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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 13 Antworten
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 Barfuß und Leben
Barpfotenbaer Offline




Beiträge: 111
Punkte: 76

19.08.2011 08:53
Jedes Jahr wundere ich mich, daß ausgerechnet im Hochsommer ... Zitat · antworten

... das Barfußlaufen zur Kenntnis genommen wird.

Hallo erstmal,

da laufe ich seit Jahren ab ca. März für gewöhnlich auch draußen überwiegend barfuß und kaum einen interessiert es. Jetzt ist Hochsommer und allein innerhalb der letzten 7 Tage spricht mich eine Friseurin, die mich seit mindestens 5 Jahren ohne Schuhe kennen sollte, erstaunt aufs Barfußlaufen an; spricht mich die Verkäuferin eines benachbarten Getränkehandels, bei dem ich fast ebensolange einkaufe, darauf an und gibt zu erkennen, daß sie ja eigentlich auch gerne barfuß läuft; spricht mich eine Verkäuferin (selber mit vom Schuhetragen deutlich geprägten Füßen) in einem Schuhgeschäft (nicht lachen, meine Tochter brauchte für den Kindi Pflicht-Hausschuhe) eine Verkäuferin an: "Gell, das ist schön, mal barfuß zu laufen!?" Ich spielte da gerade mit meinem Sohn in einer Kinderspielzone und vielleicht glaubte sie wohl, ich hätte mich dieser Fußfesseln nur kurz entledigt. Lustigerweise hatte ich kurz zuvor zwei Muttis belauscht, die auch aus diesem Spielbereich kamen. "Barfußlaufen! 'gibt nichts besseres. Ich laufe ja auch NUR barfuß!" Sagte die eine und zog sich dann ihre Schuhe wieder an.

Im April oder auch noch im Mai hätte keiner dieses Thema angesprochen oder überhaupt wahrgenommen. Ich glaube, erst im Hochsommer wird jedem bewußt, daß sie/er eigentlich ja barfußlaufen könnte und sollte.

Und manch einer, so scheint es mir, ist froh, wenn er für sich selbst eine Ausrede findet, es nicht tun zu müssen. Ein bißchen so, wie wenn man verliebt ist, aber nach Gründen sucht, den anderen nicht ansprechen zu müssen. Vielleicht, weil er ahnt, daß er - wie beim Verliebtsein - unter Umständen bald sein ganzen Leben umkrempeln müßte. Und so sehnt man einen Zustand einerseits inständig herbei, hat aber Angst vor der Veränderung und davor, sich dieser Veränderung hinzugeben. Ich glaube, beim Barfußlaufen ist es ganz ähnlich und vielleicht verläuft diese Hingabe in drei Stufen:

1. Die meisten Menschen laufen. Mit Schuhen.
2. Die meisten Menschen sehnen sich danach, sich ihrer Schuhe zu entledigen. Sie tun es mal, die Schuhe bleiben aber in Reichweite. Man läuft und gelegentlich "ohne Schuhe"
3. Ohne Schuhe Laufen macht Spaß und abhängig, man läßt sich darauf ein, schließlich kann man sich dieser Droge ohne negative Folgen für Gesundheit und Geldbeutel voll hingeben. Und am Ende läuft man "barfuß" und gelegentlich "mit Schuhen".

Nur manchmal frage ich mich auch, ob das Barfußlaufen für uns wirklich diesen Stellenwert hätte, wenn es Normalität wäre und jeder täte? Mussten wir erst die Gefangenschaft in Schuhen erfahren, um die Freiheit des Barfußlaufens zu schätzen? Ich glaube, es gibt dadurch für uns einen Unterschied zwischen "barfuß" laufen und "ohne Schuhe" laufen.

Und wenn ich das so schreibe, da kommt mir ein Gedanke, vielleicht sollte den jemand mal aufgreifen, der in solch einem Bereich aktiv ist: Wäre dieser steuerbare Verlauf vom "mit Schuhe" laufen über das "ohne Schuhe" laufen, hin zum "barfuß" laufen nicht ein wunderbares Therapiemittel im Drogenentzug oder bei Depressionen? Zumindest könnten Patienten vieler Art auf diese Weise für das Leben sensibilisiert werde, psychische Belastungen könnten Stück für Stück durch etwas anderes Interessantes verdrängt werden?
Und das schöne daran wäre, jeder Patient könnte nach Entlassung diese Kur mit in den Alltag nehmen.

Nachdenkliche Grüße vom Barpfotenbären


Manfred (Ten) ( gelöscht )
Beiträge:

19.08.2011 20:11
#2 RE: Jedes Jahr wundere ich mich, daß ausgerechnet im Hochsommer ... Zitat · antworten

Zitat von Barpfotenbaer
...
Nur manchmal frage ich mich auch, ob das Barfußlaufen für uns wirklich diesen Stellenwert hätte, wenn es Normalität wäre und jeder täte?


Nein, dann wären wir bloß ganz gewöhnliche Menschen (und nix mit Schlagzeilen wie "Barfüßer heiratet Bürgerliche"
Und das hier wäre ein Schuhträger-Forum !

Und warum das so ist, daß ich (und viele andere bestätigen das ja) im Sommer mit der K-Frage auch bei 20 Grad konfrontiert werde, im Winter aber kein Mensch davon Notiz nimmt (bis auf die eine denkwürdige Ausnahme im letzten Jahr "WIE - sie laufen IMMER barfuß ? Auch im SOMMER ???" ist noch ein ungelöstes Rätsel.

Aber vielleicht liegts daran, daß das Gehirn ausfiltert, was nicht sein darf und deshalb nicht sein kann...
Oder man rechnet mit einem Irren, der vielleicht gleich zubeissen könnte


Charles B. ( gelöscht )
Beiträge:

19.08.2011 20:52
#3 Des Rätsels Lösung ;-) - RE: Jedes Jahr wundere ich mich, daß ausgerechnet im Hochsommer ... Zitat · antworten

Zitat von Manfred (Ten)
Aber vielleicht liegts daran, daß das Gehirn ausfiltert, was nicht sein darf und deshalb nicht sein kann...

Irgend sowas muss es sein... aber wenn etwas nicht sein "darf", weil es mit dem Unbewussten kollidiert, dann "funkt's" ;-)



Hi Bär,

schöne Sommer-Schuhkauf-Episode, danke ;-)

Ja, obwohl jede/r weiß, wie angenehm Barfußlaufen (auch nur mal zwischendurch) ist, kommt kaum jemand auf die Idee, es mal selbst jenseits des eigenen Teppichs/Gartens auszuprobieren. Faszinierendes Denk-Dilemma. Akut konfrontiert mit der Falsifizierung ihrer immanenten Das-geht-doch-nicht-Hypothese, nämlich angesichts real existierender Barfüßer, verfallen sie auf die abstrusesten Rechtfertigungen ;-) Und wenn ihnen keine einfallen, flüchten sie manchmal gar in aggressives Verhalten ;-|

So ließe sich vielleicht auch das oft berichtete "ausgerechnet im Hochsommer"-Phänomen erklären. Warum werden wir im Winter seltener auf Barfuß angesprochen als im Sommer? - Ich für meinen Teil mag das übrigens nicht aus Erfahrung bestätigen. - "Das geht doch nicht" würde im Winter eigentlich stärker wirken müssen als im Sommer. Suchen wir also eine andere Erklärung... "Ich kann das nicht" ist im Sommer wenig glaubwürdig. "Ich trau mich nicht" gesteht man sich im Hochsommer am ungernsten ein. Bingo!?

"Ich trau mich nicht" ist übrigens auch ein gern gewählter Aufmacher von HBF-Neulingen, und es ist eine oft berichtete Erfahrung von alten Forenhasen (und -bären), dass sie durch das Forum das nötige Selbstvertrauen gewonnen hätten. - Das kann ich wiederum nicht mit eigener Erfahrung stützen, da ich in meinem Umfeld immer ein bunter Vogel war und mir auch ums Barfußlaufen nicht mehr Gedanken machte, als ob das mit Großstadtdreck und meinen Blutverdünnern vereinbar wäre. - Hierin (re: Selbstvertrauen) würde ich einen Hauptzweck der Barfußforen sehen wollen: Neben dem off-topic-Austausch unter Gewohnheitsbarfüßern geben die Foren Tipps und Ermunterung für unsichere Neulinge.

Meine Hypothese: Der unbewusste Wunsch nach Barfußlaufen drängt angesichts echter Barfüßer ins Bewusstsein. Übliche Ausreden funktionieren im Sommer am schlechtesten, darum gibt das Hirn ein Signal, welches zur spontanen Reaktion der Passanten auf uns anregt.

Als Erdungstherapie zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens würde ich Barfußlaufen jedem uneingeschränkt empfehlen und gleichzeitig einen Krankenkassennachlass fordern, bzw. Bonuspunkte zur Nutzung von "gesunden Maßnahmen" . Speziell für Suchtpatienten schadet es sicher auch nicht, aber es hat mich auch in den letzten fast vier Jahren nicht zum Nichtraucher gemacht ;-(

cheers

Charles


Barpfotenbaer Offline




Beiträge: 111
Punkte: 76

19.08.2011 21:18
#4 RE: Des Rätsels Lösung ;-) - Jedes Jahr wundere ich mich, daß ausgerechnet im Hochsommer ... Zitat · antworten

Zitat von Charles B.

Als Erdungstherapie zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens würde ich Barfußlaufen jedem uneingeschränkt empfehlen und gleichzeitig einen Krankenkassennachlass fordern, bzw. Bonuspunkte zur Nutzung von "gesunden Maßnahmen". Speziell für Suchtpatienten schadet es sicher auch nicht, aber es hat mich auch in den letzten fast vier Jahren nicht zum Nichtraucher gemacht ;-(



Hallo Charles,

dann machst Du was falsch! Ich laufe jetzt seit 8 Jahren barfuß und habe in dieser Zeit nicht mit dem Rauchen angefangen!

Herzliche Grüße vom Barpfotenbären


Charles B. ( gelöscht )
Beiträge:

19.08.2011 21:34
#5 RE: Des Rätsels Lösung ;-) - Jedes Jahr wundere ich mich, daß ausgerechnet im Hochsommer ... Zitat · antworten

Zitat von Barpfotenbaer
Ich laufe jetzt seit 8 Jahren barfuß und habe in dieser Zeit nicht mit dem Rauchen angefangen!


Unpräzise, lieber Bär,

vielleicht warst Du vorher schon Raucher...? 8-)

cheers
Charles


Leo Offline



Beiträge: 693
Punkte: 484

20.08.2011 20:55
#6 Immer mehr Barfüßer - immer mehr Fragen Zitat · antworten

Hallo,

Zitat von Barpfotenbaer
... da laufe ich seit Jahren ab ca. März für gewöhnlich auch draußen überwiegend barfuß und kaum einen interessiert es.



Ich laufe sogar fast den ganzen Winter durch (so bis -5 Grad dauernd, sonst je nach Dauer des Weges) - außer der gelegentlich verwunderten K-Frage gibt es sogar im Winter recht wenig Bemerkungen - obwohl ich dann fast immer weit und breit der einzige bin.

Im Winter kommt auch interssanterweise nie die Frage, ob ich denn auch im Sommer (auf heißem Asphalt) barfuß laufe - aber jetzt bei 30 Grad fragen viele, wie es denn im Winter barfuß so ist…

Zitat von Barpfotenbaer
Jetzt ist Hochsommer und allein innerhalb der letzten 7 Tage …



… sehe ich ständig Barfüßige um mich herum, so mindestens 5 pro Tag (außerhalb von Strandzonen oder Parks).

Zitat von Barpfotenbaer
Im April oder auch noch im Mai hätte keiner dieses Thema angesprochen oder überhaupt wahrgenommen. Ich glaube, erst im Hochsommer wird jedem bewußt, daß sie/er eigentlich ja barfußlaufen könnte und sollte.

Und manch einer, so scheint es mir, ist froh, wenn er für sich selbst eine Ausrede findet, es nicht tun zu müssen.



Der These stimme ich voll und ganz zu - aktuelles Beispiel:

Kaum hatte ich heute kurz vor 18h in Tegernsee die BOB in Richtung München bestiegen, sprach mich eine ca. 60-jährige Frau an: “Haben Sie Ihre Schuhe vergessen?” - “Nein ich laufe immer barfuß!”

Darauf schien sie nur gewartet zu haben, um mir anscheinend bestens präpariert alle möglichen Gründe, die gegen das Barfußlaufen sprechen, an den Kopf zu werfen. Da mir diese von früheren Gesprächen her natürlich alle wohlbekannt waren, entwickelte sich ein Schlagabtausch im Schnelldurchgang, wie aus der Pistole geschossen - und zwar von beiden Seiten her:

(Die Einstiegs-Klassiker Hundescheiße und Scherben kamen übrigens nicht, da anscheinend schon von Vor-(barfuß-)gängern hinreichend beantwortet.)

“Gibt das denn keine Problem auf der Arbeit?”
- “Nein, wenn man keinen Kundenkontakt hat nicht!”

“Aber ins Konzert können Sie nicht gehen, oder”
- “Mein Ex-Frau schleppte mich früher oft genug ins Konzert, seitdem sie mir weglief gehe ich in kein Konzert mehr. Aber andere haben berichtet, das sei barfuß kein Problem.”

Nach Oper, Kino, Museen faßte ich zusammen:

“Ich komme bis auf ganz seltene Ausnahmefälle überall barfuß rein - und im seltenen Ausnahmefall erkläre ich eben selbstbewußt mein Geld als Kunde dann eben woanders hintragen zu müssen.”

Jetzt gab es doch eine kurze Pause, und sie schaute auf meine Füße:

“Aber mit Ihren breiten Füßen kommen sie doch in in keine geschlossenen Schuhe mehr rein?”
- “Zur Not gibt es hinreichend breite Sandalen!”

Wieder eine kurze Pause, dann:

“Hat Sie Ihre Frau etwa wegen des Barfußlaufens verlassen?”
- “Nein ich habe erst danach damit angefangen!”

Sie murmelte nur leise “früher liefen die Männer weg, jetzt auch die Frauen” und wandte sich (angesichts meines genervter werdenden Blicks?) den anderen Mitgliedern ihrer Gruppe zu, die die ganze Diskussion erheitert verfolgt hatten. So kam ich dann nicht mehr dazu die Schuh-Frage wieder aufzunehmen mit:

“Im Gegensatz zu den meisten immer Schuhe tragenden Frauen habe ich keinen Hallux Valgus oder eine Vorstufe davon!”

Diese Frau schien ja tatsächlich krampfhaft nach Gründen gegen das Barfußlaufen zu suchen.

Genau so interpretiere ich übrigens auch die Kurzversion, wenn jemand nur nachdenklich feststellt: “Das soll ja gesund sein…”

Die anderen aus der Gruppe sahen das Thema dagegen offenbar entspannter. Ich bat jemand im Sitz neben mir, meinen Platz zu verteidigen. Nach kurzer Pause kam die Bemerkung: “Aber mit Schuhen!”

Nach meiner Antwort “Des is mir wurscht!” setzte in der Gruppe allgemeines Gelächter ein.

Gruß

Leo


Jay Offline




Beiträge: 702
Punkte: 695

20.08.2011 21:02
#7 BF & niedere menschliche Instinkte Zitat · antworten

Hi Bär, hi zusammen,

ich hab' über die von dir beschriebenen Phänomene & Aspekte ganz bewußt an diesem insgesamt zuu schwülwarmem, sonst tropischen (in Mitteleuropa!) aber eigentlich idealem BF-Wettertag meine kleine Seele baumeln lassen & sehr relaxed, langsam, schläfrig nach Faultierart nachgedacht & sehe die Sache wie folgt:

Auch ich kann in meiner nunmehr 37jährigen BF-Way Of Life-Praxis bestätigen, daß des Publikum´s Aufmerksamkeit & eventuelle Reaktionen im Sommer viel ausgeprägter sind als in der Übergangsjahreszeit (bei mir wird BF außerhalb der Privacy durch die Außentemperatur bestimmt & fällt im Winter aus, ich hab' nur ganz wenig - erst seit Forumszeiten & Treffs mit -people - Winter-Outdoor-BF-Erfahrung).

Lapidare Feststellungen, wie´s mir ging:

* Alle Eklats wg. BF (plötzliches, unvermitteltes Angeschnauzt-Werden a 'la "Auch bei höchsten Temperaturen kann man sich benehmen ... kein Anstand, keine Kinderstube ... [Sie sind] asozial ... langhaariger Hippie, verfluchter ... von Anpassung haben Sie noch nie etwas gehört ... ist schon wirklich allerhand ... auch Sie können sich Schuhe anziehen wie alle anderen Menschen auch ... man kann in diesem Restaurant Schuhe erwarten ... Schon mal was von Schuhen gehört? ... DAS wenn meine Kinder machen würden ... auf dem Friedhof, das ist ja der Gipfel der Pietätlosigkeit! Man sollte als Verblichener dem Grabe entsteigen & solche Leute ohrfeigen oder gleich dorthin mitnehmen ... genau wegen dieser Dinge geht´s mit unserem Land den Bach 'runter ... schuld sind die Eltern & die antiautoritäre Erziehung ... Gesetze müssen her ... Nach '33, da hätte man mit sowas aufgeräumt ... Kein Geld für Schuhe, aber dickes Auto fahren ... Auf dem Niveau von Neandertalern stehengeblieben")¹

& darauffolgender Eskalation, [Saaauuublöööd Zurückreden meinerseits], "Also da bleibt mir ja die Spucke weg! Unverschämt sind Sie wohl auch noch!" [+ immer feste druff jeweils alternierend von beiden Seiten, sparen wir uns das hier]

habe ich im Sommer erlebt. Eben genau bei dem Wetter, welches die Leute - evtl. noch in fernen Gehirnregionen gespeichert - als Barfußwetter klassifizieren.

Zitat von Barpfotenbaer
Im April oder auch noch im Mai hätte keiner dieses Thema angesprochen oder überhaupt wahrgenommen. Ich glaube, erst im Hochsommer wird jedem bewußt, daß sie/er eigentlich ja barfußlaufen könnte und sollte.

[Hervorhebung durch Fettdruck von mir, Jay]
Bär, that´s it! Ich glaube auch zusätzlich, daß die Leute - wie die von dir angesprochene Getränkemarkt-Verkäuferin, selbst die Schuhverkäuferin - ihr "BF-Profile" kennen. Es mag manche geben, für die endet BF zeitlebens² in den Privatgemächern beim Aussteigen aus dem Bett & Aufsetzen der Pranken auf dem Bettvorleger (um sofort in die Frotteepantoffeln zu schlüpfen) sowie erst unmittelbar vor´m Zuber oder dem Duschvorhang, selbst nur wenig aufgerauhte Natursteinplatten auf der Gartenterasse oder auf Balkonien pieksen bereits unerträglich; ein größerer %satz, wenn nicht das Gros der Bevölkerung weiß aber doch (& zwar eben wirklich mit Gewißheit!) was sie alles in Privathaus & Garten BF machen [können], weil sie´s ja auch wirklich tun. & so können sie auch den Boden & die [Temperatur- etc.] -Verhältnisse im Getränkemarkt, im Frisiersalon richtig einschätzen & sagen innerlich/denken: Hier könnte auch ich BF sein. Fraglos. Ohne Mühe, ohne Zweifel. Aber ich bin im Job. Wie wird der Chef reagieren, wenn ich auch nur, sozusagen 'rein versehentlich 'mal (nach außen hin) der Fußverpackungen entledige (ist als "versehentlich" natürlich nur bei Flipflops, Berkemann´s, Crocs ohne Fersenriemen, Clogs glaubwürdig) ...?

So bleibt´s eben doch bei Träumen. & es ist eine Erleichterung, wenn man mit 'wem darüber quatschen kann. Ich glaube wirklich, daß es so einfach ist (heute früh gab ich mich viel komplexeren Erklärungsversuchsmodellen hin, die ich alle wieder verworfen habe). Was keinen Reiz hat, was einen nicht interessiert, das bringt man auch nicht von sich aus, aus heiterem Himmel zur Sprache³.

Betont sei, im Hinblick auf alle Ausführungen dieses Beitrages: Ich bin kein Psychologe.

Was ich absolut nicht, auch bei äußerster Anstrengung meiner paar Gehirnzellen nicht erklären kann, ist das im Folgenden hervorgehobene Wort:

Zitat von Barpfotenbaer
...spricht mich eine Friseurin, die mich seit mindestens 5 Jahren ohne Schuhe kennen sollte, ERSTAUNT aufs Barfußlaufen an; ...


Wie du, Bär, kenne ich den Effekt, daß das Interesse beim allgemeinen Alltags-Szenarien-"Publikum" an meinem BF steigt, wenn´s Wetter draußen paßt (d. h. wenn viele / alle sagen: Heute könnte auch ich mir BF gönnen). Anders ausgedrückt: Welche Psychodimension ist mit "Erstaunt" gemeint? Mit "Erstaunt" im klassischen Sinne müßtest du rechnen, wenn du plötzlich (heute, an diesem schönen sonnigen Sommertag!) in Schuhen daherkämst, da wäre dann das Erstaunen groß, man müßte sich Fragen gefallen lassen wie "Was ist denn mit Ihnen los?" (der "BF Verpflichtet"-Effekt, klar).
Im folgenden möchte ich keineswegs unterstellen, daß du dich in deinen Beiträgen etwa nicht klar ausdrücktest, Bär, aber "erstaunt" kann vieles heißen. Tun die so, als hätte man dich noch nie BF gesehen oder man staunt, daß da eben jemand überhaupt & insgesamt BF (wenn auch de facto zum x-ten Mal) läuft?

Schnitt. Ich weiß sonst nicht, wohin mit dieser Beitragslänge. Auch ich habe die Erfahrung gemacht: Ist´s mal nicht mehr Früh- bis Spätsommer, reagieren die Leute kaum mehr bis gar nicht mehr auf BF; das Minimum, eben 0 Reaktion, zeigte sich in den wenigen Fällen meines Jan/Feb/März-BFs.
Unmöglich, daß in den Köpfen der Getränkemarktverkäuferin, der Friseuse etc. nicht gespeichert bleibt, daß´s den Herrn NN (welcher HBF-gesamtgeschichtlich eben B.pf.bär heißt) nur BF gibt, liegt 'mal draußen (je nach Jahreszeitentwicklung) keine weiße Scheiße mehr oder noch nicht rum.

Warum kommt es dann zu keiner Ansprache, zu keiner Erwähnung von BF? Meiner Vermutung nach aus folgendem Grund: Sie (die Verkäuferin im Supermarkt, die Friseuse) sehen es, aber sie sind "zu far away" davon. Es ist ihnen zu grotesk. Sie sagen innerlich / denken: Ist viel zu kalt. Kommt nicht für mich in Frage. Interessiert mich nicht. Sie sehen es genauso wie den farbenfrohen Irokesenhaarschnitt (mit den Augen, dann mit dem Verstand & den Emotions) & sagen: Das möchte ich mir beim Friseur nicht einfärben / bauen lassen. & so sprechen sie den Irokesenhaarschnittbesitzer nicht 'drauf an.

& trotzdem ist BF halt eben doch 'was Tolles, Positives, das das Streben des menschlichen Individuums nach Annehmlichkeiten & gesundheitlichem Optimum

Zitat von Barpfotenbaer
Lustigerweise hatte ich kurz zuvor zwei Muttis belauscht, die auch aus diesem Spielbereich kamen. "Barfußlaufen! 'Gibt nichts Besseres."


& nach Freiheit sowie eben danach, ein(e) tolle[r] Typ(e) zu sein, bestens bedient, sodaß man

Zitat von Barpfotenbaer
Ich laufe ja auch NUR barfuß!" Sagte die eine und zog sich dann ihre Schuhe wieder an.


ein wenig damit prahlt, wie toll man ist, nich', gelle?

Bär, Folks, ich muß aufhören, es gibt irgendwo Vernunftgrenzen für Beitragslängen (die sind hier schon wieder weit überschritten). Zu BF als Anti-Drogen-Therapeutikum, Antidepressivum etc. (Lisa, offizieller hiesiger Name Hep84, setzt das offenbar bereits in irgendeiner therapeutischen Einrichtung für Leute, die mit ihrem psychischen State nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, gezielt ein) sag' ich morgen oder demnächst mehr.

Schönen Abend, Grüße vom bodenlosen Barfußfaultier Jay
PS: Spitzenklasse, Leo!
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¹ Vermerk: Nicht alle dieser Complaint-Sprechblasenfetzen sind gefallen, dafür waren´s außerdem zu wenig Fälle. Ich gebe nur den essentiellen inhaltlichen Mainstream dieser Äußerungen, *über den groben Kamm geschert", wieder. Auf dem Friedhof war ich - sofern in Begleitung meiner Mutter - noch nie BF, um der Ruhe & des lieben Friedens willen, auch wenn andere Gräber als familiäre besucht wurden.

² "zeitlebens" ist hier zu interpretieren als: Seit Anbruch der Erwachsenen-Ära.

³ Klingt saublöd, IST saublöd, soll nur zur Verdeutlichung dienen: Wer von uns fängt denn - z. B. in der genannten Einkaufssituation plötzlich Gesprächsthemen an wie: "Heute könnte irgendwo in China ein rostiges Fahrrad umgefallen sein..." ?


Markus U. Offline

Admin


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Punkte: 794

20.08.2011 21:40
#8 Nicht anders als sonst Zitat · antworten

Zitat von Barpfotenbaer
da laufe ich seit Jahren ab ca. März für gewöhnlich auch draußen überwiegend barfuß und kaum einen interessiert es. Jetzt ist Hochsommer und allein innerhalb der letzten 7 Tage spricht mich eine Friseurin, die mich seit mindestens 5 Jahren ohne Schuhe kennen sollte, erstaunt aufs Barfußlaufen an; spricht mich die Verkäuferin eines benachbarten Getränkehandels, bei dem ich fast ebensolange einkaufe, darauf an und gibt zu erkennen, daß sie ja eigentlich auch gerne barfuß läuft; spricht mich eine Verkäuferin (selber mit vom Schuhetragen deutlich geprägten Füßen) in einem Schuhgeschäft (nicht lachen, meine Tochter brauchte für den Kindi Pflicht-Hausschuhe) eine Verkäuferin an: "Gell, das ist schön, mal barfuß zu laufen!?" Ich spielte da gerade mit meinem Sohn in einer Kinderspielzone und vielleicht glaubte sie wohl, ich hätte mich dieser Fußfesseln nur kurz entledigt. Lustigerweise hatte ich kurz zuvor zwei Muttis belauscht, die auch aus diesem Spielbereich kamen. "Barfußlaufen! 'gibt nichts besseres. Ich laufe ja auch NUR barfuß!" Sagte die eine und zog sich dann ihre Schuhe wieder an.

Im April oder auch noch im Mai hätte keiner dieses Thema angesprochen oder überhaupt wahrgenommen. Ich glaube, erst im Hochsommer wird jedem bewußt, daß sie/er eigentlich ja barfußlaufen könnte und sollte.



Hi Barpfotenbär,

ich kann Deine Erfahrung für mich nicht bestätigen; ich werde im Sommer fast nie wegen barfuß angesprochen, wohl deshalb, weil es im Sommer am wenigsten überraschend ist und viele Leute in Flipflops immerhin "fast barfuß" sind. Allerhöchstens kommt dann und wann mal der Klassiker: "Tut das nicht weh?" In der sogenannten Übergangszeit und im Winter werde ich häufiger angesprochen; dann übernimmt der andere Klassiker "Ist das nicht zu kalt?" die Führung in Sachen Ansprache.

Zitat von Barpfotenbaer
Nur manchmal frage ich mich auch, ob das Barfußlaufen für uns wirklich diesen Stellenwert hätte, wenn es Normalität wäre und jeder täte? Mussten wir erst die Gefangenschaft in Schuhen erfahren, um die Freiheit des Barfußlaufens zu schätzen? Ich glaube, es gibt dadurch für uns einen Unterschied zwischen "barfuß" laufen und "ohne Schuhe" laufen.



Für diesen Unterschied hatte ich vor Jahren im alten HBF die Definition von "echt barfuß" (= keine Schuhe in Reichweite) versus "unecht barfuß" (= Schuhe in Reichweite) geprägt. Und ein bißchen kommt der besondere Reiz des Barfußlaufens wirklich daher, daß es fast keiner tut, aber ich würde es auch bei allgemeiner Akzeptanz tun, weil es angenehmer ist, als mit Schuhen rumzulaufen.

Zitat von Barpfotenbaer
Und wenn ich das so schreibe, da kommt mir ein Gedanke, vielleicht sollte den jemand mal aufgreifen, der in solch einem Bereich aktiv ist: Wäre dieser steuerbare Verlauf vom "mit Schuhe" laufen über das "ohne Schuhe" laufen, hin zum "barfuß" laufen nicht ein wunderbares Therapiemittel im Drogenentzug oder bei Depressionen? Zumindest könnten Patienten vieler Art auf diese Weise für das Leben sensibilisiert werde, psychische Belastungen könnten Stück für Stück durch etwas anderes Interessantes verdrängt werden?
Und das schöne daran wäre, jeder Patient könnte nach Entlassung diese Kur mit in den Alltag nehmen.



Wundervoller Gedanke, zumal Barfußlaufen als Antidepressivum ohne Kosten und Aufwand jederzeit und überall verfügbar wäre. Aber vielleicht wird es im Kapitalismus gerade deshalb nicht eingesetzt, weil es "sich nicht rechnet"?

Barfüßige Sommergrüße,
Markus U.


Barpfotenbaer Offline




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22.08.2011 14:11
#9 RE: BF & niedere menschliche Instinkte Zitat · antworten

Halo Jay,

Deine Texte sind immer krass und nicht fürs breite People geeignet. Ich muß immer very deep breath taken vor dem Lesen. Und am Ende hat es sich aber noch immer gelohnt, sind sie doch immer urkomisch! Und, ganz ehrlich, horizonterweiternd; sie lassen uns Folks ein bißchen an dem Kraut teilhaben, das Du vor dem Schreiben in Deiner Privacy geraucht hast :-)

Das Erstaunen der Frisörin erkläre ich mir ein bißchen als vorgetäuschtes Erstaunen, um daraus ein Gesprächsthema werden zu lassen. Das ist ja auch eine Kernkompetenz der Friseure.

Was auch auffällt, daß man im Sommer viele Hobbygärtner beim barfüßigen Rasenmähen beobachten kann. Selbst in Hanglagen. Diese Leute laufen definitiv sonst beschuht, sonst wüßten sie, daß man barfuß tatsächlich leichter ausrutscht. (Zum Rasenmähen -- wenn ich es noch müßte -- würde ich garantiert wieder meine alten Bundeswehrstiefel herausholen, mit Stahlkappe.) Zeigt doch auch dieses, daß fast jeder eigentlich gerne barfuß laufen möchte und sich dazu seine Inseln sucht. Uns hier im Forum ist die Insel halt zu klein geworden, wir versuchen uns auf dem Kontinent. Interessant finde ich auch, daß viele sich ihrer Schuhe im Sommer sofort entledigen, sobald sie sitzen. Im Cafe, auf der Parkbank, auch im Zug. Aber für den kleinsten Schritt vom Sitzplatz weg, wird sofort nach den Fußfesseln gefingert (oder gezeht).

Ich habe mich damit arrangiert, daß Barfußlaufen niemals zum "Mainstream" werden wird. Wozu auch, was hätten wir davon? Sobald es zu viele machen, werden Regeln eingeführt (z.B. beim Autofahren, oder Anstandsverbote an bestimmten Orten bzw. speziell für Dich Jay: an special locations). Ich freue mich daran, auf positive Weise etwas aus dem Rahmen zu fallen. So wie ich mittlerweile (in boshaften Momenten) froh bin über jeden, der seine Freizeit beim Fernsehen oder Shopping verbringt, seit ich gemerkt habe, daß zuviele Naturfreunde und Wanderer vor allem dazu führen, daß die Wege ausgebaut und Zäune errichtet werden. Ich mochte schon als Schuhträger diese breiten Wanderpisten nicht, mag sie jetzt des Schotters wegen noch viel weniger. Der Preis für diesen Individualismus ist der, daß auch mal jemand mit dem Finger auf mich zeigt. Aber auch das ist eine Erfahrung, die dem Charakter nicht schadet. Der anzustrebende Idealfall ist also meiner Meinung der, daß Barfußlaufen als gesund und "eigentlich vernünftig" wahrgenommen und für den Beobachter damit akzeptabel wird. Und diesen Status haben wir doch dank der nun häufigen Berichterstattung und der Barfußparks schon erreicht, oder fehlt noch was?
Oder mit anderen Worten, um in der Textlänge mit Dir mitzuhalten: Ich versuche andauernd Leute zu überzeugen, es ruhig auch mal mit dem Barfußlaufen zu versuchen, da mir das aber nie anhaltend gelingt, sehe ich das auch nicht weiter tragisch. Habe ich auch keinen Mitstreiter gewonnen, so doch einen Sympathisanten. Egoistisch betrachtet genügt das völlig, oder?

Herzliche Grüße vom Barpfotenbären


Dominik R. Offline

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Punkte: 708

26.08.2011 16:39
#10 RE: BF & niedere menschliche Instinkte Zitat · antworten

Zitat von Barpfotenbaer
Und, ganz ehrlich, horizonterweiternd; sie lassen uns Folks ein bißchen an dem Kraut teilhaben, das Du vor dem Schreiben in Deiner Privacy geraucht hast :-)



Dazu fällt mir nur ein:"Mir wird so wunderlich." (Einen passenden k*****den Smiley habe ich nicht gefunden, das fehlt noch Kerstin....).
Wobei Bär, dein Avatar ist ja auch aufschlußreich.......

Zitat von Barpfotenbaer
Was auch auffällt, daß man im Sommer viele Hobbygärtner beim barfüßigen Rasenmähen beobachten kann. Selbst in Hanglagen. Diese Leute laufen definitiv sonst beschuht, sonst wüßten sie, daß man barfuß tatsächlich leichter ausrutscht. (Zum Rasenmähen -- wenn ich es noch müßte -- würde ich garantiert wieder meine alten Bundeswehrstiefel herausholen, mit Stahlkappe.)



Saugefährlich sowas! Barfuß oder in Schlappen am Hang Rasen zu mähen.....

Es ist ausdrücklich erlaubt meine Beiträge hier, im gelben Forum:
http://www.hobby-barfuss.de/
zu zitieren und umgekehrt.








Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.397
Punkte: 708

26.08.2011 16:43
#11 RE: Nicht anders als sonst Zitat · antworten

Zitat von Markus U.
Für diesen Unterschied hatte ich vor Jahren im alten HBF die Definition von "echt barfuß" (= keine Schuhe in Reichweite) versus "unecht barfuß" (= Schuhe in Reichweite) geprägt.



Ja, deine berühmte Ratinger Definition!

Zitat von Markus U.
Und ein bißchen kommt der besondere Reiz des Barfußlaufens wirklich daher, daß es fast keiner tut,.......



Lust am Provozieren?

Es ist ausdrücklich erlaubt meine Beiträge hier, im gelben Forum:
http://www.hobby-barfuss.de/
zu zitieren und umgekehrt.








Dominik R. Offline

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26.08.2011 16:46
#12 RE: Jedes Jahr wundere ich mich, daß ausgerechnet im Hochsommer ... Zitat · antworten

Zitat von Barpfotenbaer
Lustigerweise hatte ich kurz zuvor zwei Muttis belauscht, die auch aus diesem Spielbereich kamen. "Barfußlaufen! 'gibt nichts besseres. Ich laufe ja auch NUR barfuß!" Sagte die eine und zog sich dann ihre Schuhe wieder an.



Dieses NUR barfuß habe ich auch schon öfters gehört und dann gesehen was es mit dem NUR auf sich hat.....

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http://www.hobby-barfuss.de/
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Barpfotenbaer Offline




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28.08.2011 20:37
#13 RE: BF & niedere menschliche Instinkte Zitat · antworten

Zitat von Dominik R.

Zitat von Barpfotenbaer
Und, ganz ehrlich, horizonterweiternd; sie lassen uns Folks ein bißchen an dem Kraut teilhaben, das Du vor dem Schreiben in Deiner Privacy geraucht hast :-)



Dazu fällt mir nur ein:"Mir wird so wunderlich." (Einen passenden k*****den Smiley habe ich nicht gefunden, das fehlt noch Kerstin....).
Wobei Bär, dein Avatar ist ja auch aufschlußreich.......




DAS täuscht. Mit Psychopharmaka sowas hatte ich noch nie was am Hut. Der Nikolaus darauf gefällt mir trotzdem gut, ist er doch ehrlicher als die vielen Nikoläuse, die wir ab kommendem Donnerstag wieder in den Regalen sehen werden!


Barpfotenbaer Offline




Beiträge: 111
Punkte: 76

28.08.2011 20:45
#14 RE: Jedes Jahr wundere ich mich, daß ausgerechnet im Hochsommer ... Zitat · antworten

Zitat von Dominik R.

Zitat von Barpfotenbaer
Lustigerweise hatte ich kurz zuvor zwei Muttis belauscht, die auch aus diesem Spielbereich kamen. "Barfußlaufen! 'gibt nichts besseres. Ich laufe ja auch NUR barfuß!" Sagte die eine und zog sich dann ihre Schuhe wieder an.



Dieses NUR barfuß habe ich auch schon öfters gehört und dann gesehen was es mit dem NUR auf sich hat.....




Hahaha, ja deswegen bekenne ich mich hiermit als NUR Schuheträger! Aber andererseits. Ich glaube, die Tage, an denen ich seit -- sagen wir mal März -- mit Schuhen unterwegs war, sind an 2 oder maximal 3 Händen abzählbar. Eigentlich ausschließlich bei externem Kundenkontakt. Interessanterweise ist das Barfußlaufen trotz der Gewöhnung und Normalität doch immer noch faszinierend, sonst würde ich ja auch nicht in einem Forum darüber schreiben. Und den anderen hier geht es gewiß auch so. Eigentlich toll, daß eine gesunde, recht harmlose, sinnvolle und so banale NEBENbeschäftigung einen so sehr erfüllen kann! Mir fällt da gerade nichts vergleichbares ein!

Herzliche Grüße vom ja auch NUR mit Schuhen laufenden Barpfotenbär


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