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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Barfuß und Leben
Dominik R. Offline

Admin


Beiträge: 1.390
Punkte: 708

10.05.2015 00:45
Deutsche leben auf immer breiterem Fuß - Schuhindustrie nicht in der Lage dem Rechnung zu tragen - Wir empfehlen Barfußlaufen! Zitat · antworten

Ein älterer Artikel, aber immer noch aktuell.
Reihenuntersuchungen ergaben, dass die Füße der Bundesbürger vor allem in der Breite sehr varieren!
Die Industrie müßte 18 verschiedene Weiten anbieten, dazu ist sie nicht in der Lage.

Am besten Barfußlaufen!


http://www.derwesten.de/panorama/deutsch...s-id151707.html:

Deutsche leben auf immer breiterem Fuß



Essen. Die Schuhgrößen der Deutschen haben sich drastisch verändert. Studien belegen: Die Füße werden immer größer und breiter. Die Industrie müsste ihre Sortimente komplett umstellen

Wenn der Schuster weiter bei seinen Leisten bleibt, werden die meisten Deutschen bald humpeln. Unsere Füße sind nicht mehr das, was sie mal waren. Zwei wissenschaftliche Studien kamen jetzt zu einem unbequemen Ergebnis: Der deutsche Fuß ist nicht etwa größer geworden, sondern - breiter, aber auch schmaler, dicker, höher... Noch nie gab es so viele verschiedene Füße wie heute. Das Angebot in den Schuhgeschäften kommt längst nicht mehr mit. Die Fachleute stehen vor einem Rätsel und die Schuhindustrie muss sich komplett umstellen, wenn sie Schritt halten will.

Alle Fuß-Experten waren mit der gleichen Erwartung an die Messung gegangen. Die Durchschnittsgröße der Deutschen steigt etwa 1,5 Zentimeter pro Jahrzehnt, also sind wohl auch die Füße gewachsen. Man muss ja nicht mal Wissenschaftler sein, um zu sehen, dass die Gebilde, die viele männliche Jugendliche an den Füßen tragen, eher Boote sind als Boots. Doch die Annahme „große Menschen, große Füße" war buchstäblich vermessen und die Reihenuntersuchung überfällig. In der ersten großen Studie seit den 60-er Jahren ließ das Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens (PFI) im Auftrag der Schuhindustrie und -händler 5200 Männer und Frauen ihre Füße herzeigen.

"Das Ergebnis war ein Schock"

Das Ergebnis wirkte nur auf den ersten Blick ausgelatscht: Die meisten Frauen tragen Schuhgröße 38/39, die Männer immer noch Größe 42. „Wenigstens bei den Männern hätten wir eine Steigerung auf 43/44 erwartet", erklärt Monika Richter vom PFI. Andersrum wird ein Schuh draus: Nicht die Länge der Füße wird zum Problem des Verbrauchers, sondern die Weite. „Das Ergebnis war ein Schock. Die geltenden Maßtabellen orientieren sich an den Füßen unserer Großeltern und müssen drastisch geändert werden, wir brauchen ein Weitensystem für Erwachsene", sagt Richter. Die Massen-Messung hat gezeigt, dass deutsche Füße „ungeheuer vielfältig sind, es gibt Frauen und Männer mit irre großen Füßen, aber ähnlich viele mit winzigen, überbreiten, oder sehr schmalen Füßen. Und keiner kann sich erklären, woher diese große Streuung kommt."

Um der neuen Vielfalt gerecht zu werden, müssten die Schuhgeschäfte 18 verschiedene Schuhweiten anbieten. „Die zwei Weiten, die es heute - bei manchen Modellen - gibt, werden nur 17 Prozent der Füße gerecht", so Richter. Das erkläre, warum immer mehr Menschen über orthopädische Fußbeschwerden klagen.

Nachfrage nach Übergrößen gewaltig gestiegen

Die Händler spüren das. Bei Deichmann ist die Nachfrage nach Übergrößen im Internet um 70 Prozent gestiegen, auch die Firma Görtz hat ihr Sortiment in den Sondergrößen erweitert. Bei „Oberhösel" in Mülheim trifft man immer mehr 10-jährige Mädchen, die sich mit Schuhgröße 39 in der Damenabteilung umsehen oder mit Turnschuhen behelfen müssen: „Es wäre schön, wenn sich die Industrie auf solche Kunden einstellen würde", sagt Geschäftsführerin Ilka Oberhösel-Klein.

Genau das war der Hintergrund der Untersuchung. Die Schuhindustrie muss ihre Sortimente anpassen, doch jede Schuh-Schablone für die Fertigung kostet fünfstellige Summen. Und welches Schuhgeschäft könnte alle Modelle in 18 verschiedenen Weiten lagern? Und dazu Stiefel in 15 Schaftweiten, die deutsche Kundinnen benötigten. „Wenn schon vier Schuhweiten angeboten würden, wäre das Spitze. Immerhin 60 Prozent der Frauen müssten damit passende Schuhe finden", hat Monika Richter berechnet. Wohl dem, der durch Blasen gewarnt wird, sagt die Expertin, denn der Fuß ist leidensfähig und Schäden durch falsche Schuhe zeigen sich erst nach Jahren.

20.000 Kinderfüße gemessen

Sind so kleine Füße... Kinder haben es in deutschen Schuhgeschäften besser. Seit den 60-er Jahren gibt es vom Deutschen Schuhinstitut (DSI) das Weitensystem und Gütesiegel „WMS" (für weit, mittel, schmal). Auch das musste jetzt angepasst werden. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Schuhindustrie und der Universität Potsdam wurden 20 000 Kinderfüße gemessen, mit dem Ergebnis: Kinderfüße sind nicht länger, sondern breiter geworden. Übergewicht? Zum Erstaunen der Wissenschaftler, war kein Zusammenhang messbar, auch dünne Kinder haben breitere Füße als früher.

Die Kinderfüße sind ebenfalls statistische Ausreißer, bei den Sechsjährigen zum Beispiel finden sich alle Schuhgrößen zwischen 25 und 34, die Fußbreite schwankt etwa bei Fünfjährigen zwischen 62 und 78 Millimetern - eine Herausforderung, die der Fachhandel schon angenommen hat. Die WMS-Skala wurde von fünf auf sieben Weiten ausgedehnt.

Die Erwachsenen müssen noch eine Weile die Zehen zusammenkneifen: Die Studie des PFI wird der Industrie im Herbst vorgelegt, erste Änderungen in den Maßtabellen sind frühestens 2010 zu erwarten. Die Orthopädie-Schuhmacher werden sich freuen. Kleine Füße, große Füße – sie sind heute ganz anders als früher. Maike Maibaum

Es ist ausdrücklich erlaubt meine Beiträge hier, im gelben Forum:
http://www.hobby-barfuss.de/
zu zitieren und umgekehrt.


Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

10.05.2015 06:42
#2 RE: Deutsche leben auf immer breiterem Fuß - Schuhindustrie nicht in der Lage dem Rechnung zu tragen - Wir empfehlen Barfußlaufen! Zitat · antworten

Hat jetzt aber lange gedauert bis mal Jemand auf den Gedanken kam das Füße nicht 2-dimensional wachsen . Komischerweise hat man das beim BH schneller festgestellt und deswegen die Größe in Zahlen (Brustumfang) und Buchstaben (Körbchen- bzw Brustgröße) ausgelegt. Das könnte man schon lange auch für Schuhe machen. Z.B. wie gehabt Zahlen für die Größe und Buchstaben für die Breite.
Und der Satz es wäre für die Schuhindustrie nicht machbar ist eigentlich ne Lüge. Die Schuhhersteller haben bis dato genausoviel aus den Menschen herausgezogen wie es auch die Pharmaindustrie tut. Und beide Sparten interessiert die Gesundheit recht wenig, auch wenn sie damit werben es doch zu tun. Es schmälert halt ihren Verdienst.

Gruß Engel




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Beiträge: 121

10.05.2015 15:46
#3 RE: Deutsche leben auf immer breiterem Fuß - Schuhindustrie nicht in der Lage dem Rechnung zu tragen - Wir empfehlen Barfußlaufen! Zitat · antworten

Grundproblem industriell gefertigter schuhe: Sie orientieren sich an einem mittleren normfuß (bzw. einer begrenzten anzahl davon in einer handvoll größen).
Niemand hat genau diese normgröße und viele weichen auch in der breite ab (oder in der zehenform, griechisch/römisch/ägyptischh usw). Dazu kommt, dass auch zehenbreite und fußumfang in der mitte nicht immer proportional zueinander sind.

Also können fertigschuhe eigentlich nur ganz wenigen passen, und es müsste viel mehr nach maß gefertigt werden. Das kann oder will sich aber niemand leisten.
Und während bei anderen kleidungsstücken gewisse abweichungen tolerierbar sind (fällt dann eben etwas lockerer), ist bei schuhen der bereich zwischen "zwängt ein" und "fällt vom fuß" viel enger.

Einfachste lösung: barfuß passt immer.


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