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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 438 mal aufgerufen
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 Reiseberichte
kerstin Offline

Admina


Beiträge: 2.110
Punkte: 1.181

28.11.2020 09:03
Ein Tag unter Anderem auf dem Breitenberg bei Pfronten Zitat · Antworten

Hallo zusammen,

hier ist er wieder - mein Beitrag. Hatte schon etwas überreagiert, was den "MNS" betrifft, doch meine Psyche ist derzeit sehr stark angeschlagen, weshalb ich wegen den Masken so austickte. Bitte euch vielmals um Verzeihung! Hier nun der Beitrag:


Es ist zwar schon ein wenig her - der 18. Juli 2020, doch ich meine, daß dies noch nicht zu alt für einen Beitrag hier wäre. Natürlich ist dieser Beitrag - wie gewohnt - auch bebildert.

Diesmal mit dem Auto - fuhren wir schon sehr früh von daheim los. Heinz, sein Vater und Regina waren mit von der Partie. Ich saß hinter dem Lenkrad. Unterwegs - vor allem zwischen Aichelberg und Merklingen - der gewohnte Stau auf der A8. Irgendwann haben wir diesen auch überwunden und fuhren dann, nachdem wir am Autobahnkreuz "Ulm/Elchingen" in richtung Kempten abzweigten, die A7 entlang. An der Raststätte "Illertal West" wollten wir Rast machen und etwas frühstücken, doch wir hatten Pech, weil wirklich alle Parkplätze restlos belegt waren! Also gut, zurück auf die Autobahn und dann weiter bis zur Raststätte "Allgäuer Tor Ost". Dort gefällt es uns zwar nicht so gut, doch wir bekamen wenigstens Platz. Wir holten Kaffee, Cappuccino und Kakao, dazu ein wenig zum essen wie Brezeln und so.

Nachdem wir dann fertig waren und die Raststätte verließen, setzten wir uns wieder ins Auto und fuhren weiter. Alles ging dann verhältnismäßig störungsfrei weiter, bis wir schließlich die Autobahn über die Ausfahrt "Oy-Mittelberg" verließen und dann in richtung Nesselwang fuhren. Ab da stockte der Verkehr etwas - der übliche Stau eben in Nesselwang, doch wir kamen dann nach etwa einer dreiviertel Stunde an der Talstation der Breitenbergbahn an:






Endlich angekommen...


Nachdem der Papa für uns alle das Ticket an der Kassa bezahlte, setzten wir uns
in so eine Gondel hinein...


Papa und Regina...


Mein Schatzi hatte den Überblick


Die hatten es gut...


Wir waren schon ein schönes Stück vom Tal entfernt...




Oben angekommen, zog es manche sogleich in die nächste "Bude" nebenan






Rechts kamen wir von der Bahn, und meine drei sind nun links hinter der Tür verschwunden...


Nun - sehr erleichtert - kamen sie wieder zum Vorschein...


...und sie kamen immer näher...




Nun wollten wir auch etwas essen gehen. Oberhalb der Bergstation war ein Gasthaus. Dort begaben wir uns dann hin...






Unterwegs noch ein zartes Blümchen geknipst. Keine Ahnung, was das für eine Blume ist, doch
vielleicht gibt es hier auch einen Botaniker, der das weiß


Papa war der erste. Dort links, wo die Schöller - Reklame hängt, war der Zugang zur Terrasse
der Hochalphütte



Papa und Regina schmeckte das boarische Bier


Die schöne Aussicht von der Terrasse - direkt von unserem Tisch aus gesehen...


Die waren auch haufenweise...


...bei diesem schönen Wetter bei guter Thermik unterwegs...




Als erstes mußten wir uns natürlich anmelden. Dies erfolgte vià SMS per Handy. Dann kam der Wirt selbst und nahm unsere Bestellungen auf. Heinz und ich aßen jeder eine Currywurst mit Pommes. Die Wurst war echt XXL. Geschmeckt hatte es aber. Regina nahm sich eine ungarische Gulyássuppe und Papa ein Schweineschnitzel mit Pommes. Dies aßen wir dann gemütlich, und Heinz sowie ich bestellten uns auch noch jeder ein Spezi. Als wir mit dem Essen fertig waren, tranken wir noch etwas, bevor wir dann aufbrachen...





Nun ging's wieder in so eine Gondel...


Blick auf die Talstation...


Der Ausblick aus unserer Gondel...





So, nun waren wir wieder unten auf dem "Boden der Tatsachen" angelangt. Wir hatten noch genug Zeit gehabt. Was sollen wir machen? So kamen wir auf die Idee - vielmehr Papa's Idee war das, wir könnten doch König Ludwig II von Bayern einen Besuch abstatten. Gesagt - getan - ab nach Schwangau. Dort angekommen, mussten wir feststellen, daß wir nicht die einzigen waren. König Ludwig war nicht zu sehen - kein Wunder bei so vielen Leuten Wir stellten dann unser Auto auf einen teuren Parkplatz ab. Mit 8,-- Euronen waren wir dabei, allerdings galt der Preis für den ganzen Tag. Dann spazierten wir vier langsam los, als uns allen die Idee kam, mit einer Pferdekutsche zum Schloß zu fahren. Bergauf kostete das jeden von uns jeweils 7 Euro, bergab 3,50 Euro. Es ging los. Papa zahlte mal wieder. Der Weg wurde immer steiler. Die beiden armen Pferde quälten sich da rauf. Sie taten mir so unendlich leid!...





Vom Parkplatz: das Schloss Hohenschwangau


...und hier das "Penthouse" unseres König Ludwig II aus Bayern


Hier sind wir in der Kutsche unterwegs - und die armen Pferde taten mir so schrecklich leid. ...


Wieder Papa und Regina


Mein Schatzi


Die beiden Armen haben es geschafft! Hier gab es reichlich Wasser für die beiden, und
eines mußte sogar Wasser lassen


Dem ging wohl der Gaul durch - im wahrsten Sinne des Wortes - oder hatte er mich gesehen??? ...

Jedenfalls kann man genau erkennen, daß die beiden barfuß waren - na ja, behuft




Nun mußten wir noch einen Weg zurücklegen, um zum Schloß zu kommen. Es waren etwa 15 Minuten. Da ich derzeit alles andere als fit war (und bin!), war dieser "Aufstieg" schon eine gewisse Herausforderung an mich. Am Schloß angekommen, wollte Heinz zur Marienbrücke, welche sich gleich in der Nähe des Schlosses befindet. Leider mußte ich streiken, denn ich war fix und alle. So setzte ich mich auf eine Bank, welche sich auf einen kleinen Platz befand. Hinter meinem Rücken befand sich das Schloss. Papa wollte auch nicht weiter, so warteten wir beide gemeinsam auf Heinz und Regina...










Heinz und Regina machten unterwegs ein paar Bilder - wie das folgende vom Schloss Neuschwanstein.:







Noch ein schöner Blick auf das Schloss Neuschwanstein, welches mein Schatzi gemacht hatte...


Aus der Nähe der Marienbrücke von einem Aussichtspunkt ein sehr schöner Blick auf das Schloss Hohenschwangau


Die Marienbrücke - total überladen mit lauter Touris
Heinz und Regina verzichteten auf das Gedränge und kamen wieder zurück...





Nach einer Weile kamen Heinz und Regina wieder zurück, und so gingen wir vier dann wieder in richtung Kutsche. Es stand bereits eine da. So stiegen wir dann ein, wobei diesmal Regina die Fahrt für uns vier bezahlte...






Diesmal waren es andere Pferde, und wir hatten auch eine andere, überdachte Kutsche gehabt.





Es ging los, aber auch bei der Abfahrt taten mir auch diese armen Pferde so leid. Sicher, der Kutscher bremste ja auch, aber dennoch dürften die beiden Kerle vorne genug Schub von der Kutsche und den vollgefressenen Passagieren bekommen haben Unten dann angekommen, stiegen wir dann aus. Der Kutscher fuhr dann weiter und wendete nicht. Vielleicht hatten die Pferde Feierabend gehabt!?...

Wir begaben uns dann zum Auto. Wir mußten dann noch die Parkgebühr bezahlen, was natürlich wieder der Papa tat. Als wir zum Parkplatz kamen, bezahlte Papa unsere Parkgebühr von 8,00 Euro. Am Automaten nebenan bezahlte ein anderer Neuschwanstein - Besucher sein Parkticket. Dabei sprach er, als er die Summe von 8 Euro auf dem Display des Automaten las: "Habe ich einen Lastwagen abgestellt??".

Dann fuhren wir ab. Unterwegs überlegten wir uns, wie wir den schönen Tag ausklingen lassen könnten. Spontan fiel uns dann das Café Maria am Forggensee ein. Allzuweit war das ja auch nicht. Also fuhren wir hin. Das Café befindet sich in Rieden. Ein kleines Kaff eben, und ganz außerhalb des Ortes befindet sich das Café direkt am See. Wir stellten unser Auto auf dem Parkplatz ab und sahen dann ein Brautpaar auf einem Steg stehen:





Schade, daß er sie nicht geschubst hatte (gemein!)




Wir gingen dann zum Café, wobei wir durch den Biergarten gehen mußten. Wir setzten uns dann auf der Terrasse an einen runden Tisch und bestellten dann Getränke und Essen. Wir hatten alle Wurstsalat, nur Regina hatte etwas, was zwar auch Wurstsalat war, doch es war anders zubereitet.





Keine Ahnung, weshalb mein Schatz so ein komisches Gesicht machte...


Regina beim essen...


Vom Forggensee beim Café Maria: Blick über den See auf das Schloss Neuschwanstein...




Wir blieben noch eine Weile dort und tranken etwas, als die Dämmerung langsam einsetzte. Dann bezahlten wir und begaben uns dann zu unserem Auto. Dann fuhren wir weg. Ein schöner, langer Tag war zu Ende. Ich denke noch sehr gerne daran zurück. Auf dem Heimweg fuhren wir dann auf der A7 bis zur Raststätte Illertal Ost - die einzige "Kunstraststätte" in Deutschland, die auch etwas Hundertwasser - Einfluß bei ihrer Entstehung hatte. Leider machte die Raststätte um 19 Uhr zu, was schon recht ungewöhnlich für eine Autobahnraststätte war. Normalerweise sind doch Raststätten rund um die Uhr geöffnet. Na ja, was soll's, dann fuhren wir eben weiter. An der Raststätte "Aichen Nord" machten wir dann Halt und holten nur etwas zum trinken. Dann fuhren wir nach Haus. Wir brachten Papa und Regina nach Ruit, und dann verabschiedeten wir beide uns von ihnen und fuhren dann nach Esslingen. Und wenn wir nicht gestorben sind, dann leben wir noch heute ...

Nun hoffe ich, daß euch der Bericht ein wenig gefallen hat.


Viele Grüße

Eure Kerstin






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Dieter aus Köln Offline




Beiträge: 254
Punkte: 50

28.11.2020 10:45
#2 RE: Ein Tag unter Anderem auf dem Breitenberg bei Pfronten Zitat · Antworten

Hallo Liebe Kerstin

Wieder mal ein super Bericht von dir.
Die Gegend scheint ja auch sehr schön zu sein.

Dieter aus Köln


André Uhres Offline

Admin


Beiträge: 1.665
Punkte: 3

28.11.2020 11:27
#3 RE: Ein Tag unter Anderem auf dem Breitenberg bei Pfronten Zitat · Antworten

Danke Kerstin für den wunderschönen Bericht!

Bei der gelben Blume tippe ich mal auf eine Art Löwenzahn, bei dem komischen Gesicht von Heinz auf eine scharfe Zwiebel .
Ach ja: sogar ein Barfüßer ist dabei, der der nicht schubste .

Liebe Grüße
André


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kerstin Offline

Admina


Beiträge: 2.110
Punkte: 1.181

30.11.2020 07:38
#4 RE: Ein Tag unter Anderem auf dem Breitenberg bei Pfronten Zitat · Antworten

Zitat von André Uhres im Beitrag #3
...bei dem komischen Gesicht von Heinz auf eine scharfe Zwiebel .


Lieber André,

ja, du könntest Recht haben! Bei dem Wurstsalat gab es reichlich Zwiebeln

Liebe Grüße

Kerstin






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Lebenskünstler Offline

Admin


Beiträge: 886

01.12.2020 07:48
#5 RE: Ein Tag unter Anderem auf dem Breitenberg bei Pfronten Zitat · Antworten

Danke für den lebendig bebilderten Bericht. Er zeigt mir dass ihr alle zusammen einen richtig schönen Tag hattet. Dem sollen und werden sicher noch viee weitere folgen.


eisbaer55 Offline




Beiträge: 222

01.12.2020 08:16
#6 RE: Ein Tag unter Anderem auf dem Breitenberg bei Pfronten Zitat · Antworten

Hallo Kerstin,

schöner Bildbericht - irritierend ist diese Menschenmasse auf der Brücke, aus heutiger Sicht, wir sind es schon so gewohnt nur mehr "Abstände" zu sehen, daß es einen fetzt, wenn man sowas sieht. Undenkbar zur Zeit! Gut, daß Ihr da nicht mittendrin wart.

Im Juli war die Ansteckungsgefahr mit Covid schon Bestandteil des Allgemeinwissens, da braucht sich niemand über "Ischgl" echauffieren der sich in diese Art Menschenschlange reinstellte.

Hihi.. das Bild mit der Braut, wollten die beiden hinter ihr am Steg sie gar vorm Sprung ins Wasser abhalten? Da bieten sich mehrere Varianten an fürs Kopfkino

Jedenfalls sieht man solche Bilder aus der warmen Jahreszeit gerne, wenn draußen der "Minus" rumläuft.


kerstin Offline

Admina


Beiträge: 2.110
Punkte: 1.181

05.12.2020 10:05
#7 RE: Ein Tag unter Anderem auf dem Breitenberg bei Pfronten Zitat · Antworten

Zitat von Dieter aus Köln im Beitrag #2
Hallo Liebe Kerstin

Wieder mal ein super Bericht von dir.
Die Gegend scheint ja auch sehr schön zu sein.

Dieter aus Köln


Danke dir, Dieter ob deines Urteils. Ja, die Gegend dort ist sehr schön. Wir sind immer sehr gerne dort hingefahren. Auch in Mittenwald waren wir schon ein paar Mal und St. Anton am Arlberg. Muß die Bilder suchen, damit ich darüber auch Berichte schreiben kann. Schaung mer mal...

Liebe Grüße

Kerstin






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kerstin Offline

Admina


Beiträge: 2.110
Punkte: 1.181

05.12.2020 10:12
#8 RE: Ein Tag unter Anderem auf dem Breitenberg bei Pfronten Zitat · Antworten

Hallo André,

danke dir für deine Replik. Es freut mich, daß dir der Bericht gefallen hat.

Na ja, vielleicht handelt es sich bei der Blüte wirklich um eine Art Löwenzahn oder so. Sie stand ganz alleine am Rande des Weges, welchen wir vier zur Gaststätte hochgingen. Sie stach mir ins Auge (aua!), weshalb ich dann eine Makro - Aufnahme von ihr anfertigte.

Was Heinz´ Gesicht betrifft, war das vielleicht wirklich eine scharfe Zwiebel, doch ich wusste gar nicht, daß ich so scharf sein könnte Na ja, wer weiß


Liebe Grüße

Kerstin






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André Uhres findet das Top
kerstin Offline

Admina


Beiträge: 2.110
Punkte: 1.181

05.12.2020 10:57
#9 RE: Ein Tag unter Anderem auf dem Breitenberg bei Pfronten Zitat · Antworten

Hi Gabriel,

es freut mich, daß dir mein Bericht gefällt. Natürlich werden noch weitere, bebilderte (natürlich!) Beiträge kommen. Wie ich bereits Dieter aus Köln schrieb, müssten noch Bilder aus Mittenwald und St. Anton existieren. Natürlich werde ich damit bzw. daraus (hoffentlich) schöne Beiträge schreiben.

Liebe Grüße

Kerstin






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