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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 17 Antworten
und wurde 296 mal aufgerufen
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 Barfuß und Leben
Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.943
Punkte: 794

06.11.2017 13:11
Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Hi zusammen,

am Samstag, dem 04.11.2017 war das Wetter bei uns sonnig und die Temperaturen mild, und so beschloß ich, das auszunutzen und am Rhein persönliche Papiere zu verbrennen.

Nach einiger Zeit kam eine Frau vorbei und fragte, ob sie mich fotografieren dürfe. Etwas argwöhnisch wollte ich wissen, warum, und sie erwiderte, daß sie Hobbyfotographin sei und spontan Personen und Sachen, die ihr gefielen, aufnehme: "So wie Sie da im T- Shirt und barfuß im November hier am Feuer sitzen, verkörpern sie für mich den 'wilden Mann'." Also erlaubte ich es ihr, und als sie mir die Fotos zeigte, fand ich sie gelungen, denn ich lege Wert darauf, auf Fotos vorteilhaft auszusehen. Nachdem sie mir noch einmal versichert hatte, daß sie ihre Aufnahmen ausschließlich für private Zwekke brauche, ging sie weiter.

Etwas später näherte sich ein Mann, der barfuß war und keine Schuhe dabei hatte. Als er in meine Richtung schaute, sprach ich ihn an: "Da ist ja noch jemand, der barfuß läuft!" Wir kamen ins Gespräch, und er erzählte mir, daß er jeden Tag eine Strekke barfuß gehe, aber im Winter nicht dauernd barfuß sei, daß er als Barfußtrainer arbeite und, da er Spanier sei, auch Barfußtraining in Andalusien anbiete. Seine Füße gefielen mir überhaupt nicht, denn er litt an beiden Füßen unter starkem Hallux valgus und ging auch deutlich langsamer über die Kieselsteine am Flußufer. als ich darüber zu gehen pflege. Schließlich beendete er das Gespräch, indem er sagte, daß er jetzt weiter müsse, da er kalt bekomme und es dunkel würde (das letztere stimmte, aber das erstere glaubte ich ihm wegen des Feuers nicht). Als er sich entfernte, geriet ich in Verstimmung, denn ich dachte daran, daß es sich bei den diversen (wenigen) "Barfußtrainern", von denen ich aufgrund diverser links oder auch persönlicher Begegnung weiß, zumeist um ehemalige Sportler handelt, die anscheinend oder vielleicht auch nur scheinbar über sportmedizinisches Wissen verfügen und gerne damit um sich werfen. Da ich nie Sport getrieben habe, fehlt mir solches Wissen, und offenbar reicht die schiere Erfahrung allein nicht aus, um eine Geldquelle aufzutun. Als es dunkel geworden und das Feuer weitgehend heruntergebrannt war, setzte Regen ein, und so begab ich mich zu meinem Auto und fuhr nach Hause.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


André Uhres Online




Beiträge: 631
Punkte: 3

06.11.2017 16:16
#2 RE: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Hi Markus,

nette Erfahrung! Bei uns darf man leider kein Feuer draußen machen, außer zum Grillen. Aber man kann ja bei einer Kontrolle als Ausrede sagen, man beabsichtige zu Grillen, hihi.

Liebe Grüße
André


EinBonner Offline



Beiträge: 71

06.11.2017 22:14
#3 RE: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Zitat von Markus U. im Beitrag #1

Etwas später näherte sich ein Mann, der barfuß war und keine Schuhe dabei hatte. Als er in meine Richtung schaute, sprach ich ihn an: "Da ist ja noch jemand, der barfuß läuft!" Wir kamen ins Gespräch, und ererzählte mir, daß er jeden Tag eine Strekke barfuß gehe, aber im Winter nicht dauernd barfuß sei, daß er als Barfußtrainer arbeite und, da er Spanier sei, auch Barfußtraining in Andalusien anbiete.



Was genau macht eigentlich ein »Barfußtrainer«? Muss ich mir Gedanken machen, dass ich das Barfußlaufen ohne professionelle Unterstützung angefangen habe? =:)

Ein Bonner


André Uhres Online




Beiträge: 631
Punkte: 3

07.11.2017 02:52
#4 RE: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Ein Barfußtrainer kommt zu Wort:


Andreas Barfuss findet das Top
Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.943
Punkte: 794

07.11.2017 11:28
#5 RE: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Zitat von EinBonner
Was genau macht eigentlich ein »Barfußtrainer«? Muss ich mir Gedanken machen, dass ich das Barfußlaufen ohne professionelle Unterstützung angefangen habe? =:)

Ein Bonner



Hi Bonner,

ein "Barfußtrainer" gehört zu der Sorte Dienstleister, die die Welt nicht braucht, denn es handelt sich um Menschen, die mit unserem "Hobby" (wenn wir es mal so nennen) Geld erzeugen. Wie ich schon schrieb, handelt es sich meist um ehemalige Sportler, die oft auch Übungen anbieten und in der Theorie irgendwelches sportmedizinische Zeug quasseln. Für die Praxis braucht man sie nicht (dazu braucht man einfach nur loszugehen und seine Erfahrungen zu machen), und für die Theorie reicht unser Forum vollauf. Und unser Forum bietet außerdem etwas, was kein Dienstleister dieser Welt verkaufen kann: im Idealfalle werden dank des Forums Menschen, die sich sonst nie begegnet wären, zu Freunden.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 681

07.11.2017 19:18
#6 RE: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Hallo Markus und allesamt,

sicherlich hast Du Recht, Markus.

Andererseits ist es, meiner Meinung nach, nicht zu verachten, wenn "Barfußtrainer"

Barfußlaufen medienwirksam als etwas normal und gesund Sportliches darstellen.

Durch die Bewerbung der Barfüßigkeit als gesunde, sportliche Aktivität fällt es

vielleicht vielen intoleranten Spöttern und Hetzern schwerer,

Barfüßigkeit weiterhin als etwas Krankes, Sonderbares und Perverses darzustellen.

Insofern begrüße ich Barfußtrainer schon.

Liebe Grüße von Dieter


tiptoe Offline




Beiträge: 139

07.11.2017 20:34
#7 RE: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

438000 Google-suchergebnisse für "barfuß gesund" sprechen in diesem fall für sich: Die meisten dürften schon mal davon gehört haben, dass das nichts krankhaftes oder perverses ist. Dass es gesund ist, kommt auch immer wieder in den massenmedien vor (ich hoffe wir leben hier nicht in einer blase, sondern es kommt auch bei leuten an, die sich noch kaum je für das thema interessiert haben). Die "rekordmärsche", die inzwischen gefühlt jedes jahr gemacht werden (Bo & Tina, Martl, Aldo usw.), sorgen für positives medienecho und helfen auch.

Sonderbar ist es wohl schon, insbesondere bei außentemperaturen unter zimmertemperatur. Aber sonderbar ist doch nicht falsch, sondern nur besonders. Na und, von den knöchelgelenken aufwärts sind wir vielleicht völlig uninteressante normalos ... oder auch nicht ...

Vielleicht sollte ich wirklich mal barfußvisitenkarten drucken, nicht um es irgendwem aufzudrängen, sondern für jene, die auf mich zukommen "darf ich Sie mal was fragen? Wie halten Sie das jetzt aus?" und so weiter ... Passiert mir so alle 1 bis 2 monate, wenn ich auf reisen bin.


André Uhres Online




Beiträge: 631
Punkte: 3

07.11.2017 22:10
#8 RE: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Man kann sogar nach "barfuß krank" suchen, Google sagt trotzdem, dass es gesund ist


EinBonner Offline



Beiträge: 71

07.11.2017 22:45
#9 Re: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Leider scheint sich einerseits noch immer das Gerücht zu halten, barfuß bei kälterem Wetter bekäme man Schnupfen oder »was an die Blase«. Andererseits hat man schon von pseudowissenschaftlichem Zeug wie »Erdung« gehört (nicht im physikalischen Sinne).
Ich bin auch gerne barfuß wenn es keine gesundheitlichen Vorteile bringt.

Gruß,
Ein Bonner


André Uhres Online




Beiträge: 631
Punkte: 3

08.11.2017 08:00
#10 RE: Re: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Allerdings, wenn ich erkältet bin, dann ist barfuß für mich ungesund, weil es die Erkältung verschlimmert. In dem Fall vermeide ich es, barfuß zu gehen, es macht mir dann eh keinen Spaß.


drtoivowillmann Offline



Beiträge: 340

08.11.2017 08:57
#11 RE: Re: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Liebe Freunde:

Ich bleibe auch erkältet barfuss, denn ausserhalb meiner Arbeitszeit existiert so etwas wie Schuhe für mich nicht: als wären sie noch nicht erfunden worden.
Dann noch was zum Thema "Barfuss"-Trainer: auch ich habe keinen gebraucht. Aber es gibt Leute, die "Noch-Nicht-Barfüsser", denen geht einfach die "Düse", wegen der angeblich so mannigfaltigen Gefahren beim Barfusslaufen ausserhalb des Sandstrandes. So ein Trainer könnte denen das nötige Selbstvertrauen geben, es schliesslich doch noch barfuss zu wagen. Wenn wir daher, verursacht durch Barfuss-Trainer, Zuwachs kriegen sollten, bin ich dafür.

Barfüssiger Gruss: Toivo


Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.943
Punkte: 794

08.11.2017 12:25
#12 RE: Re: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Hi zusammen,

früher pflegte ich mich bei Erkältung in Sokken zu pellen; seit ein paar Jahren halte ich es wie Toivo und bleibe auch bei Erkältung barfuß bzw. bei der Arbeit oder in der Kirche sokkenlos in Schuhen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, daß es zwischen Barfüßigkeit und Erkältung ÜBERHAUPT KEINEN Zusammenhang gibt: So wenig wie Barfußlaufen bei niedrigen Temperaturen eine Erkältung hervorruft, so wenig hat es auch Auswirkungen auf den Verlauf einer bestehenden Erkältung. Bei Erkältung bringen Schuhe oder Sokken nicht die geringste Besserung, sondern wirken sich gar nicht oder sogar ungünstig aus, weil man durch Sokken feuchtkalte Füße bekommt und sich dadurch Unbehagen zuzieht, welches wiederum anfällig für Krankheiten macht oder bestehende Krankheiten verschlimmert.

Daß wir durch "Barfußtrainer" Zuwachs kriegen, bezweifele ich. Im Grunde handelt es sich um Sendboten des Kapitalismus, die eine im Grunde ganz natürliche Sache und damit eines der letzten "Menschheitsparadiese" kommerzialisieren.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 681

10.11.2017 14:39
#13 RE: Re: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Hallo Markus und allesamt,

durch Deine Beiträge angeregt (auch das Adventstreffen betreffend),

bin ich gestern Abend, um 20 Uhr herum, barfuß in den Supermarkt

einer Nachbarsiedlung gegangen, um einen aktuellen, praktischen Kältetest

zu machen.

(Die Lufttemperatur ist ja bekanntlich nicht identisch mit der Bodentemperatur.)

Der Boden war so eiskalt, dass mir fast binnen Sekunden die Fußsohlen angefroren sind.

Ich habe jetzt tatsächlich eine Erkältung mit Blutauswurf und eine Blasen- und

Nierenentzündung bekommen.

Deshalb möchte ich bezüglich der Wintertreffen mal anfragen, ob Ihr dabei tatsächlich

stundenlang, "ohne mit der Wimper zu zucken", wie man so sagt, barfuß über den eiskalten

Boden geht, ohne angefrorene Fußsohlen zu bekommen und ohne Notschuhe im Gepäck.

Ich kann mir das, aufgrund eigener, ausgiebiger Erfahrungen, schon in meiner Jugend,

eigentlich nicht vorstellen, es sei denn, Ihr hättet Entenfüße.

Liebe ungläubige, neugierige und Sohlen anfrierende Barfuß-Grüße von Dieter


André Uhres Online




Beiträge: 631
Punkte: 3

10.11.2017 16:57
#14 RE: Re: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Wenn ich dich so lese, Dieter, ist mir ein Wintertreffen vielleicht doch zu riskant .


EinBonner Offline



Beiträge: 71

10.11.2017 21:30
#15 Re: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Zitat von Dieter (Bochum) im Beitrag #13
Der Boden war so eiskalt, dass mir fast binnen Sekunden die Fußsohlen angefroren sind.


Gab es tatsächlich schon Bodenfrost bei Dir? Hier in Bonn noch nicht …

Oberhalb von 0°C droht noch keine Erfrierung, logischerweise.
Wie weit darunter man »gehen« kann, ist wohl individuell verschieden. Ich habe meine Untergrenze noch nicht ausprobiert und werde sehr vorsichtig sein. Insbesondere, wenn man stehenbleibt statt zu gehen gibt es für alle einen Punkt, wo man wärmeisolierende Sohlen – und seien es nur Flip-Flops – benötigt. Muss man auch nicht unbedingt auf die »harte Tour« ausprobieren … Vor Steusalz wird von Experten ausdrücklich gewarnt.

Vielleicht können die wintererfahrenen Teilnehmer hier mehr dazu sagen. Ansonsten sei auf die im Forum erwähnten Medienberichte verwiesen.

Gruß,
Ein Bonner


UlliDO Offline



Beiträge: 80
Punkte: 40

10.11.2017 21:50
#16 RE: Re: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Zitat von EinBonner im Beitrag #15


Oberhalb von 0°C droht noch keine Erfrierung, logischerweise.
Wie weit darunter man »gehen« kann, ist wohl individuell verschieden. Ich habe meine Untergrenze noch nicht ausprobiert und werde sehr vorsichtig sein. Insbesondere, wenn man stehenbleibt statt zu gehen gibt es für alle einen Punkt, wo man wärmeisolierende Sohlen – und seien es nur Flip-Flops – benötigt. Muss man auch nicht unbedingt auf die »harte Tour« ausprobieren … Vor Steusalz wird von Experten ausdrücklich gewarnt.

Vielleicht können die wintererfahrenen Teilnehmer hier mehr dazu sagen. Ansonsten sei auf die im Forum erwähnten Medienberichte verwiesen.

Gruß,
Ein Bonner




Hallo,

das ist nicht so ganz korrekt. Erfrierungen kann man sich sehr wohl schon bei Temperaturen von plus 8° einhandeln.

Gruß
UlliDO


Andreas Barfuss Offline



Beiträge: 53

10.11.2017 21:57
#17 RE: Re: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

...oha, ja, das stimmt. STREUSALZ ist fies. Ich hatte eine unangenehme Erfahrung als ich dick beschuht war und beim Winterdienst gearbeitet habe. Ich habe mit einer Schaufel ein Sand-Salz gemisch in die Streubehälter gefüttert wobei ab und an eine Portion in meine eh schon feuchten Stiefel fiel. Das zeigte Wirkung. Meine schönen Füsse waren abends so stark gereizt das sie regelrecht brannten. Ein langes lauwarmes Fussbad in Vollmilch war die beste Linderung dafür.


Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.943
Punkte: 794

13.11.2017 12:39
#18 RE: Re: Begegnungen am Rhein Zitat · antworten

Zitat von EinBonner
Oberhalb von 0°C droht noch keine Erfrierung, logischerweise.
Wie weit darunter man »gehen« kann, ist wohl individuell verschieden. Ich habe meine Untergrenze noch nicht ausprobiert und werde sehr vorsichtig sein. Insbesondere, wenn man stehenbleibt statt zu gehen gibt es für alle einen Punkt, wo man wärmeisolierende Sohlen – und seien es nur Flip-Flops – benötigt. Muss man auch nicht unbedingt auf die »harte Tour« ausprobieren … Vor Steusalz wird von Experten ausdrücklich gewarnt.

Vielleicht können die wintererfahrenen Teilnehmer hier mehr dazu sagen. Ansonsten sei auf die im Forum erwähnten Medienberichte verwiesen.



Hi Bonner,

im Winter barfuß zu gehen, ist gar nicht so schwer, und bei Temperaturen über 0° C droht keine Gefahr. Ich achte freilich darauf, obenrum warm genug, wenn auch nicht allzu winterlich angezogen zu sein - z. B. so wie auf meinem Avatarbild, welches im Winter entstanden ist. Betont winterliche Kleidungsstükke wie fette Winterjakken, Schals und Wollmützen oder gar Handschuhe sehen meiner Meinung nach zu nackten Füßen unmöglich aus und sind ein absolutes "Don't". Untenrum trage ich nur eine kurze Unterhose und eine lange Hose.

Wenn man dann rausgeht, sind die ersten Minuten unproblematisch; es folgen etwa zehn bis zwölf "lausige" Minuten, die man möglichst in Bewegung verbringen sollte, und danach hat man sich an die Kälte gewöhnt und kann auch an einer Stelle verweilen, und wenn man von außen Wärme zuführt (etwa durch eine heiße Suppe oder einen Glühwein auf dem Adventsmarkt), hat das die gleiche Wirkung wie mit Schuhen, und zu zweit oder in einer Gruppe ist man sowieso wesentlich motivierter als alleine. Es kommt auch nicht selten vor, daß ich im Winter an den Händen friere (die ich dann in die Hosen- oder Jakkentasche stekke), nicht aber an den Füßen. In der Stadt hat man zudem den Vorteil, daß man jederzeit ein öffentliches Gebäude wie ein Restaurant, Café, Kaufhaus oder auch Museum aufsuchen kann. Bei leichten Minusgraden oder gar Schnee gelten ähnliche Regeln; allerdings sollte man bei Wanderungen in der "Wildnis" besonders darauf achten, sich nicht zu lange an einer Stelle aufzuhalten und die Wanderung rechtzeitig beenden zu können, was bei öffentlichen Verkehrsmitteln mitunter schwierig sein kann.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


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