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Dieses Thema hat 1 Antworten
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Michael aus Zofingen Offline



Beiträge: 734
Punkte: 399

29.03.2017 05:18
Es erwischt auch Nicht-Barfüßer Zitat · Antworten

http://www.blick.ch/news/ausland/shitsto...id6432729.html#

Hallo,

in obigem Link ist zu lesen, daß Kindern in Leggins das die US-Fluggesellschaft United Airlines 10jährigen Mädchen das Tragen von Leggings im Flugzeug verbietet. Angeblich waren aber nur Angehörige von Mitarbeitern betroffen, nicht aber zahlende Fluggäste. Begründung: Auch die Angehörigen von Mitarbeitern vertreten die Fluggesellschaft, nicht nur die Mitarbeiter selbst. Selbstverständlich wirft es ein schlechtes Licht auf die Fluggesellschaft, wenn ein Mitarbeiter im Dienst unpassend gekleidet ist. Und vielleicht wirft es ein schlechtes Licht auf die Fluggesellschaft, wenn Angehörige in Begleitung des Mitarbeiters unpassend gekleidet sind (sind Leggings bei 10jährigen Mädchen „unpassend“?). Aber würde es nicht auch ein schlechtes Licht auf die Airline werfen, wenn die Angehörigen den normalen Preis bezahlen würden. Sicher nein!

Und woran erkennt man überhaupt einen Angehörigen eines Mitarbeiters (oder einen Mitarbeiter außer Dienst)? Solange man keine Uniformjacke trägt, ist man doch quasi anonym. Was anderes wäre es, wenn jemand eine Uniformjacke trägt in Kombination mit nicht dazugehörigen Kleidungsstücken (z.B. kurze Jeans, Badeschlappen, T-Shirt) oder auch barfuß. Wenn die Airline so etwas verbietet, dann ist es nachvollziehbar. Als Wehrpflichtiger (lang ist’s her) durfte ich in der Freizeit auch keine Uniformteile mit zivilen Kleidungsstücken mischen (Entweder Uniform oder Zivil). Und sicher würde auch ein Polizist Ärger kriegen, wenn er vor Dienstbeginn noch zum Bäcker geht und dabei bereits die Uniform, jedoch noch nicht die dazugehörenden fetten Stiefel, sondern Adiletten (egal ob mit oder ohne Socken) trägt. Dadurch würde die Glaubwürdigkeit der Polizei auch nicht gerade gesteigert werden.

Beim Lesen des Artikels mußte ich ein Ereignis vor ca. 7 Jahren mit meinem früheren bünzligen Personalchef denken. Er meinte, als Angehöriger des mittleren Kaders in einem Zofinger Chemie- und Pharmaunternehmen würde ich auch das Unternehmen mit repräsentieren und müsse daher auch in der Freizeit auf dem Zofinger Stadtgebiet das Unternehmen repräsentieren, und er hätte enorme Probleme mit meiner Freizeitkleidung (barfuß, kurze Hosen). Was sollen denn die Leute von ihm denken, Leute einzustellen, die sich zwar bei der Arbeit selbst ordentlich kleiden, nicht aber nur wenige Meter vom Firmenzaun entfernt. Damals befand sich die Firma auf Expansionskurs und hat auch etliche andere Unternehmen aufgekauft, die Zofinger Altstadt dagegen befindet sich noch nicht in Firmenbesitz. Mittlerweile habe ich diesen Menschen „ausgesessen“.

Zurück zur Airline. Da kann man nur sagen: Geld stinkt nicht. Ich werde diese Airline nicht benutzen.
Da hat sich, wie ich aus einer Schriftenreihe über Offtopic-Fahrzeuge im Hamburger Raum gelesen habe, die Hamburger Hochbahn Aktiengesellschaft (keine Airline) anders verhalten. In der Zeit kurz nach dem 1. Weltkrieg betrieb diese Gesellschaft in Hamburg U-Bahnlinien (die mal unter und mal über der Erde, manchmal auf Brücken „hoch“ über der Erde fuhren (und fahren), Straßenbahnlinien (die leider nicht mehr fahren) und Kraftomnibuslinien. Zwar konnten Fahrgäste damals mit einem Fahrschein nicht wahlweise U-Bahn oder Tram benutzen, jedoch durften Bedienstete der U-Bahn In Uniform (und nur in Uniform) nicht nur ihre „eigenen“ Verkehrsmittel, sondern auch die Trams und Busse kostenlos benutzen. Entsprechende Regelungen galten auch für die anderen Bediensteten. Ohne Uniform hätten sie bezahlen müssen, und in „unpassender“ Privatkleidung wären sie vermutlich nicht nur von der Beförderung ausgeschlossen oder gar gebüßt worden (was heute Barfüßern in Toronto blüht), sondern sie wären sogar ihren Job los geworden.

Nachdenkliche Grüße
Michael aus Zofingen


André Uhres Online

Admin


Beiträge: 2.114
Punkte: 409

29.03.2017 08:46
#2 RE: Es erwischt auch Nicht-Barfüßer Zitat · Antworten

In der Tat mehr als lächerlich.


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