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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 11 Antworten
und wurde 586 mal aufgerufen
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 Barfuß und Leben
Michael aus Zofingen Offline



Beiträge: 589
Punkte: 248

18.11.2011 05:23
Fünf Jahre danach Zitat · antworten

Samstag 15.10. 2011: Genau 5 Jahre und einen Tag ist es her, daß ich in einer Stadt war, die eigentlich schön ist, nicht nur wegen der Existenz eines Straßenbahnsystems. Und trotzdem habe ich in dieser Stadt negative Erfahrungen gemacht, worüber ich im „alten gelben Barfußforum“ auch berichtet habe. Wie ich unter anderem barfuß und in kurzen Hosen entlang der Straßenbahnstrecke wanderte, irgendwann von Polizeischergen aufgegriffen wurde, in die Bullenschleuder verfrachtet wurde, ins Bullenhauptquartier gekarrt wurde, dort von mehreren Bütteln auf erniedrigende Weise befragt wurde und zu „guter“ Letzt noch ins Spital gefahren wurde (die Rechnung, die mir Monate später für die Fahrt im Kranken4rad per Post zugestellt wurde, habe ich bis heute nicht bezahlt). Was mich damals befremdete, war auch die Reaktion fast aller „blauen“ Teilnehmer im alten Forum, die der Meinung waren, daß die Polizei mir gegenüber zu milde reagiert hat, während die „roten“ Teilnehmer sich teilweise neutral verhielten, teilweise sogar auf meiner Seite standen. Die Zeiten sind vorbei, und nach 5 Jahren dürfte auch die nicht bezahlte Rechnung verjährt sein. Also wollte ich wieder mal in diese Stadt.

Die Rede ist von der Stadt „Milhüsa“, wie sie in der „Eingeborenensprache“ heißt, oder „Mulhouse“ in der Amtssprache oder „Mülhausen“ auf gut deutsch. Denn seit 5 Jahren hat sich auf dem Offtopic-Fahrzeug-Sektor so einiges getan:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Mulhouse

Ich radelte also morgens in Zofingen los, barfuß, in kurzen Hosen und ohne Mütze (bis Basel benötigte ich noch die Trainingsjacke). Mein Weg führte über den Grenzübergang in St. Louis nach Hüningen, um dann dem Veloweg parallel zum Kanal bis Illzach zu fahren. Dort endete der Veloweg. Ich versuchte es zunächst, von dort südlich der Eisenbahngleise auf einem Feldweg zum Hauptbahnhof in Mülhausen zu gelangen, aber der Weg endete irgendwo. Dort spielten übrigens Kindert, von denen ein Knabe kurze Hosen in Kombination mit Sockenlosigkeitvortäuschsocken und Turnschuhen auf einer Art Mountainbike fuhr (seine Kumpel waren deutlich winterlicher vermummt). An diesem Tag hatte ich lediglich ein paar Jogger und Rennvelofahrer am Kanalweg in kurzen Hosen gesehen, barfuß war bisher keiner. Von den miteinander spielenden Kindern sagte ausgerechnet der „unwinterlich“ gekleidete Knabe: „Pieds nus!“

Also radelte ich über normale Straßen zum Hauptbahnhof. Als ich am Bahnhofsvorplatz ankam, verfiel ich in Hektik. Ich holte eilig meine nicht-malo-konforme Kamera aus der Packtasche, um zwei an der Haltestelle vor dem Hbf. stehende Züge vor die Linse zu bekommen. Es waren ein gelbes „Citadis-Tram“ und ein grau-blauer „Avanto-Tram-Train“. Das Vorhaben gelang. Dann konnte ich ja weiter. Bis nach „Port Jeune“ schob ich mein Velo barfuß durch die Stadtstraßen parallel zu den Gleisen, da mir die Einbahnregelung das Fahren verbot. Dann aber radelte ich, immer den Gleisen der Linie 1 nach, vorbei am Polizeikomissariat, am 4radmuseum, Doller, Ratachement (damalige Endstelle) zur neuen Endhaltestelle Châteignier. Dann wieder zurück in die Innenstadt und den Gleisen der Linie 2 bzw. 3 (teilweise geschoben wegen Einbahnregelung) bis „Rond-point Stricker“. Ab und zu gab es merkwürdige Blicke.

Ab nun kann „Offtopic-Fahrzeug-Neuland“. Ich folgte der Tramstrecke, die parallel zur bestehenden Eisenbahnstrecke auf eigenem Trassee verlegt war, nach Dornach. Ab und zu ein Tram oder Tram-Train auf den neunen Gleisen oder ein Fernzug auf den alten Gleisen. Dann gab es parallel zu Gleisen keine Wege mehr. Ich kam am Eisenbahnmuseum vorbei, dann verließ ich mich auf mein Gefühl und gelangte tatsächlich zum Bahnhof Lutterbach, wo gerade ein Knabe in kurzen Hosen, aber mit Schuhen (und ohne Helm) Velo fuhr. Ein paar weibliche Teenager kicherten, als ich „schußbereit“ und barfuß auf ein Tram oder Tram-Train wartete. Es kamen sogar beide Sorten Zug. Ich wollte weiter entlang der Bahn, bog auf Sandwege ein, dann ging es aber auch nicht weiter. Also entfernte ich mich von der Bahn (hier benutzen Tram-Trains das normale Eisenbahngleis, ein extra Tramgleis wurde nur bis Lutterbach verlegt). Ich erreichte so die Stadt Wittelsheim, um von dort weiter nach Sennheim (frz. Cernay) zu radeln, wo ich „meine“ Bahnlinie wieder erreichte. Auch hier erwischte ich einen Tram-Train am Bahnhof mit meiner Kamera. Zwei alte Damen, die dem Zug entstiegen, blickten giftig auf meine Nichtschuhe.

Dann folgte ich einem Veloweg parallel zum Fluß Thur (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Fluß in der Schweiz) nach Thann, und zwar zuerst am dortigen Hauptbahnhof vorbei noch zwei Haltestellen weiter zum Endbahnhof der Tram-Train-Strecke. Ab hier verkehren nur noch Dieselzüge weiter nach Kruth. Ich sah sogar einen solchen abdieseln, leider nur aus Entfernung. Von der Existenz der Stadt Thann wußte ich vorher gar nichts. Umso erstaunter war ich, daß sie sogar sehenswert war:
http://de.wikipedia.org/wiki/Thann

Eine historische Altstadt mit Mauertürmen, einem Münster, einer alten Brücke über die Thur und einer Burgruine oberhalb der Stadt (und leider mit einem zu hohem 4rad-Verkehrsaufkommen in der Altstadt). Das Pflaster in der Altstadt war gut barfuß begehbar. Als ich eine Straße bergauf fuhr, riefen ein paar Männer: „Hopp Schwyz!“ Waren wohl Schweizer Touristen. Dort, wo die Straße aufhörte und in einen Schotterweg überging, stellte ich mein Velo an eine Mauer und ging zu Fuß weiter. Ich wollte zur Burgruine „Engelsburg“. Um nicht dem Schotterweg folgen zu müssen, ging ich einen Trampelpfad direkt den Berg hoch, zumindest einen Teil. Hier war der Boden angenehm zu begehen, allerdings lagen an einigen Stellen Bucheckern und sogar (das Tessin läßt grüßen) Maronis! Aber letztere hielten sich wirklich in Grenzen. Die Ruine selbst war barfuß gut begehbar. Allerdings lagen auch an einigen Stellen Scherben. Man merkt, daß Thann doch nicht in der (Deutsch-)Schweiz liegt. Eine Gruppe aus französisch sprechenden Erwachsenen, nicht gerade in Wanderkleidung (einige Männer sogar mit Anzug und Krawatte, einige Frauen auch in langen Kleidern, wie sie im Theater getragen werden, allerdings keine in Stöckelschuhen) kamen gerade von der Burg herunter. Es gab Gelächter, als ich ihnen begegnete, wobei das Gelächter vermutlich mit mir nichts zu tun hatte (ich hörte ein ähnlich klingendes Gelächter nämlich auch schon, bevor ich die Gruppe überhaupt gesehen hatte).

Ich ging einen weiteren Weg von der Burg hinunter in die Stadt und zum Velo. Dann radelte ich los, und zwar folgte ich dem Veloweg entlang der Thur flußabwärts. Hier begegnete ich übrigens den einzigen Barfüßern an diesem Tag (bzw. Wochenende). Zwei Kinder, beide mit schwarzer Hautfarbe, hatten sich ihrer Schuhe und Socken entledigt und schritten barfuß durchs Gras. Mit langen Hosen und langärmeligem Wollpullover waren sie doch deutlich winterlicher gekleidet als ich. Das Mädchen sagte strahlend: “Bon soir!“ Es ist mir in Frankreich noch nie passeiert, daß mich wildfremde Leute auf der Straße begrüßt haben, in der Schweiz und in etlichen Gegenden in Süddeutschland passiert es häufiger. Ich grüßte zurück mit den wenigen Wortbrocken Französisch, die ich kann.

Bald aber verschwand die Sonne hinter den Vogesen, so daß es abkühlte und ich eine Jacke anziehen mußte. Auch konnte ich nicht weiter der Thur folgen, denn diese führt nach Enisheim, wo ich gar nicht hin wollte. Als ich einen Velowegweiser Richtung Mülhausen sah, folgte ich diesem. Ich kam übrigens nach Pulversheim. Wohnen dort etwa all die intelligenten Leute, die das Pulver erfunden haben, nicht aber die dummen, die damit schießen? In der Stadt Wittenheim (nicht zu verwechseln mit Wittelsheim) wurde es so dunkel, daß ich Licht benötigte. Anfangs machte mir die Beleuchtung Schwierigkeiten, das hätte mir noch gefehlt, ausgerechnet in Frankreich und bei dem hier dichten Straßenverkehr. Immer wenn das Licht verlosch, mußte ich mit der Hand an die Unterseite des Dynamos greifen, dann brannte es wieder. So ging es etwa alle 3 Minuten, aber nach etwa 15 Minuten verlosch es nicht mehr. Umso besser!

Ich durchquerte Riedisheim und kam zu einer Kreuzung mit einer Kraftfahrstraße mit sehr dichtem Verkehr, hier mußte ich ewig an der Ampel warten. Nachdem ich endlich grün hatte, fuhr ich weiter. Nur noch wenige Meter, ich erreichte die Stadtgrenze zu Mülhausen, und noch ein paar Meter, ich erreichte die Endstation der Tramlinie 1. Jetzt konnte ich mich nicht mehr verfahren, die Gleise würden mich ins Stadtzentrum führen. Allerdings führten sie auch durch eine dunkle Straßen ohne viel Autoverkehr. Hier lungerten ein paar Jugendliche herum, sie redeten in einer Sprache, die ich weder verstand, noch mit französisch die geringste Ähnlichkeit hatte. Als ich vorbei fuhr, flogen ein paar Steine (oder wären es nur Klüten?). Mich traf übrigens keiner der Dinge. Ich glaube nicht, daß meine Barfüßigkeit/Kurzhosigkeit die Ursache war (das konnten die sicher im Dunkeln nicht sehen, mit meiner dunkelblauen Trainingsjacke fiel ich ja auch nicht auf). Es handelte sich vermutlich um Angehörige der sozialen Unterschicht mit einem erhöhten Potential an krimineller Energie. Allein die Tatsache, daß ich alleine im Dunkeln auf einem Velo unterwegs war (und nicht gerade eine Boxerfigur habe), keine Zeugen in der Nähe waren und in den Häusern vermutlich in erster Linie Leute der gleichen Abstammung wohnten, könnte die Ursache gewesen sein. Ortskundige Radfahrer und Fußgänger würden solche Straßen sicher meiden (es gab ja in einigen hundert Metern Entfernung eine Alternative mit viel Autoverkehr). Aber sieht man einer Straße am Anfang an, ob sich dort Gesocks aufhält. Und eines ist auch sicher: Wenn man sich in einer Straße bewegt und man sieht irgendwelche Leute irgendwo rumlungern, dann ist es besser, man fährt einfach dran vorbei. Völlig verkehrt wäre es, unmittelbar davor zu wenden und wegzufahren. So etwas kann von dem Gesocks gerade als „Einladung zum Angriff“ interpretiert werden. Hunde reagieren übrigens ähnlich, oder Polizisten, wenn man vor einer Stelle, wo Fahrzeuge überprüft werden, wendet und davonfährt.

Ich erreichte die Altstadt von Mülhausen, durch die ich mein Velo barfuß schob. Ich suchte eine geeignete Sitzgelegenheit, wo ich etwas verzehren konnte, fand aber keine. Ich fuhr zum Hauptbahnhof, dort fand ich eine geeignete Bank. Ich stellte mein Velo so vor die Bank, daß Passanten und Autofahrer von mir lediglich meinen Oberkörper sahen, während die Sicht auf Beine und Füße durch mein Velo mit Packtasche und Schlafsack versperrt war, Es war gegen 20 Uhr, also zu einer Uhrzeit, in der die Tatsache, mit dem Velo unterwegs zu sein und als Oberbekleidung eine blaue Trainingsjacke zu tragen, kein Grund ist, die Polizei zu rufen. Hätte ich es gegen Mitternacht gemacht, hätte es anders ausgesehen, denn um Mitternacht ist ein „normaler“ Mensch nicht mehr mit dem Velo unterwegs.

Danach radelte ich weiter durch verkehrsreiche Straßen, bis ich den Veloweg am Kanal erreichte. Hier war kein Autoverkehr, aber auch kein sonstiger Verkehr, so daß ich sicher vor unliebsamen Begegnungen mit Ordnungshütern war. Denn das wollte ich nicht, nicht einmal „liebsame“ Begegnungen. Ich war müde, brauchte einen Schlafplatz, wo ich im Schlafsack übernachten wollte. Ich wußte auch schon wo, nämlich in einem Waldstück am Kanalufer bei Kem(b)s. Bis dahin war es noch ein Stück. Ich fand den Platz, vor dem Wind geschützt. Es gab eine kalte Nacht, mein Schlaf war unruhig. Mein Plan war, am nächsten Tag in Richtung Basel zu fahren, um den Quellen von St. Chrischona nachzusäckeln, bevor ich wieder nach Zofingen wollte.

Schöne Grüße
Michael aus Zofingen


Markus U. Offline

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20.11.2011 16:11
#2 RE: Fünf Jahre danach Zitat · antworten

Hi Michael,

ich finde es erstaunlich, daß Du wieder nach Mülhausen gefahren bist, nach allem, was Du vor fünf Jahren dort erlebt hattest (nicht so sehr wegen der Spitalgeschichte mit nachfolgender Rechnung, sondern vor allem wegen der Behandlung durch das dort lebende Gesocks). Bei mir ist es nämlich so, daß ich Orte, an denen ich schlechte Erfahrungen gemacht habe, bewußt meide, weil sie sich meiner als nicht würdig erwiesen haben. Ich kann mich auch noch an die lebhaften Reaktionen, die seinerzeit im alten Forum auf Deinen sehr anschaulich und spannend geschriebenen Bericht erfolgt waren, erinnern (ich hatte zu denen gehört, die auf Deiner Seite standen), und ich war sehr beeindruckt, wie viele sich auf die Seite der Täter (also in dem Falle des Gesocks) gestellt hatten, obwohl erstens das Recht eindeutig auf Deiner Seite gewesen war und Dir zweitens als Barfüßer in einem Barfußforum die Solidarität der anderen Barfüßer zugestanden hätte. Um so mehr freue ich mich, daß sich die unliebsamen Begegnungen mit irgendwelchem Gesocks diesmal in Grenzen gehalten haben und solche mit fehlgeleiteten Ordnungshütern, die sich im Zweifel offenbar lieber einen ungewöhnlich gekleideten Menschen greifen, als nach den wirklich Schuldigen zu forschen, gottlobs ausgeblieben sind.

Nochmals vielen Dank für Deine hervorragenden Berichte!

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Dominik R. Offline

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20.11.2011 20:34
#3 RE: Fünf Jahre danach Zitat · antworten

Zitat von Markus U.
.......obwohl erstens das Recht eindeutig auf Deiner Seite gewesen war und Dir zweitens als Barfüßer in einem Barfußforum die Solidarität der anderen Barfüßer zugestanden hätte. Um so mehr freue ich mich, daß sich die unliebsamen Begegnungen mit irgendwelchem Gesocks diesmal in Grenzen gehalten haben und solche mit fehlgeleiteten Ordnungshütern, die sich im Zweifel offenbar lieber einen ungewöhnlich gekleideten Menschen greifen, als nach den wirklich Schuldigen zu forschen,.......





Leider, daran erinnere ich mich auch noch dunkel. Solidarität ist für viele ein Fremdwort....

Interessant wäre es übrigens diesen alten Beitrag samt Antworten aus aktuellem Anlaß hier mit reinzukopieren. Den so ganz genau in allen Einzeheiten erinnere ich mich nicht mehr....

Viele Grüße, Dominik

Es ist ausdrücklich erlaubt meine Beiträge hier, im gelben Forum:
http://www.hobby-barfuss.de/
zu zitieren und umgekehrt.








Markus U. Offline

Admin


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20.11.2011 20:52
#4 RE: Fünf Jahre danach Zitat · antworten

Zitat von Dominik R.
Interessant wäre es übrigens diesen alten Beitrag samt Antworten aus aktuellem Anlaß hier mit reinzukopieren. Den so ganz genau in allen Einzeheiten erinnere ich mich nicht mehr....



Hi Dominik,

an die Antworten erinnere ich mich auch nicht mehr so genau (ich weiß nur noch, daß sie sehr zahlreich und kontrovers waren), aber der Bericht ist mir noch gut in Erinnerung. Er war mehrteilig, stilistisch sehr gut geschrieben und so angelegt, daß die einzelnen Teile an besonders spannenden Stellen abbrachen und damit die Neugier auf die Fortsetzung weckten.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Michael aus Zofingen Offline



Beiträge: 589
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21.11.2011 06:11
#5 RE: Fünf Jahre danach Zitat · antworten

Zitat von Markus U.


ich finde es erstaunlich, daß Du wieder nach Mülhausen gefahren bist, nach allem, was Du vor fünf Jahren dort erlebt hattest (nicht so sehr wegen der Spitalgeschichte mit nachfolgender Rechnung, sondern vor allem wegen der Behandlung durch das dort lebende Gesocks).



Hallo Markus,

meine jetzige Unternehmung stand ja auch unter ganz anderem Gesichtspunkt. Wenn mich Gesocks in Mülhausen gestört hat, dann suche ich später zwar nciht mehr das Gebiet auf, in dem das Gesocks wohnt (diesmal war es eine andere Gegend in der Stadt), aber ich würde ja nicht die Stadt selbst oder gar die Region meiden. Wenn ich das täte, dürfte ich ja auch nciht mehr die Stadt Zofingen betreten (wegen mancher Polizeikontrollen) oder meinen Arbeitsplatz (wegen Zusammenschiß von Dr. Simpel wegen barfuß in der Freizeit und auch wegen einiger rein geschäftlicher Dinge).

Eines ist sicher: Schloß Chillon ist für mich gestorben! Ich werde nicht mehr versuchen, dort reinzukommen, weder barfuß, noch fett beschuht. Aber trotzdem denke ich mir nichts dabei, auch weiterhin die Bahnlinie Montreux-Villeneuve (oder auch die Trolleybuslinie) zu benutzen. Denn so einschneidend wie Dein Erlebnis am Feldberg im Schnee war meine Sache in Mülhausen bzw. Chillon doch nicht. Ich kam in beiden Fällen ohne gesundheitliche Schäden davon und mußte auch nicht mit Socken ins Bett. Das ist wohl so ziemlich das erniedrigstende Ereignis für einen Barfüßer. Da kommt man sich vor wie ein Blödmann und da ist es verständlcih, daß man diesen Berg (und die Busse, die einfach so vorbeifahren) für alle Ewigkeit meidet. Vermutlich würdest Du selbst dann den Feldberg meiden, wenn die Buslinien durch Straßenbahnlinien ersetzt werden (was vermutlich nie geschehen wird).

Schöne Grüße
Michael aus Zofingen


Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.923
Punkte: 794

21.11.2011 12:51
#6 RE: Fünf Jahre danach Zitat · antworten

Zitat von Michael aus Zofingen
Hallo Markus,

meine jetzige Unternehmung stand ja auch unter ganz anderem Gesichtspunkt. Wenn mich Gesocks in Mülhausen gestört hat, dann suche ich später zwar nciht mehr das Gebiet auf, in dem das Gesocks wohnt (diesmal war es eine andere Gegend in der Stadt), aber ich würde ja nicht die Stadt selbst oder gar die Region meiden. Wenn ich das täte, dürfte ich ja auch nciht mehr die Stadt Zofingen betreten (wegen mancher Polizeikontrollen) oder meinen Arbeitsplatz (wegen Zusammenschiß von Dr. Simpel wegen barfuß in der Freizeit und auch wegen einiger rein geschäftlicher Dinge).



Hi Michael,

jetzt hast Du mich "erwischt"! Ganz so hatte ich es nämlich nicht gemeint, obwohl Du natürlich, was die Folgerichtigkeit Deiner Antwort betrifft, recht hast. Manche unangenehmen Ereignisse oder Situationen (Begebenheiten am Wohnorte oder am Arbeitsplatze) lassen sich nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwande durch künftige Vermeidung "löschen".


Zitat von Michael aus Zofingen
Eines ist sicher: Schloß Chillon ist für mich gestorben! Ich werde nicht mehr versuchen, dort reinzukommen, weder barfuß, noch fett beschuht. Aber trotzdem denke ich mir nichts dabei, auch weiterhin die Bahnlinie Montreux-Villeneuve (oder auch die Trolleybuslinie) zu benutzen. Denn so einschneidend wie Dein Erlebnis am Feldberg im Schnee war meine Sache in Mülhausen bzw. Chillon doch nicht. Ich kam in beiden Fällen ohne gesundheitliche Schäden davon und mußte auch nicht mit Socken ins Bett. Das ist wohl so ziemlich das erniedrigstende Ereignis für einen Barfüßer. Da kommt man sich vor wie ein Blödmann und da ist es verständlcih, daß man diesen Berg (und die Busse, die einfach so vorbeifahren) für alle Ewigkeit meidet. Vermutlich würdest Du selbst dann den Feldberg meiden, wenn die Buslinien durch Straßenbahnlinien ersetzt werden (was vermutlich nie geschehen wird).



Für mich macht es einen Unterschied, ob es sich um ein Ereignis handelt, für das ich allein die Verantwortung trage (fett beschuht und besockt hätte ich am Feldberg vielleicht kalte Füße gekriegt und mich infolge dessen unwohl gefühlt, mir aber kaum Erfrierungen zugezogen), oder ob andere Menschen meine Würde mißachtet haben. Was also den Feldberg betrifft, werde ich ihn sicher nicht mehr bei Minustemperaturen im Winter aufsuchen, während ich es bei positiven Temperaturen im Sommer mangels Wiederholungsgefahr hingegen nicht kategorisch für alle Ewigkeit ausschließen mag. Da der Feldberg jedoch weit entfernt liegt und ich begreiflicherweise keine Sehnsucht nach ihm habe, ist es nach dem derzeitigen Stande der Dinge sehr unwahrscheinlich, daß ich dort je wieder hinkommen werde.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Leo Offline



Beiträge: 693
Punkte: 484

21.11.2011 22:21
#7 Nach Verachtungen in Spanien verachte ich Spanien Zitat · antworten

Hallo Michael und Markus,

Zitat von Michael aus Zofingen

Zitat von Markus U.


ich finde es erstaunlich, daß Du wieder nach Mülhausen gefahren bist, nach allem, was Du vor fünf Jahren dort erlebt hattest … vor allem wegen der Behandlung durch das dort lebende Gesocks.



Wenn mich Gesocks in Mülhausen gestört hat, dann suche ich später zwar nciht mehr das Gebiet auf, in dem das Gesocks wohnt (diesmal war es eine andere Gegend in der Stadt), aber ich würde ja nicht die Stadt selbst oder gar die Region meiden.




Zitat von Markus U.
Für mich macht es einen Unterschied, ob es sich um ein Ereignis handelt, für das ich allein die Verantwortung trage … oder ob andere Menschen meine Würde mißachtet haben.



Volltreffer Markus!

Ich habe in Spanien wiederholt Probleme gehabt. Aber nicht einfach so (“Sorry, sind halt die Vorschriften…” freundlich rübergebracht) sondern mit ausgedrückter Verachtung mit verachtender Eskortierung hinaus.

Krönung war der Lidl in Donostia / San Sebastián: Man schickte mich erst zur Nachbarkasse, die scheinbar gleich geöffnet würde. Aber dann erschienen 2 Security-Leute und eskortierten mich unfreundlichst heraus.

Gegenbeispiel im berühmten Edeka in Westerland: Beim Betreten des Ladens schauen alle krampfhaft weg, um meine Barfüßigkeit nicht bemerken zu müssen. An der Kasse freundlich grinsender Blick auf meine Füße: “Sie dürfen hier nicht barfuß einkaufen - aber jetzt sind Sie ja ohnehin schon fertig…”

Zitat von Michael aus Zofingen
Eines ist sicher: Schloß Chillon ist für mich gestorben! Ich werde nicht mehr versuchen, dort reinzukommen, weder barfuß, noch fett beschuht. … Das ist wohl so ziemlich das erniedrigstende Ereignis für einen Barfüßer. Da kommt man sich vor wie ein Blödmann und da ist es verständlcih, daß man diesen … für alle Ewigkeit meidet.



Und nach weiteren Vorfällen in Andalusien (insbesondere Málaga) und etlichen auf Gran Canaria (in einigen Bussen und Supermärkten) habe ich mich entschlossen. Spanien als Ganzes zu boykottieren und mein Geld als barfüßiger Urlauber in andere Länder zu tragen, in denen ich willkommener bin.

Leider lernte ich mal in Zukunft nicht mehr benötigtes Spanisch statt Kroatisch…

Nicht umsonst benötigt man sogar zum LESEN im spanischen Barfußforum einen Account mit Paßwort…

Auf dem Rückweg in Paris war ich in einem anderen Lidl dann aber vom (übrigens dunkelhäutigen) Personal dann aber dermaßen neugierig-freundlich behandelt worden, daß ich meinen Boykott dann aber nicht auf Lidl insgesamt ausweitete - zumal ich ansonsten auch dort nirgendwo Ärger hatte (im Gegensatz zu anderen hatte ich in andren französischen Lidls nie wegen meiner Barfüßigkeit Probleme, sondern nur wegen der Mitnahme des Rucksacks in den Laden).

Gruß

Leo


Manfred (Ten) ( gelöscht )
Beiträge:

22.11.2011 09:08
#8 RE: Nach Verachtungen in Spanien verachte ich Spanien Zitat · antworten

Zitat von Leo

... habe ich mich entschlossen. Spanien als Ganzes zu boykottieren und mein Geld als barfüßiger Urlauber in andere Länder zu tragen, in denen ich willkommener bin.



Eine Freundin von uns hat ein "Sabbat-Jahr" genommen und ist (beschuht) den Jacobsweg gelaufen (von Freiburg bis weit über Santiago de Compostella hinaus - 2300 km in 116 Tagen !!!
In uns kam auch schon der Gedanke auf, obwohl ich ja kein Christ (im landläufigen Sinne !) bin (Hape Kerkeling ist ja auch keiner), aber das ist ja auch nicht nötig - der Weg bewirkt wohl bei jedem/r irgend eine Veränderung.

Ich war noch niemals in Spanien. Interessant wäre, ob Barfüssigkeit auf dem Pilgerweg eine andere Einstellung der Umwelt zur Folge hat, aber ich habe doch keine Lust es auszuprobieren. Was, wenn nicht ?

Aber was das Schloß betrifft wage ich mal die Prognose, daß ich bf hineinkommen würde - vielleicht probiere ich es mal aus.
Bei Bayern (und Berlinern fast, wenn nicht ein anderer Barfüßer danach so dämlich und aggressiv reagiert hätte) ist mir das ja auch letztlich gelungen ...


Engel Offline

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22.11.2011 12:06
#9 RE: Nach Verachtungen in Spanien verachte ich Spanien Zitat · antworten

Hi Manfred,
also den Jacobsweg kannste getrost BF abpilgern, wärst net der Erste , und sicher au net der letzte.
Soll sogar schon auf m Appalachian-Trail (in den USA, mit 3500Km der längste Wanderweg weltweit).
Bei beiden Routen sind die Einkehrmöglichkeiten sehr tollerant und eigentlich auch auf Wanderer eingestellt (dreckige Klamotten, unrasiert, lannghaarig, nach Schweiss stinkend). Vom JW weiss ich das auch aus eigener Erfahrung von größeren Discountern die sich unweit der Strecke angesiedelt haben.

Naja, das Thema mit Schlössern und Museen hatten wir ja schon einige mal, und jedesmal wurde ja auch die Idee mit Hausordnung vorzeigen/Geschäftsführer holen erwähnt.

Gruß Engel

http://www.bbq-county.de/shop/index.php

http://www.mysaarbq.de/index.php?sid=5cb...6029bf3f8853c17


Markus U. Offline

Admin


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22.11.2011 12:56
#10 RE: Nach Verachtungen in Spanien verachte ich Spanien Zitat · antworten

Zitat von Manfred (Ten)
Eine Freundin von uns hat ein "Sabbat-Jahr" genommen und ist (beschuht) den Jacobsweg gelaufen (von Freiburg bis weit über Santiago de Compostella hinaus - 2300 km in 116 Tagen !!!
In uns kam auch schon der Gedanke auf, obwohl ich ja kein Christ (im landläufigen Sinne !) bin (Hape Kerkeling ist ja auch keiner), aber das ist ja auch nicht nötig - der Weg bewirkt wohl bei jedem/r irgend eine Veränderung.

Ich war noch niemals in Spanien. Interessant wäre, ob Barfüssigkeit auf dem Pilgerweg eine andere Einstellung der Umwelt zur Folge hat, aber ich habe doch keine Lust es auszuprobieren. Was, wenn nicht ?



Eine barfüßige Pilgerfahrt ist gewiß eine großartige Erfahrung, wobei freilich zu bedenken ist, daß eine Pilgerfahrt (egal ob barfuß oder mit Schuhen) eine religiöse Handlung ist, bei der es um einen geistlich- spirituellen Zweck geht. Beim barfüßigen Pilgern dürfte es vor allem um eine besondere Art der Nachfolge Christi gehen, da Christus während seines Erdenlebens stets barfuß gegangen ist und dies auch seinen Jüngern befohlen hat (Mt 10,10; Lk 10,4).
Ich war noch nie in Spanien und weiß daher auch nicht, ob man im Nordwesten des Landes barfüßigen Menschen gegenüber toleranter ist als in Andalusien. Andererseits werden Pilger jedoch auch kaum im Supermarkt einkaufen, sondern wohl eher in Klöstern oder so nächtigen und sich dort auch verpflegen. Es ist auch denkbar, daß sich die Bevölkerung in Wallfahrtsorten und ihrer Umgebung barfüßigen Wallfahrern gegenüber toleranter verhält als die sonstige Bevölkerung.

Zitat von Manfred (Ten)
Aber was das Schloß betrifft wage ich mal die Prognose, daß ich bf hineinkommen würde - vielleicht probiere ich es mal aus.
Bei Bayern (und Berlinern fast, wenn nicht ein anderer Barfüßer danach so dämlich und aggressiv reagiert hätte) ist mir das ja auch letztlich gelungen ...



Vielleicht ist es mit langen Hosen und einer unauffälligen Oberbekleidung (Hemd und ggf. Jakke) zu schaffen, weil die nackten Füße dann nur auffallen, wenn man gezielt darnach schaut, während sie bei einem Menschen mit kurzen Hosen sofort "ins Auge springen". Es ist jedoch nicht auszuschließen, daß mancher nur deshalb wo barfuß reinkommt, weil die Barfüßigkeit nicht rechtzeitig bemerkt wurde, wie es mir im Februar 2002 in einem belgischen Restaurant ergangen war, wo das Verhalten der Bedienung darauf schließen läßt, daß ich vermutlich abgewiesen worden wäre, wenn sie schon bei meinem Eintritte bemerkt hätte, daß ich barfuß war (sie stürzte bekanntlich mit einem Schild mit der Aufschrift "Mosselen natuur", welches sie so plazierte, daß es den Blick von Passanten auf meine nackten Füße verdeckte, nach draußen, und entschuldigte sich bei anderen Gästen, die sich über meine Barfüßigkeit mokierten, daß sie es leider nicht rechtzeitig gesehen habe und jetzt nichts mehr machen könne, weil das Essen bereits auf dem Tische stand). Und auch dann ist man nicht endgültig sicher, wie die Erfahrung einer geschätzten Barfüßerin, die ebenfalls vor Jahren wegen ihrer nackten Füße aus der Neuen Pinakothek in München gewiesen wurde (nachdem es ihr zuvor offenbar gelungen war, hineinzugelangen), zeigt.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Leo Offline



Beiträge: 693
Punkte: 484

22.11.2011 20:30
#11 Ich flog aus dem Lidl fast direkt am Jakobsweg! Zitat · antworten

Hallo Engel,

Zitat von Engel
… also den Jacobsweg kannste getrost BF abpilgern, wärst net der Erste , und sicher au net der letzte.



Das mag schon sein: Ich wurde in Donostia / San Sebastián auch mehrfach gefragt, ob ich auf dem Jakobsweg wäre (dem ich dort ein paar km folgte).

Zitat von Engel
Soll sogar schon auf m Appalachian-Trail (in den USA, mit 3500Km der längste Wanderweg weltweit).

Bei beiden Routen sind die Einkehrmöglichkeiten sehr tollerant und eigentlich auch auf Wanderer eingestellt (dreckige Klamotten, unrasiert, lannghaarig, nach Schweiss stinkend). Vom JW weiss ich das auch aus eigener Erfahrung von größeren Discountern die sich unweit der Strecke angesiedelt haben.



Da waren meine Erlebnisse aber ein eindrucksvoller Gegenbeweis: Der ruppige Lidl war nämlich dieser hier - Adresse: Plaza Bretxa, 2, 20003 San Sebastián

http://www.yelp.com/biz/lidl-san-sebastian

http://213.144.6.110/lidl/lidl.es/detail...BD55B?poiID=444

Und das ist nun wirklich nicht sehr weit vom Ausgangspunkt der 2. Spanischen Etappe des nördlichen Jakobweges entfernt:

Karte rechts stark vergrößern!

Gruß Leo


Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

23.11.2011 03:11
#12 RE: Ich flog aus dem Lidl fast direkt am Jakobsweg! Zitat · antworten

Hi Leo, da hast Du wohl, wie schon so Einige hier, die Arschkarte gezogen gehabt .

Ich war schon mehrmals in San Sebastian, das erste Mal 1991 im Zuge eines Austauschprogramms von örtlichen Jugendvertretern aus Pforzheim dessen Partnerstadt Gernika ist. 2 mal war ich dort auch BF unterwegs und hatte keine Probleme, auch nicht beim shoppen.

Ich hatte in der Gegend um San Sebastian, Gernika, Bilbao nur das selbe Prob wie man es auch im Grenznahen Frankreich bekommen kann, wenn man als Deutscher erkannt wird. Die mögen uns nach über 60 Jahren (aus einleuchtenden Gründen) immer noch nicht, obwohl schon die dritte, teils schon die vierte Generation heranwächst. Deswegen halte ich es für ratsam in diesen Regionen nicht in Deren Sprache zu komunizieren, auch wenn man sie beherrscht. Der Akzent verrät einen. Da kommt man mit englisch besser durch, da man dabei zwar immer noch als Touri erkannt wird, aber die Abstammung nicht so leicht zu ermitteln ist.

Gruß Engel

http://www.bbq-county.de/shop/index.php

http://www.mysaarbq.de/index.php?sid=5cb...6029bf3f8853c17


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