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Dieses Thema hat 18 Antworten
und wurde 415 mal aufgerufen
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 Poesieforum
André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.310
Punkte: 3

08.05.2020 08:07
Trost Zitat · Antworten

Unerbittlich ist nur er
unser Feind der böse Tod
Drauf verzichten fällt nicht schwer
tritt er ein herrscht größte Not

Jedoch Tote schlafen nur
Gott schenkt diesen lieben Trost
sagt der großen Weltenuhr
wann wir schließlich sind erlöst

Böser Tod wird nicht mehr sein
und auch kein empört' Geschrei
keine Trauer keine Pein
denn wir sind dann endlich frei

Frei von Tod und Tyrannei
was jetzt ist ist dann vorbei
Glück und Leben kommt herbei
Du bist dann wohl auch dabei


Lebenskünstler Offline

Admin


Beiträge: 713

08.05.2020 09:08
#2 RE: Trost Zitat · Antworten

dein Gedicht regt zum Nachdenken an.

Warum fürchten wir ihn, den Tod?
Weil wir nicht wissen, was danach kommt?
Weil wir Angst haben, der Übergang von dem einen Zustand des Körpers
in den anderen - manche nennen es Seelenwanderung -
sei von grossen Schmerzen begleitet?

"Jedoch Tote schlafen nur"

wenn wir es so betrachten, fürchten wir ihn vielleicht nicht mehr, den Tod.

Trotzdem - ganz ehrlich - bin ich derzeit froh quicklebendig herumzuspringen.

euer Gabriel


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 1.300

08.05.2020 11:07
#3 RE: Trost Zitat · Antworten

Wer tot ist und bleibt, hat umsonst gelebt. Der Tod macht jedes Leben sinnlos. (Das gilt sogar für alle intelligenten Säugetiere und Vögel.) Ich bin geboren, weil ich ewig leben will. Wenn ich tot bin und bleibe, wäre ich lieber nie geboren worden. Das trifft noch mehr zu, weil ich lebenslang nur Schmerzen, Hass, Gewalt, Aggressionen und Qualen erdulden musste.
Die Frage ist, ob (Jehova) Gott dafür verantwortlich ist. Wenn er allwissend ist und alles vorher weiß, hatte er alles, was seine Geschöpfe taten und tun und auch seine grausamen und für einen allmächtigen Gott extrem unwürdigen Reaktionen darauf, wie beispielsweise die Sintflut, vorher gewusst und trotzdem geschehen lassen.
Ich sage, ein allmächtiger und allwissender, unendlich liebender, weiser, würdiger und gerechter Schöpfergott, der paradiesische Verhältnisse für seine Geschöpfe schaffen will, könnte diese Verhältnisse auch, von Anfang an, erschaffen und ewig garantieren.
Es ist superabstrus, grausam und unverantwortlich, wenn ein allmächtiger Gott, noch dazu zulasten gutmütiger und unschuldiger intelligenter Lesewesen (einschließlich intelligenter Säugetiere und Vögel) solche Grausamkeiten ermöglicht.
Die Erschaffung eines Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse im Garten Eden, die Möglichkeit der Dämonen, Menschenfrauen zu schwängern und mit diesen entartete Mischlingssöhne zu zeugen und unendlich viel mehr Ungereimtheiten zeigen ein Schreckensszenario, welches nicht von einem lieben Gott zeugt.


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 1.300

08.05.2020 11:57
#4 RE: Trost Zitat · Antworten

Auch ist es völlig unverständlich, dass ein unendlich souveräner Schöpfergott überhaupt das Bedürfnis verspürt, angebetet zu werden. Auch berichtet die Bibel darüber, dass der Schöpfer ein eifersüchtiger Gott sei.
Erhaben und sinnvoll ist auch nicht die sonderbare göttliche Gesetzgebung.
Jede warum auch immer vollzogene Verfehlung der göttlichen Regeln gebiert den Tod, steht in der Bibel.
Auch erschließt sich nicht einleuchtend und in verständlichen Kausalzusammenhängen, was Jesu Tod mit der Sündenvergebung zu tun hat.
Das erinnert an kindliches magisches Denken und an unlogische Zusammenhangskonstrukte, wie sie eigentlich nur im Satanismus bekannt sind.
Die Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfergott sollte eigentlich nur dadurch gezeigt werden, indem die intelligenten Geschöpfe im tiefsten Herzen gutmütig sind und die Schöpfung liebevoll behandeln und pflegen.
Mehr würde ein wirklich liebender Schöpfergott von seinen Geschöpfen nicht erwarten.
Sogar alle liebevollen menschlichen Eltern erwarten nicht mehr von ihren Kindern.


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.310
Punkte: 3

08.05.2020 13:04
#5 RE: Trost Zitat · Antworten

Wer nicht gucken will, sieht nichts


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.310
Punkte: 3

08.05.2020 23:42
#6 RE: Trost Zitat · Antworten

Der Grund, warum wir den Tod fürchten, ist ganz einfach zu erklären: weil wir leben wollen! Der Moment, wo einer von uns geht, ist so radikal einschneidend, dem Leben so diametral entgegengesetzt, dass er uns immer wieder tief erschüttert und bei uns unweigerlich tiefe Trauer auslöst, egal wie groß unsere Hoffnung sein mag, ihn durch eine Auferstehung wiederzusehen. Der Tod ist ein furchteinflössender Feind der Menschen, weil Menschen leben wollen.


erikuwe Offline




Beiträge: 35

12.05.2020 08:29
#7 RE: Trost Zitat · Antworten

Moin,
ich fürchte den Tod nicht und er hat für mich auch nichts mit dem Leben als Ganzes zu tun. Sterben werde ich weil ich geboren worden bin und so wie sich diese spezielle physische Form, dank meiner Eltern, bilden konnte, habe ich meinen Kindern auf diese Welt geholfen. Nach ständigem Wandel in meinen durchlebten Jahren und im Bestreben möglichst gesund und angenehm durch die Zeit zu kommen werde ich eines Tages sterben und der Kreis wir sich schließen. Ich habe keine Sekunde Zeit um mein physisches Leben mit Angst um einen natürlichen Tod zu vergeuden. Dieses Privileg überlasse ich sehr gerne Anderen.


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.310
Punkte: 3

12.05.2020 09:55
#8 RE: Trost Zitat · Antworten

Lieber erikuwe,

so wie du kann man es auch sehen, und es gibt wohl viele, die so denken. Ich glaube allerdings, dass der Mensch konstruiert ist, um zu leben und nicht um zu sterben. Forscher können auch keinen physiologischen Grund dafür finden, warum wir sterben. Und das menschliche Gehirn hat praktisch unbegrenzte Kapazität, Informationen zu speichern!

Liebe Grüße,
André


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 1.300

13.05.2020 05:34
#9 RE: Trost Zitat · Antworten

Ich muss Dir rechtgeben, André.

Allerdings glaube ich, die Bibel ist nur mit dem Herzen, in der Quintessenz, verständlich.

Das heißt, ich hoffe, dass alle herzensguten Menschen, die die Schöpfung ehren und pflegen, und ganz besonders unschuldig gequälte Menschen, ewig im Paradies glücklich sein dürfen.

Allerdings: Alle Schreckensberichte der Bibel, wie z.B. die Sintflut, kann ich seelisch nur symbolisch, aber nicht als "buchstäblich" so geschehen ertragen.

Und der abstruse Himmel- und Hölle- Glauben der Evangelikalen schreckt sowieso ab.


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.310
Punkte: 3

13.05.2020 07:16
#10 RE: Trost Zitat · Antworten

Ein grausamer Mensch genießt es, wenn andere leiden - oder sie sind ihm gleichgültig, wenn es ihnen schlecht geht. Ein Vater, der seinen Sohn zurechtweist, weil er es auskostet, den Jungen zu schikanieren, wäre grausam. Wenn er jedoch seinen Sohn tadelte, weil er ihm etwas beibringen oder ihn beschützen wollte, wäre er ein toller Vater. Motive werden schnell falsch interpretiert. Jeder, der schon mal falsch beurteilt wurde, weiß das.


erikuwe Offline




Beiträge: 35

13.05.2020 10:19
#11 RE: Trost Zitat · Antworten

Moin Andre,
ich kann deine Meinung so stehen lassen ohne das es einen Wiederspruch in mir anregt. Auch Dieters sehr speziellen Ansichten nehme ich ohne Gegenrede zur Kenntnis. Das Sein ist wie es ist.
In meiner Gedankenwelt ist der Zweibeiner ein Tier wie jedes andere (gerade in der jetzigen von Ihm selbst gemachten Hysterie könnte dies auch Skeptikern bewußt werden, mein Hund ist beim C-Wort jedenfalls total entspannt!) er kommt, wird geboren, und geht, er stibt. Das Leben der Art, der Gattung, des Biotopes, der Erde geht weiter, auch ohne das einzelne tierische oder pflanzliche Idividum, statt dessen ist das Vergehende der Nektar für das Kommende. Ideologien, oder nenn es Glauben jedweder Art, erschaffen sehr gerne Leid beim anderen, leider ist es so in meiner Wahrnehmung und auch Forscher oder Wissenschaftler sind von diesem Anhaftungen nicht frei. So ändern sich Paradigmen meist erst mit dem Verschwinden der Befürworter der vorherigen Auffassung.#

Ganzjährige barfüßige Gruesse
Erik


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 1.300

13.05.2020 18:36
#12 RE: Trost Zitat · Antworten

Moin Erik,

was schlägst Du denn den armen Leuten vor, die ein sehr grausames Schicksal haben (z.B. auch in der so genannten

"Dritten Welt")? Sollen solche Leute sich alle aufhängen, wenn ihr Leben eine trostlose Qual ist?

(Es haben ja nicht alle Leute so ein erträgliches Schicksal wie Du.)

Solche Leute brauchen eine Hoffnung auf ein Paradies, um nicht zu verzweifeln.

Barfüßige Grüße

Dieter


erikuwe Offline




Beiträge: 35

18.05.2020 10:33
#13 RE: Trost Zitat · Antworten

Da ist er, unser besorgter Dieter!

Da ich auch über 60 bin kann ich Junge zu dir sagen. Du lebst in deiner kleinen, selbst geschaffenen Welt und hast großes Mitleid mit allen und allem. Besonders mit dir selbst. Und deine größt mögliche Aufgabe bleibt liegen. Liebe dich selbst und lass die Welt sein wie sie ist. Da hast du die Chance zurück zu bekommen was du aussendest. Und im übrigen weißt du ja garnichts von mir, leistest dir allerdings ein Urteil (eine Verurteilung, eine Beurteilung) und da liegt eine der Chancen für dich, lass die 3. Welt erst einmal in Ruhe, kümmere dich um das Jenseits wenn es so weit ist und versuche doch mal zufrieden zu sein, so als kleiner Anfang , für 10 Sekunden vielleicht. Ich kann dir und niemanden helfen, jeder ist in seinem Kopf (Gedanken) gefangen. Ich bin zuerst da für mich und danach für meine Nächsten, meine Umgebung und so weiter. Ich kann mich richtig gut leiden als Toilettenreiniger der Containern und Barfuss geht, das ganze Jahr.

Beste Wünsche für dich persönlich
Erik


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 1.300

18.05.2020 10:51
#14 RE: Trost Zitat · Antworten

Moin Erik,

kam irgendwie archaisch rüber.
Da ziehe ich mich zurück.
Gehe robusten, souveränen Herren aus dem Wege.
Melde mich da nicht mehr zu Wort, Chef.
Lassen wir es so stehen.

Liebe Grüße von mir.


erikuwe Offline




Beiträge: 35

19.05.2020 16:05
#15 RE: Trost Zitat · Antworten

Es ist wie es ist Dieter, deine Gedanken sind nur in deinem Kopf und niemand kann dies glücklicher Weise ändern, und jeder ist für sein eigenes Leben erst einmal selbst verantwortlich.

Und den Chef sehe ich dir nach, Junge.

Viele Gruesse und reichlich Gesundheit für dich
Erik


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 1.300

19.05.2020 16:31
#16 RE: Trost Zitat · Antworten

Prust


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.310
Punkte: 3

20.05.2020 05:19
#17 RE: Trost Zitat · Antworten

Lieber Erik,

ich glaube, du hat Recht, denn alles beginnt mit unseren Gedanken. Wir bekommen, was wir denken. Liebevolle Gedanken machen liebevolle Erfahrungen und liebevolle Beziehungen.
Affirmationen können unsere Überzeugungen und Ansichten über uns und andere ändern.

Liebe Grüße
André


erikuwe Offline




Beiträge: 35

20.05.2020 05:40
#18 RE: Trost Zitat · Antworten

Moin André,

es war auch für mich ein recht langer Weg, mit einer Reihe von Umwegen , bis zu dieser Einsicht und dann noch einmal in die Umsetzung hinein. Es hört ja auch nicht auf. Ständig entstehen, besonders am Anfang, schier unwiederstehliche Wiederstände, Gewohnheiten fühlen sich herabgesetzt und wollen ihren alten Platz zurück. Bis du die ersten Reaktionen bekommst. Das Menschen auf dich zukommen, die schon lange um dich herum sind, welche du nie wahr genommen hasr und dann kannst du deine Außenwirkung außerhalb deines eigenen Kopfes hinterfragen. Es ist jedenfalls möglich sich selbst zu beeinflußen und zu verändern. Es dauert und liefert ein anderes Lebensgefühl, ein aangenehmeres!

Beste Gruesse
Erik

P.S. Wunderbare Natur und so nach an der Bebauung, gleich dem Frieden in sich selbst im umgebenden Wahnsinn!E.


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.310
Punkte: 3

20.05.2020 05:52
#19 RE: Trost Zitat · Antworten

Erik, vielen Dank für deinen Kommentar, der hat mich sehr zum Nachdenken angeregt! Ich bin nämlich ein ziemlich zurückgezogener Mensch, mit wenig Kontakt zu anderen. Ich sollte auch noch an mir arbeiten und positiver denken.

Das sind Fotos aus unserem Park in Mersch.




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