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 Barfuß und Leben
Michael aus Zofingen Offline



Beiträge: 593
Punkte: 248

31.10.2010 18:39
Oktoberende im zweistelligen Bereich Zitat · antworten

Dieses Wochenende war Föhnwetter. Am gestrigen Samstag radelte ich nach Luzern, selbstverständlich barfuß und in kurzen Hosen (und ohne Mütze). Anfangs benötigte ich noch eine Jacke, aber die verschwand vor St. Erhard in der Packtasche. Als ich mein Velo durch die Luzerner Fußgängerzone schob, begegneten mir etliche kalenderhörige Gestalten, eingepackt in dicke Mäntel, fette Winterstiefel, bis über die Ohren gezogene Mützen usw. Glaubten diese Menschen denn, daß Luzern mitten im lausig kalten Fichtelgebirge liegt? Wer sich schon bei diesen Temperaturen derart winterlich vermummt, der wird leicht krank. Kein Wunder, daß die Krankenkassenprämien ins Unermeßliche steigen!

Ich schob mein Velo weiter in Richtung Verkehrshaus und Lido. Auf der Uferpromenade begegneten mit einige bekurzhoste Jogger (nur Männer, die Joggerinnen waren durchweg belanghost). Als ich mich zum Strand begab, spielten zwei Kinder, die in Begleitung ihrer Mutter waren, im Sand. Der Knabe hatte sich seiner Schuhe entledigt und war barfuß, das Mädchen blieb fett beschuht. Aber immerhin hatte das Mädchen die lange Hose, die sie über einer anderen langen Hose getragen hatte, ausgezogen (und mußte sie auch nicht anziehen, als es im Veloanhänger weiter ging, der arme Knabe durfte aber nicht barfuß bleiben.

In der Sonne war es so warm, daß ich mein Träger-T-Shirt auszog. Auch ein anderer Mann war oben ohne, allerdings mußte er, um diesen Zustand zu erreichen, Jacke, Wollpullover, T-Shirt und Unterhemd ausziehen. Er blieb in langen Hosen und fett beschuht. Ein anderer Mann zog Schuhe und Socken aus, mehr nicht.

Als die Sonne hinter Wolken verschwand, zog ich mein T-Shirt wieder über und schob ich mein Velo wieder in Richtung Innenstadt und durch sie durch. Die Wintermützen waren weitgehend verschwunden, es gab einige Männer in kurzen Hosen (und sogar eine Frau, die auf Rollerblades unterwegs war). Weiterhin waren in der Innenstadt ein Mann und zwei Frauen (unabhängig voneinander) in Sandalen ohne Socken (in Kombination mit langen Hosen und dicken Jacken). Ich radelte über separate Velowege über Rothenburg und Sempach nach Sursee und dann weiter nach Zofingen, wo ich kurz nach Einbruch der Dunkelheit ankam.

Sollte ich auch am heutigen Sonntag derartiges Wetterglück haben? Wieder radelte ich nach Luzern, eigentlich anfangs das gleiche Bild - bis ich zur Seebrücke kam. Hier war alles anders, denn es fand der Luzern-Marathon statt. Bei diesem Wetter waren die meisten Sportler in kurzen Hosen und auch in nicht allzu bedeckungsreicher Oberbekleidung. Allerdings waren alle Sportler fett beadidast. Auch von denjenigen, die sich nicht auf der Laufstrecke befanden, waren einige in kurzen Sporthosen, möglicherweise solche, die den Lauf bereits hinter sich hatten.

Ich schob mein Velo abermals zum Lido, mußte allerdings einen Umweg ums Verkehrshaus machen. Leider verschwand die Sonne, so daß ich mein Velo diesmal am Seeufer zurück in die Stadt schob. Auch hier mußte ich einen Umweg machen wegen der abgesperrten Laufstrecke. Es gab etliche erstaunte Blicke, als ich mein Velo über die hölzerne Kapellbrücke schob.

Diesmal radelte ich den Veloweg entlang der Reuß bis Perlen, dann weiter über Eschenbach, Hochdorf, Seengen, Lenzburg, Suhr nach Zofingen, wo ich ebenfalls kurz nach Einbruch der Dunkelheit ankam. Unterwegs sah ich keine Leute in kurzen Hosen, keine Barfüßer, lediglich jeweils eine Frau im Luzerner Außenbezirk und in Lenzburg in Sandalen ohne Socken (und ansonsten deutlich winterlicher gekleidet als ich).

Schöne Grüße
Michael aus Zofingen


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