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Hobby-Barfuß-Renaissance-Forum

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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Barfuß und Leben
Descalzar Offline




Beiträge: 31
Punkte: 30

20.10.2010 15:19
Wann wird der Grundstein für's Barfußlaufen gelegt ? Zitat · antworten

Hallo,
ich beschäftige mich seit langem mit der Frage, was die Initialzündung für Menschen ist, barfuß zu laufen.
Bei mir war es so, als ich ca. 4 Jahre alt war und bei einer Cousine zu Besuch war, die etwa zum damaligen Zeitpunkt 14 Jahre alt war.
Während ich Schuhe tragen mußte (das gehört sich so, wenn man zu Besuch ist), lief sie barfuß. Ich hab sie unendlich darum beneidet. Danach verspürte ich immer wieder den Drang , mich meiner Schuhe zu entledigen.Aber erst während der Pubertät begann ich nach und nach mich dem Barfußlaufen zuzuwenden.
heute denke ich so manches mal, wenn mich wieder einmal ein Kind ganz neugierig betrachtet, ob ich vielleicht der Auslöser bin, daß dieses Kind irgendwann ganz ungezwungen barfuß läuft...Was meint Ihr dazu ?

Gruß und Fuß,
Des


Engel Offline

Admin


Beiträge: 1.438
Punkte: 666

20.10.2010 16:19
#2 RE: Wann wird der Grundstein für's Barfußlaufen gelegt ? Zitat · antworten

Ich hab ja erst mit Ü30 das BF-laufen begonnen. Eine sog. "Initialzündung" gab es bei mir auch nicht, ich bin rein zufällig vom "Bikerboots-fetischist" zum BFler geworden.
Ob wir eine treibende Kraft für Kids / Jugendliche / Erwachsene sind auch BF zu leben kann ich nicht sagen. Aber es wäre wünschenswert.
Bei Kindern ist eventuell der Wunsch da, aber es stehen meist die Eltern im Weg.
Bei Jugendlichen wird wohl oft der "Gruppenzwang" die hindernde Kraft darstellen, da Diese stets auf die richtigen Klamotten bedacht sind, was mich eigentlich auch etwas zu nem Verfechter von Schuluniformen macht.
Und bei Erwachsenen? Die haben ihre eigene Meinung die sie auch nie wegen jemand Anderem umstellen werden. Was man auch nicht versuchen sollte, egal wie gut BF oder andere Themen für sie wäre. Ich würde z.B. nie im Leben ernsthaft versuchen meine Süsse, die wahrscheinlich mehr Schuhe besitzt als Deichmann , zum BF-Leben zu überreden. Wenn Sie es mal machen möchte wird Sie das von sich aus tun.

Klar sollten wir hoffen, das immer mehr Menschen unserem Beispiel folgen, aber zwingen sollte man niemand.

Ich habe keine Kinder, habe aber immer den Gedanken verfolgt, wenn ich mal welche hab, haben die lange Haare zu tragen. Seit einigen Jahren jedoch habe ich meine Meinung geändert, denn Kids sollten sich frei entwickeln können, sprich sie sollen so rumlaufen wie sie wollen, meinetwegen sogar in Gummistiefeln.

Wenn natürlich Leute sich wegen unserem Hobby/Lebensstil dazu "berufen" fühlen es uns gleich zu tun, sollte das uns erfreuen.

Gruß Engel

http://www.bbq-county.de/shop/index.php

http://www.mysaarbq.de/index.php?sid=5cb...6029bf3f8853c17


Descalzar Offline




Beiträge: 31
Punkte: 30

20.10.2010 17:16
#3 RE: Wann wird der Grundstein für's Barfußlaufen gelegt ? Zitat · antworten

Hi Engel,
ich find langhaarige Kids auch cooler. Doch da Verhält es sich wohl ebenso, wie mit anderen "ausgefallenen" Dingen. Oft werden sie verspottet. Z.B. die Jungs werden als Mädchen verspottet, wenn sie lange haare haben.
Mit mir machen es meine Kolegen auch, aber bin ihrem Fall ist es nicht böse gemeint. Ich werd dann schon mal Klattenkopp, Zeckenzüchter, langhaariger Bomebenleger, Haschbruder o.ä. genannt.Mit dem arfußlaufen ist es dann nicht so offensiv. Vielleicht ist da die Schamgrenze höher. Da wird dann meist hinter meinem Rücken getratscht. Aber so weiß man, daß man noch im Gespräch ist...
Kinder können sich schlechter wehren, oder nehmen es zu persönlich..also soll jedes Kind das machen, was es "psychisch aushalten" kann....

Gruß und Fuß,

Descalzar...


kerstin Offline

Admina


Beiträge: 1.923
Punkte: 1.181

20.10.2010 18:16
#4 RE: Wann wird der Grundstein für's Barfußlaufen gelegt ? Zitat · antworten

Hallo Des,

in meinem Fall ging es eigentlich fast so wie bei Engel. Auch ich bin erst mit "Ü30" zu der Lust zum Barfußlaufen gekommen. Als Kind - es klingt verrückt - schämte ich mich sogar, mit nackten Füßen gesehen zu werden - auch innerhalb der Familie. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, daß ich dennoch mal die Lust verspürte, mit nackten Sohlen den Boden zu fühlen. Wir wohnten Parterre, und ich stieg aus dem Fenster meines Kinderzimmers. So schlich ich dann zu den Fenstern unserer "Wohnküche", wo meine Eltern saßen. Mein Vater schnitzte wie üblich mit Balsaholz, meine Mutter saß daneben und las in einen Roman. Als ich dann an den Fenstern ankam, sah mich mein Vater - und schwuppdiwupp war ich wieder durch mein Fenster geklettert, meine damals sehr geliebten Filzhausschuhe angezogen und ab in die Küche gegangen. Mein Vater behauptete, er hätte mich barfuß gesehen. Ich stritt das vehement ab. Er meinte dann, er hätte doch meine "weißen" Füße gesehen. Ich bekam dann überraschend "Rückendeckung" von meiner Mutter, die meinte, ich hätte doch keine weißen Füße. Für mich war es dann geklärt ...

Auch später als Jugendliche zog ich stets irgendwelche Schuhe vor. Meistens waren das Sportschuhe - grundsätzlich weiße Adidas mit schwarzen Streifen - oder auch meine geliebten Ballerinas. Als meine Eltern und ich zusammen mit meinem damaligen Schulfreund Kurt auf der kroatischen Insel Rab Urlaub machten, hatte ich im Gegensatz zu Kurt stets lange Hosen oder Röcke an, dazu grundsätzlich "sandalbesockte" Füße. So ging es dann auch noch zum Strand, und erst dort befreite ich mich von der langen Hose, Rock - was auch immer - und den Sandalen. Ich kann es heute schier nicht glauben! Kurt hingegen lief meistens barfuß, und Shorts hatte er auch an.

Als ich dann anfang 20 war, fing es zuerst mit den Shorts und Miniröcken an. Dabei verschmähte ich immer öfter meine geliebten Adidas, Ballerinas und High-Heels. In unserer Wohnung, wo überall - außer in meinem Zimmer - alles Steinboden war, traf man mich grundsätzlich nur barfuß an. Meine Mutter prophezeite mir immer wieder, daß ich krank werde. Sie hatte natürlich Unrecht!

Irgendwann hatte ich eine echte Plateauschuhmacke. Meine "Lieblinge" waren meine "Buffalos". Ein Paar von denen hatte eine durchgehende Sohlendicke von rd. 18 cm! Ich bewegte mich so gut wie nie ohne diese Wahnsinnslatschen außerhalb des Hauses. Man kannte mich nur noch in diesen Dingern. Irgendwann knickte ich mit dem Fuß um und landete die ganze Länge nach auf die Fresse. Heute denke ich, daß es mir zurecht geschah!

Dann kam ich zu meinem Job als Zeitungszustellerin. Es war Sommer, und ich hatte neben meinem geliebten Mini ein Paar Espadrillos an. Einer davon löste sich eines nachts während des Zustellganges quasi auf und baumelte an dem Knöchel eines Fußes herum. Nun zog ich diesen aus, und da ich es für dämlich hielt, den "Ganzen" anzubehalten, zog ich diesen auch aus. Beide entsorgte ich dann in einer öffentlichen Mülltonne an einer Bushaltestelle. Ich glaube, daß ich diesen Moment als "Initialzündung" bezeichnen könnte. Seitdem bin ich fast ununterbrochen barfuß unterwegs und kannte dann nicht einmal mehr das Gefühl, Schuhe an den Füßen zu haben. Es war genial, meine Rückenprobleme wurden auf ein Minimum reduziert - ich war ein neuer Mensch. Seit dem Juli dieses Jahres werde ich nun leider vom "RAL" zum tragen von Sicherheitslatschen gezwungen. Unterwegs und in meiner Freizeit bin ich dennoch nur barfuß unterwegs. Es gibt keine Stelle auf diesem Planeten, wo ich nicht barfuß hingehe(n würde). Die einzigste Ausnahme ist eben dieser "RAL" ...

Ein interessantes Erlebnis hatte ich vor ein paar Jahren mit Markus U.: Er kam zu Besuch, und wir fuhren nach Stuttgart. Ich glaube, wir besuchten barfuß das Stuttgarter Volksfest, danach spazierten wir noch ein wenig in Stuttgart umher. So zeigte ich ihm mein Elternhaus, wo ich als kleines Mädchen barfuß aus dem Fenster kletterte - s.o. Wir standen eine ganze Weile vor dem Eingangsbereich zu diesem Haus, als eine Familie mit zwei Kindern an uns vorbei ging. Die Knder waren noch sehr klein - vielleicht so um die vier Jahre jung. Natürlich blieb der Kommentar der Kinder nicht aus, als sie an uns vorbeikamen und wie gebannt auf Markus' und meine nackten Füße starrten. Neben "meinem" Haus war eine schöne Parkanlage - der "Bopserpark" im Stuttgarter Stadteil Bopser. Markus und ich gingen nach einem Moment des Verweilens vor "meinem" Haus die Etzelstraße hoch, wo sich dann auch der Zugang zum Park befand. Dort trafen wir die Familie wieder. Eines der Kinder hatte seine Gummistiefel ausgezogen und wollte es uns nachmachen. Die Mutter aber wollte das nicht und steckte ihrem Kind die Stiefel schimpfenderweise wieder auf die Füße. Wir sagten nichts, jedoch hätte ich am liebsten eine Bemerkung losgelassen.

Die lustigste Begebenheit, seit ich barfuß gehe, ereignete sich eines Winters in Esslingen im Rahmen eines kleinen Barfußtreffens. Markus U., Dominik R., Andreas (ich meine Rosar) und ich waren auf dem Esslinger Weihnachtsmarkt. An einem Stand trank jeder von uns einen leckeren Glühwein, während eine Riege älterer Damen neben uns standen und ungläubig auf unser aller nackten Füße starrten. Gut, man sieht es sicherlich nicht so oft, wie sich Barfüßer den Glühwein schmecken lassen, daher prophezeiten uns diese Damen eine Nierenbeckenentzündung. Oh mei, wer suggeriert den Leuten bloß so einen Blödsinn? Dies sind einige jahre her, und meine Nieren sind immer noch in Ordnung. Komisch...

Neben dem Weihnachtsmarkt befindet sich jedes Jahr ein mittelalterlicher Markt - klein, aber sehenswert. Auf dem Weg dorthin kam uns eine Mutter mit ihrem Kind entgegen. Das Kind - ca. 5 jahre - sagte zu seiner Mutter, daß wir barfuß wären. Die Mutter reagierte nicht. Dann erhob das Kind seine Stimme und schrie mit schriller Stimme: "Barfuß sind die". Was hatten wir alle gelacht!

Diesen Sommer sah ich Barfüßer in Esslingen, deren Anzahl ich leicht an den Fingern einer Hand (ich habe fünf Finger pro Hand ) abzählen und kam keinesfalls auf fünf. Die Leute waren minimal mit diesen albernen Flipflops verkleidet. Ich sah auch sehr viele Kleinkinder in Kinderwägen, welche ihre Eltern vor sich herschoben. Die meisten Kinder hatten kurze Höschen an, dazu Schuhe mit Socken - im Wagen! Ich hatte das nie verstanden. Vielleicht leben hier in Esslingen so viele Spießbürger, denn in Stuttgart trifft man auf jeden Fall auf mehr nackte Füße - sei es von Kindern oder von Erwachsenen. Ich verstehe es nicht, daß sich die Leute so zieren. Dabei ist Barfußlaufen so etwas herrliches.

So, nun ist der "Roman" fertig .

Viele barfüßige Herbstgrüße - heute mit "Sauwetter" verknüpft,

Kerstin


Descalzar Offline




Beiträge: 31
Punkte: 30

20.10.2010 18:54
#5 RE: Wann wird der Grundstein für's Barfußlaufen gelegt ? Zitat · antworten

Hi Kerstin,
die Espadrillos kenne ich auch zu gut. In den frühen 80ern gab es in Bremerhaven einen Laden, der diese Dinger führte. Also stieg ich von Turnschuhe auf Espadrillos um. Doch diese Dinger lösten sich schnell auf, bzw. lösten sich schnell in ihre Bestandteile auf. Auch fingen sie bei Nässe sehr schnel an, komisch zu müffeln und waren kaum trocken zu kriegen. Dann entdeckte ich in einem Asia-Shop indische Zehensandalen aus Leder. Also trug ich diese fortan. Ich war auch der erste begeisterte FlipFlop-Träger in meiner Gegend. Da waren diese noch gänzlich unbekannt und wurden mal grad in Spanien oder Brasilien getragen. Irgendwann hängte ich auch diese an den Nagel und lief barfuß.
Barfuß auf dem Weihnachtsmarkt kenne ich auch sehr gut. Vor zwei Jahren wollte ich mit dem Zug zum Weihnachtsmarkt nach Bremen. Doch am Bahnhof war der Zug so voll, daß ich nicht mehr hineingepaßt hätte. Ich muß immer noch an all die Menschen denken, die sich dan den Zugscheiben die Nasen plattdrückten, als sie mich barfuß auf dem Bahnsteig sahen :)
Also fuhr ich mit dem Auto.
Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Bremen an der Schalchte ist immer sehr schön und schnel kam ich auch in Kontakt mit diesen und jenen Menschen. Dann traf ich auf eine alte "Mittelalter-Bekannte" und sie fand es voll klasse, daß ich immer nocgh barfuß war. Auch an einem Gewürzstand erkannte man mich, obwohl ich dick eingepackt war, als der Typ vom Markt, der inmmer barfuß läuft, wieder.
Nach etlichen Glühwein traf ich auf eine Bekannte, die Wirtin einer Heavy-Metal-Kneipe in Bremen ist. Ich ging mit ihr in ihre Kneipe und wir zwei hatten noch nen super Abend.

Vor ein paar Wochen hatte ich auch ein nettes Erlebnis auf dem Markt in Hoya an der Weser. Ich kam mit einem Sattler ins Gespräch und nach einger Zeit rief er aus: "Moment mal, DU bist doch "Barfuß-Andreas"....Ist ja der Hammer, wie schnell man "berühmt" wird :)

Gruß und Fuß,

Descalzar


MichaBarfuß Offline




Beiträge: 79
Punkte: 79

20.10.2010 19:05
#6 RE: Wann wird der Grundstein für's Barfußlaufen gelegt ? Zitat · antworten

Meine BF-Zeit (Start mit 50) ist ja nun noch recht kurz, eine so 100% Initialzündung fällt mir jedoch trotzdem nicht ein.
Schon in früheren Jahren waren im Urlaub Barfußparks - so in Reichweite - angesagt! Ebenso besuchte die ganze Familie bei einem Schwarzwaldurlaub auf mein drängen eine Erlebnis-Minigolfanlage, bei der auch von Barfuß-Golfen die Rede war. Also nichts wie hin. Meine Enttäuschung war jedoch sehr groß, als dort auf einer sehr originellen Anlage niemand BF war. Mich hinderte das jedoch damals nicht trotzdem BF zu spielen.
Wären eines anderen Urlaubs im Schwarzwald fuhren wir auch mal nach Freiburg. War so das Schlechtwetterprogramm, an einem Tag wo wandern im Wald eben nicht so toll ist - wie wir meinten. Dort in der Stadt - gut "beschuht", lang "behost" und mit Jacke sah ich in einem Geschäft einen meiner Meinung nach Studenten - Barfuß! Und das bei nicht mal 15 °C!!! Neben meinem großen Staunen fand ich das jedoch auch absolut toll, daß jemand sich so etwas traut und auch gesundheitlich "wegsteckt"! Gezündet hat es da jedoch bei mir noch nicht wirklich - ok. im Garten bei >>20°C mal BF, aber mehr nicht.
Dann kam im Sommer '09 irgendwie bei mir die Idee auf, dem Fuß mehr Luft zu lassen -> also Flipflops gekauft und getragen. Ohne diese kurzen Söckchen - man bedenke!! Dann hat es im Sommer '10, als es auch Sommer war, bei einer kurzn Urlaubstour nach Bad Kissingen gezündet. Außerhalb des Ortes kamen die Flipflops in die Tasche, später auch mal im Ort, was aber meiner Frau gar nicht gefiel. Irgendwie merkte sie aber bestimmt auch, daß ihr Wunsch, ich möge doch wieder die Flippis anziehen, sich negativ auf meine Laune auswirkte.
Zurück zu Hause bleiben die Füße nun immer mehr ohne Schuh, was so langsam auch von meiner Frau akzeptiert wurde. Sie merke deutlich, das ich irgendwie deutlich besser drauf war, wenn ich BF lief. Die Ausflügen und Wanderungen bei einem kurzen Urlaub im Dresdner Raum überzeugten sie dann endgültig. Eine Wanderung über die Bastei, die 6stündige Stadtbesichtigung in Dresden und auch eine Wanderung (ca.12 km) bei früh gerade mal 14°C und noch Nieselregen - alles BF - überzeugten meine Frau dann völlig.

Mit barfüßigem Gruß
Michael


MichaBarfuß Offline




Beiträge: 79
Punkte: 79

20.10.2010 19:17
#7 RE: Wann wird der Grundstein für's Barfußlaufen gelegt ? Zitat · antworten

Zitat von Kerstin
..., daher prophezeiten uns diese Damen eine Nierenbeckenentzündung. Oh mei, wer suggeriert den Leuten bloß so einen Blödsinn? Dies sind einige jahre her, und meine Nieren sind immer noch in Ordnung. Komisch...
...



Derartige Meinungen sind eben sehr verbreitet. Bis vor einiger Zeit habe ich auch geglaubt, das BF laufen bei unter 20°C eine Erkältung nach sich zieht. Dergleichen höre ich ja jetzt bei teilweise unter 10°C ja auch des öfteren. Wenn es nach meinem Schwiegervater geht, dann müßte ich bereits eine Lungenentzündung haben.

PS: Manchmal erwische ich mich jedoch auch selber noch, wenn ich auf dem Thermometer eine "neue Tiefsttemperature" ausmache, bei der Überlegung ob ich nicht doch besser Schuhe anziehen sollte, da ich ja nicht krank werden will... Da kann man mal sehen, das sich jahrzentelange Einflüsse nicht so schnell ablegen lassen. Hier hilft mir eben auch dieses Forum echt weiter - hier im Ort bin ich IMO weit und breit ohne Nachahmer oder Leute zum Erfahrungsaustausch.

Mit barfüßigem Gruß
Michael


Descalzar Offline




Beiträge: 31
Punkte: 30

20.10.2010 20:23
#8 RE: Wann wird der Grundstein für's Barfußlaufen gelegt ? Zitat · antworten

Hi Michael,
den Quatsch mit dem Krankwerden habe ich früher auch zuhauf gehört. Am Samstag auf einem Flohmarkt war es arschkalt...doch irgendwann kam die Sonne durch...irgendwann fragten mich zwei ältere Frauen, ob ich keine Angst hätte, krank zu werde. Ich klärte sie auf, daß der Asphalt durch die Sonne wunderbar warm wäre...fast wie bei einer Fußbodenheizung...sie gingen nur lächelnd weiter...natürlich quäkte jedes Kind, wenn es mich sah, "der läuft barfuß"oder "der ist nackig " :)


MichaBarfuß Offline




Beiträge: 79
Punkte: 79

20.10.2010 21:08
#9 RE: Wann wird der Grundstein für's Barfußlaufen gelegt ? Zitat · antworten

Zitat von Descalzar
..., "der läuft barfuß"oder "der ist nackig " :)




Wobei das ja ein doch recht großer Unterschied wäre.

Zitat von Descalzar
..., daß der Asphalt durch die Sonne wunderbar warm wäre...



Das ist wirklich eine der schönen Empfindungen, die man bei BF laufen hat. Man kann ungesehen sagen, ob der Boden sonnenbeschienen ist oder ob da länger Schatten war.
Speziell Aspalt fällt da als besonders warm auf - falls er von der Sonne beschienen wurde.

Mit barfüßigem Gruß
Michael


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