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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Barfuß und Leben
Jay Offline




Beiträge: 702
Punkte: 695

07.11.2011 19:32
BF & 5 Level gesellschaftlicher Exponiertheit - einfachere & direktere Problemlösung Zitat · antworten

Hi,

in einem anderen BF-Forum kursiert z. Zt. ein interessanter Thread, siehe

http://440931.forumromanum.com/member/fo...by_barfuss.html

mit einem primär sehr rational durchdachten Lösungsansatz, den man als eine Art ["Gesellschaftliche" BF-Situations-Rangklassen, in denen zunehmend mit BF-Problematiken zu rechnen ist] bezeichnen könnte. In der Tat gibt es jedoch für die tägliche BF-Way Of Life-Praxis eine einfachere, pragmatischere Lösung (der sich z. B. unsereins befleißigt).

Wenn ich außerhalb der eigenen 4 Wände BF sein will, interessiert mich vor allem, was das Außenthermometer zeigt & ob draußen weiße Scheiße 'rumliegt (hoffentlich nicht). Der Rest ist mir beinahe wurscht. Nahezu - denn ich weiß natürlich, daß BF situativ immer wieder Schranken gesetzt sind, deren Überschreitungsversuch harmlosestenfalls darin besteht, daß man sich für´s Lunch eine andere Gaststätte suchen muß (oder in USA [heute] 20 miles weiterfahren muß, um endlich eine Einkaufs-Mall mit BF-Entreégewährung für die Sachen des täglichen Bedarfs zu finden). Gravierendere Konsequenzen sind dann schon, wenn - per Verzicht auf das Psycho-Manipulationspotential von Schlips, Nadelstreifen (+ 'adäquate' Treter) Neukunden Aufträge 'wem anders erteilen; man als Angeklagter im Strafprozeß auf die bei konservativen Richtern bestehende Option, per Outfit-Unterwürfigkeitsgesten sein Strafmaß zu reduzieren, durch "wilde Montur" & fehlende Fußburka verzichtet oder auch nur - ebenfalls forensisch - Entlastungs/Alibizeugenaussagen (da BFiger Zeuge vor konservativen Richtern ebenfalls weniger glaubwürdig) verworfen oder weniger gewichtet werden (wenn z. B. eines guten Freundes/Bekannten Führerschein wg. > 80 in der Stadt gerettet werden muß & das Radar/Lichtschrankenblitzfoto schlechte Qualität hat).

Sonst gibt es für mich eigentlich gar keinen Grund mehr, nicht BF zu sein, wenn ich a) Lust habe (& das ist eigentlich immer der Fall, weil Schuhe einfach Lästigkeiten sind) & b) mich nicht das Außenthermometer in meiner Kälteweichei-Eigenschaft zum Gegenteil zwingt. & ich möchte wirklich niemanden mit meinem BF provozieren oder "als Spießer vorführen". Leben & Leben Lassen - das scheint aber heute immer mehr als zunehmend unbekannte Feature den Bach 'runterzugehen:

Zitat von Schwarzwaldmädel drüben
... Barfuß ist einfach immer noch nicht gesellschaftsfähig.


Ich weiß nicht. SO pessimistisch würde ich das gar nicht sehen. WER bestimmt denn eigentlich, was "gesellschaftsfähig" ist? Seien wir doch froh, daß [ich befürchte: NOCH, will heißen: zukünftig nicht mehr] die breite Mehrheit aller Tankstellenpächter / -kassenkräfte, Supermarktleiter, Bedienungen in Restaurants etc. etc. konstatiert: Ist mir / der Gastronomiefa. etc. etc. sch...egal, ob jemand BF ist (& die überwältigende Mehrheit zumindest der bundesdeutschen Bevölkerung genauso).

Das ist ja doch schließlich eine sehr reale, breite gesellschaftliche Mehrheit. & wenn diese BF als eine Sache ansieht, die total wurscht ist - das soll etwa nicht gesellschaftsfähig sein?

Doch zurück zu Barpfotenbaer´s Systematik. Zwecks Lese-Ergonomie "drucke" ich den Text einfach "ab":

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Da unterscheide ich für mich fünf verschiedene Situationen der gesellschaftlichen Exponiertheit:

1. Privater Bereich (z.B. zu Hause, im eigenen Garten)

2. Öffentlicher Bereich, Freizeit bei anerkannter Freizeitaktivität (z.B. Ausübung eines Hobbies, z.B. Wandern, Sport)

3. Öffentlicher Bereich, Freizeit bei Teilnahme am gesellschaftlichen Leben (z.B. Einkaufen, KFZ-Werkstatt, Museumsbesuch, Kinder zum Kindergarten/Schule im Urlaub, Bahnfahrt, Autofahrt, Autobahnraststätte auf dem Weg in den Urlaub, Bewegen im Urlaubsdomizil, Abendveranstaltung, Festvortrag)

4. Öffentlicher Bereich, Beruflicher Alltag außerhalb des Kollektivs (z.B. Kinder zum Kindergarten/Schule vor der Arbeit, KFZ-Werkstatt, Einkauf von Werkzeug und Büromaterial, Empfang von Kunden, Arbeit am Arbeitsplatz)

5. Öffentlicher Bereich, Beruflicher Alltag im Kollektiv (z.B. Besuch beim Kunden, Besuch bei der Bank, Abendveranstaltung, Festvortrag, Gerichtsverhandlung, Beerdigung, Hochzeit)

Ihr werdet feststellen, daß ein und dieselben Tätigkeiten oft in unterschiedliche Kategorien fallen. Das ist Absicht, denn wie ich z.B. eine Abendveranstaltung betrachte, oder ob die Fahrt zum Kindergarten nun vor der Arbeit oder vor einem Urlaubstag stattfindet, hängt doch sehr von der eigenen Psyche ab. Auch der Besuch in der KFZ-Werkstatt am Samstag hat eine andere Bewandnis, als am Mittwoch.

Der Bereich 1 ist der Bereich, in dem all die Leute barfuß gehen, die uns sagen: "Ich laufe ja auch nur barfuß!" Hier bin ich Barfußläufer seit -- eigentlich schon immer, habe es aber nie so wahrgenommen.

Bei Bereich 2 ist das Barfußlaufen psychisch gesehen auch kein großes Problem. Ich bin in meiner Freizeit und da ist das Barfußlaufen nicht mehr anstößig, als wenn ich im Winter in kurzen Hosen joggen ginge. Hier hat man sich schnell überwunden und daran gewöhnt. Ich denke, jeder hier im Forum läuft in Bereich 2 routiniert barfuß. Hier bin ich Barfußläufer seit 2003.

Bereich 3, hier hatte ich anfangs noch große Skrupel, die aber mit den Jahren stetig nachließen und jetzt so gering sind, daß sie die Entscheidung für das Barfußlaufen nicht mehr nennenswert beeinflussen. Wenn ich beim Einkaufen hier noch Schuhe trage, dann nur noch, weil ich dem zu erwartenden Dreck und den Scherben in der Innenstadt ausweichen möchte, oder es mir schlichtweg zu kalt wird. Das empfinde ich aber von Tag zu Tag und Jahreszeit zu Jahreszeit unterschiedlich, und oft genug kümmert mich das nicht. Es entscheiden bei mir hier also praktische Argumente. Mittlerweile.

Bereich 4. Hier habe ich etwas mehr Skrupel und ich weiß nie so genau, wie ich mich entscheide. Ich hinterfrage das Barfußlaufen vor dem Verlassen des Hauses nun nicht nach praktischen Gesichtspunkten wie Temperatur und Machbarkeit, sondern nach "Welchen Leuten begegne ich, was denken sie von mir und welche Auswirkungen wird es haben?" Seit etwa 2008 dominiert bei mir auch hier das Barfußlaufen, aber eben nicht immer.

Bereich 5. Hier endet meine Barfuß-Reichweite. Hier trau ich mich bislang überhaupt nicht barfuß zu laufen. Es sind aber auch all die Anlässe, bei denen ich mich sowieso mit Krawatte und Anzügle verkleiden muß, und die Schuhe kann ich dann als Teil meiner Maskerade ganz gut akzeptieren, es ist ja nur vorübergehend.

Interessant ist vielleicht noch die Überlegung, welchen Anteil die Bereiche am Leben haben. Das ist bei jedem anders, am geringsten ist aber der Bereich 1, denke ich und Bereich 2 ist eine ausgewählte Bonuszeit, die man sich selbst ganz bewußt gönnt. Wenn man nicht im Ruhestand ist, belegen beide zusammen wohl kaum mehr als 1/3 der Lebenszeit und einen Großteil davon verschläft man. D.h. wenn man das Barfußlaufen intensiver ausleben möchte, dann muß man etwas an sich arbeiten und in die Bereiche 3+ expandieren. Und ich denke da beginnen dann die Probleme, über die wir hier größtenteils diskutieren.

Ich finde es interessant, sich auf diese Weise mal selbst zu hinterfragen. Wenn man jetzt jeden Bereich gleichwertig einstuft und den jeweiligen persönlichen Barfußanteil in Prozent bestimmt, dann könnte man eine recht nette Skala entwickeln. Für den selbstkritischen Barpfotenbären gilt:

99% bei 1 (100% ist nie realistisch)

95 % bei 2 (weil ja auch mal Schnee liegt.)

75% bei 3

60% bei 4

1% bei 5 (Es gibt ja eben die Ausnahmen, z.B. die in die Ecke geschmissenen Schuhe bei der Hochzeitsfeier etc.)

Wenn ich daraus den Durchsnitt bilde, so komme ich auf: (99+95+75+60+1)/5 = 66

Wenn mich also mal wieder jemand fragt: "Laufen Sie immer barfuß?" oder wie neulich mal die Führerin in einer Tropfsteinhöhle: "Bitte ziehen Sie Schuhe an, oder sind Sie Barfußläufer?", dann werde ich in Zukunft antworten: "Nein, nur zu 66% nach Bärchenskala"

Herzliche Grüße vom Teilzeit-Barpfotenbär
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Es ist schlimm, wenn man in jenem, was vom einstigen Gesamt-HBF verblieben ist, an Kritiken lesen muß: "Wissenschaftliche Abhandlung". Doch wenn es wg. der Forumsgegenstands-Sache, eine Sache die wir alle lieben, Probleme gibt, hilft nur Nachdenken - & so wird die Sache wissenschaftlich.

Als Anwender des [ideologisch]wertneutralen technisch-mathematischen Weltbildes (& jedes andere Weltbild ist sowieso unzutreffend/falsch & wird von mir apriori verlacht) läßt sich das von Barpfotenbär entwickelte Situations-Rangklassenmodell auf eine viel einfachere Formel bringen, was den typischen BF-Way Of Life in unserer Zeit, anno 2011 anbelangt. Die Formel (& ich frage mich: Ist jemand, der BF ist, "gesellschafltich exponiert"? Sind das nicht irgendwelche "gesellschaftlich bedingte" BF-Restängste?) ist dann fraglos gültig, wenn ständig viele unterschiedliche, unbekannte Locations BF aufgesucht werden müssen. Dann ist der Zusammenhang einfach: Die Wahrscheinlichekit, daß´s wg. BF Trouble gibt, wächst stufenweise mit der von Bär präsentierten Rangklassenfunktion.

Aber - die Lösung für die reale BF Way Of Life-Praxis ist viel einfacher & pragmatischer, zumindest von mir wird das so angewendet. Auf die jeweiligen Punkte bezogen läßt sich sagen:

Zu 1.) Privater Bereich (z.B. zu Hause, im eigenen Garten): Zero Tolerance, wenn mir irgendjemand vorschreiben will, daß ich nicht mal mehr im eigenen Haus & Garten (dafür muß ich schließlich in D wie in USA Grundsteuer etc. -Abgaben entrichten) barfuß 'rumlaufen "kann" (will heißen: darf). Vernachlässigbar. Solange noch die "Werte der freien, westlichen Zivilisation" bestehen: Folks, haut ein Ei drüber!

Zu 2.) Öffentlicher Bereich, Freizeit bei anerkannter Freizeitaktivität (z.B. Ausübung eines Hobbies, z.B. Wandern, Sport): Sollte auch 0 Tolerance gelten, wenn irgendjemand die BF-Freiheit aufweichen will (Fitnesstudios & ä. machen das ja schon), noch regt sich wenigstens in freier Natur niemand auf, wenn der nackten Füße Zehen in Richtung Mekka oder NYSE (New York Stock Exchange, die Wall Street, das neue Mekka) zeigen. Auch darüber kann man einstweilen noch ein Ei hauen - noch kann (darf) jeder in Feld, Wald & Wiese unbehelligt BF laufen (man kümmere sich getrost nicht um "Werte" der "Stil & Etikette"-islamischen Republik!). Zählt genausowenig wie 1.) Man sei in Sachen [BF & Gesellschaftliches] in bezug auf ["Einwendungen" wg. BF] mit 0 Tolerance absolut rücksichtslos. Noch ist hier nicht [Iran / Saudi-Arabien]-Scharia (BF in der Öffentlichkeit → 30 Peitschenhiebe, zumindest für Frauen) - jedoch: In ertappten Einzelfällen drohen evtl. bereits "peinliche" Besprechungen mit dem Job-Vorgesetzten (wg. nicht 'adäquatem' Freizeitverhaltens seitens des Employees).

Zu 3.) Hier wende ich bereits ein anderes System an (nicht generaliserend bezüglich dieses Rangklassenpunktes wie von Bär beschrieben). Es interessiert mich nicht, daß´s hier noch mit > 95 % Wahrscheinlichkeit keinen Trouble wg. BF gibt, sondern ich speichere ganz gezielt-individuell-selektiv in meinem Hirn ab: Dieses Lokal wünscht mich als BFigen Gast nicht [mehr] zu sehen. Dieses Klassik-Konzert-"Gebouw" weist mir die [Machen Sie kehrt, bis Sie Schuhe anhaben]-Tür. Ansonsten ist es ja (zumindestens in D) tatsächlich noch so, daß man in (quasi) allen übrigen Fällen als BF-Mensch seine Ruhe hat...

Zu 4.) & 5.) Diese beiden Punkte lassen sich zusammenfassen; ich erachte es als wirtschaftlicher, genau, individuell exakt & gezielt zu wissen, wo ich BF nicht troublefree 'reinschneien kann. Das Beispiel kritischer Geschäftsverhandlungen mit Neukunden oder Gerichtsverhandlungs-Haupttermine bestimmten Inhalts habe ich schon gebracht; ich weiß aber auch, daß z. B. folgendes gilt:
* Barfuß zum Notar wg. Immobilienschiebereien meiner Family. Dem Notar ist mein BF wurscht - der liest nur sein Entwurfs-Paper vor & kommentiert es bei Bedarf ein wenig. Es ist ihm völlig gleichgültig, ob irgendjemand "seiner" Klientel barfuß seinen Sprechblasen / erläuternden Ausführungen lauscht. Er macht den Eindruck, als könne ihn allenfalls aus der Ruhe bringen, erführe er von irgendeinem Geheimdienst, daß der BFige Klient seinen Kostennoten-Honorarsatz mangels Zahlungsfähigkeit nicht begleichen werde...
Ganz anders meine Mutter ("BARFUSS ZUM NOTAR, SAG' 'MAL, SPINNST DU !!!!!!!!!!!???") & meine Schwester (die log mich wenigstens fein 'raus mit: "Ist halt mein Bruder, der läuft wahnsinnig gerne barfuß. Aber er ist in Wirklichekit gar nicht "soo". Er blieb im Stau auf der Autobahn stecken & wollte ja ursprünglich seine Schuhe holen, aber der Termin bei Ihnen hätte sonst nicht gehalten werden können...")

Danke, Schwesterherz! Des Notar´s Gesicht blieb versteinert (das wäre auch so gewesen, wäre ich nicht BF gewesen), gleichgültig-unbeeindruckt wie zuvor. Wir leisteten unsere Unterschriften & verließen die Kanzlei. Die Tür in München´s Nobelviertel fiel ins Schloß, & - kaum außer Hörweite des Notariats - sagte meine Mam' vorwurfsvoll in Richtung meiner Schwester: "Mußtest du das sagen, daß dein Bruder ständig barfuß läuft?"

Resumee: Man speichere im Hirn ab, wo´s tatsächlich wg. BF Trouble gab oder gibt & nicht, wo dies passieren könnte - dies ist derzeit in D noch wirtschaftlicher als formale Trouble-Wahrscheinlichkeitsrangklassen-Kalküle. Man gehe tatsächlich & sorgen-unbefangen überall BF hinein. Mehr noch: Man stelle sich am besten so richtig (im Sinne von Stil + Etikette) blöd, tue so, als geschehe es zum 1. Mal in der Weltgeschichte, daß jemand wg. BF "Beanstandungen am Menschen" erhebt.

So formal richtig der von Barpfotenbär gebrachte [Wahrscheinlichkeits-Rangklassen, daß´s wg. BF Trouble gibt]-Ansatz auch ist, so darf dennoch in praxi zusätzlich auf folgendes verwiesen werden: Situationen können sich im Einzelfall von 1 sec auf die andere ändern. Ein Arbeitgeber, der bislang sagte: "Für´s Füßeverpacken werden Sie hier nicht bezahlt, uns interessiert nicht, ob & wie Sie Ihr Fahrgestell verpacken" kann einen Groß-Neukunden bekommen, der riesig auf [Stil + Etikette] macht & sich das "Recht" einheimst, seinen Lieferanten unangemeldet auf alles mögliche zu "screenen" - & aus ist´s mit BF im Job.
Gestern mußte ich erleben, daß ein vorzügliches Restaurant, das mich Jahr10e als Stammgast kannte (der dort obendrein Unmengen Geld hinterließ) mich immerhin freundlich-höflich ersuchte: "Dürfen wir Sie bitten, wenn irgend möglich zukünftig nicht mehr barfuß zu kommen, bittebitte wenigstens irgendwas an die Füße..." (mehr Details demnächst).

Fazit: Man sei ganz schlicht & einfach darüber konkret informiert, wo´s mit BF grad' Querelen gibt; dies, wo man wohnt, wo man regelmäßig hinkommt, wo man zukünftig [wieder] hinzukommen gedenkt & kürzlich schon 'mal schlechte Erfahrungen gemacht hat. Das einfache Negativ-Datenbankprinzip ist meines bescheidenen Erachtens viel besser als teils extrapolative Wahrscheinlichkeitskalküle - denn: Noch ist in Deutschland alles, was einem in der BF-Praxis begegnen kann, eine überwältigend mehrheitlich problemfreie Sache.

Noch. Aber wer ignorieren wollte, daß aufgrund 'gesellschaftlicher Entwicklungstendenzen' das BF-Sein in vielen relevanten [Alltags]Lebenssituationen immer mehr eingeschränkt wird oder zumindest das heiße Bestreben (von entsprechender Autoritätsträgerseite) danach besteht, macht sich 'was vor.

Soweit ebenfalls eine "wissenschaftliche Abhandlung" meinerseits, ergänzt um das, was sich (zumindest bei mir) bewährt hat, danke für´s Lesen dieses langen Dings (liest´s überhaupt noch 'wer?), freundlich-solidarische BF-Grüße, Jay


Manfred (Ten) ( gelöscht )
Beiträge:

07.11.2011 22:34
#2 RE: BF & 5 Level gesellschaftlicher Exponiertheit - einfachere & direktere Problemlösung Zitat · antworten

Ich würde es im Sinne eurer Art, die Dinge zu sehen vielleicht einfach so auf den Punkt bringen:

"Ist der Ruf erst ruiniert
lebt sich's gänzlich ungeniert"


Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.955
Punkte: 794

09.11.2011 14:33
#3 RE: BF & 5 Level gesellschaftlicher Exponiertheit - einfachere & direktere Problemlösung Zitat · antworten

Hi Jay,

bekanntlich bin ich bezüglich der Temperatur relativ unempfindlich (erst bei Temperaturen unter -5° C erachte ich Schuhe FÜR MICH für erforderlich); gesellschaftlich verhält sicht das ein wenig anders. Daheim bin ich IMMER barfuß; wer mir diesbezüglich Vorschriften zu machen versuchte, bekäme unverzüglich die Tür gewiesen. Wenn ich für private Aktivitäten rausgehe, bin ich auch immer barfuß, und wenn ich deshalb irgendwo nicht eingelassen bzw. rausgeschmissen werde wie vor einiger Zeit am Spitzingsee, dann gehe ich eben und komme nie wieder.
Anders verhält es sich im beruflichen Bereich, denn hier werden Schuhe erwartet, und weil es hier um Gelderzeugung geht, kommt es für mich nicht ernsthaft in Betracht, barfuß im Büro oder vor Gericht zu erscheinen. Auch die Teilnahme an der Göttlichen Liturgie in der Gemeínde St. Konstantin und Helena in Köln, wo ich Lektor bin, ist mir barfuß nicht möglich; hier sind sogar anders als im Büro, wo ich öfters nur Sandalen trage, geschlossene Schuhe vorgeschrieben. Nur in einem mache ich keinerlei Kompromisse: Auch im Büro, vor Gericht oder in der Kirche trage ich keine Sokken; diese sind für schwere Krankheiten, Beerdigungen und so reserviert.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


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