Hallo, ein paar Anmerkungen dazu …
Zitat von heinz im Beitrag #1
Langsam anfangen
Wer nach langer Pause wieder barfuß geht, sollte es behutsam angehen. Die Sohlen brauchen Zeit, um sich zu gewöhnen. Kurze Strecken auf angenehmen Böden sind besser als gleich der lange Waldweg mit allem, was dazu gehört.
Ich versuche möglichst keine lange Pause zu machen. Hier in Bonn kann es rund ums Jahr barfuß-geeignete Tage geben, zumindest für den kurzen Gang zum Supermarkt. Trotzdem kenne ich es, dass mir unebene Wege Schwierigkeiten bereiten, wenn ich sonst nur auf ebenen Böden gehe.
Zitat von heinz im Beitrag #1
Auf den Untergrund achten
Nicht jeder Boden ist gleich. Moos und Waldboden sind angenehm und schonend. Nasser Asphalt im Sommer kühlt, trockener Asphalt im Hochsommer kann brennen. Scherben, Dornen und Glasscherben sieht man barfuß übrigens besser, weil man automatisch genauer schaut.
Nass habe ich es immer noch nicht so gerne, da ich das Gefühl habe, Unebenheiten dann stärker zu spüren, besonders wenn es kühl ist. Ebene Wege bei angenehmen Temperaturen sind auch bei Regen für mich gut. Heiße Straßenbeläge haben mich schon mehrmals zu Flip-Flops gezwungen. Bei Rasenflächen bin ich immer vorsichtig, weil ich nicht gut erkennen kann, was dort an kleinen scharfen Teilen herumliegt.
Zitat von heinz im Beitrag #1
Das ist alles keine Wissenschaft, nur persönliche Erfahrung. Was habt ihr gemerkt?
Man kann Barfußlaufen zum selbstverständlichen Teil des Alltags machen. Deshalb schreibe ich auch nicht mehr so oft darüber. Wenn es nicht zu heiß ist (s.o.) ist es einfach angenehmer. Und warum die Füße unnötig einpacken, wenn sie ihre Aufgaben ohne viel besser wahrnehmen können?!
Und was die Wahrnehmung durch Andere betrifft: Ablehnung erfahre ich nur selten. Vielen wird es gar nicht auffallen, weil sie nicht darauf achten, oder Besseres zu tun haben als sich darum zu kümmern.
Ein Bonner