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Dieses Thema hat 1 Antworten
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kerstin Offline

Admina


Beiträge: 2.110
Punkte: 1.181

01.02.2010 10:04
Meldung aus der "BLÖD"- Zeitung Zitat · Antworten

Hallo zusammen,

nicht daß die "BLÖD" meine Standardliteratur ist - so tief bin ich doch noch nicht gesunken , doch mitte letzter Woche fand ich einen kleinen Beitrag im "Intelligenzblatt". Dieses lag im Aufenthaltsraum in den Räumen der Fildermesse, und als ich mich dann an den Tisch im Aufenthaltsraum setzte, legte ich sogar meinen "Immanuel Kant" beiseite (bin durch meine Mutter mit ihm "seelenverwandt", da meine Mutter wie er aus Königsberg (Ostpreußen) kam) und schaute in dieses Revolverblatt hinein, wo ich sogleich folgenden Beitrag fand:

Barfuß joggen ist gesünder

Paris - Barfuß joggen wäre für viele Menschen gesünder, als mit Schuhen laufen zu gehen. Das ergab eine Studie der US-Universität Harvard. Demnach kommen drei Viertel der Läufer mit Schuhen an der Ferse auf, die bei jedem Schritt auf einer nur münzgroßen Fläche das Zwei- bis Dreifache des Körpergewichts tragen muß. Selbst gute Sportschuhe können den dabei entstehenden Schock nicht abfedern (©BILD vom 28. Jänner 2010).


Obgleich ich nicht alles glaube, was in der "BLÖD" steht, scheint dieser Beitrag über eine eventuelle Umorientierung der Menschen in den USA zu berichten. Das wäre ja wirklich nicht schlecht. Es ist doch ganz klar, daß man BF ganz anders - und vor allem natürlich - läuft. Seit ich zu 90 Prozent des Jahres Dauer - BFin bin, sind meine Beschwerden wie Rückenschmerzen so gut wie verschwunden. Auch Erkältungen sind bei mir so gut wie passé - wenn man von meinen grippalen Insekten absieht. Allerdings fingen bei mir die Rückenschmerzen wieder an, seitdem ich diesen komischen Job auf den Fildern oktroyiert bekam. Dort hatte ich BF absolut keine Chance. Als ich den ersten Tag über acht Stunden in Schuhen verbrachte, hatte ich höllische Fußschmerzen. Zu diesen acht Stunden kamen ja auch noch die Hin- und Rückfahrt zur Messe sowie die langen Fußmärsche dort hinzu. Zusammen werde ich wohl knapp zehn Stunden in Schuhen verbracht haben. Wie es aussieht, bin ich dieses Problem nun endlich los. Dafür habe ich nun ein neues Angebot von der "Armutsagentur" bekommen. Dieser Job wäre nicht schlecht und vielleicht sogar BF möglich. Es wäre ein Hausmeisterjob in Eßlingen. Wenn ich diesen bekäme, hätte ich das Problem ARGE & Co. los. Schaumer mal...

Viele Grüße,

Kerstin


Markus U. Offline




Beiträge: 1.958
Punkte: 794

01.02.2010 13:24
#2 RE: Meldung aus der "BLÖD"- Zeitung Zitat · Antworten

Hi Kerstin,

ich halte nicht viel von solchen Studien (schon gar nicht, wenn ein Revolverblatt von zweifelhafter Reputation darüber berichtet) und brauche sie auch gar nicht, weil ich bezüglich des Barfußlaufens meine eigenen Erfahrungen habe, und die sind ganz überwiegend gut, und Deinen Optimismus hinsichtlich ihrer Wirksamkeit kann ich auch nicht teilen, denn erstens ist der überwiegende Teil der Menschheit unverrückbar und unverbesserlich schuhgläubig (auf daß die Schuhindustrie kräftige Gewinne erziele), und zweitens KÖNNEN die meisten Menschen auf den meisten Böden auch gar nicht barfuß laufen (die nach der "K- Frage" zweithäufigste Frage lautet bekanntlich "Tut das nicht weh?"), und auch ich mußte mich zu Beginn meiner Barfußzeit an Böden aus grobem Asphalt, Feinschotter oder Flußkieseln erstmal gewöhnen.
Als das allergrößte Hindernis für eine breite Akzeptanz des Barfußlaufens erscheint mir indessen der nahezu allmächtige und unwidersprochene Einfluß der "Stil- und Etikettefuzzis", denen schon der Anblick nackter Zehen in Sandalen als unzumutbar gilt, und damit zusammenhängend die derzeitige Entliberalisierung der Gesellschaft insgesamt, die einen starken Konformitätsdruck zur Folge hat.

Barfüßige Wintergrüße,
Markus U.


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