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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 Die Gesundheit unserer Füße
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13.06.2009 13:17
Füße waschen-Gibt es denn noch die Abrador oder ähnliches? Zitat · antworten

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Dominik R. Verfasst am: 29.03.2009, 17:51

Hallo,
so richtig schwarze Füße bekommt man ja nur mit einer "Hand"waschpaste sauber. (Zumindest wenn öliger Dreck mitdazukommt).
Der Nachteil ist das relativ große Gebinde, wenn man unterwegs ist.
Deswegen hatte ich bisher auch noch ein Seifenstück Namens Abrador (mit Sandkörnern). Scheinbar gibt es das aber nicht mehr. (Zumindest kein Baumarkt oder Drogerie hier in der Nähe führt es. Im Web hat jemand geschrieben, dass es diese Seife nicht mehr gegeben soll).

Wißt ihr was dazu?
Gobt es Ersatz?

Die (sauberen) Füße zum Gruß,
Dominik


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13.06.2009 13:18
#2 RE: Zitat · antworten

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Franz (S) Verfasst am: 29.03.2009, 21:42

Hallo Dominik,

auch ich hatte dieses Abrador. Das war doch so ein graues Stück in Form einer Seife mit schwarzen Körnchen drin - sogenannte Reibekörperchen. Keine Ahnung, ob es das noch gibt. Wenn meine Fußsohlen so richtig "dunkel" geworden sind, hatte ich die Fußsohlen auch schon anders heller bekommen, denn ganz sauber wie die Fußsohlen eines Dauerschuhläufers werden die Sohlen eh nicht. Ich nahm also ein Fußbad, aber nicht zu lang, damit die Haut nicht zu sehr schrumpelig wird, dann nahm ich meine Wurzelbürste, welche ich kurz unter fließendem Wasser hielt und sogleich Scheuerpulver - Vim oder so - auf die Bürste streute. Damit bürstete ich dann die Fußsohlen, und nebenbei ist das eine herrliche und angenehme Fußmassage. Mit dem Abrador war das nicht so angenehm, und ich meine, daß das Säubern der Füße mit der Bürste wesentlich besser geht. Mit der Bürste kann man durchaus auch die Fußrücken bürsten, denn in meinem Fall sind diese oft recht schnell völlig schmutzig. Da ich ja Schlaghosen trage, wirbelt der Staub auf der Straße auf und verteilt sich auf Fußrücken und Zehen. Dieser läßt sich allerdings wesentlich leichter entfernen als der Schmutz auf den Fußsohlen.

LG

Franz


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13.06.2009 13:19
#3 Fußwasch-Usancen & verfehlte Ambitionen Zitat · antworten
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Jay Verfasst am: 01.04.2009, 17:32

Hi,
schon von jeher hat die Waschmittelindustrie in ihren Werbeetats immer besonders viel Zeit- etc. -aufwand zur Sloganfindung oder -entwicklung 'reingesteckt, die bei der Hausfrau jeweils immer wieder neue Bewußtseinszustände schaffen sollten, über die die Konkurrenz momentan grad' nicht verfügen konnte. Sei´s, daß einzig & allein ARIEL (oder war´s ein anderes namhaftes Produkt?) nicht nur sauber, sondern REIN wäscht (was eigentlich die stärkere Feature im Vergleich zu FAKT ist, welches in den 70er Jahren Schluß mit dem Grauschleier machte, angeblich sogar endgültig) oder ein anderes Zeug den "Gilb" tötete (er wurde im Werbe-TV als eine Art äußerst zynisch-böse lachender Schlumpf-Geist dargestellt, der vor allem Gardinen heimsuchte)*.

Wenn sowohl Textilien aller Art als auch Füße (im Fall, daß sie einen langen Outdoor BF-Tag gesehen haben) porentief rein & vom Grauschleier befreit werden sollen, erweist sich das bei Letzterem oft als utopisch-absurdes Unterfangen. Absurd für mich momentan deshalb, weil meine Füße (nicht gerade oft war ich bisher in diesem verschneit/naßkalten Jahr außerhalb der Privacy überhaupt ganz BF) derzeit ein eher leichenblasses statt ein natürlich gebräuntes Schweinchenrosa als Teint aufweisen & graue Fußsohlen einfach besser aussehen als leichtrot/leichenblasse; utopisch, weil die Herstellung grauschleierfreier Alltags-BF-Fußsohlen mit einem enorm hohen Aufwand verbunden ist.

Ehrlich gesagt, halte ich gar nichts davon, nach Feierabend mit 10-, 20minütigem RUBBEL, sCHRUBBEL + Bemühen von Spezialdetergentien einen State herbeiführen zu wollen wie [Den ganzen Tag BF gewesen & - dies verleugnend - so zu tun, als sei die durch Tageslicht entständene Bräune durch bäuchlings & mit den Fußsohlen nach oben auf der Bräunungsstudioliege entstanden]. Im Gegenteil, ich mag meine manchmal (wenn längst nach 5 ... 10 Minuten Warmwasser + Detergenz kein graues Abwasser mehr in den Gully rinnt) u. U. recht grau verbliebenen Fußsohlen ausgesprochen gerne. Warum sollte man auch - vor sich & vor anderen - die Folgen, wenn nicht gewissermaßen das Zeugnis eines eher peripheren Begleitumstandes des vergangenen Tages, nämlich diesen fußunverpackt verbracht zu haben, krampfhaft zu beseitigen suchen?

Was schon bei massiver Einwirkung heißtemperierter Sturzbäche, flüssigen, Schmier- & festen Seifen + heftigen Reibens, Knetens & Knuddelns der unteren Extremitäten nicht mehr auf das Abwaschwasser abfärbt, färbt auch nicht auf dashweiße Bettwäsche, sapur-teppichschaumweiße Auslegeware etc. ab. Diese Logik war früher Müttern allerdings nicht leicht zu vermitteln; ihre Hauptfurcht galt dem [Von-Innen-Eingefärbt-Werden] persilweißer Söckchen durch grauschwarz-unreine Füße. Schließlich sollte der Nachwuchs jederzeit socken-benutzungsfähig sein (sommers wie winters lauerten permanent Gefahren für´s Familien-Sozialprestige, 'hohe' Leute von Unis & sonstigen Institutionen, an denen mein Vater dozierte, hätten plötzlich zu Besuch kommen können & dgl. - welch' eine Katastrophe, wenn Kids solch' gebildeter Stände BF gesichtet worden wären!)

Als ich mit 16 massiv mit Outdoor-BF anfing, lief es dann wie folgt: Abends vom Besuch bei Freunden heimgekommen, bearbeitete ich meine Pranken mit Warmwasser, Detergenz & Mechanik, bis deren Sohlen asymptotisch einen Grauschleierbefall-Grenzwert annahmen, der auch mit größtem Aufwand nicht mehr nennenswert in Richtung reinweiß (genaugesagt rein-hautfarben) verbessert werden konnte. Längst in den Federn liegend & eigentlich schon eingenickt, trat meine Mam' zum x-ten Mal mit der Primärfrage auf den Plan, ob ich für den nächsten Schultag hinreichend vorbereitet sei. Im Unterschied hierzu war der Skepsis, ob ich mit hinreichend gereinigten Füßen ins Bett gestiegen sei, bedeutend einfacher zu begegnen.
Auf Verlangen mußte ich offenlegen, was ich unter 'ordentlicher, sorgfältiger' Fußwaschung verstünde. Meine Argumentation "Ist nur mit astronomischem Aufwand besser zu bekommen & kann mir nicht vorstellen, wie das auf die Bettwäsche abfärben soll" wurde nur mit wütend-spöttischem Gelächter niedergemacht. Natürlich hatte mich meine Mam' einst in Kindertagen in den Zuber gestellt & mich von oben bis unten solange geschrubbt, bis das Ergebnis sie befriedigt hatte. Nunmehr standen allein meine BIS ZUM LETZTEN sauber zu bekommenden Füße im Visier.
Sie wollte mir zeigen, "was 'ne Harke ist". Indes, das Resultat befriedigte nicht. Haushaltschemikalien wurden bemüht, auch Waschbenzin. Die Grauschleier an meinen Fußsohlen zeigten sich nicht sonderlich beeindruckt. Panik machte sich breit. Wie wenn unser Keller überflutet wurde oder das Haus brannte.

"ICH KRIEG DICH JA NICHT MEHR SAUBER!!!"

Dieser Urschrei des Entsetzens paralysierte auch mich für einige Sekunden. Es war kein Akt schlagfertiger Geistesgegenwart, sondern purer Zufall, daß ich das Klischee des Kapitäns der sinkenden Titanic übernahm, der in grübelndem Ton sein Umfeld davon zu überzeugen vermochte, daß er die Aussichtslosigkeit der Lage begriffen hatte. Weggetreten & niedergeschmettert ließ ich fast flüsternd folgende Sprechblasen 'raus:
"Und was sollen wir jetzt tun? Ins Krankenhaus fahren? Die oberen Hautschichten abfräsen oder sonstwie operativ entfernen...?"
Der Rest braucht hier nicht weiter ausgeführt zu werden. Außer, daß beim ersten Tageslicht des darauffolgenden Morgens der Fußbereich des Bettlakens etc. von der Mutter penibelst darauf gecheckt wurde, ob irgendeine Übertragung des Grauschleiers von den Fußsohlen auf die Bettwäsche stattgefunden hatte. 0 Effekt in dieser Hinsicht. Das argwöhnische Mißtrauen meiner Mam', ob das auch wirklich niemals geschehen könne, blieb jedoch. Sie hat diese Checks nach Tagen, an denen ich nach Feierabend besonders finstere Fußsohlen mitbrachte, durchaus immer wieder 'mal vorgenommen.

Ich möchte gar nicht den Leuten gegen das Wort reden, die in den vorangegangenen Beiträgen über Methoden zur weitgehenderen Beseitigung optischer Relikte eines BFigen Tages diskutierten, sondern darauf verweisen, daß auch Kfz-Mechaniker sehr spezielle Präparate zur Handreinigung verwenden, die - falls nicht mit den bereits erwähnten Mitteln identisch - evtl. noch bessere Reinigungsresultate ergeben. Ich hab' sie selber schon (bisher nur an den Händen) benutzt, wenn ich an irgendwelchen Service-Actions an meinem 4rad selbst mitwirkte. Es handelt sich hierbei eine Art Scheuersand, der mit einer blauen, frisch duftenden Seife pasten- bis cremeförmiger Konsistenz durchsetzt ist.

Trotzdem könnten natürlich auch für Füße die Aspekte rissig-spröder, von Detergentien mit alkalischem pH angegriffenen 'Hausfrauenhände' gelten, weswegen das revolutionäre Geschirrspülmittel Palmolive erfunden wurde. Man erinnere sich an die TV-Werbung, in denen die Hände gutaussehender, kultivierter Damen - statt Abwasch zu machen - ihr ausdrückliches Pfegebad in kleinen transparenten Schüsselchen mit Palmolive + H2O nahmen.

Wenn man selst allmählich zum alten Mann mutiert & die eigenen Füße zu denen eines alten Herrn mutieren, könnten sich durchaus Optimierungsgedanken über Additiva als pfegender Abschluß der Waschstraße breitmachen. Descalzar hat im alten HBF zuletzt immer auf Babyöl geschworen.

Wenn ich abends nach einem Outdoor-BF-Tag meine Privacy nicht mehr verlasse, handhabe ich die Sache relativ schlicht; ein paar Minuten Warmwasser & ein schlichtes Duschgel bringen die Füße mühelos auf einen State, bei dem man seine Sohlen schon wie wahnsinnig an irgendwas reiben müßte... & selbst dann hat das betreffende Objekt kaum eine Chance, überhaupt meßbar grauschwarz eingefärbt zu werden. Zu jeder weiteren Action bin ich außerdem apriori viel zu faul & gebe auch noch folgendes zu bedenken: [Bei mir] beginnt jetzt die Saison, in der man Tag für Tag auch outdoor BF ist. Größerer Aufwand als beschrieben lohnt sich nicht, da am nächsten Abend sowieso wieder alles beim alten ist. Bisher kam mir außerdem noch keine Frau vor, die derart unvernünftig war, die grad' erwähnten Sachverhalte nicht einzusehen.

Wie viele oder alle Dinge sind auch schmutzige Füße etwas Relatives. Als unakezptables Absolutes gelten für mich solche, die z. B. zufallshalber/versehentlich Fühlungnahme mit Tierexkrementen aufgenommen haben (in einem solchen Fall suche ich dann schnellstmöglichst erreichbare hinreichende Wassermengen auf) oder auch solche, die ein mir nicht bekannter %satz von Zeitgenossen hat, die mit BF nichts, aber auch gar nix am Hut haben & bei denen das ein zusätzlicher Intensiv-Geruchsindikator kundtut, falls sie umständehalber von ihren Besitzern 'mal entpackt werden.

Gott zum Gruße, bald wieder mit regelmäßig grauschwarzem Fuße, Jay (Copyright dieser Formel by Engel, abgewandelt).
----------
*) In meinen Kindertagen war das Werbe-TV höchst unterhaltsam/hyperlustig, auch andere Kids meiner Generation brannten darauf, es zu sehen. Später mutierte es dann von amüsant zu bombastisch/arrogant & konnte nur noch als Funktionstest für Fernbedienungen (zum Wegzappen) oder Lückenfüller für Bier-Pinkelpausen verwendet werden. Es ist ein Wahnsinn, wie kreativitätsdegeneriert unsere heutige Gesellschaft ist. Der Vergleich der TV-Werbung einst & jetzt belegt dies. Statt täglich ein paar Minuten völlig absurden Ultrablödsinns zum herzerfrischenden Kaputtlachen gibt´s heute nur mehr gepflegt-kultivierte Langeweile. Vorbei sind die Zeiten von grotesken Katastrophenscenes (Zigarettenmarke HB, "Wer wird denn gleich in die Luft gehen" / OSARM-Vacublitzbirnen), flapsigen Gedichten (Vollwaschmittel "Xtra" sowie irgendein zu Dr. Oetker konkurrierendes Puddingpulver), "Gewagtem" (eine splitternackte Frau, deren Po, Brüste etc. durch raffinierteste Kameraführung ständig durch die Utensilien eines führenden Münchener Modegeschäftes "zufällig" verdeckt waren, schneite in dieses 'rein & sprach mit rauchiger Stimme: "Was sind das bloß für Leute, die NICHT zum modischen Arendt rennen!") oder auch - künstlerisch eigentlich sehr ernstzunehmendem - Psychedelic (samt Musik, gerüchtehalber sind auf den Soundtrack bzw. das Gesamtvideo heute eine sehr hohe Belohnung ausgesetzt): afri-cola.
Nicht nur, daß damals so gut wie jeder Arbeit hatte, es gab auch eine viel größere, von breitesten Bevölkerungsschichten käufliche Produktvielfalt.

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13.06.2009 13:22
#4 RE: Zitat · antworten

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Engel Verfasst am: 03.04.2009, 15:39

Da würden sich sog. Handwaschtabletten anbieten. Ich hab da noch welche aus nem alten Betrieb, die von der Firma "PULIA" sind, welche aber wohl nicht mehr existiert.
Das Zeug ist wie die Paste, aber halt trocken in Tablettenform gepresst.
Ich denke sowas wird's auch von anderen Anbietern geben, müsste man sich nur mal umschauen.
Der Vorteil ist halt, man kann sich 2-3 Stück einstecken und dann überall bei Bedarf verwenden.
_________________
Gruß Engel


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13.06.2009 13:23
#5 RE: Zitat · antworten

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Dominik R. Verfasst am: 08.04.2009, 22:41

Hi Engel, muß mal recherchieren, ob es da noch andere Hersteller gibt.

Ansonsten gibt es beides (Abrador als auch Pulia) als Restposten.
Muß nur mal schauen, ob es in etwas größeren Mengen auftaucht, wegen dem Porto. (Wenn ich mal dazukomme).

Jay,
meine Füße sind nicht leichenblas sonder ich habe ja einen dunklen Teint, natürlich auch an den Füßen. Und so vermuten viele Leut dass ich sie soweiso nicht gewaschen hätte.....

Ja, die Werbung war in der Tat kreativer. Aber auch das ganze Fernsehprogramm an sich war besser. Schaue mir inzwischen nur noch Nachrichtensendungen, Talkshows (abhängig davon ob auch interessante gesellschaftskritische Gäste eingeladen sind und nicht nur Wirtschaftsvertreter und neoliberale Parteifunktionäre) mal eine Doku und natürlich den Rockpalast an.
Selbst Privatsender habe in den 80er und 90er Jahre zumindest ein brauchbares Musikfernsehen (mit Spezialsendungen im Bereich Hard n Heavy, Independent und Classic-Rock) hinbekommen. Denke jetzt an Tele 5 in den 80ern, MTV in den späten 80ern und 90ern und VIVA 2 in den mitt-90ern bis in die frühen 2000er Jahre.

Hi Franz,
ich fand gerade das Reinigen der Füße (aber auch Hände) mit der Abrador angenehm.
Wenn ich aber eine Wurzelbürste im Miniaturformat hätte, fände ich das auch nicht schlecht. Die normalen Nagelbürsten habe für mein Empfinden zu weiche Borsten.

Im gelben Mitbewerberforum habe ich übrigens auch einen Faden zu dem Thema gestartet. Dort wurde z.B. von Ralf ein Werbemarsch verlinkt. (Frühe 30er).
Siehe hier:
http://www.forumromanum.de/member/forum/...81038676aaf0934


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13.06.2009 13:24
#6 RE: Zitat · antworten

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Jay Verfasst am: 11.04.2009, 07:47

Zitat von Dominik R.
Jay, meine Füße sind nicht leichenblaß sonder ich habe ja einen dunklen Teint, natürlich auch an den Füßen. Und so vermuten viele Leut dass ich sie soweiso nicht gewaschen hätte....

Hi Dominik,
hierzu darf ich anmerken, daß ich Letzteres wirklich für eine grundlose Befürchtung halte (oder hast du wirklich Anzeichen dafür, daß das "Publikum" das denkt?) Nach meinen Eindrücken wirkt dieser bei dir offenbar stets völlig konstant bleibende Teint alles andere als 'ungewaschen' (er sieht immer gleich aus, obwohl das Sonnenexpositions-Quantum, dem man ausgesetzt ist, sogar erheblichen Schwankungen unterliegen dürfte), & gutaussehenden Füße werde durch die richtige Bräune noch besser aussehend.
Im Gegenteil, man müßte bei dir - auch fußmäßig - einen extrem sauberen & gepflegten Herrn vermuten & ist geneigt, sich nach der Adresse des Bräunungsstudios zu erkundigen, das diese tollen Resultate hervorzaubert.

Nur in relativ wenigen Jahren gelang es mir bisher [brutal durch Röstenlassen meiner Pranken in der März/Aprilsonne auf dem Balkon, geht nicht anders], das optimal hinzubekommen (ganz vereinzelt, in Jahren mit sehr viel Sommer-Outdoor-BF geriet das Resultat auch so, wie wenn der Kuchen eben zu lange im Bratrohr bleibt).

Shit. Auch die kommenden Tage komme ich nicht dazu, mich auf dem Balkon zu grillen, & ab Ostern ist lt. Progrnose die April-Sommersonne weg...

Etwas neidvolle BF-Grüße, Jay

PS: Starker Sonnenbrand an den Füßen ist die beste Schuhe-Unterlassungsbegründung; ich hab' damit nur beste Erfahrungen gemacht, wenn ich z. B. BF vor Gericht muß oder so. Sie wird praktisch immer verständnisvoll akzeptiert, & wenn Arbeitgeber, Schulen, etc. -institutionen auf BF-Verbot beharren, bleibt eben als Alternative nur die Krankschreibung (Unfall; in die Sonne gelegt & eingeschlafen).


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13.06.2009 13:25
#7 RE: Zitat · antworten

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Engel Verfasst am: 11.04.2009, 10:33

Um sich nen fetten Sonnenbrand auf den Fussrücken zuzuziehen, bedarf es nicht mal unbedingt der Methode des einschlafens.
Als wir 2005 in Balingen auf dem Bang-Your-Head-Festival waren. zog sich ein Kumpel von mir beidseitig nen üblen SB mit Blasenbildung bis zu 15mm zu. Und das nur deshalb, weil er die kompletten 4 Tage in Flip-Flops rum lief.
Er lag nicht in der Sonne, sondern lief halt nur herum. Seine kurzbehosten/behemdeten Beine/Arme waren wohl die Sonneneinwirkung schon etwas gewohnt und wurden deshalb nicht so stark beansprucht. Seine Füsse dagegen waren wohl das erste mal längere Zeit der Sonne ausgesetzt.
Resulteat war, wie gesagt übelster SB, 5-6 10-20 Centstück große und mehrere kleinere Blasen und ne Krankmeldung über 2 Wochen.

Das übelste an der ganzen Sache ist, man kann eigentlich in der Heilungsphase das Haus nicht verlassen, da man seine Füsse nicht schützen kann, weil Shoes & Socks absolut nicht tragbar sind.

Wünsch Euch allen noch n schönes sonniges BF-Ostern
_________________
Gruß Engel


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13.06.2009 13:26
#8 RE: Zitat · antworten

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Jay Verfasst am: 16.04.2009, 13:12

Hi Engel,
im Gesamtzusammenhang darf ich noch eine Detailinformation adden, die ich bei einem Telefonat in anderer Sache noch erfuhr: Bei der Fa., bei der [Krankschreibung wg. Sonnenbrand an den Füßen] erforderlich war, handelte es sich tatsächlich um einen Job, bei dem Sicherheitsschuhe relevant waren & nicht um Stil- & Etikette-Ayatollahs. Korrekt wiedergegeben?

Bei dem hier beschriebenen Fall scheint aber tatsächlich sowas wie eine Licht-Allergie angesichts der heftigen Wirkungen vorgelegen zu haben, obwohl ja gar nicht intensiv bestrahlt wurde... sowas gibt es tatsächlich.

Mein Fahrgestell hat auch ein komisches Bräunungsverhalten, es ist voll digtal 0/1. Zuerst rührt sich gar nichts, ich muß der der Kiste einen Tritt geben und röste auf dem Balkon in der Sonne, daß´s Kracht (in diesem Jahr kam ich noch nicht dazu). Ein paar Stunden später kommt er dann, der Sonnenbrannd - hat man "überdimensioniert", besteht er tatsächlich aus lauter winzigen roten Fleckchen, die auch bei Berührung mittel wehtun.

Mit mehreren milden Intervall-Sonnenbränden läßt sich dann [bei mir] in etwa die gewünschte Bräunung binnen 1 Woche erzielen. Wer schön sein will, muß leiden.

Faustregel: Bewegung verbessert das Resultat, Wandern in extremen Höhenlagen gibt wiederum mehr Sonnenbrand. Sonnenschutzlotion vergrößert nur den Zeitbedarf proportional zum Lichtschutzfaktor. Optimal ist das faule Hinflacken an Ständen bei Wasserflächen, weil diese den schädlichen UV-B (Ultraviolett-B)-Anteil zurückstrahlen, den für gesunde, natürliche Bräune nützlichen UV-A-Anteil als Lichtdiffusor spreaden (wobei natürlich von Vorteil ist, wenn man nicht nur an den Füßen, sondern am ganzen Körper bräunt).

Keine Zeit, frustriert & traurig über die immer noch recht bleichen Füße, Jay


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