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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 412 mal aufgerufen
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 Barfuß und Leben
André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.345
Punkte: 3

05.08.2020 17:25
BF Zitat · Antworten

Hallo alle miteinander!

"BF ist eine der schönsten & großartigsten Sachen, die´s im Leben gibt." (Jay)

Zu dem Thema habe ich mal eine Frage an euch:

Geht ihr eigentlich auch so viel wie möglich BF, und nur in Minimal-Schuhen oder Sandalen, wenn die Winterbedingungen oder Ähnliches verhindern, dass ihr BF geht?

Liebe Grüße
André


eisbaer55 Offline



Beiträge: 104

05.08.2020 22:03
#2 RE: BF Zitat · Antworten

Hallo André,

mit ganz wenigen Ausnahmen bin ich immer barfuß. Auch beruflich, bin selbständig und muss keinen Bekleidungsvorschriften folgen. Die Kunden, Lieferanten haben sich mittlerweile daran gewöhnt.

Dank Covid hab ich das letzte Mal im Februar für 4 Stunden Minimal-Schuhe (Vibram) getragen, in der Wiener Staatsoper, seither gabs keine Vorstellungen mehr. Diese Abo-Vorstellungen sind das einzige Zugeständnis, das meine Frau von mir verlangt. Ich kann gerne Opernaufführungen in der Wiener Staatsoper barfuss besuchen, aber da geht sie nicht mit. Nur bei Opern: bei einem Konzert von Caro Emerald vor 2 oder 3 Jahren in selbigen heiligen Hause war ich selbstverständlich schuhlos mit meiner Liebsten. Konzerte, Theater - Wien, Stuttgart, Graz, Linz, Mainz, - immer barfuss. Möglichst heller Anzug oder Hose und Sakko, die Hose bis zu den Knöcheln. Fällt oft gar nicht mal auf. Hatte auch noch die das Problem, angeraunzt zu werden daß ich wo nicht so reindürfte.

Achja, doch noch 1x im Mai glaub ich war das für etwa 10 Minuten beim Elektroschweissen vor ein paar Wochen. Trotz fortgeschrittenem Trainingsstadium kommen meine Füsse mit geschmolzenem Stahl immer noch nicht zurecht.

Nein, keine Schuhe. Dafür nehm ich Einschränkungen in Kauf, gehe manche Wanderwege die zu stark geschottert sind nicht mehr. Ich suche und finde oft Alternativen. Muss nicht überall hin. Mir ist es wichtiger, nichts an den Füssen zu haben ... das ist ein ganz persönliches Ding, soll jeder machen wie er will.

Barfüssige Grüße
Wolfgang


Montanara Offline




Beiträge: 290

06.08.2020 00:38
#3 RE: BF Zitat · Antworten

Ich lebe meistens barfuss. Mit dem Hund, wandern, Trekking, Reisen, Arztbesuche, Feste, Konzerte, Vorlesungen und Seminare an er Hochschule....... Ausser wenn ich gewisse Führungen habe, im Klassenzimmer (ich habe zum Glück nur ein kleines Pensum, und an meiner neuen Schule sind die Verantwortlichen offener, ich werde die Zeit arbeiten lassen....😉 Sobald die Schüler*innen weg sind, ziehe ich die Huaraches aus) und an gewissen Konzerten, wenn ich im Orchester spiele. Wenn ich Schuhe trage, dann nur Minimalschuhe, am liebsten Huaraches, die sind herrlich minimalistisch.
Im Winter ziehe ich bei den Hundespaziergängen Neoprensocken an, wenn mir zu kalt wird, und ziehe sie aus, wenn die Füsse wieder warm sind. Mit normalen Schuhen kann ich nicht mehr richtig gehen, und meine Schmerzen kommen sehr schnell zurück.
In letzter Zeit war ich gezwungen, öfter Minimalschuhe zu tragen, als mir lieb war. Ich habe eine sehr grosse, sehr schmerzhafte Dornwarze mitten im Fussballen, die ich gerade wegzukriegen versuche, und jede Unebenheit kann extrem weh tun. Ich kann oft nur in Minimalschuhen gehen, damit die Schmerzen halbwegs erträglich bleiben. Im Moment kann ich wieder barfuss gehen (dickes Pflaster drübergeklebt) und ich geniesse es sehr. Irgendwann wird dieses sehr schmerzhafte Ding weg sein und ich werde wieder viel mehr barfuss sein können.
Wanderungen - ich würde nie nur eine Wanderung wegen Barfusskriterien auswählen, da würde mir viel zu viel entgehen. Wenn ich an die weglosen Touren denke, wo ich Paleos getragen habe, weil ich nicht sehen konnte, wo ich hintrete...... auf die Abenteuer mag ich nicht verzichten! Oft habe ich keine Alternativen, daher fällt mir auch kein Zacken mehr aus der Krone, mal für einige Kilometer Schotter Huaraches anzuziehen. Geschlossene Minimalschuhe kann ich keine mehr tragen, dann kommt mein Temperaturhaushalt total durcheinander. Ich brauche sowas auch nicht mehr, ausser im Winter, wenn die Böden gefroren sind. Wobei ich im letzten Winter gemerkt habe, dass mir sehr oft Huaraches auch im Winter völlig ausreichen, wenn die Gefahr besteht, dass ich mir eine Frostbeule einfangen könnte. Mit jedem Winter scheine ich weniger an den Füssen zu brauchen.
Als ich mit Barfuss angefangen habe, war ich viel radikaler, aber ich habe gemerkt, dass das bei mir nicht geht, so, wie ich über teils sehr anspruchsvolle Böden gehe. Auch die Warze hat mich dazu erzogen, ab und zu mal Kompromisse einzugehen und Sandalen zu tragen. Entweder ich verzichte auf Barfuss oder auf gewisse Wanderungen - mit ist das Wandern mit meinem Mann wichtiger, und Wandern ist wichtiger als Schmerzen an der Warze zu haben, weil ich barfuss war. Selbstverständlich wäre ich lieber immer barfuss, aber manchmal geht es halt einfach weniger gut. Zum Glück gibt es dann als Notlösung Minimalschuhe. In Massen (!!!! denkt Euch ein Esszett, das gibt es auf meiner Tastatur nicht!) und sehr bewusst verwendet, machen sie durchaus Sinn.
Das klingt, als ob ich vorwiegend Minimalschuhe tragen würde, aber das stimmt nicht. Ich lebe zu einem sehr hohen Anteil Sommer wie Winters barfuss. Meine Mitmenschen wundern sich, wenn sie mich mal mit Sandalen antreffen!
Wie Wolfgang schreibt, das alles ist eben sehr individuell.
Liebe Grüsse
Dorothea


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.345
Punkte: 3

06.08.2020 05:49
#4 RE: BF Zitat · Antworten

Ja man muss Prioritäten setzen können, da gebe ich dir recht. Nur wegen barfuß auf etwas zu verzichten, was man sehr gerne tun würde, wäre ganz schön blöd.

In Luxemburg wird die Schweizer (französisch-schweizerische) Tastenbelegung sehr viel verwendet:
mit Alt Gr: in Linux wird mit s ein ß erzeugt
über den numerischem Tastenblock: ß (Alt+225)
https://de.wikipedia.org/wiki/Tastaturbelegung

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Behandlung deiner Warze und dass sie bald verschwinden möge. Ich hatte einmal gleich mehrere Warzen nebeneinander in der Wölbung hinter dem großen linken Zeh. Sie taten kaum weh und sind nach einiger Zeit verschwunden wie sie gekommen sind, ohne erkennbare Ursache.

Auf deinem Foto kann ich keinen Schmuck erkennen. Wie ist es jetzt bei dir, bist du an den Füßen tätowiert, trägst du manchmal Knöchelketten oder einen Zehenring oder Lack?


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.345
Punkte: 3

06.08.2020 06:22
#5 RE: BF Zitat · Antworten

Hallo Wolfgang,

wie man leicht erkennen kann, ist es für dich ein dringendes Bedürfnis, deine Füße nicht eingesperrt zu haben, wenn auch nur für eine Verbindung zur Erde! Aber mit geschmolzenem Stahl möchte auch ich lieber nicht in Verbindung treten, die Liebe erträgt zwar alles, aber die nackten Füße können eben noch nicht alles verkraften. Bei kulturellen Veranstaltungen (Konzerte, Oper, Ausstellungen, usw.) bin auch ich immer barfuß und achte auch darauf, dass das Outfit meine Füße nicht zu auffällig macht.

Aber wie ist es bei dir im Alltag, hast du gerne schwarze Füße oder verbringst du viel Zeit mit einer Bürste und einer Reibe?


Montanara Offline




Beiträge: 290

06.08.2020 07:33
#6 RE: BF Zitat · Antworten

Danke für den Tastenkürzel💡! Hier haben wir allerdings die Deutschschweizer Tastatur, und ich arbeite meist am Tablett. Ich muss es mal probieren.
Zu Deinen Fragen:
Ich trage gelegentlich ein Knöchelkettchen, selten Lack, dies vor allem, wenn ich festliche Kleidung trage, dazu sieht ein schöner Lack sehr gepflegt aus. Ich habe mehrere sehr schöne sogenannte Barfuss-Sandalen, das sind Knöchelketten, die bis zu den Zehen reichen. Die sehen ebenfalls zu festlicher Kleidung sehr schön aus, z.B. wenn ich ein Konzert besuche. Teilweise trage ich sowas auch, wenn ich selber auftrete. Zehenringe mag ich nicht. Tätowieren.... ich liebe meinen Körper so, wie Gott ihn geschaffen hat, warum sollte ich ihn durch ein Tattoo dauerhaft verändern?!
Ich lege grossen generell Wert auf saubere, gepflegte Füsse und lasse ihnen jeden Abend Pflege angedeihen.

Liebe Grüsse
Dorothea


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.345
Punkte: 3

06.08.2020 07:58
#7 RE: BF Zitat · Antworten

Ich selbst trage auch kaum Schmuck, nur meinen Ehering, ab und zu mal ein Knöchelkettchen, und das war's schon. Ebenfalls keine Tätowierung.

Ich liebe auch saubere Füße, bin aber im Sommer mit der Fußpflege zugegebenermaßen viel nachlässiger als im Winter.


eisbaer55 Offline



Beiträge: 104

06.08.2020 08:28
#8 RE: BF Zitat · Antworten

Guten Morgen André,

die schwarzen Füsse nehme ich hin. So wirklich schwarz werden sie ohnehin nur bei Aufenthalten in der Stadt wenn Salz oder andere Auftaumittel gestreut wurden, in Parkgaragen. Intensiv dunkelgrün beim Rasenmähen - der Saft der frisch geschnittenen Botanik färbt intensiv, das braucht dann 1 Woche bis dieser Fussschmuck wieder abgegangen ist. Gefällt mir nicht, ich habe lieber saubere Sohlen, aber wie gesagt ich nehms in Kauf.

Reibe: ich verwende selbst aufgemotzte Hornhautfeilen von Balea und/oder Scholl ... so ovale Dinger, auf beiden Seiten Schmirgelpapier mit unterschiedlicher Körnung aufgeklebt. Nur, die handelsübliche grobe Körnung ist für mich unbrauchbar weil viel zu fein. Ich entferne die grobe Schicht und klebe wasserfestes Schmirgelpapier Körnung 80 drauf, als Kleber verwende ich Kontaktkleber von Pattex. Hält bei richtiger Anwendung ewig. Je nach Bedarf 1-2x die Woche mache ich die Fersenränder "öffentlichkeitstauglich", damit ich nicht wie ein Steinzeitmensch daherkomme :) - barfüssig zu sein UND gepflegte Füsse zu haben ist mir einfach ein Bedürfnis.

Bürste: mindestens 1x täglich am Abend werden die Sohlen mit Eubos blau (ph-neutral) und einer zweckentfremdeten Nagelbürste gründlich gereinigt; was da eventuell noch in den oberflächlichen Risschen in der Hornhaut haftet, das geht auch im Bett nicht ab ;-)

Trotzdem sieht man bei bester Pflege an den Sohlen, daß sie immer im Kontakt mit dem Boden stehen! Also diese Model-Bilder in den Medien von Barfüssen verstehe ich nicht ganz, ich kenne niemanden (!) der WIRKLICH barfuß lebt und solche makellos aussehenden Sohlen hat.

Weils mir grade in den Sinn kommt: seht doch mal die dargestellten Personen auf den Bildern von Carvaggio - der malt nackte Füsse fotorealistisch schonungslos wie sie aussehen (damals gabs auch noch kein Photoshop, hihihi).

Noch was fällt mir grade dazu ein: vor ein paar Jahren hat mir ein Sportmediziner anerkennend (!) nach intensiver Untersuchung gesagt ich hätte Füsse wie ein Sherpa :))) ... das war im Zuge einer "Faktenfindungsmission" zu meiner Lendenwirbelsäule, die Probleme hab ich seit ich zum Kieser-Training gehe gut im Griff, die gestärkte Rückenmuskulatur gleicht die praktisch nicht mehr vorhandenen Bandscheiben, also deren Dämpfungsfunktion, im unteren Bereich völlig aus. Achja, Kieser-Training: dort trage ich so minimale Füsslinge (Michael aus Zofingen nannte die "Sockenlosigkeitsvortäuschungssocken") an den Maschinen. Die Kieser-Training Hausordnung verlangt im Studio was an den Füssen, ich strapaziere diese Regel sowieso etwas weil ich barfuss komme und gehe und auch aus Freundschaft mit dem Studioleiter (ein gebürtiger Schweizer, übrigens), den ich da nicht in Verlegenheit bringen will "wieso darf der und wir nicht" weil er als Franchisenehmer Vorgaben hat einen Standard zu wahren (wenn mal ganz wenig Leute im Studio sind, spätabends, und ich die Füsslinge nicht trage, hat sich auch noch niemand daran gestört - das ist eben Österreich, nicht immer alles tierisch ernst nehmen).

Und liegend kopfunter hochgekippt auf dem Behandlungsstuhl beim Zahnarzt gibt es auch ein besseres Gefühl, wenn die Sohlen gepflegt aussehen, so gut es eben geht.

So, Ende des Schreibdurchfalls!

Liebe Grüße
Wolfgang


tiptoe Offline




Beiträge: 315

06.08.2020 17:59
#9 RE: BF Zitat · Antworten

Schuhe trage ich nur wenn unbedingt nötig, das schließt ein paar bereiche im gebirge ein, mit scharfkantigem geröll (oder leider auch entsprechend geschotterte forststraßen).
Im mai hatte ich einen termin zur professionellen zahnreinigung, da war die praxis ohnehin mit etlichen infektionsschutzmaßnahmen sehr bemüht und ich wollte niemanden in verwirrung bringen, obwohl es für viren, die über atemwege übertragen werden, natürlich völlig unerheblich ist, ob und was wir an den füßen tragen. (Also trug ich sandalen.)

Wirklich dreckig schwarz werden die füße eh nicht, weder in der stadt noch in der natur. Klebrigen substanzen weiche ich erfolgreich aus. Es bleibt mal was hängen, geht aber meistens schon unterwegs leicht wieder ab. Bei langen wanderungen auf gras gibt es grünlich-bräunliche spuren wohl von chlorophyll. Waschen mit wasser und seife, ggf. bürste in der badewanne reicht.

Zum feilen nutze ich meistens nur die feine seite der dm-feile, denn ich will nicht material abtragen, sondern nur die oberfläche glätten. Irgendwann hat sich bei mir mal ein nagel gespalten, das hat sich aber inzwischen größtenteils wieder rausgewachsen. Vielleicht könnte ich trotzdem mal zur pediküre, damit es ganz perfekt aussieht.


EinBonner Offline



Beiträge: 171

06.08.2020 20:49
#10 Re: BF Zitat · Antworten

Zitat von André Uhres im Beitrag #1

Geht ihr eigentlich auch so viel wie möglich BF, und nur in Minimal-Schuhen oder Sandalen, wenn die Winterbedingungen oder Ähnliches verhindern, dass ihr BF geht?



So viel wie möglich, ja.

Der »Winter« hat das Barfußlaufen in Bonn nicht generell verhindert. Was ich allerdings nicht mag ist Nässe und besonders kalte Nässe. Dann brauche ich etwas Isolierung zum Boden hin. Ansonsten gibt es immer mal wieder vor, dass ich Schuhe anziehe, aus den verschiedensten Gründen. Ich halte das nicht genau nach, genau so wenig wie die Entscheidung T-Shirt, Hemd oder Pullover.

Das Thema Reinigung kam hier noch auf: mache ich mindestens immer wenn ich dusche, und verwende die übliche Flüssigseife und eine stabile Bürste.

Gruß,
Ein Bonner


Montanara Offline




Beiträge: 290

06.08.2020 21:55
#11 RE: Re: BF Zitat · Antworten

Winter:
Ich liebe ihn! Auch dann gehe ich wenn immer möglich barfuss. Ich ziehe mich obenrum warm an und trage Wollstulpen, so halte ich recht lange aus. Auf gefrorenen Böden kann ich bis zu 3 bis 3.5 Stunden wandern, danach drohen Kälteschäden. Bei Schnee kommt‘s drauf an: trockenen Pulverschnee ertrage ich schlecht, das ist sehr kalt. Pappigen Nassschnee hingegen liebe ich sehr! Wenn ich rausgehe, muss ich die ersten 15-20 Minuten „beissen“. Werden dann die Füsse in dieser Zeit nicht warm, muss ich Neoprenfüsslinge anziehen. Darin wärmen meine Füsse sehr schnell, und innerhalb von 10 bis 15 Minuten kann ich dann wieder barfuss weitergehen. Meistens aber werden die Füsse innerhalb dieser ersten 20 Minuten von allein warm. In einer Stadt wärmen die Füsse auf. wenn ich ein Geschäft betrete. Nach einem Aufwärmen kann ich meist lange in der Kälte bleiben!
Meine Füsse werden kaum mehr dreckig. Ich wasche sie jeden Abend, schrubbe sie mit einem Bimsschwamm und die Zehen werden gebürstet. Ich feile kaum Haut weg, meine Stellen, die rissgefährdet sind, behandle ich mit einer Urea 30% - Creme, und die Füsse werden anschöiessend mit Urea 10% Creme eingerieben, gleich vor dem Schlafen, damit die Creme über Nacht schön einzieht. Ich habe kaum noch Risse. Die Nägel halte ich sehr kurz, da ich keine Trauerränder haben mag. Meine Füsse sind eine Art Visitenkarte, darum lege ich Wert auf gepflegte Füsse. Heute haben meine neuen Arbwitskollegen erfahren, dass ich immer barfuss bin, und fanden, meine Füsse würden gar nicht nach Dauerbarfüsserin aussehen!


André Uhres Offline

Admin


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09.08.2020 08:12
#12 RE: Re: BF Zitat · Antworten

Auf gefrorenen Böden drohen bei mir schon Kälteschäden nach 3 bis 3,5 Sekunden, haha. Für Überschüssige harte Hornhaut nehme ich den Hobel. Der "Restmüll" geht mit Wasser und Seife und mit den Fingernägeln ab(*). Gegenüber Salben aller Art bin ich inzwischen äußerst skeptisch geworden, und benutze sie nur noch relativ selten zu kosmetischen Zwecken. Risse habe ich praktisch andauernd, aber sie tun selten weh, und wenn, dann werden sie zugeklebt und heilen dann innerhalb kurzer Zeit. Giftstoffe, die angeblichen durch den Klebstoff in meinen Körper kommen könnten, sind aufgrund der sparsamen Verwendung äußerst minimal, und mit Sicherheit weniger schädlich als die Zusatzstoffe der Salben. Gabis selbstgemachte Mittelchen nehmen natürlich eine Sonderstellung ein, da weiß man, was man hat .

(*)Ich mache das auch wie Ein Bonner meistens in Kombination mit dem Duschen.


André Uhres Offline

Admin


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09.08.2020 08:33
#13 RE: BF Zitat · Antworten

Zitat von tiptoe im Beitrag #9
Wirklich dreckig schwarz werden die füße eh nicht, weder in der stadt noch in der natur.


Ich bin froh, dass du das schreibst, denn ich habe ebenfalls Probleme, meine Füße tiefschwarz zu bekommen. Bestenfalls graugrün, aber das ist ja auch schön, hahaha.


André Uhres Offline

Admin


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09.08.2020 08:49
#14 RE: BF Zitat · Antworten

Ich hab mal beim Carvaggio nachgeguckt, der Mann im Vordergrund hat tatsächlich echt schwarze Fußsohlen auf dem Bild von der Kreuzigung des Petrus!


tiptoe Offline




Beiträge: 315

09.08.2020 21:43
#15 RE: BF Zitat · Antworten

Zum thema Caravaggio und Füße ist mir übrigens noch was aufgefallen:



Detail von "Amor als Sieger" (1602). Angesichts der göttlichkeit des Amor verwundert es, dass die zehenstellung nicht wirklich als gesund angesehen werden kann, aber das liegt vielleicht am modell. So weit ich es erfahren habe, wurde die darstellung von göttern und biblischen figuren als normale menschen mit all ihren unperfekten details damals als skandal wahrgenommen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Amor_als_Sieger


Montanara Offline




Beiträge: 290

09.08.2020 22:44
#16 RE: BF Zitat · Antworten

Während der Renaissance nicht mehr, hier zeigten die Künstler, was sie drauf hatten! Gerade bei Caravaggio bewunderten die Zeitgenossen, wie er das Heilige mit dem Profanen verband, indem er einen Engel z.B. malte, wie wenn er ein Bauernkind gemalt hätte, nämlich sehr realistisch, bis hin zu dem schmutzigen Sohlen! Eine heilige Handlung oder Person wurde dadurch für die Menschen greifbarer, da man Dinge sah, die sie selber aus ihrem Alltag kannten. So wurde zudem deutlich, dass auch in alltäglichen Dingen das Heilige innewohnte.

Ist die Zehenstellung nicht der Gesamtbewegung des Amor geschuldet? Sein Oberkörper dreht, und mit den Zehen gleicht er aus. Ich denke, das sieht bei allen so aus, wenn wir die Bewegung machen. Schön, dass die Nägel dreckig sind....


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.345
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10.08.2020 06:30
#17 RE: BF Zitat · Antworten

Ich kannte das Bild, und finde es wunderschön! Mir war noch nicht aufgefallen, was du über die Zehen schreibst. Wenn man die Zehen allein betrachtet, schauen sie auch "ungesunder" aus, als wenn man sie im Zusammenhang sieht. Das kommt wohl durch die ungewöhnliche Perspektive in Verbindung mit dem Abstützen durch die Zehenspitzen in einer unbequemen Position. Die Zehennägel hätte man zwar nicht dreckig malen müssen, aber "Unvollkommenheiten" dieser Art machen den realistischen Eindruck erst perfekt! Ich stelle mir gerade vor wie es wäre, wenn der Mensch tatsächlich solche Flügel hätte wie der Cupido, und ich bequem über die schlimmsten Schotterwege schweben könnte!


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