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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 Barfuß und Leben
Leo Offline



Beiträge: 692
Punkte: 484

23.07.2011 12:56
Barfuß-tolerante Profis bei der Berufsfeuerwehr München Zitat · antworten

Hallo,

Am 16.7. war Tag der offenen Tür bei der Stadt München. Ich begab mich zuerst zum Rathaus auf den Balkon



und winkte meinen Fans erst mal vom Rathausbalkon zu:



Im goldenen Buch der Stadt durfte ich zwar nur lesen,



aber immerhin im Sitzungssaal



probesitzen:



Anschließend warf ich einen kurzen Blick in die juristische Bibliothek:



Danach ging ich zur Hauptfeuerwache, wo zunächst ein sogar über-aktueller und detaillierte Plan des Münchner U-Bahn-Netzes meine Aufmerksamkeit erregte,



Insbesondere natürlich die Strecken nach Pasing, Martinsried



Krankenhaus Harlaching,



und Englschalking (auf deren “baldigen” Bau ein ehemaliger Kollege seit über 25 Jahren wartet):



Von diesem Flachdach,



das ich mit ganz vorsichtigen und langsamen Schritten betrat



war ein Tragseil gespannt, mit dessen Hilfe Kinder eine Etage tiefer auf den Hof abgeseilt wurden.

Endlich begann die hochinteressante Führung. Ich fragte, ob man eine bestimmte Technik beim Rutschen haben müsse:



Ja, und es werde ziemlich warm. Also eher nicht für kurze Hosen geeignet, fragte ich nach. Die Antwort: “Doch, dann muß ich eben eine andere Technik anwenden und mit den Schuhen bremsen. Und wenn ich mal barfuß bin, geht’s sogar auch, dann muß ich aber ganz schnell laufend umgreifen und kann es gar nicht reiben lassen!”

Zum Schluß wurden wir in das kleine Feuerwehrwehrmuseum entlassen, dessen wärmstes empfohlenes Highlight tatsächlich der 1983 ausgebrannte U-Bahnwagen war:



Aber auch einige historische Exponate waren sehr sehenswert:



Während andere On-Topic-Besucher schon geduldig auf die Vorführung warteten,



besichtigte ich noch ein paar Reptilien, für die ich mich gar nicht begeistern konnte:



Dann wurde ein Auto zur Rettung eines “Verletzten” schnell in ein Cabrio umgebaut:



Die Profis hatten den sicheren Blick für wirkliche Gefahren: Die scharfkantigen Schnittflächen wurden in roter Warnfarbe abgedeckt, aber mein barfüßiges Wandeln (und das einiger weniger anderer) über die letzten harmlosen Glaskrümel der Seitenfenster blieb dagegen wohltuend unkommentiert.

Dann gab es eine beeindruckende Demonstration, wie sich Spraydosen verhalten, wenn es ihnen zu heiß wird:



Anschließend wurde die Gefährlichkeit von Spiritus beim Grillanzünden eindrucksvoll demonstriert:



Am eindrucksvollsten war aber dann die letzte Vorführung, was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löschen will:







Abschließend wurde dann noch ruhig-sachlich auf die eher ungünstige Schrumpfschlauch-Wirkung moderner Gewebe



und den Mangel an Klinikbetten für Schwerstverbrannte hingewiesen - aber in der demonstrierten Situation hätte man eh keine Überlebenschancen…


Gruß

Leo


AllgaeuYeti Offline




Beiträge: 185
Punkte: 175

23.07.2011 16:45
#2 Nach 28 Jahren war das bestimmt nicht mehr das "WÄRMSTE" Highlight Zitat · antworten

Zitat von Leo
...

Zum Schluß wurden wir in das kleine Feuerwehrwehrmuseum entlassen, dessen wärmstes empfohlenes Highlight tatsächlich der 1983 ausgebrannte U-Bahnwagen war:



...



Hallo Leo,

also eines kann ich in Deinem Bericht nicht ganz glauben. Die brennende U-Bahn mag ja damals zum Katastrofenzeitpunkt das "WÄRMSTE" Highlight gewesen sein, aber 28 Jahre später als Museumsstück wird sie nicht mehr allzu "WARM" gewesen sein - jedenfalls in Grad Celsius gemessen.

Schlaue Grüße,

Karl Heinz Haidlas


Leo Offline



Beiträge: 692
Punkte: 484

23.07.2011 20:25
#3 Kalte U-Bahn wärmstens empfohlen Zitat · antworten

Zitat von AllgaeuYeti

Zitat von Leo
...

Zum Schluß wurden wir in das kleine Feuerwehrwehrmuseum entlassen, dessen wärmstes empfohlenes Highlight tatsächlich der 1983 ausgebrannte U-Bahnwagen war:



...



Hallo Leo,

also eines kann ich in Deinem Bericht nicht ganz glauben. Die brennende U-Bahn mag ja damals zum Katastrofenzeitpunkt das "WÄRMSTE" Highlight gewesen sein, aber 28 Jahre später als Museumsstück wird sie nicht mehr allzu "WARM" gewesen sein - jedenfalls in Grad Celsius gemessen.

Schlaue Grüße,

Karl Heinz Haidlas





Hallo,

niemand machte irgendeine Temperatur-Aussage - nur wahrheitsgemäß über den Grad der Empfehlung:

http://redensarten-index.de/liste/2002/2107.php

Gruß

Leo


AllgaeuYeti Offline




Beiträge: 185
Punkte: 175

24.07.2011 00:21
#4 RE: Kalte U-Bahn wärmstens empfohlen Zitat · antworten

Zitat von Leo

...

Hallo,

niemand machte irgendeine Temperatur-Aussage - nur wahrheitsgemäß über den Grad der Empfehlung:

http://redensarten-index.de/liste/2002/2107.php

Gruß

Leo



Hallop Leo,

"etwas wärmstens empfehlen" - ja diese Redensart kenne und verstehe ich. Ich wollte eigentlich nur mit einem Tippfehler von Dir kokettieren, Du tipptest versehentlich "wärmstes" ohne "n". Und "wärmstes" ohne "n" passt so köstlich zu dem Bild von dem total verkokelten Bahn-Abteil.

Herzliche Grüße,

Karl Heinz Haidlas


Leo Offline



Beiträge: 692
Punkte: 484

24.07.2011 11:19
#5 RE: Kalte U-Bahn wärmstens empfohlen Zitat · antworten

Zitat von AllgaeuYeti

Zitat von Leo

...

Hallo,

niemand machte irgendeine Temperatur-Aussage - nur wahrheitsgemäß über den Grad der Empfehlung:

http://redensarten-index.de/liste/2002/2107.php

Gruß

Leo
Hallo,




Hallop Leo,

"etwas wärmstens empfehlen" - ja diese Redensart kenne und verstehe ich. Ich wollte eigentlich nur mit einem Tippfehler von Dir kokettieren, Du tipptest versehentlich "wärmstes" ohne "n". Und "wärmstes" ohne "n" passt so köstlich zu dem Bild von dem total verkokelten Bahn-Abteil.

Herzliche Grüße,

Karl Heinz Haidlas




Ach so! Meinen Tippfehler hatte ich noch gar nicht bemerkt - ich lese beim Probelesen oft das, was ich schreiben wollte…

Als Zugereister mit rheinischem Migrationhintergrund hatte ich schon Zweifel an der allgemeinen Verbreitung und Verständlichkeit der Redewendung.

Das passiert nämlich immer wieder mal, aktuellstes Beispiel: Ein hier bekannter Barfüßer, dessen (im Winter bis zur finanziellen Verblutensgrenze überheizte) Privacy sich fast am entgegen gesetzten Ende des Münchner Verkehrsverbunds befindet, reagierte angesichts beginnenden grippalen Infekts verständnislos auf meine Diagnose “Verpäpelung” (verpäp(p)eln) durch Schuhetragen im Sommer…

Als frisch Zugereister verlange ich 1985 in einer Münchner Bäckerei: “Ein Stück Tusnelda bitte!” Verständnislose Gegenfrage: “Tusnelda, was soll das denn sein, so was haben wir nicht.” Verwirrt zeige ich auf den entsprechenden Kuchen: “Doch , da!” - Heftig abwehrende Antwort: “Nein, das ist Holländer Kirsch!”:

Das hat sich hier wohl so ähnlich wiederholt:

http://www.backforum.backimpuls.de/discu...html?1010963718

Andere Falle: Fahrt mit dem historischen Zug der Salzburger Lokalbahn. In der Mittagspause bestellt ein Mitreisender kurz und knapp “Wiener bitte!” was dort eindeutig als Wienerschnitzel interpretiert wurde - und nicht als die eigentlich gemeinten Wüstchen - deren korrekte Kurzbestellung wäre nämlich gewesen: “Frankfurter bitte!”

Gruß

Leo


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