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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 11 Antworten
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 Barfuß und Leben
Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

21.10.2013 12:07
Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

Ich bin mir nicht sicher ob es schon mal einen entsprechenden Thread zu dem Thema gegeben hat (wahrscheinlich schon und ich war nur zu blöd ihn zu finden ), aber mich würde interessieren ob Ihr Berufe kennt in denen BF möglich ist.

Ich hab ja das Glück quasi Freiberufler zu sein. Meist verdinge ich mich via PC daheim, was hier BF ja immer möglich ist. Und wenn ich noch Catering mache wissen die Kunden eh schon im Voraus das der Engel BF kommt .

Nun würde mich aber echt mal interessieren wo man noch BF arbeiten kann.

Die Frage kam für mich vor ein paar Tagen wieder auf als ich ne Folge der Küchenchefs im TV sah bei der die sich um n Lokal auf der Hallig Hooge kümmerten.
In der Sendung sah man u.a. 2 Frauen die dort als sog. Salzwiesenführerinnen arbeiten. Sie informieren über den Nutzen der Wiesen und auch über die dort herrschende Botanik.
Man sah gleich, das die Touris und Besucher allesamt mit Gummistiefeln bewaffnet waren, die beiden Mädels aber BF ihrer Arbeit nachgingen. Angesichts der feuchten Salzwiesen ist das ja auch die beste Möglichkeit .

Ausserdem hab ich in letzter Zeit vermehrt das Slacklining beobachtet (quasi Seiltanzen auf nem etwas breiteren Band). Und ca 80% der Leute die dieses Hobby pflegen machen das BF. Ob die ausserhalb ihrer Freizeitbeschäftigung auch BF unterwegs sind konnte ich aber noch nicht heraus finden.
Hier wurden ja auch schon einige Musiker vorgestellt die BF auftreten, aus welchem Grund auch immer. Ob Leidenschaft oder Effekthascherei wissen wohl nur die betroffenen.

Es gibt ja auch auf DMAX ne Sendung mit 2 "Überlebenskünstlern" von denen einer auch immer BF unterwegs ist. Ich denke das der sich somit sein Geld auch BF verdient .

Kennt Ihr noch Leute die Ihren Beruf BF ausführen können, oder ihr Hobby so tätigen?

Bei mir wäre es noch einer, bzw 2 von Human Fire. Die machen Feuershows auf Events und sind da auch immer BF. Leider hatte ich bis jetzt noch nie die Gelegenheit mal zu fragen ob sie ausserhalb ihrer Shows auch BF laufen.

Gruß Engel




rot/kursiv geschriebene Beiträge beziehen sich auf meine Funktion als Admin / Mod und spiegeln nicht zwingend meine Meinung als normaler User wieder.


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Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.943
Punkte: 794

21.10.2013 15:26
#2 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

Hi Engel,

was Hobbies betrifft, kann man die allermeisten barfuß ausüben, darunter auch sehr viele Sportarten: Wassersport sowieso, aber auch etliche Kampfsportarten (Judo, Karate, Taekwondo etc.), außerdem Turnen und Leichtathletik. Sicherlich gibt es noch viel mehr, und privat darf sowieso jeder so viel barfuß laufen, wie er will.

Beruflich ist es da sehr viel schwieriger, wobei die Hürden gesellschaftlicher Art sind. Für Angestellte dürfte die Möglichkeit, im Beruf barfuß zu sein, nahe bei Null liegen (es sei denn, daß man als Spitzenkraft unentbehrlich ist oder einen sehr toleranten Chefe hat); bei Beamten auf Lebenszeit ist es schon eher möglich (im nördlichen Ruhrgebiet gibt es einen Lehrer, der barfuß unterrichtet, und im alten HBF gab es weitere Beispiele, darunter sogar einen barfüßigen Polizisten).

Wenn man selbständig ist, kommt es auf den Beruf an. Im künsterischen Bereich, jedenfalls bei Musikern und in der bildenden Kunst, ist Barfüßigkeit nicht ungewöhnlich (wobei ich Deine Bedenken, ob jemand nur auf der Bühne oder auch im richtigen Leben barfuß ist, teile). Von Musikern, die stets barfuß auftreten, im richtigen Leben hingegen fett beschuht rumlaufen, halte ich indessen nichts.
Auch der Inhaber eines angesagten Lokals hat sicherlich keine Probleme, im Beruf barfuß zu sein. Einen Bauern, Berufsfischer oder Schäfer kann ich mir ebenfalls sehr gut barfuß bei der Arbeit vorstellen, und für Wattführer ist Barfüßigkeit geradezu ideal. Allerdings setzt gerade die zuletzt genannte Tätigkeit voraus, daß man zum einen an der Nordseeküste wohnt, und zum anderen vermute ich, daß die meisten Wattführer allein von dieser Tätigkeit kaum leben können, weil Wattwanderungen wahrscheinlich nur im Sommer gefragt sind und auch günstige Witterung (bei Sturm, Gewitter, Nebel sowie nachts kann der Aufenthalt im Watt lebensgefährlich sein) voraussetzt.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

21.10.2013 16:38
#3 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

Also Bauern fallen wohl schon mal raus.
Kürzlich sah ich im TV nen Bericht über nen Bauern der hier in Deutschland italienische Wasserbüffel züchtet. In seinem betrieb konnten auch Agrarstudenten n mehrwöchiges Praktikum absolvieren.
Eine junge Frau welche diese Gelegenheit nutzte wollte vor der Anreise wissen was sie denn mitzubringen hätte. Nach der obligatorischen geeigneten Arbeitskleidung kam gleich der Posten Sicherheitsschuhe und Sicherheitsgummistiefel. Bis zu dem Zeitpunkt wusste sie, wie ich auch nicht das es Sicherheitsgummistiefel überhaupt gibt.
Aber anscheinend gibt es dementsprechnde Weisungen von seitens der Berufsgenossenschaft, das Bauern auch Sicherheitsschuhe tragen müssen.

Mein Kumpel und seine Frau sind ja Bademeister und die müssen bei der Arbeit rutschfeste wasserabweisende Schuhe tragen, also ist da auch nix mit BF.

Gruß Engel




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Markus U. Offline

Admin


Beiträge: 1.943
Punkte: 794

23.10.2013 16:04
#4 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

Hi Engel,

ich habe zwar selber Bauern nie anders als mit Gummistiefeln bei der Arbeit gesehen, aber es gibt historische Photographien, welche barfüßige Bauern bei der Arbeit zeigen. Zudem mischt sich bei Bauern, die ihren eigenen Hof bewirtschaften, naturgemäß der Privatbereich mit der Arbeit, so daß ich mir nicht vorstellen kann, daß ein Bauer den ganzen Tag nur in Gummistiefeln rumläuft.

Mir fallen aber noch zwar Berufe ein, die möglicherweise barfuß ausgeübt werden können: Masseure, Yogalehrer und Leiter von irgendwelchen esoterischen Seminaren kann ich mir gut barfuß vorstellen.

Barfüßige Herbstgrüße,
Markus U.


Andreas Offline




Beiträge: 11

23.10.2013 19:24
#5 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

Moin Engel,

ein Wattführer wäre der beste Job, der mir einfällt.

Gruß Andreas


Leo Offline



Beiträge: 693
Punkte: 484

24.10.2013 22:32
#6 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

Hallo,

meine Erfahrungen zum Thema Kleidung und Barfuß im Büro beschrieb ich vor einiger Zeit schon mal hier:

Bornierter geht's nimmer...

Hier noch mal wiederholt:

Zitat von Leo

Zitat von Jay
In der Tat tritt die Urlaubserwähnung bzw. -frage** geringfügig überproportional häufig auf. Es gibt manchmal auch Mischformen, bei denen man nur schwer zwischen "Aah, ham' Sie einen schönen Urlaub gehabt & sind grad' zurück?" oder "Hast wohl immer Urlaub, du nichtangepaßter Zu-faul-zum-Schuheanziehen-Typ?" unterscheiden kann.

------------

**) Der erste bekannte Stil- & Etikette-Eklat in meiner Branche hat sich bei Philips in Eindhoven irgendwann in den 1960ern oder frühen 1970ern abgespielt. Ein Mitarbeiter kam in Jeans & T-Shirt (+ vermutlich Turnschuhe oder so) in die Schlips- & Nadelstreifenwelt auch relativ rangniederer Büro- oder F & E-Angestellter. Sofort lief sein Chef auf ihn zu: "Haben Sie Freizeit?"



Hallo,

am 02.05.1985 trat ich (nach vorheriger 5-jähriger befristeter Stelle an der Uni) meine erste und bislang einzige Dauerstelle in der Elektronik-Entwicklung am Münchner Thomasiusplatz an - sicherheitshalber wegen der 1. Station Personalabteilung in meiner Bewerbungs-Verkleidung Anzug mit Krawatte. Nach dem 1. Arbeitstag erkundete ich ausgiebig das nahe abendliche Haidhausen.

Damals hatten wir noch keine gleitende Arbeitszeit, sondern mußten uns pünktlich bis 7:30h im Chefbüro in eine Anwesenheitsliste eintragen, die von der Sekretärin um 7:40h eingeschlossen und Nachzüglern nur nach eingehender Standpauke herausgerückt wurde.

Am 03.05.1985 war ich am Morgen spät dran und zog daher im Halbschlaf einfach die am Vortag getragenen Dienstkleidung an, obwohl mir die allgemein legere Kleidung der Kollegen durchaus aufgefallen war.

Beim Mittagessen wurde mir von den Kollegen mit tadelndem Unterton unmissverständlich klargemacht, dass das Privileg (aber übrigens nicht die Pflicht), Anzug und Krawatte zu tragen, dem Chef vorbehalten sei! Wahrscheinlich wussten sie gar nicht, wie weit offen stehende Scheunentore sie damit bei mir einrannten.

Verkleidung war nur angesagt, wenn man jemanden besuchen ging, nicht aber wenn man Besuch bekam: Die wenigen Anzugs- und Krawattenträger in einer Entwicklungsabteilung konnten also nur Besucher sein oder Chefs.

In der ersten und mehrheitlich noch der 2. Chef-Ebene waren Anzug und Krawatte nur bei Leuten mit Karrieredrang üblich; ab der 2. Ebene konnte man an der Kleidung meist ablesen, ob ein “wichtiger” Termin anstand. Ab der 3. Chef-Ebene war das dann so oft der Fall, dass sie fast nur im Anzug erschienen.

Das war im Vertrieb anders, und sobald nur die unwahrscheinliche Möglichkeit bestand, dass ein Kunde unangemeldet im Büro aufkreuzen konnte, kam die ganze Mannschaft permanent im Anzug. In der Kantine war mittags die Zugehörigkeit zu Vertrieb oder Entwicklung daher mit einem Blick zu erkennen.

Mit dem Weggang meines eher auf Kleidung achtenden vorletzten und dem Kommen meines letzten Chefs begann ich 2006 offen barfuss in der Firma zu laufen, was nach anfänglichem Nachfragen allgemein akzeptiert wurde; nur für den Gang in die Kantine zog ich meist doch offene Schuhe an, um Aufsehen zu vermeiden.

Wir hatten im Treppenhaus einen recht rutschigen Marmorboden, weshalb am Eingang auch ein großer Teppich lag. Beim Abkürzen durch Reingehen in einen Notausgang (ohne Teppich) kamen die Füße dagegen noch naß mit der Marmortreppe in Kontakt und ich rutschte einmal prompt von einer Stufe ab. Als mein Abteilungsleiter (2 Ebenen über mir) das ausgerechnet mitkriegte, meinte er trocken: “Wenn das die Berufsgenossenschaft erfährt…!” (Die legten sonst immer Reklameblättchen für Sicherheitsschuhe und sonstiges aus.)

Zum Schluss war die Entwicklung separat in einem Gebäude weit weg von Vertrieb und Verwaltung untergebracht. Zur offiziellen Einweihung lud der Entwicklungsleiter (3 Ebenen über mir, mir wie auch der Abteilungsleiter seit 1992 bekannt) zu einem Fest, zu dem auch Vertreter der, natürlich überkorrekt gekleideten, Geschäftsleitung erschienen, Die wurden dann in der Einweihungsrede unseres Entwicklungsleiters etwas durch den Kakao gezogen: Nach einer kurzen Szene aus “Rocky Horror..” wurden sie in diesem etwas merkwürdigen Standort willkommen geheißen, in dem die Mitarbeiter auch ohne entsprechend einengende Bekleidung gute Arbeit machen. Irgendwann fiel dann der Satz: “Und wir haben es auch nicht nötig, Schuhe zu tragen, um unsere Kompetenz zu beweisen!” Wahrscheinlich wurde ich in dem Moment etwas rot, als so viele Kollegen mich freundlich angrinsten…

Es gab aber auch Parallelen zu Busfahrern, Museumswärtern, usw.: Einmal wollte mir ein Werkschutz-Mann barfuss den Zutritt zu einer Betriebsversammlung verwehren, wurde dann aber von einem anderen nach kurzer Diskussion ausgebremst, so dass ich ungehindert passieren durfte.

Kurz vor dem Wegzug der letzten Kollegen nach Ulm besuchte ich sie im September noch einmal und ging mit Ihnen in die Kantine, in der die Pinguine nach den vorhergehenden Abbaumaßnahmen in der Entwicklung nun die Mehrheit stellen - in kurzer Hose, ärmellosem T-Shirt und diesmal ungeniert barfuss: Wie zu erwarten fiel einigen verstörten Anzugträgern die Kinnlade fast bis auf die Tischplatte.

Gruß

Leo




Mangels Berufstätigkeit habe zum Thema nichts mehr nachzutragen.

Gruß

Leo


Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.397
Punkte: 708

26.10.2013 22:44
#7 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

Zitat von Engel


Die Frage kam für mich vor ein paar Tagen wieder auf als ich ne Folge der Küchenchefs im TV sah bei der die sich um n Lokal auf der Hallig Hooge kümmerten.
In der Sendung sah man u.a. 2 Frauen die dort als sog. Salzwiesenführerinnen arbeiten. Sie informieren über den Nutzen der Wiesen und auch über die dort herrschende Botanik.
Man sah gleich, das die Touris und Besucher allesamt mit Gummistiefeln bewaffnet waren, die beiden Mädels aber BF ihrer Arbeit nachgingen. Angesichts der feuchten Salzwiesen ist das ja auch die beste Möglichkeit .



Hi Engel,
wie hieß die Sendung?
Und wo lief die? (Mediathek?).

Oder, hast du sie zufällig aufgezeichnet?

LG,
Dominik

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Dominik R. Offline

Admin


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26.10.2013 22:47
#8 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

Scheinbar läuft das auf Vox.....

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Dominik R. Offline

Admin


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26.10.2013 22:51
#9 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

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Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.397
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26.10.2013 23:09
#10 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

O.K. Also Teil 2 so 6:02 gehts los.

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Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

27.10.2013 15:25
#11 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

So, hier hätte ich noch n Hobby das man BF macht.
Könnte besonders MaZ interessieren, denn man kann an der Aare nicht nur BF lustwandeln oder BF in ihr schwimmen, nein, das hier geht auch.

http://www.srf.ch/sendungen/sommerchalle...er-auf-der-aare

Micha, vielleicht haste die Jungs schon mal auf einer Deiner Exkursionen gesehn

Gruß Engel




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Siegfried Hase Offline




Beiträge: 454
Punkte: 413

11.11.2013 20:20
#12 RE: Barfuß im Beruf und Hobby Zitat · antworten

Salut zusammen!

Da mich meine Chefin als Renovierungs-Hase eingeteilt hatte, war die letzten Wochen wenig Zeit für Hobbys.
Trotzdem kann ich sagen: Nitro-Verdünnung macht mir an den Füßen deutlich (!!!) weniger aus als an den Ohren - die Lauscher hatte ich beim Decke-streichen nämlich etwas mit einbezogen....

Hobby-mäßig fahre ich unseren Treibwagen ja manchmal barfuß - allerdings eher wenn wenig Betrieb ist oder es 'interne' Fahrten sind. Das hat u. a. auch den Grund, daß man ja auch aussteigen muß um Weichen zu stellen und da muß man dann halt über Schotter laufen, was zumindest bei mir barfuß nicht ganz so gut geht wie mit Schuhen.

Beruflich war ich heute zwischendurch mal barfuß, weil mir meine Sicherheitshalbschuhe (sinnvolle Vorschrift im Werk - da war ich heute auch) bei etwa 10 bis 15 cm Neuschnee der sich gerade überlegte, ob er in der Sonne nochmal wegschmelzen soll oder nicht, nicht sicher genug waren. Klar: Schuhe und Socken aus. Da die Winterschuhe meines Hasenmobils noch aus der letzten Saison stammen, sind die natürlich nicht mehr ganz so gut (rein rechtlich dürfen die schon noch 2 mm 'abnehmen') und neue wollte ich meinem Arbeitsmobil erst spendieren, wenn der Winter auch wirklich richtig begonnen hat, genoß ich dann halt eine etwa 2 x 500 m lange Barfuß-Schneewanderung. Toll!
Klar bin ich dann auch barfuß Heim gefahren und hab' keine Schuhe mehr angezogen.

Beruf und Äußeres Auftreten: Hier hat sich in den letzten 10 Jahren nach meiner Beobachtung sehr viel (!) liberalisiert. Eine Glatze, deutlich gefärbte Haare, Piercings, kurze Hosen...und auch barfuß (!) sind heute in Büros und Ämtern kaum mehr ein Problem. Es ist heute tendenziell eher ein Problem, wenn ein Mann (bei Frauen gibt's ja keinen) IMMER und ÜBERALL (im Berufsalltag) NUR im strengen Buiseness-Dress auftritt. Das ist heute eher Verdächtig, als eine (!!) besondere persömliche Eigenschaft. Eine besondere persönliche Note wird heute sogar fast schon erwartet!!!

Und noch eine Sache hat sich nach meiner Beobachtung geändert: ALLES, aber auch wirklich ALLES was nur im Entferntesten Geschlechterbezogen ist hat heute beruflich zu unterbleiben!! Eine Bemerkung über die schöne Bluse der Dame auf dem Amt traue nicht nur ich nicht mehr zu machen - sie könnte gleich falsch verstanden werden, obwohl dieselbe Bemerkung vor 15 Jahren klar als Kompliment aufgefasst wurde! In diesem Zuge ist auch kleidungsmäßig im Berufsleben alles zu unterlassen, was auch nur im Entferntesten (!) 'sexy' sein könnte. Bare Füße oder unbedeckte Beine gehören hier nicht dazu, weshalb ich weiter meine kurzen Hosen tragen darf (und wenn ich nicht von 90 % der Leute 'blöde' gefragt werden will fast muß) und mir diese Änderung der Gepflogenheiten nichts aus macht.

Gerold

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