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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 12 Antworten
und wurde 639 mal aufgerufen
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 Barfuß und Leben
Jay Offline




Beiträge: 788
Punkte: 695

22.07.2019 09:39
Sterben wir aus? Zitat · Antworten

Hi,

immer wieder erwähnte ich in letzter Zeit auffällige Dinge, die es vor 15 Jahren noch nicht gab, die aber vor 10 Jahren (& dann in den folgenden) auffällig Gestalt annahmen:

x So gut wie überhaupt keine BFigen Menschen mehr jedweden Alters. Kids auch bei höchsten sommerlichen Temperaturen beim Spiel auf der Straße in Socks, selbst wenn die schon nach kurzer Zeit durch [Aufgescheuert Werden durch "Schlürfenden Gang", man merkt, daß sie zwar Gehen & Laufen gelernt haben, aber nicht BF!] massive Löcher bekommen hatten. Was geschieht, wenn 'sie' die Löcher als zu massiv bemerkt haben? Man läuft in´s elterliche Haus & kommt in neuen Socks (kenntlich z. B. an einer anderen Farbe oder Musterung) wieder heraus.
Kümmert überhaupt nicht, daß da am Boden liegende Glasscherben & Insekten mühelos durchschneiden / durchstechen. Allein wichtig zu sein scheint, daß des Menschen Füße stets artig & prüde verpackt sind.

x Absolut keine Kids mehr, die, kaum ward man BF gesehen, sofort ein "ICH WILL AAAAUUUUCH, ICH WILL AAAAUUUUCH, JETZT, SOFORT!" losgehen lassen (das war auch bei nicht betont sommerlicher Witterung eine eigentlich absolut zuverlässige Sache). Im Gegenteil, Verwunderungs- & Entrüstungssprechblasen werden emittiert ("Was macht DIE / DER denn..."), gefolgt von fast schon ideologisch unterstützenden Kommentaren der Parentalgeneration.

Vor kurzem schaute Leo, der in München einen unangehmen Termin beim Bergbauingenieur der Mundhöhle¹ hatte, bei mir vorbei & wir sprachen über diese Dinge. Wer meine Privacy² kennt, weiß, daß ich nach Süden 2 große Wohnblock-Entreés mit Mülltonnen-Unterständen, kleinen Spielbereichen für Kids, Parkplätze, nach Norden ca. 40 Balkone einer 'Wohnanlage' sehen kann. Zwar bin ich natürlich kein Glotzer (habe wirklich anderes zu tun), aber man schaut halt eben doch hin & wieder einmal aus dem Fenster. Was ist im Unterschied zu noch vor 15 Jahren überhaupt nicht mehr zu sehen?
x Leute, die BF zum Mülleimer Leeren 'runter & wieder 'rauf gehen (früher im Hochsommer recht häufig);
x "Stellvertretende Ersatzhausmeister", die im Hochsommer für´s Bewässern der kleinen Rasenflächen BF nach unten gingen, für´s "Rasensprengen" den Schlauch anschlossen & den Wasserhahn aufdrehten. Das taten sie schon im Hinblick darauf, daß Schuhe naß werden konnten, BF. Heute: 0. Alles in Schuhen.
x Balkonien: Nix mehr BF (früher im Hochsommer: Ja nur!). Alles läuft in irgendwelchen Schlappen dort 'rum.

Dabei geht´s aber eigentlich gar nicht um diese Mini-Events, genauso wie´s auch Gelegenheits-1x-Barfüßer z. B. im Supermarkt gab / gibt, weil zuhause grad' alle Socks in der Wäsche sind (auch manche Turnschuhe können offenbar in die Waschmaschine).

Leo berichtete (er hielt sich mit dem ÖPNV in der Nähe "meiner" ehemaligen Alma Mater, der Technischen Universität München auf):
x Unter den heute ca. 40 jährigen (Baujahr späte 1970er Jahre) & allen jüngeren sei ABSOLUT NIEMAND mehr BF zu sehen (das galt selbstverständlich nicht nur für diesen Tag);
x der Absatzmarkt für Flipflops scheint auf 0 gefallen zu sein. Man ist offenbar um totalen Schutz der eigenen Pranken vor dem [Gesehen Werden] sehr bemüht (war noch vor wenigen Jahren sehr anders).

Kommen auch noch die gleichlautenden Berichte von unbedingt ernstzunehmenden Usern drüben, z. B. Matthias(MUC), hinzu (Sichtungen = 0, dies zusätzlich auch für das bekannte Hochtechnologie-Messeareal in Nürnberg, war früher anders).

Lisa & Dominik R. waren vor kurzem auf einem nicht so ganz kleinen Open Air in Dominik´s langjährigem früheren Site Schorndorf. Telefonisch erfuhr ich (die beiden hatten von mir schon von der auffälligen 'BF-Seltenheit' erfahren & achteten 'drauf), sie seien tatsächlich die einzigen BFs gewesen (trotz völligem Ideal- & eigentlich zu warmem Wetter, ein Grund mehr, sich von den Schwitzkästen unten zu befreien).

Wichtig wäre nun zuverlässig zu wissen, ob sich das im übrigen D (den Rest der Welt lassen wir 'mal außer 8), genauso verhält. Es mag offenbar regionale Ausnahmen geben, aber allen Indikatoren nach scheinen diese unbedeutend zu sein - Dieter(BO) scheint also ein besonderes "Eck" erwischt zu haben & vielleicht ist auch jemand im von Lebenskünstler Gabriel erwähnten Kindergarten in Holzkirchen betont 'BF-motivierend'.

Daher möchte ich anregen - insbesondere auch @ eventuelle Mitleser von drüben -, ein Augenmerk auf den diesem Artikel zugrundeliegenden Aspekt zu richten. Wenn sich das im übrigen D wie im Raum München verhält, bedeutet das mathematisch-extrapolativ zwingend - als Produkt 2er t-Exponentialfunktionen, die eine mit positivem Exponenten (für Wachstumsprozesse, etwa bei der Vermehrung von Bakterienkulturen), die andere mit negativem Exponenten (für Verfall- & Degenerationsprozesse), daß unsere Spezies - also Leute mit einem besonderen Faible für [Unten Ohne], ungeachtet, ob es nun sogar zum Schreiben in gewissen Foren kommt - ausstirbt oder oder auf einem im Vergleich zu früher sehr niedrigen Restlevel verharrt. Vor allem von allen Generationen von jetzt < 40 kommt so gut wie nichts mehr "nach".

Man mag sich fragen: Soll man gegensteuern? Missionieren, die Leute mit der Nase auf das später wohl doch sehr überwiegend als angenehm wahrgenommene Glück stoßen? Für mich persönlich würde ich sagen, nein; mir widerstrebt es, so in die Gehirne anderer Menschen eindringen zu wollen. Richtig & sinnvoll erscheint es mir aber, wenn sich alle so viel wie möglich BF sehen lassen & so gespannte Neugierde erzeugen, warum die das machen - da muß wohl doch irgendwas 'dran sein... Plus möglichst viel Zeitgeschichte katalytisch dokumentieren, daß´s eben 'mal eine Zeit gab, in der statistisch nicht so ganz wenige [Unten Ohne] waren... auch bei betont 'städtischen' Lebensgelegenheiten...

Einigen Lesern könnte dieses Post zwielichtig vorkommen. In der Tat sind jederzeit Trendwenden möglich - wer hätte anno 1960 geahnt, daß 5 Jahre später sich Männer eine lange Matte wachsen lassen würden & 7 ... 8 Jahre später plötzlich mächtig BF aufkommen würde³?
Nur wüßte ich nicht, wo das gegenwärtig & auch in fernerer Zukunft herkommen sollte - der allumfassende Anpassungs- & Konformitätsdruck ist von ganz anderer Art & Intensität als damals!

Resumierend für mein größtenteils abgelaufenes Leben kann ich verbindlich sagen: Ich bin überglücklich, die Sache [BF] von 16 bis 59 'gemacht' zu haben. Mein Leben wäre um unzählige Aspekte ärmer gewesen, das vielfach geäußerte "Mit fast 60 immer noch nicht die geringsten Wirbelsäulen- & Rückenprobleme - das kann nur an Ihrem BF liegen!" ist nur eine winzige Nebensache.

Melancholische BF-Grüße, Jay. Vielleicht irre ich mich ja auch - & es steht für unsere Sache & Zukunft gar nicht soo schlimm...
-------------
¹ tatsächlich machen Zahnärzte mechanisch-operativ i. W. dasselbe (außer daß natürlich aus dem Inneren von Zähnen keine Nutzrohstoffe / Erze abgebaut & keine Sprengungen vorgenommen werden).

² ich kann sie außer für den Weg zum Arzt oder in´s KH kaum bis eigentlich gar nicht mehr verlassen.

³ Gibt übrigens tatsächlich Zeitdokumente für Krisensitzungen der deutschen Schuhindustrie (auch Konkurrenten saßen zusammen). Mit etwas Mühe gewann dann aber doch [Wir haben den deutschen Winter auf unserer Seite!] die für die Herren im Sitzungszimmer beruhigende Oberhand (Quelle: Damalige TV-Sendungen wie baff & so).


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 2.128
Punkte: 459

22.07.2019 16:22
#2 RE: Sterben wir aus? Zitat · Antworten

Ich zeige natürlich gerne meine Vorlieben, und spreche auch gelegentlich darüber, aber gegensteuern kann und will ich nicht, das muss jeder selbst tun. Um was es geht, ist ja allen klar. Insofern lässt es mich auch völlig kalt, in welche Richtung die Mode gerade geht.


Leo Offline



Beiträge: 746
Punkte: 500

22.07.2019 21:54
#3 RE: Sterben wir aus? Zitat · Antworten

Erstaunliche Neuentwicklung:

Wir haben mit Martin (einem schwerkranken Freund mit Parkinson, der sich aber nicht aufgibt, sondern alles noch Mögliche unternimmt), einen 2-Tagesausflug nach Lindau und per Schiff nach Konstanz und zurück unternehmen. Dort sah man doch den einen oder anderen Barfüßer.

Gestern waren wir in Nürnberg (statt Linderhof in Erwartung besseren Wetters, wurden aber auch von einem Schauer in Empfang genommen). Auf der Rückfahrt überholten uns am Bahnsteig 2 Leute ohne Schuhe und beim Warten auf den Anschlußzug auf der Empore neben der Lounge sahen wir noch einen dritten in den Bahnhof spürten.


Heute waren wir auf der Fraueninsel, die wir mit Martin trotz der Hitze fast umrundeten, nur am Schluß gab es eine Abkürzung nördlich am Kloster vorbei. Auf der Fraueninsel waren etliche Leute barfuß unterwegs - aber auf dem braun gestrichenen metallenen Deck konnte man nicht stehenbleiben.

Komisch: Wenn es mir an den Füßen zu heiß wird, fangen viele Leute erst mit dem Barfußlaufen an...


eisbaer55 Offline




Beiträge: 327
Punkte: 176

23.07.2019 13:55
#4 RE: Sterben wir aus? Zitat · Antworten

Hallo Jay,
war grade das WE in Dortmund bei der Familie meiner ältesten Tochter ... Schwiegersohn läuft bei jeder Gelegenheit (privat, wenn es warm genug ist) barfuß, Enkel 10j. ebenso, Enkel 20j. hingegen nur mit Schuhen oder bestenfalls Socken (auch draussen!!!). Hab in Dortmund ausser diesen vorgenannten beiden noch niemals (drauf achten tu ich erst seit 6 Jahren) einen BF gesichtet.
Anders in Wien. Am Flughafen, in der Stadt, Frauen, Männer ... nicht gerade ein Massenphänomen aber durchaus respektabel. Gut, die letzten paar Tage waren sehr einladend, die Böden nicht zu heiß.
"Man" spricht und schreibt ja davon, Wien sei die lebenswerteste Stadt der Welt (n.b. aus der Sicht leitender Angestellter multinationaler Konzerne) - in Bezug auf Toleranz gegenüber barfüßigen Menschen kann ich das aus jahrelanger Erfahrung unterschreiben.
Andererseits bei mir im Betrieb 2 Männer - den ganzen Tag ohne Not in festen (!) Schuhen, trotz beispielhafter GF (ich) und in Kenntnis der offensichtlichen sensorischen und gesundheitlichen Vorteile (ich lebs ja vor). Selbstgewähltes Elend, aus meiner Sicht. Grade mal die Damen im 3. Stock huschen gelegentlich ab +25°C barfuß vom Arbeitsplatz zu den Toner-auf-Papier-Bringern etc.
Was ich damit sagen will: cha­cun à son goût. Wenn sich jemand in Schuhwerk wohl fühlt - bitteschön. Bei uns muß niemand.
Um Deine Frage abschließend zu beantworten, ob wir aussterben: keine Ahnung. Aber anders als bei Lebewesen ist eine Wiederauferstehung von "homines nudis pedibus" kein Problem, es braucht nur jemanden der es macht. Also: keine Sorge.
Liebe Grüße
Wolfgang


eisbaer55 Offline




Beiträge: 327
Punkte: 176

23.07.2019 14:08
#5 RE: Sterben wir aus? Zitat · Antworten

Zitat von Jay im Beitrag #1
Hi,

[...]
-------------
¹ tatsächlich machen Zahnärzte mechanisch-operativ i. W. dasselbe (außer daß natürlich aus dem Inneren von Zähnen keine Nutzrohstoffe / Erze abgebaut & keine Sprengungen vorgenommen werden).

Hallo Jay,
naja - bei Tiefenbohrungen durch eine Goldkrone hindurch (Endotontie) fällt sehr wohl der Nutzrohstoff Gold an, der via Spülwasser aus der Mundhöhle entfernt wird und entweder in einem Abscheider zur Zahnarztwohlstandvermehrung oder ungefiltert im Kanalsystem landet. Und hier hast Du natürlich vollkommen recht: gesprengt wird dental normalerweise nicht ;-)
Akribische Grüße
Wolfgang

[...]


Lebenskünstler Offline

Admin


Beiträge: 1.259
Punkte: 370

23.07.2019 14:19
#6 RE: Sterben wir aus? Zitat · Antworten

Zu euer aller Beruhigung: Leo hat es überlebt.
Er ist putzmunter, das Werkzeug wieder gut belastbar, Leo beisst allerdings nur auf Verlangen.

Und er hat nicht ein Milligramm dieses kostbaren Rohstoffes der Zahnärztinnenwohlstandsvermehrung spendiert (es ist eine "Sie" bei der Leo das Abo hat)

vergnügte Grüsse Gabriel


Lebenskünstler Offline

Admin


Beiträge: 1.259
Punkte: 370

23.07.2019 14:29
#7 prima bf-Klima Zitat · Antworten

eisbaer55 schrieb:

Andererseits bei mir im Betrieb 2 Männer - den ganzen Tag ohne Not in festen (!) Schuhen, trotz beispielhafter GF (ich)

so eine GF hätte ich während meiner aktiven Zeit im Erwerbsleben auch gerne gehabt.
Bei uns ging ohne Sicherheitsschuhe gar nichts (ausser im Büro, dorthin kam man allerdings nur unten mit)

Gruss von Gabriel


tiptoe Offline




Beiträge: 557
Punkte: 115

23.07.2019 19:19
#8 RE: prima bf-Klima Zitat · Antworten

Ich kann über die letzten jahre keine signifikanten änderungen der "barfüßerhäufigkeit" draußen feststellen. Weder sterben wir aus noch explodieren wir, wir führen das leben einer seltenen art, vergleichbar mit dem feuersalamander, der manchmal im wald zu sehen ist.
Es sind einzelfälle, kaum je bei temperaturen unter 25°C anzutreffen, im alter bevorzugt bis sagen wir mal 25 (ich weigere mich aber, anzuerkennen, dass etwa barfuß in irgendeinem alter nicht mehr altersgemäß wäre!)
Was sich dagegen ändert, ist (bei den meisten) die einstellung. "Das ist sicher gesund, aber ich könnte das nicht" ist häufig zu hören. Es wird in der regel nicht als unanständig oder ungehörig wahrgenommen.
(Ausnahmen gibt es leider, und wenn die dann als türsteher beschäftigt sind, kann es sehr lästig werden.)


Dieter (Bochum) Offline




Beiträge: 1.367
Punkte: 4

24.07.2019 15:40
#9 RE: Sterben wir aus? Zitat · Antworten

Hi Jay,

ist es denkbar, dass die Leute in Deiner Nachbarschaft deshalb nie mehr barfuß sind,

weil sie Dich, in Deiner Situation, nicht noch wehmütiger machen möchten?

Liebe Grüße von Dieter aus Unna


Lebenskünstler Offline

Admin


Beiträge: 1.259
Punkte: 370

25.07.2019 12:35
#10 RE: Sterben wir aus? Zitat · Antworten

Das wäre ja mal ein besonderes Zeichen von Feinfühligkeit,, und sehr lobenswert.

Zur allgemeinen Frage des „Aussterbens“: wir treten zwar selten in Rudeln auf (außer an Treffen oder speziellen Wandertagen für Barfüßer) doch so rar wie es scheint sind wir nicht.

Die meisten Menschen die ich sehe, gehen unauffällig ihren Weg, ich spreche auch niemanden an. Warum auch? Das wäre in etwa das gleiche wie wenn mich jemand anquatscht weil ich derzeit extrakurze Haare auf dem Kopf habe. Kurz nach dem Schneiden sah das fast aus wie bei einem Skinhead. Die Friseuse hat da wirklich ganze Arbeit geleistet.

Missionieren? Ist für mich keine Option. Des öfteren werde ich, vor allem von Kindern, gefragt warum ich barfuss bin. Meine Standartantwort ist, dass ich mich so wohler fühle. Mehr nicht.

Alleine dadurch dass wir barfuss unterwegs sind und gesehen werden, kommt manch einer auf die Idee, die Schuhe auch mal wegzulassen. Am Anfang vielleicht nur für ein paar Meter, zum Probieren wie sich das anfühlt. Danach immer länger, immer öfter.

Da braucht es keine zusätzlichen Worte.

liebe Grüsse aus der „Wüste“ – zumindest was die Hitze betrifft
Gabriel


tiptoe Offline




Beiträge: 557
Punkte: 115

26.07.2019 16:16
#11 RE: Sterben wir aus? Zitat · Antworten

Ich bin auch nicht der typ, fremde leute aufgrund zufälliger gemeinsamer merkmale anzusprechen. Aber ein freundliches lächeln oder winken habe ich für diese leute trotzdem übrig.
Wie der Lebenskünstler auch will ich nicht missionieren, sondern selbst leben, wie es am angenehmsten und gesündesten ist, und damit auch anderen vorleben, wie es auch möglich wäre. Ob sie mitmachen oder nicht, bleibt ihnen überlassen.
Gleich hinter "Was, du trägst keine Schuhe?" kommt übrigens "Was, du hast kein Auto?" Ist für viele ebenso wenig vorstellbar, empfinde ich aber als große entlastung in mehrfacher hinsicht.


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 2.128
Punkte: 459

26.07.2019 19:50
#12 RE: Sterben wir aus? Zitat · Antworten

Was, du hast kein Handy?


EinBonner Offline



Beiträge: 230
Punkte: 12

26.07.2019 23:27
#13 Re: prima bf-Klima Zitat · Antworten

Hallo!

Zitat von tiptoe im Beitrag #8
Ich kann über die letzten jahre keine signifikanten änderungen der "barfüßerhäufigkeit" draußen feststellen. Weder sterben wir aus noch explodieren wir, wir führen das leben einer seltenen art, vergleichbar mit dem feuersalamander, der manchmal im wald zu sehen ist.
Es sind einzelfälle, kaum je bei temperaturen unter 25°C anzutreffen, im alter bevorzugt bis sagen wir mal 25 (ich weigere mich aber, anzuerkennen, dass etwa barfuß in irgendeinem alter nicht mehr altersgemäß wäre!)
Was sich dagegen ändert, ist (bei den meisten) die einstellung. "Das ist sicher gesund, aber ich könnte das nicht" ist häufig zu hören. Es wird in der regel nicht als unanständig oder ungehörig wahrgenommen.
(Ausnahmen gibt es leider, und wenn die dann als türsteher beschäftigt sind, kann es sehr lästig werden.)


Ich kann diese Beobachtungen voll bestätigen. Ich meine, dieses Jahr in Bonn mehr Barfußläufer als sonst gesehen zu haben. Aber ich denke, dass ist noch im statistischen Rauschbereich. Generell ist die Toleranz gegenüber Barfußläufern hoch.

-- Ein Bonner


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