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Dieses Thema hat 9 Antworten
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 Barfuß und Leben
kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.905
Punkte: 1.181

10.07.2012 20:27
Unser Münchener Barfußtreffen 6. - 8.Juli 2012 - Kapitel 1 Zitat · antworten

Hallo zusammen,

lange habe ich auf diesen Termin am Freitag, dem 6. Juli gewartet. Es war für mich richtig unerträglich. Als ich den Termin bei Dr. Liedl, der Arzt, der mich im Münchener Beckenbodenzentrum operieren wird, bekommen hatte, ging ich freudentaumelnd zum Kundenzentrum der Bahn, um mir dort ein "günstiges" Ticket zu besorgen. Ich sollte aber erfahren, daß es u.U. noch günstigere Tickets geben könnte. Mein lieber Freund Leo hatte mir den Kopf gewaschen - und dies ganz ohne Shampoo. Er hatte ja auch völlig recht, denn so toll, wie er sich mit Bahn und Tickets sowie Fahrplänen auskennt, kennt sich nicht einmal ein Bahnbediensteter aus. Künftig gelobe ich Besserung, Leo, und nehme sehr gerne Dein Angebot an, sobald ich mich mal wieder auf Tour begebe. Wie lautet ein wohlbekanntes Sprichwort so stimmig? "Wer nicht hören will, muß fühlen ...

Nun war es dann endlich soweit. Freitag in der Frühe stand ich bereits um etwa 5:00 Uhr in der Frühe auf. Ich konnte nicht mehr schlafen. Meine Tasche war schon soweit gepackt, es kamen nur noch einige Kleinigkeiten wie acht Leggings, vier Röcke, sechs Shirts, eine Jacke, zwei Blusen, meine Hot Pants, und jetzt wird es "off-topic": zwei Paar Sandaletten, ein Paar hochhackige Pumps und Strumpfhosen - End of "off-topic". Dennoch vergaß ich Dinge wie eine Haarbürste und so. Nun gut - alles nicht so wichtig und erwähnenswert...

Ich stellte meinen Wecker, um ja nicht den Zeitpunkt zu verpassen, in welchem ich zum Bahnhof aufbrechen mußte. Davor hatte ich echt Angst, zumal meine Fahrkarte zuggebunden war. Ich verschwand unter die Dusche, schminkte mich danach, zog mich an und brach dann schließlich auf, nachdem ich meiner Rasselbande genug Komponenten aus dem Bereiche der Futterversorgung in ihre Terrarien einbrachte (geschwollener geht's auch nimmer )...

Nun ging es los. Kein Kavalier in der Nähe, der für mich die schwere Tasche das Treppenhaus herunterhievte. Ich brachte sie schließlich alleine herunter und zog den Griff unten aus der Tasche, da diese ja zum Glück Rollen hatte. So ging es dann zum Bahnhof - de manière directe. Da ich aber doch noch deutlich zu früh dran war - besser als umgekehrt, ging ich noch zu einer meiner Ex-Kollegin - nicht Betty - und verabschiedete mich nach München. Sie fand mich toll, wie ich gestylt war. Ich trug ein kurzärmliges Shirt, eine hübsche Bluse darüber, einen relativ kurzen Minirock und meine Ballerinas. Nach kurzer Verweildauer ging es dann zum Bahnhof. Zum Glück befinden sich im Esslinger Wahnhof Aufzüge, von welchen ich eifrig Gebrauch machte. Dann war ich auf dem Bahnsteig. Nach einigen Minuten Wartezeit kam dann die S-Bahn, mit welcher ich nach Plochingen mußte, weil der Interregioexpreß nicht in so einem Kuhkaff wie Esslingen hält. Kann ich dem Zug wirklich nicht übel nehmen. Ich würde es auch nicht anders machen ...

Nun kam die S-Bahn. Platz gab es dort genug. Die Tasche konnte ich gut hineinziehen. In Plochingen auf Gleis 8 angekommen, mußte ich zu Bahnsteig 4 vorhatschen. Vom S-Bahnsteig kam ich vià Aufzug in die Unterführung, doch zum Gleis 4 gab es keinen Aufzug, so daß ich mich mit der schweren Tasche die Treppe hochquälen mußte. Niemand, der einem armen, schwachen Mädchen geholfen hätte . Ich zerrte die Tasche die Treppe hoch und war froh, es dann geschafft zu haben. Es kamen zwar Mannsbilder die Treppen hoch, die mich überholten und recht doof glotzten, doch mir zur Hand zu gehen - Fehlanzeige! Nun gut, ich dachte mir mein Teil...

Ich setzte mich auf eine Bank und wartete, bis der Zug kam. Dieser kam pünktlich. Nun ging das Procedere wieder los: keiner half mir, die Tasche in den Zug zu wuchten, das durfte ich schön alleine machen. Mein Gott, sind die Leute hilfsbereit! Nun setzte ich mich auf einen Sitz und fuhr dann nach Ulm. Dort stieg ich dann aus und begab mich zum Bahnsteig, wo der ICE losfuhr. Dies war auf Gleis 2, und auf Gleis 3 kam mein IRE an. keine Treppen, Aufzüge und nicht vorhandene Kavaliere. Hier setzte ich mich auf eine Bank und wartete:



Hier sehe ich so fett aus - mit "Off-topic"- Füßen...


Per Lautsprecher wurde das angekündigt, was mir Leo und Jay prophezeiten: der Zug verspätete sich um 20 Minuten. Irgendetwas soll irgendwo an den Oberleitungen gewesen sein. Nun gut, man braucht immer eine gute Begründung für die Schlamperei bei der Bahn. Die Preise schrauben sich immer mehr in die Höhe, doch zum Ausgleich wird der Service immer schlechter. Da ich ja so ein hyperintelligentes Kind war und offenbar zu viel Geld zur Verfügung hatte, ließ ich mir eine Platzreservierung andrehen. Es sind zwar nur 4 Euro pro Reservierung, doch Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist, vor allem, wenn es noch mehr solche "Intelligenzbestien" gibt, die sich so etwas andrehen ließen. Dabei war das so unnötig wie ein Kropf. Die Abteile waren alle leer. Ausgerechnet dort, wo ich meinen Platz hatte, dessen Sitz auch noch rückwärts angebracht war, saß eine zweite Intelligenzbestie, die sich auch einen Platz reservieren ließ. Ansonsten war alles frei. Genialst, und dann noch rückwärts bis nach München. Wenn ich mir das im Auto vorstelle - irgendwie bekloppt ...





Unterwegs rief mich Leo an. Ich konnte einiges nicht eindeutig verstehen, was er sagte, denn die Verbindung ist in den ICEs nicht gerade die Beste. Ich verstand auf jeden Fall, daß er nach München kommt.

Dann kam ich in München an. Am Bahnhof Pasing, wo der ICE auch hielt, rief ich Jay an. Er wartete bereits auf mich, was ich wirklich süß von ihm fand. Der ICE fuhr dann auf Gleis 15 des Münchener Hauptbahnhofes ein. Nun mußte ich wieder mal alleine die schwere Tasche aus dem Zug hieven. Dann lief ich samt Tasche und Handtasche vor in richtung Bahnhofshalle. Ein Riesenbahnhof! Da ist der Stuttgarter Hauptwahndoof (seit dem "Stuttgart 21 - Schwachsinn bezeichne ich ihn so!) vergleichsweise ein Provinzbahnhof. Hier mußt Du Dich wirklich gut auskennen. Ich glaube, alleine wäre ich stellenweise orientierungsmäßig etwas überfordert gewesen, vor allem, wenn frau die Zugänge zu den U- und S-Bahnen sucht. Ein Haufen Menschen waren unterwegs.

Weiter vorn entdeckte ich plötzlich Jay. Ich glaube, er hatte mich nicht sofort erkannt. Wir gingen dann aufeinander zu und begrüßten uns ganz herzlich. Ich freute mich ganz arg, ihn nach über zwei Jahren wiedersehen zu dürfen, und ich glaube, Jay ging es genauso. Leo rief inzwischen wieder an. Er meinte, wir sollten uns im vorderen Bereich der Bahn aufhalten, weil auch er dort hinkäme, sobald wir nach Bogenhausen fuhren. Nun mußte ich mir noch eine Netzkarte für das gesamte Netz besorgen. So mußten wir zum Reisezentrum. Dort mußte man bzw. frau eine Nummer aus einem Automaten ziehen. Ich kam mir beinahe wie im Jobcenter vor Nachdem ich das Ticket hatte, dachte ich mir, ich bringe meine Tasche in ein Schließfach, denn ich hatte keine große Lust, diese durch ganz München, U-Bahnen etc. p.p. zu schleifen. Als ich die Tasche dann in ein Schließfach verstaute und wir noch etwas Zeit hatten, fuhren Jay und ich nach bzw. zum Starnberger See und spazierten dort noch ein wenig herum, bevor wir uns wieder in einen Zug nach München setzten. Zwischendurch rief Dominik an:




Dominik war am anderen Ende...


In Starnberg angekommen...


...ging's die Promenade am Ufer des Starnberger Sees entlang...




Ein paar weitere Barfüßer, welchen wir begegneten. Na ja gut, ich selbst war ja beballerinat...


Ein Kunstwerk und die Beschreibung darunter...





Leo rief uns an und meinte, wir sollten den nächsten Zug nach München nehmen, da es sonst etwas knapp werden könnte. Na ja, der nächste Zug fuhr dann doch ohne uns weg - c'est la vie! Den darauffolgenden Zug nahmen wir dann und fuhren gen München. Plötzlich tauchte Leo auf. So kamen wir in München an und eilten zur U-Bahnstation, wo die U4 in richtung Arabellapark abfuhr. Die Zeit wurde immer knapper. Kurz vor 15:30 Uhr trafen wir an der Station "Richard Strauß - Straße" ein und mußten noch ein klein wenig laufen. Das Klinikum befand sich dann auf der linken Seite. Wir gingen alle zusammen hinein und ich stand dann dort beim Empfang, mußte aber noch ein wenig warten, da die Damen des Empfanges mit etwas anderem beschäftigt waren. Als eine von ihnen zu mir kam, erfuhr ich, daß die Praxis von Dr. Liedl, zu dem ich ja mußte, auf der anderen Straßenseite war. Wo waren nun Leo und Jay? Sie mußten mal für kleine Jungs und kamen dann auch gleich. Zusammen ging es dann zu dieser Praxis.

Unten befand sich eine Bäckerei mit Bistrobereich. Dort wollten Jay und Leo warten, bis ich fertig war. Zusammen ging es dann in den zweiten Stock. Bei der Anmeldung bekam ich noch zwei Zettel, welche ich ausfüllen mußte - eine sogenannte Eigenanamnese. Ich wurde auch gleich gefragt, wie ich angesprochen werden möchte, da meine Versichertenkarte leider immer noch auf meine falsche Lebensform hinwies. Dies wird aber zum Glück sehr zeitnahe geändert. Ich setzte mich vor der Tür zu Dr. Liedl und füllte die Zettel aus. Ich mußte nicht lange warten. Eine Frau war noch bei Dr. Liedl - vielleicht auch jemand mit ähnlichen Problemen wie ich. Dann rief mich Dr. Liedl zu sich ins Zimmer und sprach mich auch entsprechend mit "Frau" an. Ich setzte mich dann auf einen Stuhl. Zuerst erzählte ich ihm in Kurzform, was mich zu ihm führte. Danach sollte ich mich auf eine Liege legen und meinen Rock sowie Strumpfhose und Slip herunterziehen. Er untersuchte das für mich völlig überflüssige Körperteil und erklärte mir ganz detailliert, wie die OP vonstatten gehen wird. Ich dumme Kuh fing ein wenig zu weinen an. Ich stellte mir das alles schon fertig vor. Ich erzählte ihm auch noch von meiner Bekannten, die kurz zuvor bei ihm war und die OP am 31. Mai hatte. Ich erzählte ihm auch, daß ich über all die Dinge durch sie informiert wurde. Sie muß nun bis zur zweiten OP, welche etwa ein Vierteljahr nach der Haupt - OP durchgeführt werden muß, täglich mehrmals bougieren, d.h. so eine Art Dildo in die Neovagina plazieren, damit diese schön gedehnt wird, denn die Neovagina entspricht nach der OP in etwa der Vagina eines kleinen Mädchens. Dies ist allerdings mit großen Schmerzen verbunden, doch da muß frau eben durch. Wer schön sein will, muß leiden, und wer Frau sein will, ebenso. Ich habe wirklich kein Problem mit dieser Tatsache, denn so wie bisher leben kann und will ich nicht, dann schon lieber gleich ganz zu Ende...

Als ich dann nach etwa einer Viertelstunde fertig war, ging ich hinunter zu Jay und Leo. Ich holte schon mal meine Kamera heraus und machte dann diese drei folgenden Bilderchen:




Rechts von Jay und Leo saß Dr. Liedl und ein anderer Arzt.
Dies hatte ich beim knipsen nicht gemerkt...


Ich kam Leo und Jay immer näher...


Im Hintergrund links der ältere ist Dr. Liedl




Nach einer Weile ging es dann weiter. Markus U. hatte seinen Zug verpaßt, weshalb er Leo kurz anrief. Seine Ankunft war also 17:10 Uhr am Münchener Hauptbahnhof. Leo, Jay und ich fuhren dann gemeinsam mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof, wo wir dann am Bahnsteig 14 auf Markus warteten. Leo hatte noch ein Stück Käsekuchen, oder was das genau war, dabei und mußte diesen ständig mit sich herumschleppen:




Leo und sein "Handgepäck"...


Jay wirkt hier irgendwie nachdenklich...


Ankunft am Bahnhof




Der ICE kam an, und jede Menge Reisende stiegen aus. Es waren sehr viele Leute, so daß wir uns am Anfang des Bahnsteiges aufteilten und auf Markus warteten. Wer dann allerdings nicht kam, war Markus. Wir warteten noch eine Weile, und dann hatten wir uns dazu entschlossen, ohne Markus nach Holzkirchen zu fahren. So holte ich meine Tasche aus dem Schließfach, und wir gingen zur S-Bahn.

In Holzkirchen angekommen, entdeckten wir dort Markus. Ich weiß mit bestem Willen nicht, was geschah, weshalb wir Markus verpaßten, doch das wird er sicherlich noch erklären. Jedenfalls wäre das mit Handy nicht passiert! Meine Gedanken waren eh ständig woanders nach diesem für mich besonders ereignisvollen Tag, welcher nun langsam vorbeiging. Jedenfalls waren wir dann komplett und gingen dann zu Leo's Privacy. Leo ordnete mir an, meine Ballerinas in den Flur zu stellen. In der Wohnung ist Schuhverbot!

Da wir noch etwas unternehmen wollten, setzten wir uns alle in Leo's 4Rad und fuhren zu einem See, wo Leo und Markus schwimmen gingen. Zu diesem Zwecke zog ich meine Strumpfhose aus und behielt meinen Mini und ein leichtes Shirt an. Dazu brachte ich meine Toekinis an meinen beiden Füßen an.




Die Badesaison ist eröffnet...


...und Leo zieht seine Bahnen...


und er tauchte nach einer gewissen Zeit wieder aus den Fluten -
wie ein Phönix aus der Asche, obwohl ich Leo bestimmt nicht mit
einem komischen, mystischen Vogel vergleichen möchte (ich weiß: ich bin frech
und bekomme das bestimmt mal wieder zurück


auch Markus erklomm das Ufer bzw. den Steg hier...




Jay und ich übten uns im schuhplattln, während Leo und Markus ihre Bahnen durch das Wasser zogen, denn es gab dort zahlreiche fliegende und fiese Stachelträger, welche uns ständig piesackten. Ich mußte ständig schauen, daß die Biester nicht großartig zum Zuge bzw. stechen kamen, aber andererseits waren es wenigstens diese Biester, die auf mich flogen, zumal ich ja mittlerweile BF und in einem kurzen Rock dort stand. Armes Mädchen ...

Dann fuhren wir wieder zu Leo. Wir machten es uns in Leo's Küche bequem. Er bereitete einen leckeren Salat zu, dazu gab es Steaks. War echt lekker...





Leo bereitete alles vor. Die Steaks sind in der Pfanne...


Jay schmeckt das Bier, und Markus kämpft mit dem Brot...


Es schmeckte uns allen vorzüglich! Gratulation an den Chefkoch!


Wenn doch bloß nicht immer so viel zum abwaschen wäre...



Wir saßen dann noch eine ganze Weile zusammen - ich glaube, bis etwa Mitternacht. Jay blieb auch bei Leo, da es schon so spät war und er noch eine lange Zugfahrt vor sich gehabt hätte. Leo gab mir dann das Bett im Gästezimmer. Ich zog mich dann aus, schminkte mich ab und zog meinen neuen Pyjama an. Noch allen eine gute Nacht gewünscht, und dann ging ich zu Bett. Ich schlief bald darauf ein. Am nächsten Morgen so gegen 6:00 Uhr stand ich dann wieder auf. Ein neuer Tag war angebrochen...

So, dies soll nun vorerst genug sein. Zwei oder ggf. drei Teile folgen noch. Ich hoffe, Euch gefällt dieser "kleine" Bericht.

Ganz liebe Grüße,

Eure Kerstin

Editiert von Kerstin am 17.07.2012



Das Forum für Freunde kurzer Hosen:
http://www.kurzehosenforum.de













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Oben bleiben - jetzt erst recht!!!

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Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.390
Punkte: 708

10.07.2012 23:19
#2 RE: Unser Münchener Barfußtreffen 6. - 8.Juli 2012 - Kapitel 1 Zitat · antworten

Schöner Reisebericht!


Zitat von kerstin
Meine Tasche war schon soweit gepackt, es kamen nur noch einige Kleinigkeiten wie acht Leggings, vier Röcke, sechs Shirts, eine Jacke, zwei Blusen, meine Hot Pants, und jetzt wird es "off-topic": zwei Paar Sandaletten, ein Paar hochhackige Pumps und Strumpfhosen - End of "off-topic". Dennoch vergaß ich Dinge wie eine Haarbürste und so. Nun gut - alles nicht so wichtig und erwähnenswert...



Sag mal Kerstin, plantest du ursprünglich für mindestens eine Woche nach München zu fahren!? "......acht Leggings, vier Röcke, sechs Shirts,......".

LG,
Dominik

Es ist ausdrücklich erlaubt meine Beiträge hier, im gelben Forum:
http://www.hobby-barfuss.de/
zu zitieren und umgekehrt.

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André Uhres Offline




Beiträge: 576
Punkte: 3

11.07.2012 10:43
#3 RE: Unser Münchener Barfußtreffen 6. - 8.Juli 2012 - Kapitel 1 Zitat · antworten

Toller Bericht, Danke! Er ruft bei mir schöne Erinnerungen wach an meine Begegnungen mit Leo und Markus.

Gruß,
André


Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

11.07.2012 11:12
#4 RE: Unser Münchener Barfußtreffen 6. - 8.Juli 2012 - Kapitel 1 Zitat · antworten

Zitat von Dominik R. im Beitrag #2
Sag mal Kerstin, plantest du ursprünglich für mindestens eine Woche nach München zu fahren!? "......acht Leggings, vier Röcke, sechs Shirts,......".

LG,
Dominik


Hehe Dominik, das hab ich mir beim lesen auch gleich gedacht. Typisch Frau halt .

@Kerstin
Bis jetzt schon n sehr schöner Bericht, der leider n kleines Manko hat.
ICH WAR LEIDER NICHT DABEI

Gruß Engel




rot/kursiv geschriebene Beiträge beziehen sich auf meine Funktion als Admin / Mod und spiegeln nicht zwingend meine Meinung als normaler User wieder.


www.bbq-county.de


www.mysaarbq.de


Leo Offline



Beiträge: 692
Punkte: 484

11.07.2012 12:35
#5 Frauen-Allüren Zitat · antworten

Hallo, insbesondere Kerstin

Zitat von kerstin
…ging ich freudentaumelnd zum Kundenzentrum der Bahn, um mir dort ein "günstiges" Ticket zu besorgen. Ich sollte aber erfahren, daß es u.U. noch günstigere Tickets geben könnte. Mein lieber Freund Leo hatte mir den Kopf gewaschen - und dies ganz ohne Shampoo. Er hatte ja auch völlig recht, denn so toll, wie er sich mit Bahn und Tickets sowie Fahrplänen auskennt, kennt sich nicht einmal ein Bahnbediensteter aus. Künftig gelobe ich Besserung, Leo, und nehme sehr gerne Dein Angebot an, sobald ich mich mal wieder auf Tour begebe. Wie lautet ein wohlbekanntes Sprichwort so stimmig? "Wer nicht hören will, muß fühlen



…und zahlen - und zwar nicht nur in Franken an die SBB in Schaffhausen! Kam danach nicht schon einmal der gute Vorsatz auf?

Zitat von Dominik R.

Zitat von kerstin
Meine Tasche war schon soweit gepackt, es kamen nur noch einige Kleinigkeiten wie acht Leggings, vier Röcke, sechs Shirts, eine Jacke, zwei Blusen, meine Hot Pants, und jetzt wird es "off-topic": zwei Paar Sandaletten, ein Paar hochhackige Pumps und Strumpfhosen - End of "off-topic". Dennoch vergaß ich Dinge wie eine Haarbürste und so. Nun gut - alles nicht so wichtig und erwähnenswert...



Sag mal Kerstin, plantest du ursprünglich für mindestens eine Woche nach München zu fahren!? "......acht Leggings, vier Röcke, sechs Shirts,......".




Zitat von Engel

Zitat von Dominik R.
Sag mal Kerstin, plantest du ursprünglich für mindestens eine Woche nach München zu fahren!? "......acht Leggings, vier Röcke, sechs Shirts,......".



Hehe Dominik, das hab ich mir beim lesen auch gleich gedacht. Typisch Frau halt .




EBEN!


Zitat von kerstin
Kein Kavalier in der Nähe, der für mich die schwere Tasche das Treppenhaus herunterhievte. Ich brachte sie schließlich alleine herunter und zog den Griff unten aus der Tasche, da diese ja zum Glück Rollen hatte.

… so daß ich mich mit der schweren Tasche die Treppe hochquälen mußte. Niemand, der einem armen, schwachen Mädchen geholfen hätte . Ich zerrte die Tasche die Treppe hoch und war froh, es dann geschafft zu haben. Es kamen zwar Mannsbilder die Treppen hoch, die mich überholten und recht doof glotzten, doch mir zur Hand zu gehen - Fehlanzeige! Nun gut, ich dachte mir mein Teil...

Nun ging das Procedere wieder los: keiner half mir, die Tasche in den Zug zu wuchten, das durfte ich schön alleine machen. Mein Gott, sind die Leute hilfsbereit!

Nun mußte ich wieder mal alleine die schwere Tasche aus dem Zug hieven. Dann lief ich samt Tasche und Handtasche vor in richtung Bahnhofshalle.



Da hast Du ja schon eine der mich besonders nervenden Frauen-Allüren: Für einen 3-Tages-Trip den halben Hausstand einpacken (OK. Bei Kerstin noch im Anfangsstadium, hab schon welche mit mehr als dem doppelten Gepäck erlebt) und dann für diese eigene Dummheit auch noch Hilfe erwarten!

Ich schaue in solchen Fällen auch immer provokant grinsend, ohne meine Hilfe anzubieten (Ausnahme Ältere oder Behinderte). Wie ich an Deinem Beispiel sehe, erschließt sich die Bedeutung des spöttischen Blicks (“Wenn Du so dämlich bist, den halben Hausstand einzupacken, mußt Du Dich halt damit plagen!”) den eingebildet unfehlbaren Damen aber anscheinend doch nicht so recht.

Manche fragen dann auch genervt: “Können Sie mir vielleicht mal helfen!” Ich schaue dann erst mal genau so genervt und frage: “Wie viele Monate sind Sie denn unterwegs?” Einige sind dann schon einsichtig (“Ja ich weiß, ich nehme immer viel zu viel mit!”), dann helfe ich ihnen ohne weiteren Kommentar. Ansonsten werde ich je nach Schnippigkeit im Tonfall schon deutlicher: “Dann packen Sie doch einfach nur so viel ein, wie Sie tatsächlich brauchen, das können Sie dann auch alleine tragen und verstauen, ohne den Gang zu blockieren oder unnötig andere zu belästigen!” (im fortgeschrittenen Zustand werden gerne die Gänge im Zug mit Gepäck voll gestellt)

Wenn es in seltenen Fällen dann noch jemand wagt, zu behaupten “Ja, es gibt heute keine Kavaliere mehr!”, laufe ich zu Hochform auf:

“Gute Frau! Früher wurden Sie allein im Restaurant ohne Mann als Begleitung nicht bedient, durften ohne Zustimmung des Mannes keine Arbeit aufnehmen oder kündigen und die ganze Hausarbeit allein erledigen. Zum Ausgleich schmierte man Ihnen mit Komplimenten etwas Honig ums Maul und hielt Ihnen gelegentlich die Tür auf. Heute sind Sie emanzipiert und haben gleiche Rechte und Pflichten wie Männer - wenn es nach mir ginge, müßten Sie auch genauso so zum Wehrdienst (OK, mittlerweile veraltet)! Helfen Sie mir denn auch sofort, wenn ich so blöd bin, meinen halben Hausstand auf einer Wochenendfahrt mitzuschleppen? Für Ausnahmefälle gibt es übrigens den Haus-zu-Haus-Gepäckdienst…”

Danach war eigentlich immer Ruhe…

Wie ich an Kerstins empörten Heischen nach Kavalieren erkenne, werden die spöttischen Blicke anscheinend doch nicht immer richtig interpretiert - vielleicht sollte ich demnächst schon ungefragt einen (moderaten) Kommentar abgeben. Bisher war der Kommentar eigentlich immer nur die Strafe fürs eingeforderte Helfen.

Einmal wurde mir nach meiner provokanten Frage nach der Dauer der Reise allerdings abrupt der Mund gestopft: “Drei Monate - ich komme gerade aus Australien zurück!” Da konnte ich nur noch fassungslos loben, daß es da ganz andere Frauen gibt, die nur übers Wochenende noch mehr mitnehmen…

Zitat von kerstin
… ließ ich mir eine Platzreservierung andrehen. Es sind zwar nur 4 Euro pro Reservierung, doch Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist, vor allem, wenn es noch mehr solche "Intelligenzbestien" gibt, die sich so etwas andrehen ließen. Dabei war das so unnötig wie ein Kropf. Die Abteile waren alle leer. Ausgerechnet dort, wo ich meinen Platz hatte, dessen Sitz auch noch rückwärts angebracht war, saß eine zweite Intelligenzbestie, die sich auch einen Platz reservieren ließ. Ansonsten war alles frei. Genialst, und dann noch rückwärts bis nach München.



Es besteht übrigens keine Verpflichtung, den bis 15 Minuten nach Abfahrt des Zuges reservierten Platz auch tatsächlich einzunehmen! Als vor Jahren die Reservierung gleichzeitig mit dem Fahrkartenkauf noch kostenlos war, setzte ich mich meistens doch woanders hin.

Zitat von kerstin
Nachdem ich das Ticket hatte, dachte ich mir, ich bringe meine Tasche in ein Schließfach, denn ich hatte keine große Lust, diese durch ganz München, U-Bahnen etc. p.p. zu schleifen. Als ich die Tasche dann in ein Schließfach verstaute …


… das wegen der Größe der Tasche 5€ kostete…. (auf der Rückfahrt gelang es mir durch kunstvolles Komprimieren des Inhalts sie in ein 3€-Schließfach zu manövrieren.

Bei Wochenendtrips ist mein Rucksack (dank Zip-Off-Hosen und Zwiebelbetrieb) immer so leicht, daß ich gar kein Schließfach benötige.

Zitat von kerstin
Leo hatte noch ein Stück Käsekuchen, oder was das genau war, dabei und mußte diesen ständig mit sich herumschleppen



Danke für den Hinweis! Den hatte ich total im Kühlschrank vergessen! Er schmeckte heute zum Frühstück aber noch gut. (Da uns der sonstige angebotene Kuchen nicht zusagte, aßen Jay und ich jeweils ein Drittel eines ganzen Mini-Käsekuchens zum Kaffee; das 3. Drittel ließ ich einpacken.)


Zitat von kerstin
Da wir noch etwas unternehmen wollten, setzten wir uns alle in Leo's 4Rad und fuhren zu einem See, wo Leo und Markus schwimmen gingen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchsee_%28Oberbayern%29








Zitat von kerstin
..und er tauchte nach einer gewissen Zeit wieder aus den Fluten -
wie ein Phönix aus der Asche, obwohl ich Leo bestimmt nicht mit
einem komischen, mystischen Vogel vergleichen möchte (ich weiß: ich bin frech
und bekomme das bestimmt mal wieder zurück



Kerstin, kannst Du mir bitte Namen und Adresse Deines Kardiologen mitteilen? (Ich möchte mich vorsichtshalber doch rückversichern, ob gesundheitliche Bedenken bestehen, Dich in hohem Bogen in den See zu werfen - Klamotten zum Wechseln nimmst Du ja ausreichend mit auf Reisen.)

Zitat von kerstin
Dann fuhren wir wieder zu Leo. Wir machten es uns in Leo's Küche bequem. Er bereitete einen leckeren Salat zu, dazu gab es Steaks. War echt lekker...



Jetzt wundere ich mich aber schon, warum DU nicht das Szepter in der Küche übernommen hast: Nach den Wertvorstellungen noch der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts hätte eine Frau zu Besuch in einem Männerhaushalt selbstverständlich das Tischdecken, Kochen (dann aber bitte auch so klassische einfache Gerichte wie Rinderroulade mit selbstgemachten Semmelknödeln - Verwendung von Knödelbrot gnädigerweise erlaubt, frischem Apfel-Rotkohl/Blaukraut statt aufwendigem Steak und Salat!), Anrichten, ständige Biernachschenken, Abräumen, Spülen, Müll-Raustragen, usw. übernommen. Wir können diese Rollenverteilung anläßlich Deines nächsten Besuchs gerne wie offenbar gewünscht mal ausprobieren - ich trage dann auch gerne im Gegenzug Dein Gepäck ohne zu Murren vom Bahnhof nach Hause und halte Dir auch noch die 2 Türen auf…

Um evtl. Ausreden vorzubeugen, empfehle ich zum evtl. nötigen Aufbau der benötigten Kochkenntnisse:

http://www.amazon.de/Bayerisches-Kochbuc...n/dp/3920105036

Wer schon mal Holländische Sauce ganz klassisch selbst gemacht hat, wird die hier zu findenden (nicht immer 100% klassischen) narrensicheren Rezepte sehr zu schätzen wissen! (Das jetzt in vollem Ernst.)

Das Buch wurde uns in der Holzkirchner Buchhandlung ziemlich taktvoll wärmstens empfohlen:

1988 ging ich mit Angela als damals noch recht frisch Zugereister in den Laden und fragte nach einem Kochbuch wo z.B. Leberknödel drinstehen. Die Buchhändlerin meinte, dazu brauche man eigentlich kein Kochbuch, das gehe doch genau so wie Semmelknödel. Angela fragte irritiert. “Packerl aufmachen?” Die Buchhändlerin rollte mit den Augen und schnappte fassungslos nach Luft. Schließlich holte sie das oben verlinkte Kochbuch: “Hier steht alles drin - danach lernen die Kinder bei uns in der Schule das Kochen!”

Das Buch verwende ich übrigens noch heute!


Gruß

Leo


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Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.905
Punkte: 794

11.07.2012 17:05
#6 RE: Unser Münchener Barfußtreffen 6. - 8.Juli 2012 - Kapitel 1 Zitat · antworten

Liebe Kerstin,

herzlichen Dank für den ausführlichen und reich bebilderten Bericht von unserem schönen Treffen!

Zitat von kerstin
Der ICE kam an, und jede Menge Reisende stiegen aus. Es waren sehr viele Leute, so daß wir uns am Anfang des Bahnsteiges aufteilten und auf Markus warteten. Wer dann allerdings nicht kam, war Markus. Wir warteten noch eine Weile, und dann hatten wir uns dazu entschlossen, ohne Markus nach Holzkirchen zu fahren. So holte ich meine Tasche aus dem Schließfach, und wir gingen zur S-Bahn.

In Holzkirchen angekommen, entdeckten wir dort Markus. Ich weiß mit bestem Willen nicht, was geschah, weshalb wir Markus verpaßten, doch das wird er sicherlich noch erklären.



Das ist ganz einfach: Da ich nicht damit rechnete, von Euch abgeholt zu werden, sondern vielmehr davon ausging, daß Leo in Holzkirchen auf mich warten würde (bei meinen früheren Besuchen in Holzkirchen war es so gewesen), lief ich schnurstracks zur S- Bahn. Da ich alsdann immer bestrebt bin, möglichst rasch vom Hauptbahnhof wegzukommen, sauste ich in die nächstbeste S- Bahn, mit der ich erstmal bis zum Ostbahnhof gelangte, wo ich dann in die S 3 nach Holzkirchen umstieg. Nicht wissend, daß Ihr in derselben S- Bahn saßet, stieg ich dann ahnungslos in den andern Zugteil und war überrascht, als wir uns dann im Holzkirchener Bahnhof trafen.

Zitat von kerstin
Jedenfalls waren wir dann komplett und gingen dann zu Leo's Privacy. Leo ordnete mir an, meine Ballerinas in den Flur zu stellen. In der Wohnung ist Schuhverbot!



Wer nimmt denn schon beschuht an einem Barfußtreffen teil, zumal Schuhe weder von der Temperatur noch von der Bodenbeschaffenheit her gerechtfertigt erschienen? Hingegen hatte Leo Grund zu der Berfürchtung, daß die Beschaffenheit seines Parkettfußbodens durch Deine hochhakkigen Schuhe mit den nahezu nadelartig spitzen Absätzen hätte Schaden nehmen können.

Zitat von kerstin
Da wir noch etwas unternehmen wollten, setzten wir uns alle in Leo's 4Rad und fuhren zu einem See, wo Leo und Markus schwimmen gingen.



Das war der Kirchsee!

Zitat von kerstin
Dann fuhren wir wieder zu Leo. Wir machten es uns in Leo's Küche bequem. Er bereitete einen leckeren Salat zu, dazu gab es Steaks. War echt lekker...
Wir saßen dann noch eine ganze Weile zusammen - ich glaube, bis etwa Mitternacht. Jay blieb auch bei Leo, da es schon so spät war und er noch eine lange Zugfahrt vor sich gehabt hätte. Leo gab mir dann das Bett im Gästezimmer. Ich zog mich dann aus, schminkte mich ab und zog meinen neuen Pyjama an. Noch allen eine gute Nacht gewünscht, und dann ging ich zu Bett. Ich schlief bald darauf ein. Am nächsten Morgen so gegen 6:00 Uhr stand ich dann wieder auf. Ein neuer Tag war angebrochen...



Ich genieße auch immer wieder die gemütliche Abendstimmung bei Leo.

Zitat von kerstin
Ich hoffe, Euch gefällt dieser "kleine" Bericht.



Mir gefällt er.

Barfüßige Sommergrüße,
Markus U.


kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.905
Punkte: 1.181

13.07.2012 06:44
#7 RE: Unser Münchener Barfußtreffen 6. - 8.Juli 2012 - Kapitel 1 Zitat · antworten

Hi Dominik,

Zitat von Dominik R.
Schöner Reisebericht!


Zitat von kerstin
Meine Tasche war schon soweit gepackt, es kamen nur noch einige Kleinigkeiten wie acht Leggings, vier Röcke, sechs Shirts, eine Jacke, zwei Blusen, meine Hot Pants, und jetzt wird es "off-topic": zwei Paar Sandaletten, ein Paar hochhackige Pumps und Strumpfhosen - End of "off-topic". Dennoch vergaß ich Dinge wie eine Haarbürste und so. Nun gut - alles nicht so wichtig und erwähnenswert...



Sag mal Kerstin, plantest du ursprünglich für mindestens eine Woche nach München zu fahren!? "......acht Leggings, vier Röcke, sechs Shirts,......".



Am liebsten wäre ich dort eine Woche geblieben, doch ob mich Leo und Jay so lange ausgehalten hätten!?
Ach ja, den Pyjama hatte ich noch dabei, eine Ersatzstrumpfhose und noch ein paar Dinge. Allerdings hatte ich dennoch etwas vergessen: meine Haarbürste. Das war ganz schön doof, denn meine Perücke mußte ich ja immer durchbürsten. Zum Glück hatte ich einen kleinen Kamm dabei, mit dem ich das dann ganz behutsam machen konnte.

Jedenfalls war das Wochenende für mich sehr wichtig - von diesem Termin her gesehen, aber auch mental, denn es ging mir äußerst lange sehr schlecht - vor allem, als ich in dem blöden Laden mit Stil- und Etikette als "Sklavin" arbeiten mußte. In dieser Zeit hatte ich einen Suizidversuch und einen Gedanken daran, meinem Leben ein Ende zu setzen. Seit ich nicht mehr dort bin, geht es mir wirklich ungleich besser als jemals zuvor. Es fiel mir echt schwer, mich am Sonntag von allen trennen zu müssen, was auch sehr emotional für mich war...

LG Kerstin



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kerstin Offline

Admina


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14.07.2012 17:33
#8 RE: Unser Münchener Barfußtreffen 6. - 8.Juli 2012 - Kapitel 1 Zitat · antworten

Hi Engel,

nun bin ich diesen "tollen" Job los, doch Zeit habe ich doch nicht, um auf Eure Beiträge zu antworten. Heute will ich es aber schaffen, obwohl ich auch nicht die meiste Zeit habe. Um 19:30 Uhr fahre ich nach Stuttgart zum Treffen mit meiner Selbsthilfegruppe...

Tja, Männer, das werdet Ihr niemals verstehen Wir Frauen nehmen nur nützliche und wichtige Dinge mit. Ich habe sogar noch einiges vergessen - unter anderem meine Haarbürste. Außerdem wollte ich noch lange Leggings mitnehmen, doch diese blieben auch daheim liegen. Meine Jacke mit langen Ärmeln ließ ich acu daheim zurück. Ich hatte also noch zu wenig mitgenommen

Danke auch für Dein Urteil ob meines ertsen Berichtes aus München. Der nächste folgt wohl morgen. Vielleicht packe ich es aber noch vorher. Um 18:20 Uhr spätestens muß ich los, um die Bahn zu erwischen. Einen Brief an eine Bekannte muß ich auch noch fertigstellen. Es wird niemals langweilig...

Das mit dem "Manko" kann ich bestätigen: es ist wirklich ein großes Manko gewesen, daß Du nicht dabei warst. Es hätte sich wirklich gelohnt. Sehr gerne hätte ich Dich auch mal wieder getroffen, denn das letzte Mal liegt schon Jahre zurück. Ich glaube, das letzte Mal sahen wir uns, als wir mit Dir zusammen in Hirsau waren. Na vielleicht klappt es doch mal, doch Deine Gesundheit ist absolut vordergründig! Ich hoffe, daß es Dir wieder besser geht.

LG Kerstin



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kerstin Offline

Admina


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17.07.2012 01:24
#9 RE: Frauen-Allüren Zitat · antworten

Hallo Leo,

jetzt wird es aber gaaaaanz schwierig für mich armes, unschuldiges Mädchen Mal sehen, ob ich nun gute Ausreden finde ...

Tausendmal sorry, daß ich erst heute antworte. Trotzdem daß ich von meinem größten "Übel" erlöst wurde, habe ich kaum Zeit, um online zu gehen. Dabei wollte ich im Forum noch so viel tun. Abgesehen davon bin ich auch noch in einigen anderen Foren aktiv, die sich mit meiner speziellen Thematik befassen. Selbst dort bin ich leider zu inaktiv...

Zitat von Leo

Zitat von kerstin
…ging ich freudentaumelnd zum Kundenzentrum der Bahn, um mir dort ein "günstiges" Ticket zu besorgen. Ich sollte aber erfahren, daß es u.U. noch günstigere Tickets geben könnte. Mein lieber Freund Leo hatte mir den Kopf gewaschen - und dies ganz ohne Shampoo. Er hatte ja auch völlig recht, denn so toll, wie er sich mit Bahn und Tickets sowie Fahrplänen auskennt, kennt sich nicht einmal ein Bahnbediensteter aus. Künftig gelobe ich Besserung, Leo, und nehme sehr gerne Dein Angebot an, sobald ich mich mal wieder auf Tour begebe. Wie lautet ein wohlbekanntes Sprichwort so stimmig? "Wer nicht hören will, muß fühlen



…und zahlen - und zwar nicht nur in Franken an die SBB in Schaffhausen! Kam danach nicht schon einmal der gute Vorsatz auf?



Ja, weißt Du, das war doch in der Schweiz. Das war in Deutschland, und da hatte ich noch keine Erfahrungen gemacht . Na ja, verzeih mir meine Ironie. Ich weiß ja, daß Du auch besonders ironisch sein und sehr gut austeilen kannst Im Ernst: ich hatte mich wegen dem Termin so unbeschreiblich gefreut, so daß ich sofort noch am selben Tag zum Bahnhof rannte und eine Fahrkarte besorgte. Sie war schon günstig, doch sicher hätte es noch günstiger sein können. Vor allem war es doof, daß die Fahrkarte zuggebunden war. Am Sonntag tat es mir sehr leid, Euch wieder verlassen zu müssen. Ich denke, daß ich nun genug Lehrgeld bezahlt habe. Gerne komme ich auf Dich zu, wenn ich mal wieder eine Fahrt mit dem Zug plane. In einigen Wochen - wahrscheinlich eher Monate - werde ich ja wieder nach München kommen müssen, um nochmal mit Dr. Liedl und dem Anästhesisten zu sprechen. Das werde ich noch mit dem Patientenmanagement des Beckenbodenzentrums abklären.

Zitat von Leo

Zitat von Engel

Zitat von Dominik R.
Sag mal Kerstin, plantest du ursprünglich für mindestens eine Woche nach München zu fahren!? "......acht Leggings, vier Röcke, sechs Shirts,......".



Hehe Dominik, das hab ich mir beim lesen auch gleich gedacht. Typisch Frau halt .




EBEN!



Tja, das versteht Ihr Männer halt nicht

Zitat von Leo

Zitat von kerstin
Kein Kavalier in der Nähe, der für mich die schwere Tasche das Treppenhaus herunterhievte. Ich brachte sie schließlich alleine herunter und zog den Griff unten aus der Tasche, da diese ja zum Glück Rollen hatte.

… so daß ich mich mit der schweren Tasche die Treppe hochquälen mußte. Niemand, der einem armen, schwachen Mädchen geholfen hätte . Ich zerrte die Tasche die Treppe hoch und war froh, es dann geschafft zu haben. Es kamen zwar Mannsbilder die Treppen hoch, die mich überholten und recht doof glotzten, doch mir zur Hand zu gehen - Fehlanzeige! Nun gut, ich dachte mir mein Teil...

Nun ging das Procedere wieder los: keiner half mir, die Tasche in den Zug zu wuchten, das durfte ich schön alleine machen. Mein Gott, sind die Leute hilfsbereit!

Nun mußte ich wieder mal alleine die schwere Tasche aus dem Zug hieven. Dann lief ich samt Tasche und Handtasche vor in richtung Bahnhofshalle.

Da hast Du ja schon eine der mich besonders nervenden Frauen-Allüren: Für einen 3-Tages-Trip den halben Hausstand einpacken (OK. Bei Kerstin noch im Anfangsstadium, hab schon welche mit mehr als dem doppelten Gepäck erlebt) und dann für diese eigene Dummheit auch noch Hilfe erwarten!

Ich schaue in solchen Fällen auch immer provokant grinsend, ohne meine Hilfe anzubieten (Ausnahme Ältere oder Behinderte). Wie ich an Deinem Beispiel sehe, erschließt sich die Bedeutung des spöttischen Blicks (“Wenn Du so dämlich bist, den halben Hausstand einzupacken, mußt Du Dich halt damit plagen!”) den eingebildet unfehlbaren Damen aber anscheinend doch nicht so recht.

Manche fragen dann auch genervt: “Können Sie mir vielleicht mal helfen!” Ich schaue dann erst mal genau so genervt und frage: “Wie viele Monate sind Sie denn unterwegs?” Einige sind dann schon einsichtig (“Ja ich weiß, ich nehme immer viel zu viel mit!”), dann helfe ich ihnen ohne weiteren Kommentar. Ansonsten werde ich je nach Schnippigkeit im Tonfall schon deutlicher: “Dann packen Sie doch einfach nur so viel ein, wie Sie tatsächlich brauchen, das können Sie dann auch alleine tragen und verstauen, ohne den Gang zu blockieren oder unnötig andere zu belästigen!” (im fortgeschrittenen Zustand werden gerne die Gänge im Zug mit Gepäck voll gestellt)



Soso, Du hättest mich also auch ganz alleine mit der schweren Tasche abplagen lassen. Ist das vielleicht schön? So herzlos bist Du also! Aha! Du hättest ja nicht gewußt, was ich alles in der Tasche habe. Wie Du weißt, nehmen wir Frauen grundsätzlich nur das Nötigste und zweckmäßigste mit. Dabei kann es schon durchaus ein wenig mehr werden. Das versteht Ihr Männer nicht Außerdem war das Netbook von Jay und die Pulsuhr in der Tasche, und das machte auch sehr viel aus - vor allem vom Volumen her

Wie war das noch? "Wenn ein Mann einer Frau die Autotür aufhält, ist entweder das Auto neu oder die Frau". Ja ist das denn etwa schön?...

Zitat von Leo
Wenn es in seltenen Fällen dann noch jemand wagt, zu behaupten “Ja, es gibt heute keine Kavaliere mehr!”, laufe ich zu Hochform auf:

“Gute Frau! Früher wurden Sie allein im Restaurant ohne Mann als Begleitung nicht bedient, durften ohne Zustimmung des Mannes keine Arbeit aufnehmen oder kündigen und die ganze Hausarbeit allein erledigen. Zum Ausgleich schmierte man Ihnen mit Komplimenten etwas Honig ums Maul und hielt Ihnen gelegentlich die Tür auf. Heute sind Sie emanzipiert und haben gleiche Rechte und Pflichten wie Männer - wenn es nach mir ginge, müßten Sie auch genauso so zum Wehrdienst (OK, mittlerweile veraltet)! Helfen Sie mir denn auch sofort, wenn ich so blöd bin, meinen halben Hausstand auf einer Wochenendfahrt mitzuschleppen? Für Ausnahmefälle gibt es übrigens den Haus-zu-Haus-Gepäckdienst…”

Danach war eigentlich immer Ruhe…



Das war früher diskriminierend! Es gab ja auch immer den Spruch "Eine Frau gehört an den Herd und ins Bett", als wären wir Frauen zu nichts anderem nütze. Es kam einem schon wirklich so vor, als ob die Frauen ohne die holde Männlichkeit nicht lebensfähig waren. Keine Selbständigkeit, abhängig von den Männern etc. p.p. Meinem künftigen Partner würde ich schon zeigen, wo es langgeht. Eine Partnerschaft sollte gleichberechtigt sein. Das Lied von Johanna von Koczian bringt es mit ihrem Lied "Das bißchen Haushalt" auf den Punkt:





Zum Glück ist es heute nicht mehr so. Abgesehen davon, Leo, hatte ich das mit der "Kavalierlosigkeit" wirklich nicht so ernst genommen.

Zitat von Leo

Zitat von kerstin
… ließ ich mir eine Platzreservierung andrehen. Es sind zwar nur 4 Euro pro Reservierung, doch Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist, vor allem, wenn es noch mehr solche "Intelligenzbestien" gibt, die sich so etwas andrehen ließen. Dabei war das so unnötig wie ein Kropf. Die Abteile waren alle leer. Ausgerechnet dort, wo ich meinen Platz hatte, dessen Sitz auch noch rückwärts angebracht war, saß eine zweite Intelligenzbestie, die sich auch einen Platz reservieren ließ. Ansonsten war alles frei. Genialst, und dann noch rückwärts bis nach München.



Es besteht übrigens keine Verpflichtung, den bis 15 Minuten nach Abfahrt des Zuges reservierten Platz auch tatsächlich einzunehmen! Als vor Jahren die Reservierung gleichzeitig mit dem Fahrkartenkauf noch kostenlos war, setzte ich mich meistens doch woanders hin.



Das hätte ich auch tun können, zumal der Zug verhältnismäßig leer war. Auf der Hinfahrt war ich in einem Großraumabteil. Auf der Rückfahrt, wie Du und Markus ja gesehen habt, in einem kleinen Abteil, was ich auch besser fand. Ich war die gesamte Fahrt alleine, so legte ich ein Handtuch (hatte ich in meiner Aufzählung vergessen ) auf den gegenüberliegenden Sitz und legte meine Füße darauf. Es war sehr entspannend. Dennoch würde ich keine Platzreservierung mehr vornehmen.

Zitat von Leo

Zitat von kerstin
Nachdem ich das Ticket hatte, dachte ich mir, ich bringe meine Tasche in ein Schließfach, denn ich hatte keine große Lust, diese durch ganz München, U-Bahnen etc. p.p. zu schleifen. Als ich die Tasche dann in ein Schließfach verstaute …


… das wegen der Größe der Tasche 5€ kostete…. (auf der Rückfahrt gelang es mir durch kunstvolles Komprimieren des Inhalts sie in ein 3€-Schließfach zu manövrieren.

Bei Wochenendtrips ist mein Rucksack (dank Zip-Off-Hosen und Zwiebelbetrieb) immer so leicht, daß ich gar kein Schließfach benötige.



Für einen Tagestrip reicht mir mein Rucksack auch, doch bei mehreren Tagen wird das schwierig.

Am Freitag war die Tasche durch das Netbook und der Pulsuhr voller, so daß "komprimieren" schlecht ging. Am Sonntag war die Tasche natürlich weniger gefüllt, so daß sie in ein kleineres Schließfach paßte. Danke nochmals für Dein "kunstvolles Komprimieren" ...

Zitat von Leo

Zitat von kerstin
Leo hatte noch ein Stück Käsekuchen, oder was das genau war, dabei und mußte diesen ständig mit sich herumschleppen



Danke für den Hinweis! Den hatte ich total im Kühlschrank vergessen!



Gern geschehen! Frau hilft ja gerne (ich weiß: ich bin mal wieder frech )

Zitat von Leo
Er schmeckte heute zum Frühstück aber noch gut. (Da uns der sonstige angebotene Kuchen nicht zusagte, aßen Jay und ich jeweils ein Drittel eines ganzen Mini-Käsekuchens zum Kaffee; das 3. Drittel ließ ich einpacken.)


Viel hatten die in dieser Bäckerei wirklich nicht zu bieten. Ich nahm ja eine Nußschnecke, was auch nicht gerade meinen Geschmack traf, aber egal...

Zitat von Leo

Zitat von kerstin
Da wir noch etwas unternehmen wollten, setzten wir uns alle in Leo's 4Rad und fuhren zu einem See, wo Leo und Markus schwimmen gingen.


http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchsee_%28Oberbayern%29








Zitat von kerstin
..und er tauchte nach einer gewissen Zeit wieder aus den Fluten -
wie ein Phönix aus der Asche, obwohl ich Leo bestimmt nicht mit
einem komischen, mystischen Vogel vergleichen möchte (ich weiß: ich bin frech
und bekomme das bestimmt mal wieder zurück



Kerstin, kannst Du mir bitte Namen und Adresse Deines Kardiologen mitteilen? (Ich möchte mich vorsichtshalber doch rückversichern, ob gesundheitliche Bedenken bestehen, Dich in hohem Bogen in den See zu werfen - Klamotten zum Wechseln nimmst Du ja ausreichend mit auf Reisen.)



So etwas würdest Du übers Herz bringen? So ein armes, unschuldiges Maderl in den See zu werfen? Wärst Du mir dann nachgesprungen und hättest Du mich dann gerettet? Sonst wäre das unterlassene Hilfeleistung gewesen (§ 323c StGB ). Ein Mann muß eine Frau beschützen. Jawollja!

Mein Kardiologe ist Dr. Borst in Esslingen. Bei ihm war ich heute zur Untersuchung. Alles war bestens. Es wurde ein Ultraschall gemacht, und auf dem Ergometer durfte ich auch strampeln. Bis 250 W wurde ich belastet, dann bekam ich konditionelle Probleme (Beine). Puls und so waren hervorragend. Auch der Blutdruck war mit 130/80 mmHG sehr gut.

Zitat von Leo

Zitat von kerstin
Dann fuhren wir wieder zu Leo. Wir machten es uns in Leo's Küche bequem. Er bereitete einen leckeren Salat zu, dazu gab es Steaks. War echt lekker...



Jetzt wundere ich mich aber schon, warum DU nicht das Szepter in der Küche übernommen hast: Nach den Wertvorstellungen noch der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts hätte eine Frau zu Besuch in einem Männerhaushalt selbstverständlich das Tischdecken, Kochen (dann aber bitte auch so klassische einfache Gerichte wie Rinderroulade mit selbstgemachten Semmelknödeln - Verwendung von Knödelbrot gnädigerweise erlaubt, frischem Apfel-Rotkohl/Blaukraut statt aufwendigem Steak und Salat!), Anrichten, ständige Biernachschenken, Abräumen, Spülen, Müll-Raustragen, usw. übernommen. Wir können diese Rollenverteilung anläßlich Deines nächsten Besuchs gerne wie offenbar gewünscht mal ausprobieren - ich trage dann auch gerne im Gegenzug Dein Gepäck ohne zu Murren vom Bahnhof nach Hause und halte Dir auch noch die 2 Türen auf…

Um evtl. Ausreden vorzubeugen, empfehle ich zum evtl. nötigen Aufbau der benötigten Kochkenntnisse:

http://www.amazon.de/Bayerisches-Kochbuc...n/dp/3920105036

Wer schon mal Holländische Sauce ganz klassisch selbst gemacht hat, wird die hier zu findenden (nicht immer 100% klassischen) narrensicheren Rezepte sehr zu schätzen wissen! (Das jetzt in vollem Ernst.)



Ich wollte mich ja nicht aufdrängen (ich weiß: schlechte Ausrede! ). Naja, im Ernst: natürlich hätte ich Dir auch geholfen. Ich muß mir dann mal überlegen, was ich das nächste Mal in meine Tasche packen werde (oh je, ich weiß schon: ich bekomme nächstes Mal für meine frechen Kommentare eines über mein hübsches Deckelchen). Natürlich kann ich auch etwas kochen, und meine besondere Spezialität ist ein ungarischer Fischgulasch nach dem Rezept meines Vaters (er kam von der Batschka) (oh je, oh je...)

Zitat von Leo
Das Buch wurde uns in der Holzkirchner Buchhandlung ziemlich taktvoll wärmstens empfohlen:

1988 ging ich mit Angela als damals noch recht frisch Zugereister in den Laden und fragte nach einem Kochbuch wo z.B. Leberknödel drinstehen. Die Buchhändlerin meinte, dazu brauche man eigentlich kein Kochbuch, das gehe doch genau so wie Semmelknödel. Angela fragte irritiert. “Packerl aufmachen?” Die Buchhändlerin rollte mit den Augen und schnappte fassungslos nach Luft. Schließlich holte sie das oben verlinkte Kochbuch: “Hier steht alles drin - danach lernen die Kinder bei uns in der Schule das Kochen!”

Das Buch verwende ich übrigens noch heute!


Nach Kochbüchern koche ich nie. Hier muß schon Eigenkreativität vorhanden sein. Natürlich kann ein Kochbuch inspirierend sein. Ich hatte aber eine Cousine, die wirklich ganz exakt nach Kochbüchern kochte. Das konnte man dann auch schmecken. Leberknödel machen ist kein Problem. Ich koche auch sehr gerne mach einem alten Rezept meiner Oma, welches sie "Scharfi" nannte. Es war ein Kartoffelgulasch mit einfachen Knödeln aus Mehl, Eiern, etwas Wasser und Salz. Der Teig wurde mittels Teelöffel aus der Schüssel in den kochenden Gulasch gebracht und eine Weile kochen gelassen. Schmeckt ausgezeichnet. Mene Oma nannte diese Knödel "Fauleweiberknödel". Das mit dem ungarischen Fischgulyás bei Dir zubereiten war natürlich nur ein Witz - ha ha! . Ich habe einiges von meiner Mutter und meiner Oma (väterlicherseits) gelernt.

So, nun habe ich die lange Replik fertig. Anschließend geht es nun ins Bett, doch ich wollte das unbedingt fertigbekommen.

LG Kerstin



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Leo Offline



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17.07.2012 14:52
#10 RE: Frauen-Allüren / Baja in der Batschka Zitat · antworten

Hallo,

Zitat von kerstin
Soso, Du hättest mich also auch ganz alleine mit der schweren Tasche abplagen lassen. Ist das vielleicht schön? So herzlos bist Du also!



Ich helfe durchaus - aber erst nachdem man mich darum gebeten hat, und dann aber mit Kommentar wie beschrieben.

Zitat von kerstin
Außerdem war das Netbook von Jay und die Pulsuhr in der Tasche, und das machte auch sehr viel aus - vor allem vom Volumen her



Bei aufmerksamer Beobachtung hättest Du eigentlich den Schlüsser zur Ersparnis von 2€ selbst bemerken müssen: Das Netbook befand sich nämlich auch in dem kleineren Schließfach - allerdings nicht IN der Tasche, sondern separat davor, und der kleine Pulsuhr-Karton hätte auch noch Platz über dem Netbook gehabt. Moral von der Geschicht: Die sperrigsten Teile auspacken, den Rest komprimieren und in ein kleines Schließfach stopfen und dann das sperrige Zeug davor.

Zitat von kerstin

Zitat von Leo
Wenn es in seltenen Fällen dann noch jemand wagt, zu behaupten “Ja, es gibt heute keine Kavaliere mehr!”, laufe ich zu Hochform auf:



Das war früher diskriminierend! Es gab ja auch immer den Spruch "Eine Frau gehört an den Herd und ins Bett", als wären wir Frauen zu nichts anderem nütze. Es kam einem schon wirklich so vor, als ob die Frauen ohne die holde Männlichkeit nicht lebensfähig waren. Keine Selbständigkeit, abhängig von den Männern etc. p.p. Meinem künftigen Partner würde ich schon zeigen, wo es langgeht. Eine Partnerschaft sollte gleichberechtigt sein.




Das allgemeine Leben aber eben auch - wie z.B auch in diesem Fall:

Zitat von kerstin
Ein Mann muß eine Frau beschützen. Jawollja!



NEIN!

Zitat von kerstin
So etwas würdest Du übers Herz bringen? So ein armes, unschuldiges Maderl in den See zu werfen? Wärst Du mir dann nachgesprungen und hättest Du mich dann gerettet? Sonst wäre das unterlassene Hilfeleistung gewesen (§ 323c StGB ).



Nur wenn ich vorher Grund zur Annahme hättest, Du könntest nicht schwimmen. Kardiologisch sehe angesichts der neuesten Daten kein Problem:

Zitat von kerstin
Mein Kardiologe … Bei ihm war ich heute … auf dem Ergometer durfte ich auch strampeln. Bis 250 W wurde ich belastet, dann bekam ich konditionelle Probleme (Beine). Puls und so waren hervorragend. Auch der Blutdruck war mit 130/80 mmHG sehr gut.



250W ist schon beachtlich - wie paßt das denn mit dem früher mal genannten Maximalpuls von 100 zusammen - ich hätte bei 250 W eher einen Puls von ca. 130 bis 140 erwartet…

Zitat von kerstin
Natürlich kann ich auch etwas kochen, und meine besondere Spezialität ist ein ungarischer Fischgulasch nach dem Rezept meines Vaters (er kam von der Batschka) (oh je, oh je...)



Das ist mir bekannt - die Gegend

http://de.wikipedia.org/wiki/Batschka

Übrigens auch von meiner Tour im Mai 2010:

Mai/Juni 2010: Große Balkan-Rundreise: 1. Durch den Sturm in die Kulturhauptstadt Pécs (Fünfkirchen)

Mai/Juni 2010: Große Balkan-Rundreise: 2. Von Süd-Ungarn über Osijek und an der Bosna entlang nach Sarajevo


Ich weiß daher, daß diese Drohung einen wahren Kern hat: Vor Pörböly machte ich nämlich am 19.05.2010 kurz Station in Baja:



http://de.wikipedia.org/wiki/Baja

Damals habe ich mich noch dort hin getraut - aber jetzt stinkt es dort wohl immer noch vom letzten Wochenende:

http://de.wikipedia.org/wiki/Baja#Regelm...Veranstaltungen



Gruß

Leo


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