Ein kleines demokratisches Forum für Leute, die gerne und überall barfuß laufen oder dies gerne mal ausprobieren möchten. Es wird aber darauf hingewiesen, daß sexistische sowie beleidigende Beiträge kommentarlos gelöscht werden.
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Eine wie ich meine auch für Barfüßer interessante Begebenheit:
In Freiburg(Breisgau) ist rund um das Schwabentor ein ausgewiesener Fußgängerbereich. Dieser ist mit richtig altem Kopfsteinpflaster nach alter Verlegemethode belegt. D. h. die Pflastersteine ähneln von ihrer Form und Größe her durchaus Köpfen von Kindern, die bis etwa zur Hälfte im Verlegesand stecken. Barfuß kein Problem. Mit Turnschuhen/ähnlichen Schuhen auch kein Problem. mit Stöckelschuhen aber: akute Fußbruchgefahr Es wäre mir vom Pflaster her die Frage nicht mal eingefallen, aber neulich war ich im 'Atlantik' und wie schon hundert mal vorher habe ich das Pflaster (diesmal barfuß, auch das schon öfter) begangen. Ohne Probleme. Da bewegte sich so ein weiblicher Parfümladen samt ihrem Geldbeutel, ähm Macker, in einer Geschwindigkeit über den Platz, daß sich hinter Ihnen bereits ein Schnecken-Stau (ja, die Krichtiere mit Schleim unten drunter) bildete. Zusätzlich zu seiner überdimensionierten 29,50€ Imitat-möchte-gern-Angeber Sonnenbrille (abends um 9) konnte er seine Holde natürlich nicht drübertragen, weshalb diesejeden 20 cm-Schritt etwa 2 Sek. plante.
Bei Barfuß ist oft die Frage der Haftung. Wer haftet denn hier, wenn sich so jemand den Fuß bricht? Ist das nicht vergleichbar mit den 'üblichen' Barfuß-Gefahren (im Supermarkt, im Schwimmbad, auf dem Barfußpfad usw.)?
Außerdem habe ich zwar die BZ abonniert, aber hier kriegen wir den Lokalteil Weil-Kandern, da steht 'lokal' Max. eine Seite über Freiburg drin
Interessant finde ich es trotzdem. Auch im Anderen Forum habe ich ja die Frage gepostet, speziell dort machte man sich bei Fallobst von Bäumen im Schwimmbad, bei Dir im Supermarkt und wenn ein Schild 'Barfußpfad/Barfußpark irgendwo hängt Haftungsgedanken.
Als auch unter Denkmalschutzgesichtspunkten akzeptablere Lösung sehe ich für den von mir beschriebenen Fall ein Schild 'Für Stöckelschuhe und glatte Ledersohlenschuhe verboten'
Gerade letzte Woche stand in der Badischen Zeitung (kein Scherz !!!) dass das Pflaster aus genau diesem Grunde beseitigt werden soll.
Zitat Albert Einstein: "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei ich mir bei ersteren nicht ganz sicher bin..."
Ersthaft wegen den Stöckelschuhen? Bei uns in Schorndorf wird das Entfernen des Straßenpflasters mit dem Problem begründet, dass Rollatoren nicht gut übers Pflaster rollen.
Richtig ist, daß Kopfsteinpflaster für Rollator und Rollstuhl ein denkbar ungeeigneter Untergrund ist, kommt gleich nach feinem Sand und grobem Kies. Da sich die Menschen diese Fortbewegungsmittel nicht ausgesucht haben, würde ich das Entfernen des Straßenpflasters zumindest einleuchtend finden. wobei ich überzeugt bin daß es auch anders geht - z.b. eine glatt gepflasterte Fahrspur zwischen den Kopfsteinpflastern verlegen, oder als Randstreifen angelegt.
Wegen Stöckelschuhen so ein Gedöns? Die Frauen sind selber schuld wenn sie sich solche Haxenbrecher antun. Und da gibts, auch was die Haftung betrifft, klare Vorgaben. Vor etlichen Jahren wurde der Altstadtbereich von Ingolstadt (mal wieder) umgestaltet, einschlielich dem bewußt verlegten Kopfsteinpflaster an bestimmten Stellen. In der Presse stand dazu ausdrücklich zu lesen: nicht geeignet für Stöckelschuhe bzw. Pfennigabsätze. - auf eigene Gefahr!
Barfuß auf Kopfstein, oder kleinem Granitpflaster läuft es sich doch angenehm, auf ersterem noch besser.
sorry, ich habe Deinen Beitrag hier völlig übersehen!
Hier in Eßlingen sehe ich das auch tagtäglich. Ich wohne direkt in einer Fußgängerzone, und dort ist alles ausnahmslos mit diesen bläulichen Pflastersteinen ausgestattet. Wie oft hatte ich das schon verflucht, wenn ich mal meine Inliner angeschnallt habe. BF kann man dort gut laufen, doch manchmal stehen einzelne Steine etwas über, und wenn man dann seine Zehen dort gegensemmelt, dann aua! Das ist mir auch schon sehr oft passiert.
Wenn ich dann Frauen sehe, die auf den höchsten Heels herumbalacieren, kann ich nur verständnislos mit dem Kopf schütteln. Sehr schnell kann man sich hier die Füße verbiegen - Folge: u.U. einen sauberen Bänderriß. Wie gut das tut, hatte ich auch schon zweimal erfahren dürfen - natürlich nicht in Heels , sondern beim Sport (Fußball), wo ich früher mal aktiv war. Einmal das linke Füßchen - für mich als Linksfüßer verheerend, dann kam der rechte Fuß dran. Echt genial, wenn man dann wochenlang im Gips herumhumpeln darf. Dies war durch meinen Sport geschehen. Das Tragen von solch mörderischen Heels bis in den zwölften Stock hoch stellt wirklich eine latente Gefahr für die in der Regel viel zierlicheren Frauenfüße dar. Einmal umknicken - Bändchen ab - Gips dran. Toll.
Vor einigen Jahren tat ich mir das auch mal an, als es Fasching war. Meine damalige Freundin hatte Heels mit zwölf cm hohen Absätzen, welche sie mir auslieh, da wir die gleiche Schuhgröße hatten. Entsprechend gestylt bin ich mit ihr und ein paar Kumpels - ebenfalls gestylt - wie so ein wackliger Turm durch die Stadt geeiert. Ich sah zwar geil aus , aber als mir dann meine Freundin sagte, daß ich nun merken würde, was Frauen mitmachen müssen - in Worten: müssen! Ich war erst sprachlos, dann fragte ich sie, wer denn die Frauen um alles auf der Welt zum Tragen solcher Undinger zwänge. Sie wußte keine Antwort darauf. Ich war übrigens froh, als ich diese sch... Dinger los wurde, denn danach bin ich nur noch bf gegangen. Frauen mit solchen "Waffen" an den Füßen sollten zur Risikogruppe gehören. Die Modemacher bringen immer scheußlichere Latschen auf den Markt, und die werden auch noch gekauft. Manche Frau habe ich schon gehört, daß sie sehr gerne in wirklich hohen Heels herumlatschen, und sie würden sich sogar darin wohlfühlen. Jaja, und die Erde ist eine Scheibe! Wenn man dann auch noch so manche Models auf dem Catwalk durch solche Latschen auf die Fresse fliegen sieht, bestätigt sich doch das alles. Auf Kopfsteinpflaster oder Pflastersteine ist m.E. das Tragen solcher Unlatschen direkt schon fahrlässig! Gute Bezeichnung übrigens: "weiblicher Parfümladen". Manche Frauen ziehen wirklich eine besonders betörende Wolke aus undefinierbaren Kompositionen hinter sich her. Wenn man dann so einer in einem Fahrstuhl begegnet - arme Geruchsnerven! Schlimmer könnte es nicht kommen - außer der Lift bleibt stecken ...