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Dieses Thema hat 23 Antworten
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Leo Offline



Beiträge: 693
Punkte: 484

03.02.2010 20:09
#21 Bahnsicherheit Zitat · antworten

Hallo Gerold,

Zitat von Siegfried Hase
Handelt das EVU aber wirklich (Schlafwagenreisende ohne Reservierung werden nicht mitgenommen, wenn der Zug voll ist), ist's auch wieder nicht recht. Bitte bedenke: NIEMAND verlangt von einer Fluggesellschaft, daß die Passagiere mitnimmt, die nicht gebucht haben wenn der vogel voll ist. In Reisebussen ist das meines Wissens sogar gesetzlich verboten! Man muß hier schon wissen was man will - die Quadratur des Kreises von der Bahn zu verlangen ist ebenfalls nicht in Ordnung!!!!



Wieso dürfen - ja MÜSSEN - sehr viele Reisende in Tagzügen stehen oder irgendwo auf dem Boden sitzen, aber im Nachtzug ist es verboten? Ist das im Nachtzug denn wirklich gefährlicher? Ja, das EVU DB hat gehandelt und die früher üblichen Reservierungslisten für die Schaffner auf den meisten Strecken abgeschafft: Früher konnte der Schaffner einem im Nachtzug noch kurzfristig einen freien Platz anweisen, Kommentar zu mir 2004, damals auch Bahncard100-Inhaber und somit angeblich bevorzugter Bahn.Comfort-Kunde: "Die Listen kriegen wir nicht mehr, versuchen Sie es doch mal im Internetwagen, da bleibt noch am ehesten was frei - ansonsten fliegen Sie in Halle raus!" (Internetwagen = der Wagen, den man nur im Internet buchen kann)

Zitat von Siegfried Hase
Das Jacobs-Drehgestell ist ja mal nix neues. Seit Jahrzehnten findet es in relativ kurzen, leichten Zügen Verwendung. Es ist sehr aufwändig zu warten und hat keine optimale Gewichtsverteilung. Das ist ein NACHTEIL des TGV, es macht ihn zwar in der Anschaffung billiger als den ICE, aber das ist acuh der einzige Vorteil des Jacobs-Drehgestells in langen Zügen.



Obwohl ich ja Mobilfunk- und nicht Eisenbahnfahrzeug-Ingenieur - und somit kein Fachmann - bin teile ich da doch eher die Meinung dieses Artikels bzgl. der größeren Sicherheit des TGV:

http://www.informelles.de/2008/06/03/hae...indern-koennen/

Das ist ein kurzer Ausschnitt aus einem Handelsblatt-Artikel:

http://www.handelsblatt.com/technologie/...hindert;1437740

Fazit bzgl. konventionelles ICE- / Jakobs-TGV-Drehgestell hierin:

"Die ICE-Bauer haben der Platz-Frage Priorität eingeräumt. Die klassischen Gestelle und Kupplungen beanspruchen weit weniger Raum als die Gestelle im französischen Bruderzug. So gibt es mehr Sitzplätze - und im Katastrophenfall offenbar mehr Opfer."

Zitat von Siegfried Hase
Und wenn wir schon beim TGV sind: ... was Komfort beim Eisenbahnfahren ist, war den Franzosen nie klar. Innerfranzösisch wurde und wird im Zweifel zuerst und vor allem am Komfort gespart. Fahr' mal mit dem TGV fünf Stunden lang - am besten no9ch mit einem vollen deux-Niveau.



Da muß ich Dir jetzt mal rechtgeben: Leute mit langen Beinen sollten die Fensterplätze wegen des Papierkorbs meiden! (Zur Not ist der aber nur mit 4 Schrauben festgeschraubt und leisten unabsichtlich brutaler Kraft anscheinend wenig Widerstand - ich sah schon mal abgerissene Papierkörbe am Boden liegen...) Aber immerhin hat da wenigstens jeder einen Sitzplatz im Gegensatz zum ICE freitags und sonntags...

Bzgl. Toiletten würde ich eine Mischung bevorzugen: Im Normalfall ist mir die ICE-Absaug-Toilette lieber. Die ist aber öfter mal verstopft, weil irgendwelche Idioten Papierhandtücher (die es etwa genau deswegen in Verbindung mit Vakuum-Toiletten bei der ÖBB und SBB gar nicht gibt?) ins Klo werfen. Für den Notfall wären da einige ausfallsichere TGV-Chemieklos von Vorteil, deren füllungsgradabhängiger Gestank mir aber nicht so sehr zusagt.



Zitat von Siegfried Hase

Zitat

Vor ca. 6 Jahren war die Verspätungsanzeige im Inteernet übrigens noch sehr zuverlässig und erfolgte minutengenau - dann wurde plötzlich die neue ungenaue Bahnspeak(s.u.)-Quantisierung eingeführt:

"pünktlich" = 0'00" bis 4'59" Verspätung
"ca. 5 Min." = 5'00" bis 9'59" Verspätung
"ca. 10 Min" = 10`00" bis 14'59" Verspätung
usw


Das war vor 6 Jahren auch krank! Die heutige Regelung ist wirklich praktikabler.




Nein, da muß ich Dir energisch widersprechen: Vor 6 Jahren war die Anzeige am Bf. München Siemenswerke bis auf ca. eine Minute Genauigkeit zuverlässig - nach der Umstellung dagegen auch bei Beobachtung der Abfahrtzeit an anderen Bahnhöfen deutlich unzuverlässiger! Davor reichte 1 Min. Reserve - nach der Umstellung waren aber 3 ratsam, wenn man den Zug nicht doch mal von hinten sehen wollte...

Zitat von Siegfried Hase
Schön, daß Du im winter noch eine Ausnahme machst, darf die Bahn dann auch eine Ausnahme machen, z. B. volle Züge, wenn die ganzen Autofahrer so schiß haben, daß sie die Bahn nehmen und dann sekundenoptiemiert möglichst noch billiger als mit dem Auto überpünktlich am Zeil sein wollen?



Bevor ich jetzt explodiere nur kurz so viel: Beim Wochendausflug 30./31.1. war ich mit 92 min. Verspätung auf der Hinfahrt und 140 Min. trotz 38 Minuten Umsteigezeit auf der Rückfahrt wieder mal zur Genüge bedient. Ein Großteil war übrigens NICHT witterungsbedingt!

Zitat von Siegfried Hase

Zitat
Und Park and Ride kann man ja auch in größeren Dimensionen praktizieren und von Holzkirchen mit dem Auto bis Kufstein, Wörgl, Scuol-Tarasp (Tanken in Samnaun!), St. Margrethen oder Friedrichshafen fahren. (Wegen schlechter Parkmöglichkeiten in Salzburg und des degressiven ÖBB-Preissystems ist auch bei Fahrten nach Wien Parken in Kufstein am günstigsten.)


Das kann man wirklich!
Sag' mal: Wie weit ist es von Kufstein nach Samnaun?? Lohnt das wirklich wegen ca. 60 Rappen/Lieter??




Wenn ich in die Schweiz will, um mal wieder nach vielen frustrierten DB-Erlebnissen genüßlich zu erleben, wie man bei allen Witterungsbedingungen auch in diesem Jahrhundert immer noch einen pünktlichen Bahnbetrieb durchführen kann (den nur Ältere in ihrer Jugend auch noch in Deutschland erleben durften), benutze ich meist die Tageskarte zum Halbtax. Die gilt z.B. ab Friedrichshafen, St. Margrethen oder Scuol-Tarasp (oder sogar ab Martina im Postauto). Als Startpunkt zum Parken des Autos bietet sich dann z.B. Friedrichshafen an, von Holzkirchen dort hin und zurück insgesamt 462 km mit dem Auto. Wenn ich aber stattdessen 466 km (hin und zurück) nach St. Margrethen fahre und dort tanke, spare ich beim Tanken von 45l Super etwa 9€. Wenn ich stattdessen von Holzkirchen auf direktem ("wirtschaftlichen" lt. Routenplaner) Weg nach Scuol fahre (hin: 207km) und auf der Rückfahrt einen Abstecher nach Samnaun mache (zurück: 233km), spare ich mir bei insgesamt 440km für Hin- und Rückfahrt sogar noch 26km gegenüber St. Margrethen und zusätzlich noch weitere 18€ beim Tanken - macht also 27€ Ersparnis beim Tanken gegenüber Friedrichshafen bei 22km kürzerer Fahrtstrecke mit dem Auto!

Von Kufstein nach Samnaun kostet die Fahrt übrigens nichts, wenn man dort mit recht leerem Tank ankommt: Das für Hin- und Rückfahrt verfahrene Benzin läßt sich gerade so durch die Ersparnis beim Volltanken finanzieren. Aber nur zum Tanken da hin zu fahren lohnt natürlich auch nicht - es sei denn man tankt auch anderes.... (Jetzt weiß ich auch was die scheinbar alberne Geschwindigkeitsbegrenzung kurz vor der Einmündung der Straße van Samnaun in die Inntal-Bundesstraße soll: Dem Uniformierten war mein spätes Bremsen - das ich als Grund für das Kelle-Zeigen ansah - egal, und ich hatte ja auch nur wie erlaubt 1l Schnaps dabei... )

Die Alternative, in Kufstein zu parken, habe ich letztes Jahr mit Vorteilscard oft praktiziert: Das sind dann mit dem Auto zwar nur 120km hin und zurück, aber bis Buchs(SG) kostet die Fahrkarte auf der unzuverlässigen Arlbergstrecke sogar mit Vorteilscard und Selbstbucherrabatt noch 37,80€ zusätzlich! (Die ÖBB ist in den letzten Jahren auch unzuverlässiger geworden; die Freigabe ab Feldkirch bis Buchs für den Liechtensteiner Bus war dem Fahrer schon wohlbekannt.)

Zitat von Siegfried Hase

Zitat
Läuft mal jemand OHNE Warnweste (mit würde es ja keinem auffallen, weshalb sich ja auch so mancher Pufferküsser beim Fotografieren mit einer Warnweste tarnt) unbefugt übers Gleis, wird gleich der ganze Betrieb für ca. 2 h lahmgelegt. Man könnte auch erst mal mit Schrittgeschwindigkeit fahren und wenn dann 3, 10, 20 Lokführer nach mindestens 5, 10, 15 Minuten freie Strecke gemeldet haben die Geschwindigkeit stufenweise anheben.



Bitte bedenke auch, daß sehr viele Selbstmörder die Bahn für ihre Tat wählen - ich fände es gerecht, wenn einige auch die Autobahn wählen würden.




Was hat das denn bitte mit den übertrieben kompletten Streckensperrungen zu tun, wenn mal einer eine verbotene Abkürzung genommen hatte?? (Warum müssen Selbstmörder unbedingt Unbeteiligte - egal ob auf Schiene oder Straße - mit reinziehen statt z.B. Tabletten zu nehmen und für immer sanft einzuschlafen? Aber wer so verzweifelt ist, denkt wohl nicht mehr rational.)

Ich wundere mich langsam etwas über Deine ausweichende, bahn-überfreundliche Argumentation. Du bist doch wohl hoffentlich nicht etwa IM bei der Basi (=Bahnsicherheit, die jetzt nicht nur für das Ausspionieren der eigenen Mitarbeiter sondern auch für Kunden zuständig ist)?

Jetzt hab ich doch mal interessehalber nach "Bahnsicherheit" geggogelt..... - oh je:

http://news.feed-reader.net/138044-bahn-sicherheit.html

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...herheit;2089535

http://www.focus.de/panorama/vermischtes...aid_471860.html

Ich warte jetzt übrigens auf den Frühling:

Meine österreichische Jahresvignette (Zeitungsprämie) ist gerade angekommen. Ich werde mir wohl auch noch für 50€ zusätzlich eine Jahreskarte für den Tauerntunnel und eine Punktekarte für den Karawankentunnel zulegen. Beim kroatischen Fremdenverkehrsamt war ich auch schon... Von Holzkirchen nach Crikvenica sind es übrigens gerade mal 527 km - also ca. 100km weniger als z.B. nach Berlin oder Düsseldorf! Und zum Millstätter See ist es mit 506km hin und zurück übrigens etwa gleich weit wie zum Park-and-Ride Richtung Schweiz... (Mein Halbtax läuft Ende April eh aus, und ein neues gibt es dann erst Ende August.)

Sollte die DB zwischen April und Oktober dann mal wieder pünktlich fahren, werde ich es daher wohl kaum mitkriegen...



Gruß

Leo


Jörg 2 Offline




Beiträge: 938
Punkte: 927

03.02.2010 20:27
#22 RE: Bahnsicherheit Zitat · antworten


J.


Siegfried Hase Offline




Beiträge: 454
Punkte: 413

15.02.2010 19:23
#23 RE: Bahnsicherheit Zitat · antworten

Salut Leo!

Zunächst darf ich mal in Anlehnung eines sicher auch Dir bekannten, auf Bahnsteigen der DB ofter die Lautsprecher verlassenden Statements mitteilen:
Wegen verspätetem Lesen Deines Beitrages kommt meine Antwort verspätet. Ich bedanke mich für Dein Verständnis.

Zitat
Wieso dürfen - ja MÜSSEN - sehr viele Reisende in Tagzügen stehen oder irgendwo auf dem Boden sitzen, aber im Nachtzug ist es verboten? Ist das im Nachtzug denn wirklich gefährlicher? Ja, das EVU DB hat gehandelt und die früher üblichen Reservierungslisten für die Schaffner auf den meisten Strecken abgeschafft: Früher konnte der Schaffner einem im Nachtzug noch kurzfristig einen freien Platz anweisen, Kommentar zu mir 2004, damals auch Bahncard100-Inhaber und somit angeblich bevorzugter Bahn.Comfort-Kunde: "Die Listen kriegen wir nicht mehr, versuchen Sie es doch mal im Internetwagen, da bleibt noch am ehesten was frei - ansonsten fliegen Sie in Halle raus!" (Internetwagen = der Wagen, den man nur im Internet buchen kann)


Und das könnte der Schaffner (Zugbegleiter) wohl auch heute noch, hätte man den einen Unfall Unfall sein lassen und nicht gleich Konsequenzen gefordert. Ich prophezeihe Dir einen Tageszugu´gunfall und Tote und Verletzte weil die stehen mußten. Dann kommt sie, die Reservierungspflicht.
Weniger 'Reglementitis' ist manchmal mehr!

Zitat
Obwohl ich ja Mobilfunk- und nicht Eisenbahnfahrzeug-Ingenieur - und somit kein Fachmann - bin teile ich da doch eher die Meinung dieses Artikels bzgl. der größeren Sicherheit des TGV:


Ich bleibe bei meinem Standpunkt.
Seit Jahrzehnten streitet sich die gesamte Eisenbahnwelt hierrüber. Es gibt 'Jakos-Drehgestell-Anhänger' und 'konventionelle-Drehgestell-Anhänger'. Den Stein des Weisen werden wir beide hier kaum finden.
Es ist Fakt, daß außer Alsthom alle anderen Schienenfahrzeugbauer auf konventionelle Drehgestelle setzen.
Es ist Fakt, daß Alsthom mit ca. 25% aller Hochgeschwindigkeits-Schienenfahrzeuge (ab v(max) > 200 km/h) den größten Weltmarktanteil hat.
Es ist Fakt, daß mit ausnahme der chinesichen Staatsbahn alle anderen Bahnverwaltungen entweder auf 'TGV-Technik' ODER 'konventionelle'-Technik setzen. Es wird sich zeigen ob China sich die nächsten Jahre eher für eine Technik eintscheidet...

Zitat
Bevor ich jetzt explodiere nur kurz so viel: Beim Wochendausflug 30./31.1. war ich mit 92 min. Verspätung auf der Hinfahrt und 140 Min. trotz 38 Minuten Umsteigezeit auf der Rückfahrt wieder mal zur Genüge bedient. Ein Großteil war übrigens NICHT witterungsbedingt!


Hierzu hattest Du mir eine PN geschickt, die ich Dir auch beantwortet habe.
DIESE Verspätungen sind überwigend hausgemacht. Da sehe ich es genauso, daß das Haus DB die Verantwortung und die Kosten zu übernehmen hat!
Daß man einen deutlich zu kleinen Reservebestand für den Regelbetrieb bei DB Fernverkehr hat, ist (vgl. PN) wohl auch 'oben' bei der DB angekommen. Der Reservebestand ist ja so klein, daß man nicht mal Regelwartungsintervalle durchführen kann ohne den fahrplanmäßigen Regelbetrieb zu beeinträchtigen.
Für 'Verstärkungszüge' hat man da zweimal keine Fahrzeuge!!!
Ich bin gespannt, ob man das nun auf lange Sicht ändert:
Immerhin hätte man gerade jetzt genügend 181.2 schnellzugfähige mit LZB ausgerüstete E-Loks die eigentlich gut erhalten sind und die man aber wohl kaum wird verkaufen können. Jetzt hat man Interregio-Wagen, die ebenfalls Fernverkehrstauglich sind und die man den Fahrgästen in Ersatz-/Verstärkungszügen gut 'zumuten' könnte.
Aus den nicht an die CD wegen kurzfristigem Eigenbedarf verkauften 100 IR-Wagen ließen sich entweder 14 7-Wagenzüge oder 12 8-Wagenzüge bilden, diese könnten dann sinnvoll über das Bundesgebiet verteilt werden und wenn wirklich mal kurzfristig ein Zug ausfällt, was bei Zügen wie allen anderen technischen Maschinen trotz bester Wartung halt passieren kann hätte man kurzfristig Ersatz. Auch hätte man kurzfristig Material für 'Verstärker'.
Ich bin gespannt, wie weit man vorausdenkt, nachdem politisch wie nie die letzten jahre in Frage steht, in wie fern man eine 'Börsen-Bahn' wirklich will!

Zitat
Wenn ich stattdessen von Holzkirchen auf direktem ("wirtschaftlichen" lt. Routenplaner) Weg nach Scuol fahre (hin: 207km) und auf der Rückfahrt einen Abstecher nach Samnaun mache (zurück: 233km), spare ich mir bei insgesamt 440km für Hin- und Rückfahrt sogar noch 26km gegenüber St. Margrethen und zusätzlich noch weitere 18€ beim Tanken - macht also 27€ Ersparnis beim Tanken gegenüber Friedrichshafen bei 22km kürzerer Fahrtstrecke mit dem Auto!


Dann macht Samnaun natürlich Sinn - meine Geographie-Blamage trage ich hier selbst

Zitat
Warum müssen Selbstmörder unbedingt Unbeteiligte - egal ob auf Schiene oder Straße - mit reinziehen statt z.B. Tabletten zu nehmen und für immer sanft einzuschlafen? Aber wer so verzweifelt ist, denkt wohl nicht mehr rational.)


Ähn, da sollte man mal die Selbstmörder fragen. Doch ich meinte auch schon gehört zu haben, daß eine Autobahn für einige Stunden voll gesperrt war weil sich offenbar ein Selbstmörder von einer Brücke auf dieselbe gestürzt hat.

Zitat
Ich wundere mich langsam etwas über Deine ausweichende, bahn-überfreundliche Argumentation. Du bist doch wohl hoffentlich nicht etwa IM bei der Basi (=Bahnsicherheit, die jetzt nicht nur für das Ausspionieren der eigenen Mitarbeiter sondern auch für Kunden zuständig ist)?


Nein. Ich bin bei der Bahn nicht angestellt. Ich bin nur bei der Kandertalbahn Freizeit-Hobby-Eisenbahner.
Vieles sehe ich bei der DE auch kritisch. Doch würde man gleiche Maßstäbe beim Flugverkehr oder dem Autoverkehr anlegen, ist es meine Überzeugung, daß beide INSGESAMT deutlich schlechter abschneiden als die eisenbahn und auch deutlich schlechter als die Firma DB.

Ich Glaub' wir sollten mal zusammen barfuß in kurzen Hosen eine nette Zugfahrt unternehmen

Gerold

P. S.: Da Du auch öfter kürzere Hosenbeine hast, fände ich es nett Dich auch hier: http://197600.homepagemodules.de/ im Forum für Leute die gerne kurze Hosen tragen, begrüßen zu dürfen.


Manfred (Ten) ( gelöscht )
Beiträge:

15.02.2010 19:33
#24 RE: Bahnsicherheit Zitat · antworten

Ach - wenn wir hier schon bei so ausschweifenden bahn"filosofisch"-technischen Betrachtungen sind:
Kann mir mal jemand der Bahnexperten folgenden mystischen Hinweis auf einer Anzeigetafel erklären ?:

"ACHTUNG ! Dieser Zug hält nicht überall"

Ich grübele seitdem pausenlos, wie denn wohl ein Zug verkehrt, der ÜBERALL hält

(senk ju for weiting in Deutsche Bundesbahn...)

Hat etwa den gleichen Sinngehalt wie die Frage: "Ist jemand zugestiegen?"

(Nein, ich bin hier drin geboren)


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