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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 7 Antworten
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Manfred (Ten) ( gelöscht )
Beiträge:

21.05.2010 13:11
Ohne Worte... Zitat · antworten

http://www.badische-zeitung.de/nachricht...--30768950.html

Sage noch einmal jemand zu Hartz-4 Empfängern Sozialschmarotzer...
(Meine Rente beträgt übrigens nach knapp 40 Jahren 718 Euro...)


mapo Offline




Beiträge: 61
Punkte: 54

21.05.2010 16:18
#2 RE: Ohne Worte... Zitat · antworten

Da fällt mir der Gedanken ein, den ich seit letzter Woche auf meiner Homepage geschrieben habe:

>>Gedanken: Früher gab es die Pest und die Raubritter ... Heute das Öl und bonigeile Topmanager ... das nenne ich Vortschritt ;-) <<

Besonders finde ich es eklig, wenn die Millionenboni mit der Befründung gerechtfertigt werden "nur so bekommen wir fähiges Personal" ... ähm ? Und wenn die Mist bauen, gehen sie mit horrenden Abfindungen ... Baut Unsereins Mist, wird er gefeuert und schluss !

Aber eben, solange da oben einer vom anderen profitiert, geht es so weiter ... bis das Luftschloss irgendwann ganz zusammenfällt !

Mein Vater war 40 Jahre lang Kassier/Buchalter einer 2000 Einwohner Gemeinde, und sagte mir schon vor vielen Jahren, dass man einfach nicht über seinen Verhältnissen leben darf. Schulden solle man nur für etwas solides machen: Haus. Für Autos und so, solle man lieber sparen, oder verzichten. Solange die Banken an den Zinsen verdienen werden sie liebend gerne jedem einen Kredit aufschwatzen. Im Notfall kommt ja der Staat (also WIR die die Steuern zahlen !) und schnürt mal schnell eben ein Rettungspacket für die armen Banken(mit unserem Geld).

...
Noch was: vor ein paar Monaten war grosses Aufsehen über das Minigehalt von Herrn Vasella der Novartis. Man war empört, schliesslich mache Novartis grosse Gewinne, seien also grosse Boni angemessen. Nur: wer zahlt schlussendlich die immer höheren Gesundheitskosten ?

ein paar Gedanken ...

ciao Maurizio


Siegfried Hase Offline




Beiträge: 454
Punkte: 413

21.05.2010 19:22
#3 RE: Ohne Worte... Zitat · antworten

Bei diesen Banken werde ich immer mehr in meiner Meinung gestärkt, daß es am sinnvollsten wäre, diese auch wirklich in die klassische Insolvenz gehen zu lassen.

Wenn der Staat dann was für die kleinen Sparer tun will, so könnte man z. B. die ersten 20.000 € Einlage aus Steuergeldern an jeden Anleger zahlen, die nächsten 180.000 € dann zur Hälfte (also 90.000 €) und wer mehr als 200.000 € hat um diese anzulegen ist kein Kleinsparer mehr in meinen Augen und muß selbst wissen, ob er sich durch Hochglanzprospekte blenden läßt, eine extrem Hohe Rendite will mit dem entsprechenden Risiko oder zu zwei oder drei kleineren Banken geht, bei denen die Vorstandsgehälter dann nicht soweit jenseits der Realwelt liegen (ich hab ja Genossenschaften so gern, also z. B. Genossenschaftsbanken, da darf jeder Genosse wissen, was der vorstand verdient).

Gerold

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Saalenixe-Halle ( gelöscht )
Beiträge:

21.05.2010 19:53
#4 RE: Ohne Worte... Zitat · antworten

ich käme überhaupt nicht auf die idee, mehr als 10.000 Euro (als Barreserve) auf irgend einem Bankkonto zu bunkern.
Extrem hohe Renditen gibt es nur wenn man zockt, da kann ich auch auf die Rennbahn gehen und auf einen Gaul meiner Wahl setzen.
Anlageformen die ein paar prozent über dem Satz für normale Spareinlagen liegen, würde ich auch streuen.

Mit den Genossenschaften das ist gar nicht so übel, vor allem weil das nachweislich die einzigen sind, die sich wirklich noch persönlich um den Kunden kümmern. Wobei ich bei Geldanlagen auch deren Beratern nicht vertrauen würde, und erst gleich zweimal nicht den Versicherungsmärchenerzählern.

lg Saalenixe


Jörg (FFB) Offline




Beiträge: 212
Punkte: 209

22.05.2010 17:33
#5 RE: Ohne Worte... Zitat · antworten

Oh, das Thema hatten wir doch im Elbsandsteingebirge schon.

Das Problem ist, daß im Gefolge der großen Bankenpleiten leider (!) auch die kleinen, ehrlich und aufmerksam agierenden Banken (z.B. Privat- und die von Dir genannten Genossenschaftsbanken sowie Sparkassen) mit in den Strudel gerissen würden, zu verflochten ist alles miteinander. Als Stichwort nenne ich hier nur mal Sparkassen und Landesbanken. Leider hilft auch die Verstaatlichung der Banken, wie von Sahra Wagenknecht gefordert, nichts, weil Politiker leider nicht die besseren Banker sind. Gerade wir Bayern mussten ja gerade mit ansehen, wie vollkommen unfähige, aber demokratisch legitimierte Politiker (Stoiber, Huber und Co.) milliarden Steuergelder mit der Bayerischen Landesbank verpulverten - z.T. gegen die ausdrücklichen Empfehlung der obersten Banker der BayernLB! Und ist nicht auch die HRE, um deren (Ex-) Vorstand es hier ja ursprünglich ging, inzwischen verstaatlicht?

Bei dieser engen Verflechtung von Politik und Kapital wundert es wenig, wenn die Politiker sich scheuen, verbindliche Regeln für die Finanzmärkte einzuführen. Und selbst wenn sie es wollten, könnten sie nur regional, nicht aber global agieren. Und das nutzen wiederum die großen Konzerne und Banken schonungslos aus. Der Ausweg wäre, daß wir alle unser Erspartes in Immobilien steckten, selbst wenn wir sie gar nicht bezahlen könnten, denn die blieben einem auch nach einem Währungscrash. Aber halt - fing nicht so alles an?

__________________________________________________


Siegfried Hase Offline




Beiträge: 454
Punkte: 413

22.05.2010 20:44
#6 RE: Ohne Worte... Zitat · antworten

Zitat von Jörg (FFB)
Oh, das Thema hatten wir doch im Elbsandsteingebirge schon.


Ja. Offenbar scheint das ja auch noch Andere zu bewegen, was mal zeigt, daß der Durchschnittswahlbürger nicht so blöd ist wie ihn viele besserverdienende Mitbürger gerne hätten.


Zitat von Jörg (FFB)
Das Problem ist, daß im Gefolge der großen Bankenpleiten leider (!) auch die kleinen, ehrlich und aufmerksam agierenden Banken (z.B. Privat- und die von Dir genannten Genossenschaftsbanken sowie Sparkassen) mit in den Strudel gerissen würden, zu verflochten ist alles miteinander. Als Stichwort nenne ich hier nur mal Sparkassen und Landesbanken.


Also, wenn eine Landesbank in Insolvenz gehen muß, dann tut das keiner Sparkasse übertrieben weh - für die einzelne Sparkasse ist ein solcher Verlust zu verschmerzen. Privatbanken (also die wirklichen kleinen Privatbanken!) sind ja genau deshalb Privatbanken wiel sie NICHT mit Firmenkonglomeraten verbunden sind! Auch die Genossenschaftsbanken sind i.d.R. mit keiner anderen Bank verbunden.


Zitat von Jörg (FFB)
Leider hilft auch die Verstaatlichung der Banken, wie von Sahra Wagenknecht gefordert, nichts, weil Politiker leider nicht die besseren Banker sind. Gerade wir Bayern mussten ja gerade mit ansehen, wie vollkommen unfähige, aber demokratisch legitimierte Politiker (Stoiber, Huber und Co.) milliarden Steuergelder mit der Bayerischen Landesbank verpulverten - z.T. gegen die ausdrücklichen Empfehlung der obersten Banker der BayernLB!


Da sieht man ja wieder mal wie riesig der Unterschied zwischen dem farblichen Anstrich der Parteien ist. Wenn der Banker schon was taugt, dann gilt er nix - Der Eigner hat die Macht (In dem Fall der barbarische Freistaat).


Zitat von Jörg (FFB)
Und ist nicht auch die HRE, um deren (Ex-) Vorstand es hier ja ursprünglich ging, inzwischen verstaatlicht?


Klar ist die zu ganz genau 100 % staatlich. Und ganz genau an der HRE kann man ausrechnen, wie viele Milliarden der Staat gespart hätte, hätte er diese Pleite gehen lassen. Und manch anderer Super-Rendite Bankvorstand hätte sich Schlaftabletten kaufen müssen, um des Nachts noch ruhig schlafen zu können. So kann er diese Ausgabe sparen - geht's schief, gibt's den goldenen Handschlag und die Firma (=Bank) geht unter den staatlichen Rettungsschirm


Zitat von Jörg (FFB)
Bei dieser engen Verflechtung von Politik und Kapital wundert es wenig, wenn die Politiker sich scheuen, verbindliche Regeln für die Finanzmärkte einzuführen.


Also ich finde, das gesamte Regelwerk hat in relativ großer Schrift und sehr Übersichtlichem Layout auf einer halben DIN A 4 Seite Platz: "Der Vorstand einer Bank haftet mit seinem kompletten Privatvermögen für den Fall, daß die von ihm geführte Bank während seiner Vorstandszeit insolvent wird oder er sich der Insolvenzverschleppung schuldig macht." Ich bin sehr sicher, daß so gut wie keine Bank mehr Hochrisikogeschäfte eingeht! Ganz egal ob eine klizekleine 1-Mann Genossenschaftsbank oder Banken von der Größenordnung der 'Deutschen Bank'. Jeder Chef wird da aus eigenem Antrieb für Ordnung in seinem Laden sorgen - jede weitere Regelung ist überflüssig!


Zitat von Jörg (FFB)
Und selbst wenn sie es wollten, könnten sie nur regional, nicht aber global agieren. Und das nutzen wiederum die großen Konzerne und Banken schonungslos aus.


Sollen sie doch!! Abhauen würden nur die schwarzen Schafe und welches Land will die denn auf Dauer haben??? Ich sage mal wenn einer anfängt, dann sind alle einigermaßen bedeutenden Länder binnen eines Jahres mit einem vergleichbaren Gesetz/Regelung dabei. Viel Spaß den Großkonzernen, die dann abhauen wollen.


Zitat von Jörg (FFB)
Der Ausweg wäre, daß wir alle unser Erspartes in Immobilien steckten, selbst wenn wir sie gar nicht bezahlen könnten, denn die blieben einem auch nach einem Währungscrash. Aber halt - fing nicht so alles an?


Sagen wir nicht 'Imobilien' sagen wir 'Sachwerte'. Geld ist nämlich NUR ein Tauschmittel ohne eigenen Wert (seit dem Fall der Golddeckung). Bitte nimm's nicht persönlich, doch auch ein 4-rad im Sinne dieses Forums ist ein Sachwert. Auch z. B. Deines. Am Tag 1 und ff nach einem Währungscrash hat ein Sachwert immer noch einen Wert, der grundsätzlich nur wenig von dem Wert abweicht, den der Sachwert vor dem Crash hatte!


Apropopos crash - heute ist der 22.5. ähm ja, da sollten wir denn halt wohl schon noch da http://www.crash-freiburg.de/ hin gehen. Hat nix mit der o.a. Diskussion zu tun. Wir sind hier ja am Stammtisch und genau deswegen ist dem so. Als letzten Gedankensprung an den immer barfüßigen Stefan: Es ist interessant, daß kleine Glasscherben auch in der Gastronomie, die sich 'gehoben' nennt offenbar ein Problem sind - um barfuß in die o. a. verlinkte Lokalität zu gehen, dafür bin ich dann viel zu sehr Angsthase.


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Manfred (Ten) ( gelöscht )
Beiträge:

22.05.2010 23:30
#7 RE: Ohne Worte... Zitat · antworten

[quote="Siegfried Hase]Geld ist nämlich NUR ein Tauschmittel ohne eigenen Wert (seit dem Fall der Golddeckung). [/quote]
Ach - man könnte tagelang... (mehrere Elbsandsteingebirge lang...)

Aber nur mal eines, was ich (auch) nicht verstehe: Wieso ausgerechnet Gold ? Wieso nicht Blech, Holz - was weiss ich was ? Davon werde ich in Krisenzeiten nämlich auch nicht satt, und soll ich beim Bauern dann jedesmal einen kleinen Span davon runterschnippeln ?(Es gab ja mal Zeiten, da hatten die Bauern die Perserteppiche sogar im Stall).

Mir fällt da gerade in diesem Zusammenhang die schöne Geschichte von Ephraim Kishon ein, in der eine "Zuckerkrise" herbeigeredet wurde. Kurz zusammengefasst: Nun kauften er und alle Leute in Panik Zucker und er wurde dadurch tatsächlich knapp. Als er dann seine Vorräte nutzen wollte meinte seine Frau dann nur "Mann, bist du wahnsinnig ?Unseren knappen Zucker zu verbrauchen!" Da kam er auf die Idee, wenn man den Vorrat nicht nutzen darf könne man ja genau so gut Gips einlagern - da er ja ohnehin nicht im Kaffee landet. Und hortete Gips und war beruhigt. (Ob der dann knapp wurde ist nicht überliefert...)


Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

27.05.2010 11:23
#8 RE: Ohne Worte... Zitat · antworten

Zitat von Manfred (Ten)
Aber nur mal eines, was ich (auch) nicht verstehe: Wieso ausgerechnet Gold ? Wieso nicht Blech, Holz - was weiss ich was ? Davon werde ich in Krisenzeiten nämlich auch nicht satt, und soll ich beim Bauern dann jedesmal einen kleinen Span davon runterschnippeln ?(Es gab ja mal Zeiten, da hatten die Bauern die Perserteppiche sogar im Stall).



Tja auf der einen Seite hast Du damit Recht Manfred, in vergangenen Tagen hatte Gold ja nur nen ideellen Wert, wurde ja nur gehortet, oder zu Schmuck verarbeitet. Also hätte man ja auch Steine eintauschen können (OK, mit Edelsteinen wurde das ja auch gemacht).
Auf der anderen Seite muss man heutzutage bedenken, das Gold (und auch Edelsteine) durch die Elektronik- und Computer-Industrie einen beträchtlichen Wert erlangt.

Und in Krisenzeiten ist es egal was Du hast, es ist nur wichtig, das Du grad nix zu beissen hast, was sich aber auch net ändern würde, wenn wir immer noch mit Naturalien tauschen würden, Krise = keine Naturalien = nix zu beissen.

Gruß Engel

http://www.bbq-county.de/shop/index.php

http://www.mysaarbq.de/index.php?sid=5cb...6029bf3f8853c17


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