ein kleines demokratisches Forum für Leute, die gerne barfuß laufen





#1

Hitzewelle

in Barfuß und Leben 12.08.2026 09:07
von André Uhres • Admin | 2.506 Beiträge | 1558 Punkte

Die Hitzewelle legt Atomreaktoren lahm… Nein zur Atomkraft! Es lebe die Hitzewelle!

Schweiz: Kleinere Flussläufe wie die Aare erwärmen sich bei langanhaltender Hitze schnell. Das ältere Kernkraftwerk Beznau muss deshalb regelmäßig seine Leistung stark reduzieren oder komplett vom Netz gehen, um ein Fischsterben im Fluss zu verhindern.



zuletzt bearbeitet 12.08.2026 09:11 | nach oben

#2

RE: Hitzewelle

in Barfuß und Leben 12.08.2026 18:59
von Lebenskünstler • Admin | 1.490 Beiträge | 1798 Punkte

Nicht nur in der Schweiz haben die AKW-Betreiber Probleme.
Und nicht nur durch die Hitze.
In Gravelines im Norden Frankreichs haben Quallen ein AKW lahm gelegt.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ene...uallen-100.html




Grüßle vom Lebenskünstler
André Uhres hat sich bedankt!
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#3

RE: Hitzewelle

in Barfuß und Leben 14.08.2026 16:55
von heinz | 206 Beiträge | 355 Punkte

Deswegen Wind und Solar



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#4

RE: Hitzewelle

in Barfuß und Leben 17.08.2026 11:05
von Michael aus Zofingen | 949 Beiträge | 785 Punkte

Zitat von André Uhres im Beitrag #1
Schweiz: Kleinere Flussläufe wie die Aare erwärmen sich bei langanhaltender Hitze schnell. Das ältere Kernkraftwerk Beznau muss deshalb regelmäßig seine Leistung stark reduzieren oder komplett vom Netz gehen, um ein Fischsterben im Fluss zu verhindern.

Hallo André,

heute regnet es nach einer Hitzewelle von über 3 Wochen (und einer weiteren Hitzewelle kurz davor) wieder, jedoch winterlich kalt ist es nicht. Der Juni und Juli 2026 waren die heißesten und trockensten Monate seit Meßbeginn.
Im Vergleich zu Nil, Amazonas, Mississippi mag die Aare vielleicht ein "kleinerer Flußlauf" sein, aber immerhin ist sie mit 288 km der längste gänzlich innerhalb der Schweiz verlaufende Fluß und deutlich länger als die Alzette (73 km) im Großherzogtum Luxemburg. Weiterhin ist die Aare der wasserreichste Nebenfluß des Rheins, wasserreicher als der Rhein selbst an der Aaremündung.

Zumindest bis gestern war von "Wasserreichtum" nicht viel zu spüren, und warm war er auch. Viele Bäume werfen bereits ihre Blätter ab, Rasenflächen sind vertrocknet, ebenso scheint den Schachtelhalmen an meinem Badeplatz das Wetter nicht zu bekommen. Sämtliche noch vorhandenen Kernkraftwerke der Schweiz (Gösgen, Leibstadt, Beznau I und II) liegen unterhalb meines Badeplatzes, das KKW Mühleberg bei Bern ist stillgelegt. Im Gegensatz zu den anderen KKWs gibt es in Beznau keinen Kühlturm, so daß das erwärmte Kühlwasser wieder zurück in die Aare muß statt im Turm zu verdampfen. Wenigstens ist die Gesetzlage in der Schweiz so, daß auf Fische Rücksicht genommen werden muß und kühlwasserverbrauchende Anlagen entsprechend mit geringerer Leistung laufen müssen, um eine Überhitzung der Flüsse zu vermeiden. Aus noch kleineren Füssen darf nicht einmal mehr Wasser entnommen werden.

Schöne Grüße
Michael aus Zofingen


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#5

RE: Hitzewelle

in Barfuß und Leben 17.08.2026 11:14
von Matthias MUC | 19 Beiträge | 31 Punkte

Zitat von Michael aus Zofingen im Beitrag #4
Rasenflächen sind vertrocknet

Oh ja. Hab ein wunderbares Demonstrationsobjekt im Garten und v.a. die Wiese hinterm Haus, bei der es noch verschärft ist, weil die nur einen knappen Meter Erde hat und dann die Tiefgarage kommt.

Wenn's anfängt mit der Trockenheit: Rasenfläche "piekst" wie ein Stoppelfeld.
Wenn es weiter eskaliert: fühlt sich an wie fein gehackte Glaskrümel
So wie es jetzt ist: Du spürst, wie das Gras unter Deinen Fußsohlen zu feinstem Pulver zerbröselt....



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#6

RE: Hitzewelle

in Barfuß und Leben 18.08.2026 11:09
von André Uhres • Admin | 2.506 Beiträge | 1558 Punkte

Die Ereignisse im Hohen Venn erinnern mich an die schönen Barfußwanderungen im Hohen Venn,
besonders an unseren sehr geschätzten Wanderführer Patrick.

«Der Boden besteht aus Torf, an der Oberfläche ist Gras. Dadurch kann sich das Feuer schnell ausbreiten.»
(Luc Burette, belgischer Feuerwehrkommandant)


Hoffentlich wird dieses verheerende Feuer möglichst schnell gelöscht.
Meine Hochachtung für all jene, die sich dafür einsetzen, dieses wunderschöne Naturschutzgebiet zu schützen!

Alles Liebe
André


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