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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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 Barfuß und Leben
kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.919
Punkte: 1.181

20.07.2011 11:58
Virtueller Rundgang durch meine Klinik, Therapiezentrum und Kurpark Zitat · antworten

Hallo zusammen,

langsam, aber sicher, werden die Beiträge alle fertiggestellt. Nun wollte ich Euch noch weiteres aus meinem Leben in der Rehaklinik erzählen und bildlich darstellen. Resumierend kann ich wirklich behaupten, daß die Reha für mich ein voller Erfolg war. Es gefiel mir auch sehr gut dort, wenngleich ich bei zwei Anwendungen und im Speisesaal stets beschuht bzw. beflipflopt sein mußte. Mein Gewicht reduzierte sich dort um etwa 9-10 kg. Entsprechend wohl fühle ich mich auch, doch es muß auf jeden Fall noch weitergehen! Als ich dann wieder daheim war, kam mir alles irgendwie fremd vor, die Anwendungen fehlten, mein Essen muß ich nun wieder selbst zubereiten, und mein Zimmer muß ich nun auch wieder selber aufräumen. Interessant, wie schnell man sich an solche Annehmlichkeiten gewöhnen kann...

Hier sind auch ein paar Bilder, welche ich während meiner Anwendungen anfertigte:




Der Platz des bzw. der Therapeuten; Im Hintergrund ein "Easy-Rider" - Ergometer
Im Hintergrund lief oft gute Musik wie z.B. "Highway to hell". Beim "Easy - Rider"
fehlte nur noch das "dezente" Motoren- und Knattergeräusch einer Harley...


Die Foltergeräte... äähh Ergometer...


Hier ging's zum Ergometertraining hinein...


Dies hier war der Raum, in welchem wir uns
mittels progressiver Muskelrelaxation entspannten.



Es war äußerst hilfreich: Hier der direkte Link zum Training. Unser Trainer hatte dies allerdings besser gemacht als der Knabe hier in diesem Link. Es kam sogar vor, daß manche Leute dabei richtig einschliefen und sogar mit dem Schnarchen anfingen . Auf jeden Fall fühlte man sich danach richtig frei und entspannt. Wer möchte, kann sich ja mal für ca. eine Dreiviertelstunde Zeit nehmen und dies einfach nachmachen. Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen.

Nun führe ich Euch weiter auf diesen virtuellen Rundgang. Auf dem nächsten Bild sieht man den Weg zur Sporthalle, doch dort hatte ich leider kein Bild angefertigt. Na ja, sie sieht eben wie eine normale Schulsporthatte aus - mit zwei Basketballkörben, einer Kletterwand usw.;



Auf dem Weg zur Sporthalle; man mußte nur noch
eine Etage tiefer gehen...


Zwei Ergometerchen, welche ich auch sehr gerne benutzte...


Hier im Raum "Stuttgart" wurden wir als neue Patienten vom Chefarzt persönlich begrüßt,
und man bekam sogar Getränke, so viel man wollte: Apfelsaft oder reines Mineralwasser...


Es gab dort auch einen Ruheraum, doch dieser war abgeschlossen. Deswegen wurde
dieser Raum wohl "Ruheraum" genannt ...


Eine gemütliche Sitzecke, wenngleich diese rund ist ; man konnte
sich auch ein Buch aus der Bücherei leihen und dieses dort gemütlich lesen...


Zwei Klaviere, wenn man in sich den neuen Richard Clayderman sah




Die Briefkastenanlage und mein Briefkasten - F 501


Hier holte ich immer mein Wässerchen ab. Links für Mineralwasser
mit Kohlensäure, rechts für stilles Wasser


Der einzigste Billardtisch hier, doch erstaunlich selten in Benutzung;
Kugeln, Dreieck, Kreide und Queue holte man von der Rezeption...


Hier wusch ich zweimal meine Schmutzwäsche - jeweils zwei Maschinen voll;
Ganz links steht der Wäschetrockner. Auch diesen benutzte ich...


Dies ist mein "Freund" -der Schreck aller mit Gewichtsproblemen ,
denn diese Waage zeigte mir meinen tollen Erfolg an...


Nun aber schnell in den Speisesaal. Meine Flipflop-Füße
fotografierte ich allerdings nicht...


Blick zum Buffet des Speisesaales...



Ein neuer Kurgast kam etwa zwei Wochen vor meinem Kurende. Als erstes sah ich ihn von hinten und dachte, es handele sich um eine Frau mit langen, deutlich über den Schultern hängenden grauen Haaren. Als diese Person sich umdrehte, sah ich, daß der "Damenbart" etwas zu stark ausgeprägt war. Ergo war es ein Mann, der die 60 deutlich überschritten hatte. Seine Frisur fand ich echt spitze, zumal er auch sehr gepflegt aussah. Er hatte sehr volles Haar gehabt. Er war Deutscher, doch leider hatten wir so gut wie keinen Kontakt zueinander gehabt. Im Gegensatz zu mir war er Rehapatient im Bereich Orthopädie. Diese Patienten bekommen natürlich ganz andere Therapien als Herzpatienten verordnet. Ich fand ihn auf jeden Fall sehr interessant und symphatisch. Das folgende Bild zeigt ihn von der Seite, doch das Gesicht und den Bart kann man auch noch etwas erkennen:



Wenn der nun auch noch bf gewesen wäre...

Nun ging ich zu meinem Tisch, um nun endlich das Mittagessen einnehmen zu können. Ich war an diesem Tisch der erste heute:


Auf dem Stuhl rechts neben dem Lüfter saß ich immer dort,
wo der Teller steht


Nun holte ich mein Meü. Zuerst eine Suppe, danach gab es ein Hühnerbrustfilet auf Cordon bleu - Art, allerdings war anstatt Käse eine Gemüsefüllung drin. In Bad Rappenau vor ein paar Jahren bekam man das Essen gebracht, hier muß man es selbst holen. Nun gut, ich wollte mich eh bewegen :



Lecker war es. Im Hintergrund kann man meine Tischkarte mit 1200 kcal. sehen...


Das war mein Nachtisch...


Nun hatte ich erst später gegen 15:00 Uhr eine Anwendung. Nun war es gerade mal etwa 12:30 Uhr. Was tun? Ich ging hoch ins Zimmer und bestückte mich mit meinen Inlinern. Leider habe ich nur im Zimmer vor dem Start zwei Bilder von mir gemacht, denn die anderen von draußen - mit Selbstauslöser - hatte ich beim Überspielen versehentlich gelöscht. Na ja, egal, Ihr wißt ja sicher, wie es aussieht, wenn Inlineskater mit ihren Dingern unterwegs sind.

Ich schloß dann die Tür ab und rollte zum Aufzug. Unten kam mir mein Spezialist entgegen, der mich schon mal wegen bf etwas blöd anmachte, nun meinte er, ich sei ja gar nicht barfuß. Ich meinte dann, es wäre etwas schwierig, die insgesamt acht Rollen an meinen Fußsohlen zu stecken. So sagte ich das und rollte dahin. Der Steinboden in richtung Solebad war herrlich zum inlinen - auch die Schräge runter unmittelbar beim Solebad. Allerdings hätte es mich dort beinahe hingesetzt, weil ich plötzlich Übergewicht in Rückenlage bekam. Nix passiert, und links durch die Tür ging es in den Kurpark. Die asphaltierten Wege sind dort allerdings sehr begrenzt, weil der Kurpark meistens Splittwege hatte. Da war das in Bad Rapppenau wesentlich besser. Darüber schreibe ich auch noch einen Bericht. Herrliche asphaltierte Wege - alles eben, doch extra wegen dem Inlinen dort hingehen hatte ich auch keine große Lust gehabt. Gut, ich hätte ja dort hinskaten können. Nun gut, das nächste Mal, außerdem mußte ich sowieso auf meinen Puls achtgeben...

Dann kam meine Anwendung. Zuvor rollte ich zurück ins Zimmer, duschte noch schnell und ging dann ins Therapiezentrum. Später war dann Abendessen. Nach dem Abendessen ging ich noch durch den Kurpark spazieren - diesmal bf.



Ein herrlich blühender und duftender Baum. Keine Ahnung,
was das für ein Baum ist. Vielleicht kennt ihn jemand von Euch!?
Ein Samen habe ich jedenfalls mitgenommen. Das Gehäuse davon sah
aus wie eine größere Vanilleschote...


Hier mal die Blüten aus der Nähe...


Ein Teil des Kurparks...


Eine kleine Allee - Allee hopp


Nun ging es weiter über prima Wege, welche mit Splitt versehen waren. Eine herrliche Fußmassage war das. Hier im schnöden Abstruslingen habe ich nur Pflastersteine, wobei ich stets acht geben muß, daß ich mir die Zehen nicht anschlage, weil einzelne Pflastersteine hervorstehen und somit gefährliche Stolperfallen darstellen. Über was ich mich bei den Bildern ärgern muß, ist mein dämlicher, ernster Gesichtsausdruck. Mein lieber Herr Gesangsverein! Schaute ich deswegen so ernst, weil sich die Reha dem Ende zuneigte? Im Kontext zu BF fühlte ich mich hier trotz mancher "Komplikation" richtig "sauwohl". Schaung mer mal, daß ich in drei bis vier Jahren wieder so eine Kur verordnet bekomme. Hier nun die Bilder:



So sehen die meisten Wege aus. Inlinen war hier natürlich unmöglich...


Hier in diesem Teil des Waldes wurde ein Sportpfad eingerichtet. Mußte wohl ganz neu gewesen sein, denn die Geräte waren neu, und der Boden war sehr angenehm zum laufen, denn er wurde mit Baumrinde angelegt. Beim Gehen federte es auch sehr schön. An manchen Geräten ging ich dran, doch bei den meisten war es praktisch unmöglich, ein Bild per Selbstauslöser zu erstellen. Leute waren auch keine da, und dummerweise hatte ich mein kleines Stativ nicht dabei. Das soll mir künftig eine Lehre sein. Dieses Stativ packe ich dann in meinen Rucksack, welchen ich auch noch besorgen muß. Man kennt mich hier sicherlich und stets mit so einem albernen Stoffbeutel, doch dies soll nun endlich Geschichte sein. Ein kleiner Rucksack ist so praktisch. Na ja, beim nächsten Treffen soll's soweit sein. Die "Stoffbeutelära" soll nun definitiv Geschichte sein...

Nun kehrte ich wieder zur Klinik zurück. Zuvor mußte noch eine Runde im Kneippbecken sein. Danach ging es dann hoch zum duschen. Danach spielte ich noch eine Runde Billard mit einem Kurgast. Er erinnerte mich am Aussehen und Gestik sehr stark an "Maddin" Schneider. Leider hatte ich kein Bild gemacht, da meine Akkus alle leer waren. Hier die letzten Bilder in diesem Beitrag:



Ab ins Zimmer unter die Dusche...



So verging dieser Tag - leider viel zu schnell. So hattet Ihr einen kleinen Einblick in einem meiner klinischen bzw. therapeutischen Tage. So hoffe ich, daß der Beitrag nicht zu langatmig wurde, doch ich versuchte es, ihn auf jeden Fall farbig zu gestalten - vor allem durch die Bilder.

Als nächstes kommt mein Alleingang nach Bad Rappenau, dann der Besuch von Leo und noch einige mehr. Bitte noch ein wenig um Geduld!

Viele nachtherapeutische "Sommer"- Grüße,

Kerstin



Das Forum für Freunde kurzer Hosen:

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