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 Barfuß und Leben
Michael aus Zofingen Offline



Beiträge: 593
Punkte: 248

27.03.2010 20:56
Auch andere ohne Winterkleidung Zitat · antworten

Wie sich doch das Wetter ändert! Am 21.2. konnte ich noch eine herrliche Schneewanderung unternehmen, und zwar barfuß und in kurzen Hosen (und teilweise sogar ohne Jacke). Am 27.2. war ich mit dem Velo in Basel, auch an diesem Tag sah es bzl. Kleidung ähnlich aus. Morgens und abends benötigte ich in beiden Fällen die Jacke. Am 13. März war ich wieder mit dem Velo unterwegs, und zwar im Raum Beromünster. Es war so kalt, daß ich die ganze Zeit eine Jacke tragen mußte, aber auf lange Hosen und Schuhe konnte ich gut und (vor allem) gerne verzichten. Teilweise mußte ich mein Velo durch Schnee schieben.

Am 17.3. konnte ich nach der Arbeit ohne Jacke etwas Velo fahren (einige Velofahrer und Jogger waren auch bekurzhost), am 18.3. genügte sogar das Träger-T-Shirt dafür (an diesem Tag waren ein paar Frauen mit Rollerblades unterwegs, auch mit ähnlich leichter Oberbekleidung, allerdings belanghost und _ verständlicherweise – nicht barfuß). Und als ich am 19.3. nach der Arbeit an die Aare fuhr, konnte ich sogar dort das Träger-T-Shirt ausziehen. Am Aareufer waren auch zwei junge Männer barfuß, allerdings „unecht“ im Sinne der Ratinger Definition.

Am Samstag, den 20.3. radelte ich barfuß und in kurzen Hosen (und ohne Jacke) über Luzern nach Hergiswil. Dank Föhn wurde es so heiß, daß ich sogar ohne Träger-T-Shirt zurück nach Luzern radeln konnte. Unter anderem vernahm ich in Luzern die Bemerkung einer alten Frau: „Da ist er wieder. Jetzt hat er auch noch das Hemdli ausgezogen!“ Barfüßer sah ich an diesem Tag nicht, wohl aber vor allem junge Frauen, aber auch Mädchen in Schuhen ohne Socken. Leider hielt sich die Sonne nicht. Als die ersten Tropfen fielen, radelte ich durch das Seetal zurück nach Zofingen. Das T-Shirt zog ich wieder an, aber die mitgenommene Regenjacke blieb im Gepäck.

Der folgende Sonntag war zwar mild, aber feucht. Als ich am 23.3. im Perry-Center einkaufte, waren zwar noch etliche Kinder mit Mützen unterwegs, aber einige Frauen trugen bereits offene (meist hochhackige) ohne Socken, meist in Kombination mit Tops mit Spaghettiträgern (und ausnahmslos in Kombination mit langen Hosen). Außer mir trug nur noch ein Rentner kurze Hosen. Er war aber nicht barfuß, sondern trug braune Sandalen mit froschgrünen (keinen mausgrauen) Socken.

Am letzten Mittwoch radelte ich wieder zum Aareufer, diesmal ohne Träger-T-Shirt (auf der Rückfahrt zog ich es allerdings an, ich bin halt ein Kälte-Weichei). An diesem Tag kamen mir zwei junge Frauen zu Fuß entgegen, die eine war barfuß und trug lange Hosen. In einem Garten spielten auch Kinder barfuß. Auf der Straße spielten 3 kleine Mädchen, das eine trug ein leichtes Sommerkleid und Sandalen ohne Socken, ein anderes einen Rock, Wollstrumpfhose ohne Schuhe(!) sowie eine Jacke, während das dritte eine lange Hose und Winterstiefel trug, dafür aber nur ein Unterhemd. Ich kann mir das nur so erklären: Wenn die Temperaturen plötzlich steigen, ist es für ein Kind schwierig, herauszufinden, was man zuerst ausziehen „muß“. Schwierig? Ach was! Ein Kind zieht immer das zuerst aus, was am lästigsten ist, ohne lange zu überlegen. Und was am lästigsten ist, ist von Fall zu Fall verschieden. Genauso wie bei Erwachsenen. Der eine kann bei Temperaturen weit unter 0°C noch barfuß laufen, würde sich aber erst bei Temperaturen über 20°C in kurzen Hosen nicht mehr den Arsch abfrieren. Bei anderen ist es umgekehrt.

Am Donnerstag radelte ich noch zum Mauensee, um den ich das Velo über herrliche Moorwege schob. Teilweise ging es ohne Träger-T-Shirt. Endlich mal wieder Moorboden unter den nackten Füßen spüren. In Brittnau hüpfte eine junge Frau barfuß auf einem Trampolin im Garten.

Gestern zog eine Kaltfront über die Schweiz, heute war es deutlich kälter. Aber davon berichte ich gesondert.

Freiheitsliebende (nicht nur im sichtbaren Sinne) Grüße
Michael aus Zofingen


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