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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 222 mal aufgerufen
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 Barfuß und Leben
Lebenskünstler Offline

Admin


Beiträge: 558

17.07.2019 22:15
barfüssige Kindheit Zitat · Antworten

Aus einem anderen Beitrag:

Zitat
In seinen letzten Lebensmonaten versuchte ich mit Markus U. das im Vergleich zu [Früher] massiv aufgekommene Phänomen zu ergründen, daß´s a) praktisch überhaupt keine BFigen Kids mehr gibt




Wie bitte? Das ist aber jetzt nicht dein Ernst, dass es keine barfüssigen Kinder und Jugendlichen mehr gibt.

Zugegeben, so wie in den frühen 60ern, als ich selber Kind war, ist es nicht mehr. Bis zur Schulzeit liefen wir fast immer barfuss. Mag sein dass dies auch an meiner eigenen Herkunft liegt. Meine Wurzeln liegen im Osten, meine Eltern gaben das an uns weiter was sie selber als Kinder erlebt hatten. Unter anderem auch, sich an den kleinen Dingen zu erfreuen, denn Grosses gab es ja nach dem Krieg nicht, bodenständig zu bleiben und so natürlich aufzuwachsen wir irgendwie möglich.

Besonders erinnere ich mich an die Vorschulzeit, als ich im Allgäu lebte.





Urlaub auf der Alm



neugierige und zärtliche Kuh



Füße waschen bevors rein geht


Nun könnte ja so mancher auf die Idee kommen: war ja Urlaub....

Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, und sich nicht hinter dem Ofen verkriecht wird schnell sehen dass sich nicht viel geändert hat.

Das kann ich zum Beispiel täglich beobachten, wenn ich bei Leo bin. In Sichtweite ist ein Kindergarten, und wie in jedem Kindergarten sind die Kinder viel draußen, meistens die letzte Stunde bevor sie abgeholt werden. Der Kindergarten hat eine hübsche Wiese wo die Kleinen herumtollen können. Da habe ich schon sehr viele barfüssige Kinder gesehen!

Oder auf Spielplätzen. Kaum ergibt sich die Gelegenheit, werden die Schuhe ausgezogen. ob am Spielplatz, am See sowieso, einfach weil es sich gut anfühlt auch in der Fußgängerzone hüben (im Westen) wie drüben (im Osten)

Doch wie bereits geschrieben, man muss schon rausgehen aus seinem Loch, und sehen wollen was es zu sehen gibt. Dann wird jeder schnell erkennen, dass es viele barfüssige Kinder gibt. Kinder, die die Schuhe nicht deshalb weglassen, weil sie in Armut geboren wurden. Kinder die barfuss laufen weil sie sich so wohler fühlen.

barfüssige Grüsse Gabriel –
danke an meine Eltern dass sie mich so laufen lassen haben wie es mir gut tat.


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Jay Offline




Beiträge: 788
Punkte: 695

17.07.2019 22:50
#2 RE: barfüssige Kindheit Zitat · Antworten

Hi Gabriel,

damit wollte ich nicht sagen, daß´s heute definitiv 0 sind. Der Ausdruck "praktisch keine" sollte nur zum Ausdruck bringen, daß´s im Vergleich zu früher sehr viel weniger geworden sind; einen solchen Terminus darf man auch in Mathematik & exakten Wissenschaften verwenden.
Zumindest in "meiner" Town 30 km nordöstlich von München sieht´s äußerst trist aus. Das kann natürlich in Holzkirchen schon wieder ganz anders sein, aber könnte das nicht auch eine Regionalausnahme sein? Man müßte wirklich genaue Zahlen erheben.

Zu denken geben sollten auch die Berichte drüben von Usern aus dem Raum München (allgemeine, im Vergleich noch vor 10 ... 20 Jahren sehr ausgeprägte statistische Seltenheit BFiger Personen), die zumindest auf mich einen unbedingt glaubwürdigen Eindruck machen. Wie´s in anderen Regionen Deutschland´s bestellt ist, weiß ich natürlich nicht. Bis vor 2 Jahren kam ich zumindest in Bayern noch sehr viel herum.

Schönen Abend noch, Jay


Peter Offline




Beiträge: 67
Punkte: 37

10.09.2019 11:10
#3 RE: barfüssige Kindheit Zitat · Antworten

Ich finde auch, es sind nicht weniger barfüßige Kinder geworden. Ich bin in den 1970er Jahren in einem Dorf in Hessen aufgewachsen. Damals war es für Kinder noch möglich, die meiste Zeit barfuß zu laufen, aber üblich war es nicht (mehr). Vielleicht 4 oder 5 von ca. 25 in unserer Klasse kamen im Sommer manchmal barfuß zur Schule, und auch in der Freizeit waren viele Kinder in Schuhen unterwegs, selbst im Sommer.
Ab den 1980er Jahren wurde Barfußlaufen bei Kindern und vor allem Jugendlichen dann immer mehr out. Nach meinem Eindruck hat sich das nach der Jahrtausendwende allmählich geändert. Heute sehe ich selbst in der Stadt manchmal barfüßige Kinder, meistens mit barfüßigen Muttis. Das ist doch erfreulich.


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