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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 25 Antworten
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Siegfried Hase Offline




Beiträge: 454
Punkte: 413

12.03.2010 15:39
#21 RE: Schindluder mit der Begriff Zitat · antworten

Salut Jay, einen herzlichen Gruß an ale Anderen!

Zuerst muß ich mich entschuldigen, daß meine Antwort so spät kommt, doch auch ich verdiene mein Geld micht bei/mit der FDP und/oder Herrn Westerwelle und auch nicht mit dem Barfußlaufen. Da auch für mich gilt: Ohne Moos nix los ist halt machnmal

Interessant finde ich WAS sich seit dem Bestehen dieses Thread's in Sachen Guido Westerwelle (kurz GW) alles abgespielt hat!!!
Daraus folgernd kann man wohl sagen, daß GW den Zenit seiner Macht auch bei der Partei FDP überschritten hat! Man sollte sich nicht darüber täuschen lassen, daß die FDP sich zwar heute pflichtbewußt 'hinter' GW stellt, doch wenn sich eine Partei pflichtbewußt 'hinter' ihren jeweiligen Vorsitzenden stellt, heißt das meist, sie stellt sich dorthin um ihn vom Platz zu schubsen (vgl. SDP in den letzten 25 Jahren).

Mittlerweile hat das liberale Lager sich auch bei der FDP wohl wieder gesammelt und scheint mit Leutheuser-Schnarrenberger und dem bis vor kurzem eher 'farblosen' Brüderle doch auch wieder das 'Gelb' (=Farbe der Liberalen/freiheitlichen) zu vertreten und das 'Blau' (= Farbe der [früheren] Deutschen Volksunion DVU, darwinistisch, neoliberal) in den Hintergrund zu drängen.

Was das 'Umfallen' großmauliger (liberaler) Wahlversprechen anbelangt, so war die FDP bei allen Regierungsbeteiligungen des letzten halben Jahrhunderts immer Juniorpartner. Da MUß man sich von Papa oder Mama halt auch mal was sagen lassen! Es gibt 'strengere' Papi's (z. B. Kohl) und nicht ganz so strenge Eltern (z. B. Schmidt oder Merkel). Der Junior kann seine Interessen gegenüber den großen immer dann gut wahren/durchsetzen, wenn er Optionen hat. Hier möchte ich daran erinnern, daß bei der Erstbildung der sozial-liberalen Koalition im Bund die FDP das 'Zünglein an der Waage' war. Genau dieses Zünglein hat sich 1982 dann als ebensolches wieder bemerkbar gemacht und 'gelb' bleib, 'rot' wurde gegen 'schwarz' getauscht. Das nahm die SPD der FDP übel und bandelte mit den 'Grünen'. So blieb die FDP zwar 'Zünglein' aber ohne das Gewicht des eigentlichen Ausschlags.

Der neue Burder der FDP, die Grünen, war sich mit dem etablierten Bruder nicht einig und vier Jahre lang hatten wir dann eine Elefantenkoalition und die feindlichen, kleinen Brüder mußten zuschauen!
In DIESER Situation macht dann der Boß der FDP (also GW) vor der Wahl eine Koalitionsaussage dahingehend, daß man NUR mit einem der beiden Elefanten und NUR mit dem schwarzen regieren will. Ha! Soll dann dieser Elefant der vorher schon entscheidend mitregiert hat vom kleinen Junior sagen lassen was er tun und lassen soll??? War GW wirklich so eingenommen von sich selber, als er im Angeber-BMW sich vor's Kanzleramt chauffieren ließ????

Au ja - Deutsch-Frankreich, ähm das Saarland (FJS sagte mal:"nicht ganz so groß, wie die kleineren Regierungsbezirke Bayerns") gibt's da auch noch. Dort fand man sie dann nett, die Flagge Jamaikas. Die ursprünglich feindlichen kleinen Brüder Grüne und FDP haben sich zwar nicht ganz doll lieb, aber man ist jeweils Demokrat und man kann miteinander. Und die beiden großen dürfen anklopfen, ob der Eine ODER der Andere mitmachen darf. Sowas ist dann eine Option. Was das politische Kartenspiel diesen Mai in NRW angelangt, ICH wage hier keine Prognose!! Für mich scheinen folgende Optionen möglich, wobei die Reihenfolge durchaus eine Wertung ist:
Schwarz-Gelb
Schwarz-Grün
Schwarz-Gelb-Grün
Rot-Gelb-Grün
Rot-Grün
Rot-Röter-Grün
Das halte ich denn doch für einen Gewinn für unsere Demokratie - (fast) jeder kann mit jedem, wenn's darauf an kommt. Nicht alle Ehen sind schließlich Liebesehen.


GW und seine Bettgeschichte(n):
Grundsätzlich gilt für mich, wenn die Person im Job was taugt, dann ist mir und sehr vielen anderen in unserem Land wohl egal mit wem wer unter welcher Bettdecke steckt. Gewiß ist's aber dann nicht egal, wenn der oder die Angetraute immer drei Schritte hinter dem Minister mit auf Reisen geht und ganz zufällig Geschäftsführer einer Firma ist, die mit dem eherechtliche verbandelten im öffentlichen politischen Amt Geschäfte macht. DAS dürfte GW wohl den Kopf kosten. Ich kann mir vborstellen, das diese Blödheit GW's der FDP nicht ganz unpassend kommt.....

Hetero- und Homosexualität:
Ohne Heterosexualität gäb's mich nicht. Es gäbe nicht nur mich und keinen dieser hier vertretenen Forumsschreiber und Forumsschreiberinnen, es gäbe ganz genau NIEMANDEN.
=> Unabdingbar zum Fortbesehten der Menschheit.
Meines Wissens haben noch NIE Homosexuelle Paare Kunder gezeugt - weder schwule Pärchen noch lesbische Pärchen.
=> Gäbe es die Heterosexuellen nicht, würden die homosexuell veranlagten zwangsläufig aussterben - sie wären es sogar schon! Da wir in unserer Gesellschaft eher Kindermangel haben, fände ich es von homosexuell veranlagten Spitzenpolitikern (vor allem in BÄrlin, aber auch anderswo) mal ganz einfallsreich, wenn die sich Gedanken machen würden, wer mal ihre Rente zahlen soll - IHRE Kinder werden das bestimmt nicht können.

Gerold


Jörg 2 Offline




Beiträge: 938
Punkte: 927

12.03.2010 19:34
#22 RE: Schindluder mit der Begriff Zitat · antworten

Zitat von Siegfried Hase
...
Meines Wissens haben noch NIE Homosexuelle Paare Kunder gezeugt - weder schwule Pärchen noch lesbische Pärchen.
=> Gäbe es die Heterosexuellen nicht, würden die homosexuell veranlagten zwangsläufig aussterben - sie wären es sogar schon! Da wir in unserer Gesellschaft eher Kindermangel haben, fände ich es von homosexuell veranlagten Spitzenpolitikern (vor allem in BÄrlin, aber auch anderswo) mal ganz einfallsreich, wenn die sich Gedanken machen würden, wer mal ihre Rente zahlen soll - IHRE Kinder werden das bestimmt nicht können.



Hi,
dieser Text hätte auch von mir sein können. Vor 15 Jahren vielleicht. Bis ein enger Freund mir gegenüber sein Outing vollzog. Heute weiß ich ein paar Fakten mehr. Es hat in allen Zeiten und Gesellschaften etwa 4 % Homosexuelle gegeben. Und davon zeigen weitere 4% eine genetische Disposition zur Homosexualität. Diese Veranlagung wird immer von der Mutter auf den Sohn, nie anders übertragen.
Diese Menschen haben also eine Eigenschaft wie andere blaue oder braune Augen. Was hilft es, lieber Siegfried Hase, wenn wir sie deswegen ausgrenzen?
Außerdem geht unsere Kinderarmut nicht auf Homosexualität zurück, sondern auf andere gesellschaftliche Entfremdungsprozesse.
Was mich viel mehr stört als gleichgeschlechtliche Paare ist die hohe Promiskuität und der affektiv nach außen gelebte Sexismus der "Szene". Anstatt ("Love Parade" usw.) wirklich ein neues Modell vorzuleben, herrscht vielfach dekadente Subkultur, latente Vereinsamung, AIDS und Verbreitung von Geschlechtskrankheiten. Das ist doch viel beklagenswerter als es nur die paar Prozent Schwulen und Lesben wären.

Ein Buch eines Berliner Arztes unterscheidet zwischen "schul" und "homosexuell". Der Autor vertritt die These, dass es eben Menschen gibt, die sich sich eben lieber einen gleichgeschlichen Lebenspartner wünschen - und fertig. "Schwul" bezeichne dagegen eine ganz bestimmte Art, sich zu sozialisieren und einen schrillen Kult "Pink Federboa..." zu inszenieren, der letztlich die Kaschierung einer verkommenen Subkultur sei.
Das finde ich eine interessante Perspektive. Ich kenne gleichgeschlechtliche Paare, die der ganze Schwulkult abstösst. Sie leben ganz friedlich und treu beisammen und sind wunderbare Menschen.

Du siehst, ich bin durchaus kritisch gegen bestimmte Entwicklungen, aber ich stehe unbedingt auf Seite solcher Menschen, die sich zu ihrem Menschsein bekennen und sich eines sozialen und verantwortlichen Lebens befleissigen. Und ich versuche es zu vermeiden, Leute wegen Eigenschaften, die sie nicht ändern können und die ausserdem ihr Privatleben betreffen, auszugrenzen und zu verurteilen.

Gruss
J.


Siegfried Hase Offline




Beiträge: 454
Punkte: 413

12.03.2010 20:09
#23 RE: Schindluder mit der Begriff Zitat · antworten

Salut Jörg!

Nun, auf die Homosexualität bin ich nur mit drei zeilen eingegangen. Das ist wirklich nur an der Oberfläche gekratzt.

So profundes Wissen wie der von Dir beschriebene Unterschied zwischen "schwul" und "homosexuell" habe ich nicht.
Das mit den 4 % mag wohl stimmen - und ich bin überzeugt, daß dem IMMER so war. Heute wie z. B. vor 100 oder 400 Jahren! Es ist mir auch bekannt, daß es Homosexualität im Tierreich gibt.

Sehr interessant finde ich das

Zitat
Was mich viel mehr stört als gleichgeschlechtliche Paare ist die hohe Promiskuität und der affektiv nach außen gelebte Sexismus der "Szene". Anstatt ("Love Parade" usw.) wirklich ein neues Modell vorzuleben, herrscht vielfach dekadente Subkultur, latente Vereinsamung, AIDS und Verbreitung von Geschlechtskrankheiten. Das ist doch viel beklagenswerter als es nur die paar Prozent Schwulen und Lesben wären.


Hier meine ich dann durchaus, daß es für ein gleichgeschlechtliches Paar leichter und einfacher ist, wenn beide Teile berufstätig sind. Es ist für diese Leute auch leichter sich ihrer Karriere zu widmen. Eine Frau, die z. B. drei Kinder hat, mußte mindestens rd. 2,5 Jahre pausieren. In unserer Leistungsgesellschaft sind das 2,5 verlorene Jahre. Das auch noch verteilt auf drei Auszeiten! Wie soll diese Frau Karriere machen?
Der Familienvater kann, soll und darf natürlich die drei Kinder nicht grundsätzlich bei der Frau abgeben. Also muß auch er sich kümmern. Während dieser zeit kann er nicht an seiner Karriere arbeiten! Die Familie ist also benachteiligt. Ganz zu schweigen davon, wenn die eine Mietwohnung sucht. Mach# das mal mit drei Kindern. Am liebsten sind den Vermietern doch die Double-Income-No-Kids - z. B. homosexuelle Paare.
Daher finde ich schon, daß auch solche Paare sich in unserer Gesamtgesellschaft zu beteiligen haben. Auch bei der Kinderfrage! Nur eine Beteiligung über die Lohnsteuerklasse ist mir da deutlich zu wenig.
Entweder die erzeihen dann z. B. auch zwei Kinder aus z. B. zerrütteten Paaren (Drogensucht, Krankheit u. dgl.) oder gut Verdienende beteiligen sich finanziell. Und ich meine beteiligen - nicht so tun als ob. D. h. bei einem Haushaltseinkommen eines gleichgeschlechtlichen Paares von z. B. 8.000,-- €/Monat ist schon die Größenordnung 1.500,-- €/Monat für den Nachwuchs abzuzweigen! Wie man diese Gelder dann sinnvoll verteilt, das ist eine Frage, die unsere Gesellschaft lösen muß, ich habe auch nicht alle Patentrezepte im Ärmel.

Sonst ist es mir gleich wer mit wem schläft oder Sex hat. Alles muß ich mir nicht vorstellen können, auch nicht das, wie es im Fernsehen vor längerer zeit mal berichtet wurde, von dem Stuart der AIDS über die Welt verbreitet haben soll. Der Gute hatte angeblich über Jahre rd. 250 verschieden (!) Sex-Partner pro Jahr.

Gerold


Jörg 2 Offline




Beiträge: 938
Punkte: 927

13.03.2010 09:55
#24 RE: Schindluder mit der Begriff Zitat · antworten

@ Siegfried Hase

Ja, sehr interessant, deine Aspekte. Die gleichgeschlechtlichen paare, die ich kenne, sind wirtschaftlich meist ganz gut gestellt. Hinsichtlich der Frage ihrer Mitverantwortung für Kinder bringen die dann natürlich das Argument, dass sie a) als Mehrverdiener ja auch mehr Steuern zahlen und b) ja auch oft gerne selbst Kinder hätten (d.h. adoptieren würden). Da steht ja nun die Erfahrung der Pädagogik etwas dagegen.
Wir werden aber den Staat nicht soweit kriegen, alle gesellschaftlichen Fehlentwicklungen zu korrigieren. Ich bin schon froh, wenn die Mitmenschlichkeit mal wieder etwas mehr zur Tugend würde und auf jene mit dem Finger gezeigt würde, die gegen diese Tugend verstoßen.

Gruss
J.


Manfred (Ten) ( gelöscht )
Beiträge:

13.03.2010 13:17
#25 RE: Schindluder mit der Begriff Zitat · antworten

Zitat: "...fände ich es von homosexuell veranlagten Spitzenpolitikern (vor allem in BÄrlin, aber auch anderswo) mal ganz einfallsreich, wenn die sich Gedanken machen würden, wer mal ihre Rente zahlen soll - IHRE Kinder werden das bestimmt nicht können."

Die arbeitslosen Kinder von morgen aber auch nicht !

Und es gibt übrigens auch nicht so wenige kinderlose heterosexuelle Paare.

Die Unterscheidung zwischen "schwul" und "homosexuell finde ich übrigens irgendwie gut.

Es hat niemand das Recht sich über Dinge/Eigenschaften zu mokieren, die lediglich die Betroffen etwas angehen.

Mich nervt es aber auch wenn irgendwelche Chöre oder sonstwelche eigentlich alltägliche Vereinigungen es extra im Titel herausheben, dass sie schwul sind - wenn es so normal ist, warum dann das ?

Ich betone ja auch nicht ständig dass ich heterosexueller Funktechniker bin - das sollte man doch trennen, sonst wirkts eben nicht mehr normal...


Jörg 2 Offline




Beiträge: 938
Punkte: 927

13.03.2010 16:04
#26 RE: Schindluder mit der Begriff Zitat · antworten

{Ooh, Verzeihung, falscher Thread, wollte gerad woanders hin...}
Wie kann man einen Beitrag eigentlich löschen?
J.


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